Folge Nr: 58

B2P049 Peter Augendopler (Backaldrin) – Habemus Brot

... Brot ist nicht alles aber ohne Brot ist alles nichts

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Über die Folge:

Einem Idealismus will sich Peter Augendopler, Eigentümer von Backaldrin, nicht hingeben. Sein Ideal ist Qualität und dieses Ideal entspringt einer nüchternen geschäftlichen Überlegung. 

Er ist auch sonst kein Freund von großen Schlagwörtern. Begriffe wie Regionalität oder Nachhaltigkeit entkleidet er gnadenlos und entraubt sie ihres Glanzes, nur um diese im nächsten Satz scheinbar profan mit seiner eigenen Kollektion auszustatten.

Profan deshalb, weil kein Idyll in seinem Zugang zu Regionalität steckt. Regional macht Sinn, weil die Lieferanten näher sind, die Qualität besser ist und so das System einfacher gehalten werden kann. Nachhaltigkeit? Ist ein anderes Wort für Sparsamkeit. Wer sparsam handelt, handelt oft schon nachhaltig. 

Als Diplomat im Außenministerium hätte er wohl keine so erfolgreiche Karriere hingelegt, wie an der Spitze seines Unternehmens und den Geschmack von Kreide mag er hörbar auch nicht. Peter Augendopler sagt, was er sich denkt und macht, was er sagt. Nicht stur, diesen Begriff will er für gute Unternehmer nicht gelten lassen, sondern „hartnäckig“ hat man sich 57 Jahre Wachstum in Folge erarbeitet.

Erinnert Ihr Euch, dass noch in den 60er Jahren der Brotpreis reguliert war? Das Kilo Schwarzbrot kostete damals 11 Schilling, mehr durfte man nicht verlangen. In der Nachkriegszeit sollte das Grundnahrungsmittel Brot billig zur Verfügung stehen. Entsprechend einseitig war die Auswahl, die es damals gab. Der Vater war findig und entwickelt eine neue Brotmischung, bayrisches Landbrot, die nicht von der Regulierung erfasst war und diese konnte um 23,80 Schilling angeboten werden. Ein Bäckerkollege wurde daraufhin der Preistreiberei angeklagt und so finanzierte man diesen Prozess gegen die Republik und gewann. Damit war der Brotpreis de facto frei. 

Auch Backaldrin entwickelte sich stetig weiter. Durch die Verwendung von Backmischungen war es den Bäckerein möglich, ein breiteres Angebot in ihren Filialen anzubieten und man entwickelt und forscht bis heute an neuen Produkten. Moderne Bäckereien, oft mit mehreren hundert Artikeln, wären ohne diese Arbeitsteilung heute nicht denkbar, so Augendopler sinngemäß. Aber es sind nicht nur die Backmischungen, sondern vor allem auch der Prozess, der über das Ergebnis entscheidet. Und so liefert man nicht nur die passende Mischung, sondern auch das entsprechende Know-how zu Gärzeiten, Ruhezeiten, Temperaturführung etc. 

1984 präsentierte man im Rahmen einer Messe den Kornspitz. Ein halbes Jahr hatte man dran herumgebastelt, den Namen zusammen mit den Eltern in der heimischen Bauernstube in Wien ersonnen. Kornspitz, klang irgendwie logisch. Das kleine Gebäck sollte alles verändern, obwohl im Grunde alles gleich blieb. Nur wurde man jetzt international wahrgenommen und viele neue Kunden wurden auf Backaldrin aufmerksam. So sehr der Verlust der Marke Kornspitz in Österreich doch schmerzt, lag auch in dieser Niederlage ein unerwarteter Gewinn, erzählt uns Peter Augendopler. Auf einmal wollten nämlich alle das Original und die Verkaufszahlen legten zu. 

Soweit ein paar Stationen aus dem Leben von Peter Augendopler, der Firma Backaldrin und unserer gemeinsamen Podcast-Folge. Die vielen Nuancen und Details, ernste Stimmen und heiteres Lachen und Eure persönlichen Ahaa!-Momente findet ihr jedoch nur, wenn ihr reinhört!


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„Power to the People“ – Junior Kelly
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… und ein bisserl selbst gesungen
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Transcript - B2P049 Peter Augendopler (Backaldrin) – Habemus Brot

Peter: Aber noch mehr wird Fischerbrot und Gebäck. Das ist die höchste Stufe von allen.

Hintergrundtrack Zitat:

Willy: Warum geht es mit Wohnung-Ge.

Peter: Das ist ja weil das wichtigste Produkt ist und wenn das frisch und gut ist machen wir so ein Geschäft. Und was ist was ist a Gemüse? Ging an frischen, gegen ein frisches Gebäck.

Willy: Warum ist es das Wichtigste, weil das sie das jetzt sagen, ist irgendwie so aber was sind die warum ist es das wichtigste Produkt? Warum ist Brot warum hat es der Handlung.

Peter: Den höchsten Stellenwert beim Konsumenten hat. Und wenn das jetzt gut ist und frisch ist, das richten wenn's a Karotte kaufen, ne, ist für Karotten, aber das riecht ja nach nichts.

Intro_Outro:

Einleitung: In dieser Folge von Power to the People waren die Bianca und E beim Peter Augendoppler. Peter Augendoppler ist der Eigentümer

Einleitung: und Mitgründer von Backaltrin und ja ist a

Einleitung: großes bekanntes Unternehmen in Österreich und stellt Backgrund und Back Rohstoffe her und ja, ist den meisten Menschen wahrscheinlich deswegen bekannt, weil ja sie sind einer der Erfinder des Kornspitzes.

Einleitung: Augendoppel sprechen wir über ja Geschichte, natürlich den Kornspitz,

Einleitung: Brot an sich und das Bäckerhandwerk und noch so einige andere Themen und ja äh die Kleinigkeit in eigener Sache, so wie jedes Mal ist dieses Mal einfach nur ein Aufruf an euch, äh,

Einleitung: Miteinander, red's über bar zu de People und ja, wenn's amal a weng trefft, ja, lasst's vielleicht einmal fallen, dass uns gibt. Empfehlt uns weiter und lasst uns gemeinsam unsere Reichweite und so auch unseren sogenannten,

Einleitung: steigern. Ja, in dem Sinne wieder mal genug von mir und jetzt lassen wir den Beta Augendoppler seine Geschichte erzählen. Viel Spaß dabei.

Peter: Viel von Platte und dient das so auf diese Weise eine arme Speise.

Peter: Eines Morgens sagt die Made. Liebes Kind, ich sehe gerade drüben gibt es frischen Kohl, den ich hole. So lebt den wohl.

Willy: Ist gute Frage, ge?

Bianca: Text.

Peter: Halt. Geh nicht aus. Geh nicht fort, denke an Papa. Mama.

Peter: Das gibt's ja net. Ich kenne das schon seit Jahrzehnten. Also sprach die Made und den Twich.

Peter: Martin Junior ist schlich, er Hintertreiben und das war schlecht. Denn da kam ein junger Specht und fraß die kleine Fademade. Und die Gnade. Schade,

Peter: Warum bist du denn da? Ruf die Made nach dem Kinde.

Willy: Ich glaube, das ist ein guter, ein guter Start für den Podcast. Willkommen.

Bianca: Und wir sind da näher.

Willy: Wir sind on air, ich habe wieder auf Start gedrückt. Ähm wir sind ähm heute in äh,

Willy: im Ersten äh Nähe von Linz beim Peter Augendoppler, dem Eigentümer von Bakaltrin und ähm,

Willy: Ja ähm werden ihn wieder mit unseren Fragen von Vergangenheit bis Zukunft äh,

Willy: konfrontieren, äh befragen et cetera. Wer sind wir, um es kurz wieder vorzustellen? Äh die äh immer charmante, meistens tolerante,

Willy: Liebevoll, lustige Bianca Blasel aka.

Bianca: Mit launchen Gummistiefeln.

Willy: Ja super und der Willi. Genau. Ähm grüß Gott, Herr Augendoppler,

Willy: Grüß Gott, grüß Gott. Ja, erst einmal danke für die Einladung. Schön, dass wir da sein dürfen und wir waren jetzt grad mit ihnen schon äh drüben im Paneum, im Museum des Brotes oder wie wie's,

Willy: Wunderkammer des Brotes.

Bianca: Genauso sieht's hier auch aus.

Willy: Und äh haben da schon einiges, einiges gehört ähm genau. Wir werden aber vieles, dass man wieder wiederholen in dem Gespräch,

Willy: und äh ja äh was gibt's zu Backaltrin zu sagen? Es ist äh ähm inzwischen sehr großes Unternehmen, sehr erfolgreiches Unternehmen. Äh das äh hm Back äh zu.

Peter: Zutaten, ja.

Willy: Backzutaten, Parkzusatzstoffe, et cetera herstellt, das weltweit vertreibt. Aber das war nicht immer so. Und äh am Anfang war,

Willy: quasi ihre Eltern haben sie ja gegründet und da wollen wir jetzt ein bisschen mehr erfahren, wie es dazu gekommen ist.

Willy: und äh in dem Sinne würde ich sagen, fangen wir mal wie immer ganz hinten an mit unseren Fragen und sagen Herr Augenduppler, ähm wie war ihre Kindheit, wie

Willy: Ja, schauen Sie heute auf den, sage ich mal, auf den jungen Peter äh in Rückblick. Äh was war da wichtig für Sie und was hat Sie da geprägt? Und.

Peter: Also ich bin Jahrgang 45. Meine Eltern hatten eine Bäckerei. Meine Eltern sind durch Zufall durch ein kleines Dorf gekommen. Die waren auf der Flucht. Mein Vater ist Oberösterreicher, meine Mutter war Deutsche.

Peter: und haben sich in Tschechien kennengelernt in dem Skooter-Werken in Pils im Krieg. Haben dort geheiratet, dann zusammenbrucht und sind sie,

Peter: tausend Kilometer auf der Flucht gewesen, vier Monate, meine Mutter war schwanger mit mir, also das ist sagte ich schon mal dann was aus mir geworden ist, ja. Vier Monate im im ja außerordentlichen Umständen,

Peter: und dann sind sie durch einen Ort durchgekommen, da war eine verlassene Bäckerei und da ist mein Vater gesagt, da bleiben wir jetzt und wir machen die Bäckerei, ne. Mein Vater war Bäcker.

Peter: Ja ja und wir haben dann die Eltern haben dann die Bäckerei gemacht. Natürlich unter schwierigsten Umständen.

Peter: Und da bin ich hineingeboren und und wenn man als Kind in einer Bäckerei aufwächst, ich glaube, es gibt nix Schöneres, man kriegt ja die Umstände nicht mit. Also die Umstände waren natürlich.

Peter: Muss vor sich auch so eine sehr sehr einfach, aber das geht mir als Kinder nicht mit,

Peter: war jeden Tag dieser Boxsturm, habe dann meinen Spaß gehabt, habe kleine Bretzelflochten und so weiter, ne und also ich habe eigentlich die beste.

Peter: Die beste Erinnerung an diese Zeit,

Peter: und dann sind wir mal nach äh sehr schwer krank geworden, dann muss man die Bäcke raufgeben, sind dann nach Linz gezogen,

Peter: In einer anderen Branche und von Linz sind wir dann mal nach Wien gezogen,

Peter: Mein Vater mal in dieser Braut durch Zufall in dieser Branche gelandet, der wir jetzt sind, hat dort eine ganz gerade gegründete Firma aufgebaut und Mitte der 60er Jahre, mein Vater wieder schwer krank geworden, dass er sehr hart am Sterben,

Peter: und ähm und da hat's zwar in der Firma was gegeben, das uns nicht gefallen hat und dann hat mein Vater gekündigt, obwohl er schwer krank war, ja.

Peter: und bisschen Infiertler, also wir sind harte Köpfe.

Peter: Als Mitarbeiter gegeben in der Firma. Mein Vater war für Dieter Schäb. Der Inhaber der Firma von der Material selbst nicht verstanden.

Peter: und und die Dach und da steht dann in dem Plan dahinter, dass wir, was mein Vater gekündigt hat, ja,

Peter: so testlos, bevor das ausgelassen. Wenn du was machst, machen wir mit. Schaut's mir an, ich bin halb tot, ich kann nichts machen, ja.

Peter: und dann nach ein paar Monaten haben wir uns,

Peter: ist es so besser geworden, haben gesagt, mein Gott, wir können das auch alles selbst machen. Wir wissen alles, wie das geht und ne und jetzt haben wir beschlossen, die Firma zu gründen. Problem war nur, wir hatten kein Geld, ja. Hatten auch keine Schulden, muss man sagen, ne,

Peter: Hypothek auf unser Einfamilienhaus in Wien aufgenommen und jetzt haben wir die Fippe gestartet in Wien. Und in Wien, ja, zuerst in Wien.

Peter: Weil wir in Wien gewohnt haben und haben zufälligerweise gleich, wo wir gewohnt haben, in der Nähe ein Objekt gefunden, wo wir produzieren konnten, ein also da damals hat's uns groß ausgeschaut, war 400 Quadratmeter,

Peter: und äh,

Peter: Haben wir gestartet und innerhalb von acht Wochen haben wir die Firma gestartet. Vom Entschluss bis wir losmarschiert sind, fünf Auswärtsmitarbeiter mit siebzehn Produkten waren wir also in acht Wochen gemacht.

Peter: und ich war der erste Arbeiter im Betrieb der Einzige. Der produziert am 24. Dezember 1964 um 23 Uhr ab die erste Show gemischt.

Bianca: War das ein Weihnachtswunder?

Peter: Das war ähm das hat sich ergeben überhaupt nicht drüber nachgedacht. Wir haben halt Bescherung gehabt. Ich habe gekriegt einen geraden Arbeitsmantel und eine,

Peter: Und da habe ich gesagt, ich geh jetzt drüber dreihundert Meter, weil am 3. Januar mussten wir Ware haben zum Verkaufen, ja,

Peter: und erst Jahre später ist mir das Datum dann eigentlich bewusst geworden, dass es ähm ja Heiliger Abend,

Peter: der Welt wir brauchen das einfach ja.

Bianca: Aber was war das dann damals für eine Firma?

Peter: Im Prinzip das Gleiche wie heute, nur kleiner. Aber nicht schlechter,

Peter: Wir wollen halt äh wir waren neun Leute. Vater, Mutter, Sohn, fünf Ausschnittsmitarbeiter und ein Ausfaller in Wien.

Willy: Also gleich ordentlich in in Vertrieb äh investiert, ne.

Peter: Ja gut, ordentlich.

Willy: Fünf Außendienst.

Peter: Was ja bekannt in der Branche, weil da viele Fachvorträge gehalten hat und so weiter. Der Beck in Österreich hat meinen Vater gekauft. Und aber trotzdem ist der Staat natürlich nicht so, aber egal. Vom Ersttag her ist das Geschäft ein bissel gegangen und ja. Wir haben ja keine Kosten gehabt. Meine Eltern haben nichts verdient. Ich habe nichts verdient.

Bianca: Aber das heißt.

Peter: Mussten wir schauen, dass wir unsere Leute im Monat zahlen können, ne.

Bianca: Aber das heißt, sie hatten keine Kinderstube, sie hatten eine Backstube. Ja.

Willy: Der Papa war auch schon Bäcker, also der hat Bäcker gelernt.

Peter: Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja, ja. Wir sind eine Bäckersfamilie, mein Sohn ist jetzt auch Bäcker. Noch ein Studio hat ja noch Bäckermeister gemacht und wir sind jetzt in der vierten Generation Bäcker.

Willy: Mhm und der Name sind wir jetzt grad gesagt, der Vater ist jetzt bekannt gewesen schon in der in der Branche, hat seinen Namen gemacht. Wie wie ist das entstanden oder wie ist das wie hat er sich den diesen Namen dann dann erarbeitet, weil es war ja erst die Bäcker, dann war wieder die Krankheit, dann war.

Peter: Dann äh war bei einer Firma hat der die der gleichen Branche war wie eh hat da viele Fachverträge gehalten, ja.

Willy: Und da ist das dann entstanden.

Peter: Im Endeffekt ja, den hat eigentlich jeder Becken kann oder fast jeder.

Peter: und Bekannt war aber trotzdem, wenn sie das eigene Produkt haben wird, muss er sicher sein, wenn von der Qualität unserer Produkte hängt und auch der Erfolg des Bäckers ab und aber,

Peter: Es ist eigentlich vom ersten Tag gegangen und natürlich nicht riesig, aber kontinuierlich weiter und wir hatten fünf Vertreter noch ein Jahr hatten wir dann zehn Vertreter und nach drei Jahren sind wir dann nach Deutschland gegangen,

Peter: und ja und zwar haben wir halt immer das erste Mal nach Bayern, in München habe ich, das habe ich dann gemacht und sind wir in Bayern, immer in München, dann einmal haben's langsam nach Bayern ausgebreitet und dann nach Baden-Württemberg und dann haben wir nach Hessen,

Peter: es ist Lauf der Jahre und und dann sind wir mal ins woanders ins Ausland gegangen also würde sagen,

Peter: gehabt, dass die FTA-Länder waren früher, ne? So Schweden, nur wegen Finnland,

Peter: ja wir sind viel auf Messern gegangen dadurch haben wir viele Kontakte geknüpft und ja.

Willy: Und dann waren.

Peter: Und wer fehlt muss sagen, wir haben jetzt viel gearbeitet und haben das Glück gehabt, immer gute Leute zu haben. Das hat sich bis heute nicht geändert und wenn sie viele gute Leute haben, können sie die ganze Welt umgraben.

Peter: Ja, das ist das hängt alles von der allein sitzt gar nichts, ne. Alleine ist man am Teufel, aber wenn man viele gute Mitstreiter hat, dann ist im Endeffekt alles möglich.

Willy: Eine Ode an das Team quasi, ne?

Peter: Also im Team stehe ich, äh Tim ist vielleicht ja,

Peter: Also ich glaube noch nicht, dass ein Team wirklich was zusammengebracht hat. Ein Team so. Es hängt immer von Einzelpersonen alles ab. Aber die Einzelperson schafft dann ein Team vielleicht.

Willy: Also es braucht jemand eine.

Peter: Der ein Team schafft. Aber ein Team das entsteht nicht. Das braucht immer jemanden, eine Einzelperson hat das glaube ich zutiefst,

Peter: nicht wegen umsetzt, sondern generell eher oft beobachtet bei Kunden von uns oder in einem es braucht immer ein Spiritus Rektor und der schafft dann ein Team, wo da vieles möglich ist.

Peter: von nichts kommt kein Team.

Bianca: Von nix kommt nix.

Willy: Das ist ja so ein basisdemokratisches Team. Ist jetzt net unbedingt das das effizienteste in dem Sinne dann äh ähm jetzt war ihr Vater ja ursprünglich Bäcker und hatte dann die die Backstube gegen gegen wie soll ich sagen, die

Willy: Die dies wie würden wir's denn sagen, Fabrikmischwerk oder oder.

Peter: Ja ja ja. Äh wir haben elf wir haben elf Bäckereien im Haus, ja. So wir versuchen so weiter im Haus, ja. Aus einer Parkwurst in und wenn man die Auslandsbäckerei noch nimmt, die man betreiben, also auch Entwicklungsbäckereien in Niederlassungen haben wir zwanzig Uhr fünfundzwanzig K.

Willy: Ähm ist in ist ein Vater das äh dann abgegangenes Handwerk, weil es ist ja im Prinzip äh die Bäcker dann net nur aus die Kunden.

Peter: Nein also das also so die manuelle Arbeit, die sind nicht abgegangen. So,

Peter: sondern äh wir waren ja er war in der Branche. Er hatte ja den Tag mit Beckheim zu tun, wenn der bei Bäcker war da haben wir wohl hingegriffen.

Peter: Das ist nicht glaube ich nicht entscheiden, ob man es selbst manuell werkt, sondern wichtig ist, dass man in der Branche ist.

Peter: und der Branche für die Branche etwas tun kann und dann Nutzen bringen kann.

Willy: Was heißt in der Branche sein? Also.

Peter: Becherbranche, um als Zulieferer, was sind wir da? Aber man ist ja in der in der Bäckerei involviert. Wir hatten unser ganzes Leben und jetzt haben wir Bäcker zu tun, jetzt haben wir 25 Prozent, 30.000 Kunden auf dieser Welt. Zum Becker,

Peter: Jeden Tag bei uns geht alles nur um Bäckerei das Thema.

Willy: Uns ja aufgeschrieben, die Frage, äh die ist zwar schon ein bisschen später, aber die können wir ja gerne vorziehen. Es wäre hinten die Kunden vom drin. Also was was stellen sie denn heute her und damals schon? Also im Endeffekt hat sich ja von der vom Wesen her des Unternehmens nicht nicht viel geändert. Also ich mache im Prinzip

Willy: haben sie gesagt, das Gleiche wie innen beginnen oder.

Peter: Nur die Bäckerei hat ja eine unglaubliche Entwicklung genommen. Wenn sie sich vorstellen, was Bäckerei früher war.

Peter: nach dem ersten Weltkrieg, noch einen zweiten Weltkrieg. Wir hatten ja selbst eine Bäckerei, ne, wo so eine Bäckerei. Eins war das Schwarzbrot, eine Sorte Weißbrot, ein bissel Kleingebäck. Zu Ostern war's zu Weihnachten war's Allerheiligenschüssel, dass wir Bäckerei Ende,

Peter: Was ist Bäckerei heute? Eine Wunderwelt. Es gibt ja kaum eine Becke, der nicht mindestens 100 Fische Brot- und Gebäcksorten war. Hey und wie geht denn das?

Peter: und wir haben Kunden, die machen vierhundert pro Tag. Übers Jahr gerechnet. Dreihundert verschiedenen Brunnen gepixelt werden, jeden Tag, frisch. Das ist Wissenschaft, das ist Können. Früher war nix.

Peter: Das ich darf das sagen als Becker,

Peter: Das wäre einfach. Aber Schwarzbutter, Weißbrot aus Ende. Und wir haben in Österreich,

Peter: weil wir äh expandieren wollten. Der neue Brotsorten kreiert.

Peter: Wir haben dann, als wir unsere Firma mehr 65 begonnen, wir haben dann 66 oder 67,

Peter: eine Brotzeit dekoriert, das war bayerisches Landbrot. Ja und zwar deswegen,

Peter: Brot war früher preisgebunden. Schwarzbrot. Amtlich war amtlich festgesetzt. Und der Preis war so niedrig,

Peter: der Beck in Österreich kein Geld verdienen konnte.

Peter: Mehl war Kartell. Bissel Mehl preisgegeben, der war Kartell. Wir hatten in Österreich den höchsten Mehlpreis in Europa mit Ausnahme der Schweiz. Den höchsten Hefepreis in Europa,

Peter: aber den niedrigsten Proben, mit den niedrigsten Bru.

Bianca: Warum war das so?

Peter: Da wird die Politik deppert ist.

Peter: oder war äh ist. So ist es einfach. Und mein Vater hat sich dann einmal das Ganze angeschaut, den Codex und so weiter und war dann der Meinung, wenn man Brot anders herstellen würde als bis jetzt.

Peter: Also etwas andere Zutaten, andere Art der Aufmachung, der Herrichtung, des Aussehens, da müsste man es eigentlich frei kalkulieren können. Da gibt es keine Preisregelung,

Peter: und das war dann das bayerische Landbrot, das haben wir dann gemacht. Damals hat ein ein Kilo Brot ungefähr elf Schienen gekostet und da haben wir bayerisches Landbrot äh Rezept gemacht, haben das den Bäckern vorgestellt,

Peter: und die Beck ham dann mein Foto ja und was sollen wir verlangen und dafür und mein Vater dreiundzwanzig achtzig.

Willy: 3undzwanzig achtzig. Net lange überlegt hat er gleich.

Peter: Dreiundzwanzig achtzig und das fordert dann der Preis in Österreich. Statt fuffzehn Schilling oder Sechzehn-Schild, dreiundzwanzig achtzig, ne, dann so. Und das hängt den Bäckern heute noch in den Knochen,

Peter: 30 Jahre fast 30 Jahre lang eine geregelte zu niedrig war. Dadurch konnten die Bäckerei zu wenig Geld verdienen, konnten nicht filialisieren und so weiter.

Willy: Aber wieso haben war da wirklich das das eine definierte Standardbrot äh äh.

Peter: Schwarzbrot. Auch die Preis geregelt, ne? Semmeln musste 46 Gramm haben, hat so viel gekostet.

Willy: Das eine Ding, das heißt aber hier machen wir ein eigenes Rezept gemacht und das war dann freier Damen zum freien Preis.

Peter: Das war anders. Da war da haben wir fett in dem Rezept gehabt und machen mich Pulver und so weiter und so und wir haben das gemacht,

Peter: ruft uns den Bäcker an, mit dem wir auch aus Bad fürs Laden, mit dem wir befreundet waren und sagt, du, es war jetzt eine Wirtschaftspolizei bei mir, ich habe eine Anzeigewelt.

Peter: Ja na okay ähm haben wir nachgedacht,

Peter: Gesagt, okay, pass auf, du machst jetzt Folgendes, du führst, du führst jetzt einen Prozess, gilt eine Republik Österreich und wie viel finanziert ihr's? Wir stellen dir den Anwalt, wir haben einen tollen Anwalt in Wien gehabt,

Peter: Österreich geführt und die Republik Österreich hat verloren, hat tausend schöne Geldstrafe bezahlt.

Peter: Und damit wird der Brotpreis frei. Offiziell ist es 15 Jahre später freigegeben, aber de facto war er preisfrei. So.

Willy: Wer präzedenzfolge gegeben wurde durch, ne?

Peter: So und nachdem uns der dann angerufen hat wenige Tage später,

Peter: komme zwei weißen nicht genau, was man als Kriminalbeamter da was zu uns. Wir hatten eine ganz kleine Firma in Wien und eine kleine Vorraum links und rechts vor einem Büro. Ich gehe gerade rein,

Peter: Und mein Vater schreit raus,

Peter: Waren da und wollten unsere Parteien haben wie ein bayrisches Landbrot und Österreich produziert. Um alle Anzeigen zu können,

Peter: Bevor der Film raus und ist entgangen. Man hat sie nimmer wieder gesehen.

Willy: Nachdruck gehabt.

Peter: Nein nein.

Willy: Aber kennen Sie vielleicht äh noch erklären vielleicht Leute wie mi, die sich jetzt natürlich fragen, warum was war denn damals, außer dass Sie's wir sagen, die Politik a bissl blöd war damals, aber was war der Grund für diesen Brotpreis? Was war was war die.

Peter: Na weil na das ist ja einfach, weil die Nachkriegszeit schlecht war und Brot einfach das wichtigste Nahrungsmittel, das hat man versucht den Brotpreis den Leuten billig zur Verfügung zu stellen. Auf Kost der Becker ja ja klar.

Bianca: Das heißt, es wurde nicht irgendwie subventioniert oder ausgeglichen. Der niedrige Brotpreis.

Peter: Natürlich nicht, ne. Es war so, äh der Rock and Place war,

Peter: übern Weizenpreis ist fürchterlich, über Weizenpreis gestützt, dabei viel zu teuer

Peter: und dafür war der Rock noch ein bissel billig, aber die Kalkulation für den Bäcker war einfach zu schlecht. Der Bäcker konnte nichts verdienen. In Deutschland haben wir in den 70 Jahren schon die sechziger, 70er, habe die Bäckerei schon villealisiert. Filiale konnte er sich nicht leisten.

Bianca: Wer die Rohstoffe.

Willy: Rohstoffe marktbedingt hoch waren, teuer waren.

Peter: Die Herstellkosten für den Bäcker waren im Verhältnis zum Verkaufspreis zu hoch.

Willy: Weil der eben künstlich niedrig gehalten und die Marktpreise für Mehl und Instaufe entsprechend hoch. Okay, mhm.

Peter: Und das war die erste neue Brotzeit, die es gegeben hat und da haben wir natürlich immer wieder neue Brotzeiten entwickelt und wir konnten natürlich auch unsere Produkte besser verkaufen und die Bäcker haben natürlich in einer anderen Welt und deswegen gibt es heute so viele Brotsorten.

Peter: Und wir haben den ersten Kick gegeben, ja.

Bianca: Den ersten Schritt getan.

Willy: Was hat man denn damals über über das war ja ihr Vater damals noch, ne? Was hat man denn damals über ihren Vater gesagt in der Bäckerbranche? War das der Rebell oder war das der Befreier oder was war denn da das Image schon so a bissl vom,

Willy: Haben sie gesagt, gell, alles?

Peter: Also ich würde mal so es ist immer schwierig zu sagen. Also jeder hat gewusst, dass mein Vater mehr versteht als alle Bäcker oder jeder einzelne Bäcker. Mein Vater war wirklich Fachmann durch und durch.

Peter: und ich habe in meinem Leben,

Peter: Willst du sagen, 15 bis 20000 Bäcker kennengelernt? Persönlich und einen besseren Back als meine Vater wäre sicherlich nie eingetroffen. Vielleicht gleich gute, sicher, aber besser, sicherlich, durch und.

Willy: Was hat ihn ausgezeichnet.

Peter: Er konnte es einfach. Er konnte es.

Bianca: Aber was war's? War's das Gespür oder das.

Peter: Alles, das ist alles.

Peter: Er war sehr kreativ hatte ein gutes Gespür für den Teich brauchen sie auch Gespür für den und er konnte es einfach. Er hat die Materie verstanden und auch das auch gemocht.

Peter: Das ist das ist schwer zu analysieren, was das jetzt ist. Ich habe auch Kunden, Einzelne, die auch so sind, so Universaltalente, die etwas unglaublich gut können.

Peter: Und das können sie dann schwer einordnen. Die können's einfach.

Willy: Einfach Talent.

Peter: Nicht nur egal, was immer es ist, die können's einfach,

Peter: Es gibt andere Leute, die können auch viele, die sich vielleicht mühsam erarbeitet haben, aber es gibt dann Leute, wo man das Gefühl hat, der kann's einfach aus sich heraus.

Willy: Mhm. Das bissel mehr macht.

Peter: Riesenpakt aufgewachsen. Was immer es ist, das gibt's einfach und und ich finde das immer toll, wenn man so jemanden kennenlernt.

Willy: Mhm. Und sie haben das Glück gehabt, dass das zufällig auch der Papa war.

Peter: Und der den Beruf wirklich geliebt hat, gemocht hat und der mich auch damit infiziert hat,

Peter: wie sich meine Eltern dann Schäftchen gemacht haben, weil das einzige Familienmitglied das zur Verfügung gestanden ist. Natürlich machen wir da mit, da fragt man auch nicht lange oder äh man denkt auch gar nicht selbstverständlich macht man das und äh.

Bianca: War das selbstverständlich für Sie.

Willy: Also keine anderen Karrierepläne und dann die hat man dann über Bord geworfen, weil der Ruf zu Hause laut war.

Peter: Das ist meistens so verwachsen damit ähm und die Situation, wo man sich das vorstellen,

Peter: mehr mehr wirklich vom Boden, wenn net unterm Boden begonnen, ja. Und wenn sie in der Situation sind, können sie ja sagen, ja aber ich mache was. Das geht ja net. Kann man net machen, ne.

Bianca: Hätten Sie gerne was anderes gemacht.

Peter: Ich hätte mir vorstellen können, auch alter Dinge zu machen. Also ich will sagen, im Laufe des Lebens wieder drauf hat, dass alles schöne Sachen auch gibt. Aber,

Peter: Das ist jetzt sinnlos darüber nachzudenken, ich bin total zufrieden mit dem, was ich mache. Ich kann mir eigentlich nichts besseres vorstellen, aber ich könnte mir auch andere gute Dinge vorstellen, ja.

Willy: Kennen wir vielleicht in die in die Anfangszeit ein bissel noch vom vom Unternehmen zurück, also die die Eltern haben sich dann entschlossen, weil's einfach unzufrieden waren äh in dem Unternehmen.

Willy: das selbst zu machen, besser zu machen. Es hat damals nicht viel Brot gegeben, also für Menschen wie mich Jahrgang 80 oder Bianca noch viel jünger ähm äh wir kennen die Welt mit wenig Brot nicht, ja? Ähm

Willy: Und vielleicht ist das ja Möglichkeit, das a bissel noch einmal Revue zu passieren zu lassen. Wie hat damals das ausgeschaut? Und was war dann dieser zündende äh Funke?

Willy: der dann entstanden ist, dass wir jetzt teilweise dreihundert äh unterschiedliche Backsorten in in Bäckereien finden. Was war da damals,

Willy: Was.

Peter: Hat natürlich auch mit dem steigenden Wohlstand zu tun.

Peter: Man muss es nochmal anders sehen. Jetzt muss ich vorstellen, der Brotkonsum ist jahrzehntelang gesunken. Weil früher mal um 1900 haben direkt 100 Kilo Brot,

Peter: pro Kopf gegessen und gesunken auf 40 oder 50 Kilo. Wer es weil andere Produkte entstanden sind, ne, das hat in die Supermärkte gegangen sind, sie konnten alle mögen Kekse kaufen und das und jenes und jeder hat ja nur einen Magen.

Peter: und der Brotverzehr und weil das Brot im Endeffekt immer gleich geblieben ist, weil immer der gleiche Kit wurde relativ kompakt.

Willy: Mhm. Geht der?

Peter: Es war einfach so. Ich sehe auch heute manchmal nochmal so bloß aus den 50 Jahren irgendwo liegen, ja? So was.

Willy: War das damals für a Brot? Äh beschreiben sie's.

Peter: So ein Roggenmischbrot, ja, wo halt 8 Prozent rocken ist und zwanzig Prozent rocken, zwanzig Prozent Weizen und da sieht man, dass es war ein relativ kompakten Fest.

Peter: Und sehr sauer. Das war für die Leute nicht mehr attraktiv.

Peter: andere Lebensmittel waren halt attraktiver,

Peter: Oder interessanterweise neu waren, was immer es war und der Bootskonsum ist immer runtergegangen. Dies sind diese Mitte der Sechziger und dann haben wir eben einfach mit den bayrische Landbrock gemacht und dann hat sich das ganz langsam gedreht.

Peter: Seit der Zeit,

Peter: steigt der Brotverzehr jetzt nurmehr ganz ganz wenig, aber es für viele Jahre ist es kontinuierlich gestaunt und jetzt sind wir so bei knapp 70 Kilo Brot in Österreich pro Kopf,

Peter: und in Zukunft glaube ich wird das,

Peter: noch ein bisschen steigen, weil ich glaube, dass der Fleischverzehr zurückgehen muss. Und irgendwas müssen die Leute dann essen und ich glaube, das Brot einfach die intelligenteste Alternative ist.

Willy: Und ähm das eine war jetzt, sie haben in dieser Lücke hinein investiert, dass einfach äh Car Pro da war. Es hat einfach es war a fader Markt im Endeffekt, ja und aber sie haben ja gesagt, äh der Vater ist draufgekommen. Ähm

Willy: dass er net Brot selber bockt, einfach a anderes, sondern dass er einfach eben nur äh nur.

Peter: Ideen, entwickelt und Rohstoffe dazu verkauft haben.

Willy: Genau und wie schaut jetzt so diese Rostock? Das haben wir jetzt bei dem bei dem bei den äh Backmischungen und und Backzusatzstoffen.

Bianca: Und eigentlich bei der Frage, was macht Backaltrinken genau?

Willy: Machbarkeit drehen und was ist es dann auch.

Peter: Gesagt, also wir wir versuchen mal diese ganzen schwankenden Mehlen auszugleichen und dann natürlich für neue Bruce- und Gebäcksorten neu,

Peter: Gepäcksorten zu kreieren und dafür auch Mischungen zu liefern, aber keine Fertigmischungen, sondern,

Peter: zehn oder zwanzig oder dreißig Prozent, also besser Beispiel so Kornspitz, der ist anders wie alles andere, obwohl nur zu wenig drinnen ist.

Peter: Ja, also wie gesagt, 360 Gramm wiegt der Kordspitz, davon sind elf Gramm von uns. Ja und mit diesen elf Gramm managen wir das,

Peter: Auch takemäßig, dass das jetzt ein völlig anderes Gebäck ist wie alles andere. Und heute, sie ist in Europa sicher die größte die umsatzstärkste Backwarenmarke, die es in Europa gibt.

Bianca: Das heißt, wenn ich jetzt eine Bäckerin in Wien bin und möchte Hausnummer elf verschiedene Gebäcksorten machen und habe Baggerin im Kopf ähm wie gehe ich das denn an?

Peter: Die braucht das gar nicht anzugehen, weil wer Vertreter zu ihr kommt und ihr immer wieder etwas anbietet und sie kann dann entscheiden, ob sie's macht oder nicht.

Bianca: Und was bekomme ich dann von ihnen? Was möchte muss ich dann tun? Ich müsse gar nix tun.

Peter: Gar nix tun. Äh wenn sie sagen, sie,

Peter: Der sagte, was wir für interessante Bruno-Gebäcksorten hätten und dann sagen sie, ja also mich würde interessieren, zum Beispiel der Kornspitz. Das sagen wir, das ist lieb von ihnen. Ich schicke ihnen einen Bäckermeister unterzeigt ihnen, wie man Kernspitzen macht. Der kommt von unserem Bäckermeister in der Nacht,

Peter: führt ihr den vor,

Peter: Wie ihr das macht, der bringt den Rohstoff mit. Wenn man die macht, die ist wie die ist und so weiter und wie man das schneidet und so weiter, wann man das in den Ofen gibt, wird der Backprozess zu seiner, das zeigen wir. Und dann kannst du's alleine weitermachen.

Bianca: Das heißt, ich bekomme das ganze Paket.

Peter: Das ganze Paket von A bis Z klar.

Bianca: Hm. Spannend.

Peter: Es kann nicht so sein, dass 1tausend Becken in Österreich jeden Tag jeden jeder für sich neue Brotsorten einfindet. Das wäre voll trottelhaft,

Peter: Marktwirtschaft ist das Prinzip der Arbeitszählung.

Peter: Da muss es Leute eben geben, der sagt schon her. Wir denken über das nach und entwickeln. Wir sind ja auch Bäcker. Und wir entwickeln für dich jetzt.

Bianca: Das heißt, ich kann ihnen vertrauen als Bäcker, als Ur-Bäcker und und allen Mitarbeitern ähm und bekomme zur Verfügung gestellt im Prinzip eine Backmischung.

Bianca: und muss dann nur noch die Hauptzutaten dazu mengen und das Hand mein Handwerk verstehen und dann habe ich ein Gemein erwiesen.

Peter: Und vor allem und das ersetzt sie in die Möglichkeit viele verschiedene Brot und Gebäcksorten zu machen,

Peter: Sie vereinfachen den Einkauf. Sie müssen sich dann nicht sie müssen sich folgendes vorstellen, wenn der Bäcker ist, alles selbst machen würde. Jedes Rezept sitzt da. Er müsste dutzende Rohstoffe einkaufen. Wer macht die Qualitätskontrolle,

Peter: Ja klar, der wird ja viele verschiedene Brot- und Gepäcksorten macht. Die Zutaten und die auf der Seesaura, da die Sonnenblumenkernte na hallo und wer macht und dann mochte er auch die Qualitätskontrolle. Also der Rohstoffe, müsst ihr ja machen, ja.

Peter: der muss den Einkauf machen, muss mit den Lieferanten fahren. Das geht nicht. Und der und er muss viele verschiedene Dinge produzieren,

Peter: wir helfen ihm dabei schon einen Teil der Arbeit übernehmen wir für ihn und sonst wird es nicht möglich,

Peter: sind dann 300 Brot und Gebäcksorten am Tag machen, verschiedene.

Willy: Genau, Sie haben das ja damals gesagt, früher hat's einfach wenig Brot gegeben, also Sie haben gesagt, ah weißes, a dunkles, wenig Sorten.

Peter: Sorten. Wenig Sorten.

Willy: Wer diese Vielfalt der Sorten ohne sage ich jetzt einmal.

Peter: Nein, nicht möglich.

Willy: Nicht möglich. Ganz klare Aussage, dass entweder ich habe.

Peter: Mehr WM natürlich möglich, klar, aber in diesem Ausmaß natürlich nicht. Brauchen wir gar net reden.

Willy: Das heißt, ähm was macht was macht denn die Backmischung jetzt? Ich habe mir vorher gesagt, Schwankungen, Ausgleich, das habe ich interessant gefunden. Ähm.

Peter: Neue neue man kann neue Geschmäcker kreieren. Dass das Brot anders schmeckt.

Peter: man kann das Volumen steuern. Man kann die die Oberfläche steuern, wie das nachm Backen aussieht. Man kann die Frischhaltung beeinflussen, die Brotfrischhaltung. Wir können alles machen, ne.

Peter: Die Saftigkeit können sie beeinflussen, ja.

Willy: Welche Rohstoffe brauche ich dann, äh wenn ich jetzt der Bäcker bin und ich möchte jetzt mit Backaltrin und mit Backmischungen arbeiten. Äh das heißt, ich habe dann als Bäcker selbst nur noch relativ wenig Grundstoffe, die ich selber habe. Sie haben immer gesagt, Wasser, Mehl et cetera.

Peter: Der hat immer noch da gewisse Dinge muss er immer noch haben, ja. Aber er erspart sich gewisse Dinge zu machen. Selbst selbst zusammenzumischen.

Willy: Es müssen viele Dinge sein, weil wenn sie sagen, ich kann jetzt so 200 Gebäcksorten.

Peter: Je mehr Brot und Gebäcksorten er hat, umso mehr verschiedene Rohstoffe braucht er auch.

Bianca: Was ist denn jetzt drin in so einer klassischen Backmischung?

Peter: Nichts anderes, als wenn's der Bäcker selbst zusammenmischen würde. Nur,

Peter: Wir sind in der Lage verschiedene Rohstoffe noch gezielt zu bearbeiten, dass die andere Eigenschaft noch einmal haben, dass sie vielleicht mehr Wasser binden, was immer es ist. Das können wir noch machen.

Peter: Das kann der Becker zum Beispiel nicht machen.

Willy: Es gibt äh es gibt dagegenüber äh Backmischungen. Man hört ja immer, wenn man über Backmischungen diskutiert, zumindest die waren jetzt nicht mit Bäckern diskutiert, sondern generell mit mit anderen äh Menschen alles Mögliche drinnen, ne, dass das.

Peter: Alles mögliche. Ich kann nicht drinnen sein, weil es gibt genau Lebensmittelrechtliche Vorschiffen. Was drin sein darf und was nicht. Und das, was normalerweise vielleicht nicht trainieren wird, das müssen sie sowieso deklarieren auf der Verpackung.

Willy: Da kann man da irgendwie pauschal sagen, äh in in Backmischungen oder gibt's Unterschiede bei Backmischungen? Gibt's die die Zusatzstoff-freie Backmischung oder wird da auch, ich sage jetzt mal, pauschal mit Chemie gearbeitet.

Peter: Chemie wird heute so gut wie nicht mehr gearbeitet. Das Einzige, was noch Chemie ist, dass es manchmal noch Emulgator gibt, aber auch nimmer relativ wenig, wenn man davon einfach weggekommen ist. Und ähm wir machen ja Rohstoffe für Bio-Backwaren.

Peter: viele, vieles, ja? Also wo überhaupt nichts mehr ist, aber trotzdem kann man nochmal schon bei der Rohstoffauswahl hat man viele Möglichkeiten.

Peter: Allein schon bei den Mehlqualitäten in Österreich gibt es Himmelweite Unterschiede. Wenn's jetzt zum Beispiel nehmen,

Peter: Das Getreide jetzt in Oberösterreich wächst, ist anders wie zum Beispiel wie das zum Beispiel im Raum Wien wächst. Brotgetreide im Raum Wien ist besser,

Peter: dass es hier ist und noch und hier ist es noch ein bissel besser, als es in Deutschland ist. Es hat mit dem Klima zu tun, hat mit den Böen zu tun, ja,

Peter: und und da gibt es unendlich viele Möglichkeiten bei den Qualitäten schon vom Getreide her gesehen. Das können wir als berücksichtigen, das können wir alle das kann der Bäckerich, der hat eine Mühle oder zwei Mühle als Lieferant und das muss er nehmen, so wie er's bekommt.

Willy: Das heißt, wenn ich jetzt dann einen Cornspitz mache, dann gibt's jetzt wenn ich das jetzt äh logisch durchdenke, heißt das ja, es gibt nicht eine Kornspitzbankmischung, sondern ich muss hier dann auf die unterschiedlichen Mehlqualitäten hin leicht adoptieren, oder?

Peter: Nein, es es gibt es gibt eine Mischung,

Peter: adaptieren kann man dann mit der Teigbereitung und der Teig herführen. Also wie man mit dem Teig dann umgeht. Also zuerst man mischt den Teig und dann,

Peter: Je nachdem, nach der Mehl quasi der Bäcker zur Verfügung hat, die in Österreich grundsätzlich gut ist. Wir haben in Österreich mit das Beste Getreide oder mit das beste Mädchen, das in Europa überhaupt gibt und,

Peter: Die Schwager kann der Bäcker ausgleichen. Das sagen wir ihm aber. Unter Umständen wir das ausgerechnet. Vielleicht ein bisschen mehr Wasser nehmen, vielleicht den Teig ein bisschen, um mal ein, zwei Grad kühler führen. Ähm längere Teigruhe vielleicht, längere Entgarzeit, je nachdem.

Peter: so kann man das variieren, da muss muss man nicht die Mischung oder das Reze.

Willy: Die Mischung ist konstant, aber das rundherum, das ist ja ein Know-How, das ich dann auch mitgeben. Also es ist nicht nur die Backmischung.

Peter: Becker kann sich da selbst helfen.

Willy: Okay? Ja, was ist jetzt, weil sie hat ein paar Mal gesagt haben, wir haben super gutes Mehl, was zeichnet denn ein gutes Mehl aus.

Peter: Unser Mehl ist sehr sehr stark kleberhaltig in Österreich.

Bianca: Proteinreich.

Peter: Sehr proteinreich im mit das Beste würde ich sagen, was es in Europa gibt.

Willy: Zurückzuführen. Auf unsere.

Peter: Klima mit den Böden zu tun,

Peter: Unser geht unser Mehl Getreidesalat ist besser unter Anführungszeichen. Nicht alles ist einheitlich immer gut, ist halt nicht alles aber es ist kompliziert, ja. Und aber na das kam.

Willy: Zelt.

Peter: Kann man nicht erklären zum Detail. Und ähm weil wir einfach trockenere Sommer haben, zum Beispiel als die Deutschen.

Peter: quer durch Österreich läuft jetzt die europäische Klimagrenze. Also da ungefähr wo Melke ist, ja,

Peter: östlich so Streifen von 30, 40 Kilometer läuft die europäische Klimagrenze. Westlich davon ist sozialisches Klima, östlich davon ist kontinentales Klima.

Peter: uns so ist dann auch die Mehlqualität oder die Getreidequalität,

Peter: im ossianischen Grimma sind feuchte Sommer und im Kontinentalkirme sind trockenere Sommer. Und wenn trockene Sommer heiß einfach besser Getreidequalität. Da ist bei der Ernte immer. Gutes Wetter, es regnet weniger,

Peter: haben sie einfach stabileres Getreide und und davon kann der Bäcker sehr profitieren. Die Mühlen helfen sich, indem sie,

Peter: das Getreide mischen und dann vermahlen, ja? Und da muss man halt schauen, ob er die Unterschiede per Mehl gibt's einfach, ja.

Willy: Mhm. Ja auf die auf die Rohstoffe würde ich dann eh ganz gern noch. A,

Willy: aber vorher noch, weil wir noch bei der Backmischung waren, ja und ich glaube, das ist einfach ein Thema, ist das vielen Menschen äh einfach interessiert und wo wo glaube ich noch viel auch Unwissen äh noch drinnen ist

Willy: Ähm i wenn i jetzt zum Beispiel drauf schaue, i habe bevor er die die Produkte a bissl angeschaut, die sie a anbieten und da steht dann so was drinnen wie zum Beispiel unterbindet irgendwelche Prozesse oder äh äh ähm ja jetzt wollen wir grad wieder dieser äh Begriff

Willy: oder dass irgendwelche Prozesse äh ähm beim Gewissen Krater dann abgebrochen werden, dass immer weiter Gerde et cetera ähm.

Peter: Das das macht mir ja net mit dem Rohstoff, das macht man ja mit Temperatur. Es ist so,

Peter: Früher war es so, der Bäcker, die danach Semmeln, das ist einfach so. Der hat in der Nacht die Semmel gebacken,

Peter: Schaut um 8 Uhr die Bäckereizug gesperrt und dann sind sie nachmittag um 17 Uhr in die Bäckerei gegangen, haben gesagt, möchte fünf Semmel haben, dann ist die Semmel vom vom von 6 Uhr früh bekommen,

Peter: Die war alt. Das war jahrzehntelang so und die Leute haben die gefressen. Wenn's nichts anderes gegeben hat. Muss man der Realität. Da hat man nachgedacht und das sind so Leute wie wir. Was kann man jetzt tun,

Peter: um den Konsumenten ein besseres Gepäck anzubieten. Ja, dann haben wir gesagt, ja so kann man jetzt machen. Das Ziel ist,

Peter: Das Ideal ist, wenn der Konsument in die Bäckerei geht, dass sie eigentlich noch eine warme Semmel bekommen können.

Peter: Das ist das Ziel. Also wie macht man das,

Peter: Haben wir gesagt gut also verschiedene Stationen aber so da dann war das die erste Station ähm gefriert, man macht also eine Semmel,

Peter: so ganz normal und dann Schock, dann gefriert man sie tief man schoppt sich also mit - 20 Grad und lagert sie,

Peter: und dann, wenn man sie braucht,

Peter: nimmt man sie, die gefrorene Semmel gibt's in zuerst einmal zu innen aufgetaut, dann hat man so Backöfen, Solarbacköfen konstruiert, wo man das

Peter: der auch ein After-Programm hat, wo man den Ladenbackofen gegeben und hat diese gefrorene Semmel aufgebacken. Also auferlassen und dann gebacken,

Peter: ein gewaltiger Fortschritt, das heißt und wenn das richtig gemacht worden ist, dann kann man auch viele Fehler machen dabei. Aber wenn das richtig gemacht worden ist, dann konnten sie,

Peter: eigentlich als Konsument kein Unterschied zwischen ob die frisch gebacken ist oder gefroren war. Kannst nicht unterscheiden.

Willy: Mhm.

Peter: Okay,

Peter: Ah da waren wir doch noch nicht doch noch irgendwie besser, ja? Mhm. Haben wir und das ist eigentlich das, was heute der letzte Stand der Technik ist,

Peter: man produziert den Tägling, also die Semmel.

Peter: Und dann kühlt man das runter auf etwa zwei bis vier Grad plus. Das heißt,

Peter: gärt noch, die Gärung ist nicht unterbrochen, so wie bei der Tiefkühlung, sondern die Gärung findet noch statt, aber sehr reduziert und ganz langsam,

Peter: Und ähm da gibt's heute Gär-Automaten dazu. Also gibt man die Semmel mit vierundzwanzig Grad Teigtemperatur rein zum Beispiel und kühlt das runter innerhalb von einer gewissen Zeit auf zwei bis vier Grad.

Peter: hat man das auf zwei bis vier Grad und dann lässt man das bei zwei bis vier Grad gehen. Zehn Stunden, zwölf Stunden, vierzehn, sechzig. So wie's halt im Betriebsablauf passt und so weiter. Und der Vorteil dieser Methode ist,

Peter: zwar aufwendig, ja, aber der Vorteil ist, dass auch wenn die die Semmel langsam gärt, dass es eine intensive Geschmacksbildung gibt. Je mehr Gärung, umso mehr Geschmacksstoffe bilden sich und ähm,

Peter: Kruste wird dann nach dem Backen anders. Das Porenbild ist anders. Positiv, ja und dann, wenn man.

Peter: Zu der und der Zeit brauche ich die die Semmel muss sie in den Ofen und aus den Ofen raufmachen. Dann schaltet sich der Gär automat wieder hoch. Dann erwärmt sich der Teig wieder wieder auf diese vierundzwanzig Grad und dann gibt man's in den Ofen und dann.

Willy: Okay.

Peter: Und da und diese wir haben dafür einen Namen erfunden, das heißt slow do, langsam,

Peter: Und das ist eigentlich eine unglaubliche Weiterentwicklung der Bäckerei.

Peter: diese lange, die ich jetzt hatten und man kann das so sogar noch länger aussehen. Das ist die Frage, ob das dann noch sinnvoll ist, aber das ist eine aktuelle Frage. Aber wenn das einmal zehn, zwölf, vierzehn, sechzehn, zwanzig Stunden kehrt, ist das eine unglaublich gute Sache.

Peter: Da merkt man dann den Unterschied, wenn sie dann reinbeißen und wenn sie das gewöhnt sind, können sie eine andere Semmel gar nicht mehr essen.

Willy: Ganz kurz.

Peter: Solche Methoden, solche Systeme solche erarbeiten wir.

Willy: Okay, na ja, ich frage wirklich net deshalb, weil wenn man liest im Prozess, Gär-Prozesse werden gestoppt. It äh i denke da äh einfach, ah da wird irgendwas eingemischt.

Willy: sondern das sind das sind äh äh temperaturgeführt, also ganz viele Faktoren, aber es san keine weil ich glaube, ich sage das jetzt einfach mal so plakativ das hat.

Peter: Pulver gar nichts zu tun, sondern das ist wird physikalisch gemacht.

Bianca: Gemacht. Ne, es ist ein ein guter Punkt, weil worauf du eben hinaus willst. Ganz viele Menschen haben ein ein Bild im Kopf, wenn sie an Backmischungen denken. Das ist halt irgendein Wohlfall und dann röstt das an.

Bianca: was genau ist denn jetzt so eine Backmischung? Ich habe immer noch noch noch kein Bild. Was ist da alles drin?

Peter: Was ich ebenfalls gesagt habe.

Willy: Zu.

Peter: Malzmehle, die die die ähm die praktisch Futter für die Hefe sind, dass der Teig schön gleichmäßiger gärt, schneller gärt, ja?

Peter: Das ist das ist der Trainer und sonst ähm gar nix, ja.

Willy: Sind es Geheimrezepte oder sind das äh sind die transparent? Also kann man das ganz genau nachkochen quasi oder.

Peter: Heutzutage ist überhaupt nix mehr geheim, weil's hier alles deklarieren müssen.

Peter: Die Frage ist nur, wie viel ist vom eisernen Rohstoff dann drinnen? Aber sonst ist eigentlich alles offen gelegt. Wenn's wenn's ja nicht verpacktes Gebäck kaufen, dann können sie drauf lesen, was drin ist. Weizenmehl, Wasser, was weiß ich was, oder?

Willy: Ist die wirkliche ist da im gibt's da noch so ganz feine Nuancen, die noch sage ich mal geheim sind, die man jetzt net preisgibt oder ist die eigentlich.

Peter: Können eigentlich nichts geheim halten. Sie müssen alles deklarieren.

Willy: Es gibt kein Geheimnis mehr, um den Korn spielt zu.

Peter: Frage ist ähm der einzelne Rohstoff in welcher Qualität es drinnen ist ja? Und ob der noch mal individuell behandelt ist oder irgendwas aber das sind Nuancen, aber,

Peter: Sie können nix verstehen. Sagen wir mal so, Sie können heute nichts verstecken. Es ist alles offen.

Willy: Also das ist kein großes Geheimnis mehr.

Peter: Leider Gottes ist es so, ja, weil sie dadurch Entwicklungen, die sie machen, anderen zugänglich machen. Also Mitbewerbern.

Willy: Ja wobei Sie fahren ja auch hin zum Unternehmen und sagen, äh die Sahne ist die Backmischung, aber du solltest das und das äh so lang ziehen lassen, so lange gehen lassen, so lange gern lassen et cetera.

Peter: Auch das, dafür gibt es Rezepturen, das ist auch öffentlich. Jeder kann sich auf Umwegen diese Rezeptur besorgen, ne. Das ist äh sie müssen dem Bäcker eine Rezeptur geben und die bleibt ja net geheim, ne?

Willy: Ja man kann ja, was weiß ich, Nandis Glowshare Green.

Peter: Interessant im Zelte fotografierst und außer Ende. Ja, das ist die weltweite.

Willy: Wie gehen Sie damit um? Weil im Endeffekt äh wird man dann ja relativ schnell.

Peter: Können sie können nicht sie können sie können das nicht verhindern.

Willy: Kommen wir net. Ist der Wettbewerb stark, in dem sie agieren? Also.

Peter: Gibt's immer und ob's stark oder schwach, das ist das ist immer subjektives Empfinden, aber,

Peter: Sind auch Leute, die sich bemühen und die fast vernünftiges machen und äh da können sich und wir haben halt das Pech, dass wir halt äh,

Peter: Glaube ich ziemlich kreativ sind, dass wir viele Neuerungen machen und die anderen machen's danach, ne? Wir haben noch nie etwas nachgemacht. Ich lehne das ab,

Peter: mich vorher auch bevor ich was nachmache. Kann jetzt zu einem Kunden gehen und sage sieben Jahren ist auch so was wie der. Aber nur billig und besser. Na da hängen wir aber auf, bevor ist sowas.

Willy: Können sie dann irgendwas tun oder äh kommen sie sich noch ärgern.

Peter: Können Sie nichts machen.

Willy: Okay, einfach schneller sein und schauen, dass wir den.

Peter: Nur schneller schauen, bis sie drauf kommen und so weiter müssen schon wieder was anderes haben, ne.

Willy: Ein diesmal getrieben, ne.

Peter: Ich fand's Marktwirtschaft ist Wettbewerb. Und das akzeptiert man oder man akzeptiert's nicht,

Peter: Man muss das dann akzeptieren. Das ist halt jetzt so, als wird öffentlich gemacht, alles muss deklariert sein. Ich habe dafür ein gewisses Verständnis.

Peter: dass du Konsument, Informationen haben will,

Peter: Wobei ich glaube, dass das sehr wenige Leute sind. Ich glaube auch, dreiundneunzig Prozent interessiert das überhaupt net. Aber sie müssen trotzdem alles draufschreiben, ne. Und das ist ja auch kompliziert für die Hersteller,

Peter: vorstellen, was hier alles deklarieren müssen, jedes für jedes,

Peter: sie eignet Deklaration, müssen sie extra drucken lassen müssen und müssen sie mal das Rezept ändern aus irgendwelchen Gründen, weil vielleicht eine neue Ernte, eine Anzahl der Rezeptur verlangt, müssen sie das ganze Verpackungsmaterial können's wegschmeißen, bis sie's neu deklarieren müssen.

Bianca: Apropos, woher kommen denn die Zutaten, also die ganzen Rohstoffe in ihrem Gebä.

Peter: Alles, was Getreide, Rohstoffe sind, kommt alles bei uns, alles aus Österreich. Obwohl wir im Ausland viel Bilder kaufen könnten? Aber,

Peter: wir sagen die Qualität der österreichischen Rohstoffe, zumindest bei den meisten Produkten, ist die beste.

Peter: und die höchste Form der Qualitätssicherung ist das persönliche Kenntnislieferanten. Das heißt,

Peter: Viele unserer Lieferanten haben wir in unserem Umfeld. Die wir persönlich kennen aus den Firmeninhaber, ja. Und,

Peter: Sicherung heißt jede Lieferung, die bei uns angeliefert, gibt's einen Schnelltest, bevor der Update ziemlich ein Muss aus dem seinen CEO ziehen wie ein Muster, mal ein Schnelltest, der mal sagt, ja oder nein.

Peter: Aus, das ist ja, aber die für mich persönlich ist die höchste Qualitätssicherung, dass dass ich persönlich den Lieferanten kenne.

Bianca: Kennen Sie die bis heute persönlich? Ob ich die. Die Lieferanten bis heute persönlich kennen.

Peter: Ich betreue die nicht, die müssen ja uns betreuen,

Peter: aber ich kenne die. Und einmal im äh ich habe mit dem Einkauf nichts zu tun, ne, aber ich kenne die und für einmal im Jahr mit ihnen ein Gespräch.

Peter: Persönliches. Der muss wissen, wie wir ticken, was wir von ihm erwarten,

Peter: was wir brauchen, wie unser Denken ist. Und ich muss wissen, was er leisten kann, wozu wir bereit ist und so weiter und wenn wir uns jedes Jahr einmal intensiv ins Auge schauen,

Peter: dann weiß jeder Bescheid und dann ist es nicht mehr möglich, dass der versucht uns zu umgehen oder zu bedrücken,

Peter: Bei Getreiderohstoffen gibt's immer Möglichkeiten, ja weil das Mehl ist ein lebendes Produkt, ist doch nicht tot. Da gibt's immer Möglichkeiten,

Peter: oben auf der ne jeder bekommt von uns ein Datenblatt wo die Werte sein müssen von bis ein 00prozentigen Wert exakt den gibt es nicht. Es gibt einen Bereich von da bis da muss er sich bewegen,

Peter: und das ist immer die Frage bewegt er sich immer im Unterbereich oder bewegt er sich immer im obersten Bereich, ja?

Peter: halte es nicht für möglich, wenn einer mich kennt und dann mit mir redet, dass sich einer um das im Bereich bewegt. Das kann ich mir nicht vorstellen, weil dann weiß, dass er eines Tages tot ist.

Willy: Mhm. Jetzt haben Sie vorher gesagt ähm bezüglich Marktwirtschaft. Das ist einfach äh eigentlich ein knallhartes Geschäft. Es ist Wettbewerb, aber,

Willy: Ähm was ist dann dieser warum entscheiden sie sich dann für österreichische Rohstoffe? Wenn sie die anderen Rohstoffe ja günstiger, weil der Markt ist ja hart oder ne.

Peter: Weil wir unseren Lieferanten kennen den Lieferanten kennen wollen. Also jetzt kaufen wir den Rohstoff X in Österreich so und jetzt haben wir, na jetzt kauft man aber in Deutschland, in Köln. Dann rufen wir dort an,

Peter: Der spricht dort von wo rufen sie an?

Peter: Sind wir einer von vielen. Hier sehen wir jemand.

Willy: Mhm. Und das ist.

Peter: Ferner lief und na ja unterm unterm Dach geht's diverse die wie wichtig man als Kunde genommen wird, wie man eingeschätzt wird,

Peter: Da sind wir vielleicht einer von vielen. Da sind wir der größtmögliche Kunde vielleicht.

Willy: Aber ist das ein marktrelevanter Faktor, der sich dann auch quasi in der Wettbewerbsfähigkeit widerspiegelt?

Peter: Das ist uns das wert. Wir müssen natürlich auch hier günstig einkaufen. Das ist auch klar. Aber,

Peter: Es muss uns etwas wert sein, diese absolute Sicherheit.

Peter: und ich sage, mit unseren Lieferanten, die wir hier haben, können wir die haben wir die absolute Sieger im Lieferanten sind seit über 50 Jahren bei uns Lieferanten und die sind aber jeden Tag dreimal sind die auf der Controll-Liste.

Bianca: Afterparken.

Peter: Aber wir wissen kontrollieren müssen wir trotzdem, weil dem kann ja auch auch Versehen etwas passieren. Das ist ja auch möglich, ne. Und das muss uns etwas wert sein, dass wir auf der sicheren Seite sind,

Peter: Und das kostet eben dann den ein oder anderen Groschen mehr. Das ist uns das wert. Das weiß unser Lieferant auch. Dass wir ihn wegen einer Kleinigkeit nicht austauschen,

Peter: Das passt nicht zu uns, weil der wechselt seinem anderen Lieferant, der für uns unter Umständen ein so großes Risiko,

Peter: dass wir sagen, können wir uns das jetzt wirklich erlauben? Die AT Lieferantwort ist auch gut, aber,

Peter: wir wissen nicht, welchen Stellenwert wir bei denen wirklich haben, das wissen wir nicht. Sicherlich nicht ganz so hohen Weg bei unseren Lieferanten hier und das ist uns das wert.

Willy: Das heißt, der Wert, der das der die Entscheidung für das, was jetzt, ich sage jetzt mal, Regionalität trägt, ist gar net so, sagen wir mal, die Regionalität als Begriff, sondern eher das Vertrauen, die kurzen Wege und die Exklusivität, die man genießt, oder?

Peter: Regionalität ist für mich nichts. Nur weil das regionale, was ist denn regional? Und ich sage dann regional in Brasilien, ja,

Peter: das ist alles nein für uns ist aber regional ist heißt ja auch indirekt das was wir wollen wir wollen,

Peter: Das Produkt kennen, wir wollen den Lieferanten kennen und wirklich gut kennen, wie es nur aus der Region ist. Wie groß die Risiken immer ist, ob das das Oberösterreich ist oder Österreich ist oder mittlere.

Peter: heißt es eben, weil auch die Qualität des Getreides in Österreich so gut ist. Wir wollen österreichische Produkte haben und wir wollen unseren Lieferanten kennen.

Willy: Es geht viel um Vertrauen, ne.

Peter: Ihr habt das einmal vor 20 oder 15 Jahren entschieden, habe gesagt,

Peter: Wir hatten ja früher alles Mögliche probiert und ausprobiert wir hören auf mit den ganzen Papieren, kostet auch Zeit, alles durchzutesten. Wir müssen ja jeden Rohstoff wir müssen uns ja vorstellen, bis wir in den Rohstoff integrieren bei uns diese Decke testen.

Peter: von A bis Z. Und da sagen, wir hören jetzt auf, wir entscheiden uns dafür und es gibt keine Debatte. Wir können feiern, uns in Österreich. Eine zum anderen äh entscheiden, aber,

Peter: Auch das wollen wir im Prinzip nicht bei unserem wichtigen Lieferanten, weil wir brennen, außer die wehren sich um auch einen Fehler.

Willy: Müssen wir noch fragen.

Bianca: Das heißt fürn für einen äh für ein gutes Produkt braucht's nun nah einen guten Rohstoff und in der Region ist das Vertrauen, wie schaut's jetzt aus mit Dingen, die es bei uns gar nicht gibt, vielleicht irgendwelche Gewürze und so mit den restlichen Zutaten.

Peter: Da geht's einfach nicht anders. Da muss man schauen, wie man zu dem Rohstoff kommt, auf welchem Weg. Also wir haben ja zum Beispiel das Sesam aus Mittelamerika oder Kürbiskerne aus China, weil's in Österreich zu wenig gibt,

Peter: Österreich, aber das reicht meistens net. Und da muss man eben dann schauen, wir machen auch vor Ort.

Peter: Wir werden ja von unseren Kunden adrettiert wir haben ja Kunden, die zu uns kommen ein oder zwei Tage,

Peter: sich das anschauen, unsere Systeme, unsere Qualitätssicherungssysteme und so weiter. Und äh und wir machen das natürlich auch mit unseren Lieferanten, da müssen wir da müssen wir mal jemanden von unserer Qualitätssicherung irgendwo nach Indien oder irgendwo Hilfe, wo sie das wie arbeiten die?

Peter: dann entscheidet man, hoppla. Das ist ja super, wie die arbeiten oder so, um Gottes Willen. Da müssen wir uns aber was anderes überlegen, ne.

Willy: Gibt's daneben, also das war ja eine Frage von einer von unseren äh äh äh Followerinnen.

Bianca: Hörerinnen.

Willy: Hörerinnen und Followerinnen, äh woher die Saaten kommen. Sie haben gesagt, Getreide kommt hauptsächlich jetzt aus aus aus Österreich. Die die Saaten haben schon zu ihr gesagt, die die wo's aus Österreich zu beziehen sind, beziehen sie auch aus Österreich oder.

Peter: In Österreich wächst und in Auszeichnung der Menge vorhanden ist, kaufen wir in Österreich. Das ist ja eine prinzipielle Entscheidung, die wir getroffen haben und wir denken eigentlich über nichts anderes mehr nach.

Peter: das ist in einer Firma ist ja wichtig, dass man möglichst einfache Systeme hat. Die Welt ist eh schon so kompliziert.

Peter: muss schauen. Risiko zu minimieren ähm Aufwand zu minimieren,

Peter: und auf je mehr Dinge sie sich einlassen, umso größer wird der auffahren, sie müssen dann was weiß ich, wenn man

Peter: einen Lieferanten in Österreich, drei in Ausland haben, ne, da müssen wir irgendwann zu den drein hinfahren, müssten den auditieren, ja, müssen uns denen ihre Systeme anschauen. Es kompliziert das Leben in Österreich sowieso schon gut bedient sind.

Peter: und wir wissen eigentlich können wir nicht das einzige was wir können wir können dort finanziell vielleicht ein bissel besser ausstatten. Aber da sind wir das nicht wert wenn man das nicht wert.

Willy: Aber wo schlägt sich dieses äh es geht ja um, sagt er, es geht ja oft um einen Preis, ja und das Wettbewerb et cetera.

Peter: Es geht immer nur um die Qualität aus,

Peter: Es geht dann auch um den Preis. Aber nur um den Preis geht's nicht. Wenn ich einen Dreck einkaufe an Rohstoff.

Peter: Dagegen wehre ich mich, auch beim Bäcker ist es so. Beim Bäcker geht's auch nur um die Qualität,

Peter: sollte so sein, ne? Und ist oft auch so. Nur um des geht's. Nächstes was kostet mich jetzt diese Qualität? Kann ich's,

Peter: Und selten ist es so, dass ich mit der niedrigen Preise gleiche Qualität schaffe. Kann natürlich auch mal sein, ne? Wunderbar. Dann machen wir das auch. Aber an erster Stelle das ist auch eine philosophische Frage, was sie als Unternehmen an erste Stelle stehen. Es gibt natürlich Leute,

Peter: Preis an erster Stelle stehen. Das auch legitim.

Willy: Aber da weiß ich jetzt sagen Qualität, sie können offensichtlich mit Qualität punkten. Hat sich die Nachfrage nach Qualität oder generell die die Qualität der Produkt

Willy: über die letzten zehn, zwanzig Jahre im Bäcker, im in der Bäckereibranche, ist die konstant hoch geblieben

Willy: hat sich die grundsätzlich eher verschlechtert, weil preisgetrieben oder wie wie wie würden sie die das das bewerten?

Peter: Es kommt immer natürlich auf den Einzelfall, aber grundsätzlich kann man sagen, die Qualität ist natürlich besser geworden,

Peter: zu keiner Zeit hat es so eine Backwarenqualität gegeben wie heute. Das ist an Einzelfälle gibt, wo die Qualität net so gut ist. Natürlich gibt's das auch,

Peter: Zu keiner Zeit war die Backwarenqualität auf so einem Niveau wie heute. Zu keiner Zeit.

Willy: Hat noch nie so viel gutes Gebäck.

Peter: Es wäre ja auch anders nicht möglich, sonst überall haben sie heute doch egal, was sie nehmen. Jeder versucht doch,

Peter: Prinzipiell die Qualität hoch zu halten oder noch besser zu machen. Das ist dann Einzelmarktteilnehmer gibt, die versuchen Markt zu machen über den Preis,

Peter: Natürlich gibt's das. Ist auch legitim. Das hat den seine Philosophie und er sagt na ja ich ich hatte eine Kunden,

Peter: sehr großes Unternehmen, Deutschland, die kannte ich sehr gut und er hat zu mir gesagt, hat er gesagt, wissen Sie,

Peter: Qualität kann ja net. Aber ich kann Menge zu günstigen Brett, das kann ich.

Peter: In Ordnung, aber er hat gewusst, er kann nicht die Spitze, das war nicht seine Denke,

Peter: Er war Massenproduzent. Er hat gesagt, was ich kann, ist Mengen zur günstigen Preisnative für die und die Zwecke. Das kann ich. Das ist seine Mentalität, das ist das, was er kann,

Peter: In Ordnung. Und da gibt's eine, der sagt, wissen's Menge. Ich kann nur in meinem Umfeld diese Qualität schaffen und das ist mein Leben,

Peter: für alle alles ist gerechtfertigt.

Willy: Wie es da ihre Meinung nach die Entwicklung äh ist ist die Qualität wieder ist das gleich? Ist das auch nicht mehr ist irgendwas am Vormarsch oder nimmt was ab.

Peter: Es hat Zeiten gegeben,

Peter: Das waren so siebziger, achtziger Jahre. Wo sehr viel automatisiert war, ist in den Bäckereien.

Peter: Also vom handwerklichen sehr viel Insindustrie ins halbindustrielle oder ins Industriele gegangen ist. Und das war die Zeit, wo man.

Peter: Nur auf Schnelligkeit und auf Menge geachtet hat. Ja, jeder hat sein sein Heil gesucht,

Peter: Noch schnellere Produktionsmethoden,

Peter: noch rationeller, noch weniger Zeit dem Teig Zeit zu geben und so weiter. Also in kürzerer Zeit größere Mengen auszustoßen. Das waren ja so die Siebziger-, Achtzigerjahre.

Peter: Das war auch deswegen, weil trotzdem der tolle maschinelle technologische Entwicklungen gegeben,

Peter: Man hat die unglaublichen Möglichkeiten gesehen, die man da hat. Ja und das war da ist man diesen Weg des Rationellen gegangen,

Peter: Und irgendwann ist man dann drauf gekommen dass die Qualität dann doch net so ist. Wie wie immer mal da drauf gekommen ist, haben wir gern gemerkt, dass es Verbesserungsbedarf gibt,

Peter: Dann hat man eben dann nach diesen neuen Methoden gesucht, um das,

Peter: eine dieser Effekte war das Semmel war schnell trocken also ist schlecht frisch geblieben und so weiter ne und da haben wir nach Methoden gesucht wie man das in doch wieder ausdenkt. Das sind so Entwicklungen und heute ist man ich würde sagen das sind jetzt.

Willy: Heute hat man die Gegensätze verändert bissel.

Peter: Ja, das war vielleicht bis kein einheitlicher Teil, aber so bis Mitte der 18 und dann hat so ein Umdenken gegeben und dann sind wieder neue Methoden gekommen, eben Tiefkühlung,

Peter: kühlen, ja lange Tagen, ja und äh und ich glaube, da wo man es ist,

Peter: da wird's bleiben, aber das heißt, es wird natürlich auch da wieder irgendwie eine neue äh Weiterentwicklung in irgendeiner Form geben. Am Ende ist man nie.

Peter: in tausend Jahren nicht, wird immer noch.

Bianca: Wird immer noch.

Peter: Auf irgendwas drauf kommen, da könnte man das nochmal so machen oder so und da ging's vielleicht noch besser, ja. Das ist oder,

Peter: die Lebensumstände der Menschen verändert sich, die Arbeitswelt ändert sich Ernährung ist ja immer Reflex auf gesellschaftliche Verhältnisse. Wer weiß, was alles passiert, auf einmal eigentlich müssten wir's jetzt so machen, weil der Lebensstil der Leute ist jetzt eher so

Peter: Ja, die Leute gehen jetzt zu anderen Zeiten einkaufen oder bevor er sich anders und dann entwickelt man wieder anders, ist ja klar, ne.

Willy: Mhm. Sie müssen vorhergesagt den den den Begriff Industrie. Der ist ja äh,

Willy: oft auch wird der, sage ich mal, relativ negativ auch verwendet, dass es gut ist, das kleine Handwerk, das große Böse ist die Industrie. Was bedeutet denn der Begriff Industrie für sie und wie würden sie denn äh äh jemanden erklären?

Peter: Industrie ist heute genauso gut wie Handwerk.

Peter: Warum nicht.

Willy: Industrie von Handwerk. Also hat's früher einen Unter.

Peter: Das ist nur die Größe, aber sie können halt industriell,

Peter: im Prinzip bis auf ganz ganz wenige Ausländer. Sie können produzieren, ja. Aber es bis auf ganz wenige Ausnahmen können sie heute in alles, was auch das Handwerk kann. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Deswegen ist die Industrie zu groß, oder? Das ist ja net so.

Willy: Sie haben den Podcast mit dem Peter und Peter Lechner nicht gehört vermutlich, aber auf unsere Frage hin, ähm was denn welcher Semmel denn jetzt die Bessere ist. Die Handsäme oder die aus der Industrie haben sie's hingemäß gesagt, ja, sind beide gleich gut. Das ist das Problem.

Willy: sind Boarde haben sie gesagt, sind beide gleich gut,

Willy: Das ist so a bissel das Problem, weil die sie haben das selber so gesagt, die Industrie, also die großen Mengen inzwischen von der Qualität der Produkte scheinbar, ähm genau gleich genauso gut sind wie die wie die äh den.

Peter: Es ist natürlich so. Die beste maschinelle maschinell hergestellte Semmel.

Peter: kann nie so gut sein, wie eine perfekt hergestellte Handsemmel. Das geht einfach net. An der Herstellung ist was anderes. Was ist was andere.

Willy: Genau.

Peter: Aber wie gesagt, aber wir sind uns einig. Hase kann man industriellen nicht machen,

Peter: Man kann ja halt schon Brezeln schlingen vollautomatisch, ja? Es gibt's ja auch schon. Und ähm aber grundsätzlich können sie und die Industrie bemüht sich doch,

Peter: Das war lange Zeit anders, ja? Aber heute das bemündet auch weil der handelt diese Uhr, auch die diese Forderung stellt. Das werde ich nicht glauben, dass der Handel, egal wer das ist, auch Hundesfutter kauft,

Peter: Es geht nicht. Der Hagel fehlt auch an die Industrie natürlich Qualitätsförderung und die Industrie erfüllt das auch. Muss es auch erfüllen. Und ich kann ihnen sagen und ich kenne ja,

Peter: Die Betriebe,

Peter: Qualitätsdenken bei den Leuten ist unglaublich.

Bianca: Wir haben jetzt sehr viel über Preise, über Qualität gesprochen, über Industrie und über Handwerk. Ähm was hat oder hat das, was sie tun?

Bianca: Hiermit bei Goldrinen Sie, Herr Augendoppler, etwas mit Idealismus zu tun. Sind Sie.

Peter: Idealismus? Na,

Peter: Das wäre verwegend, wenn ich das jetzt sagen würde, ja? Ähm,

Peter: Ich habe gelernt von meinem Vater aus der Bäckerei Zeit. Das nur Qualitätssinn gibt.

Peter: Hat nix mit Sozialismus zu tun. Das ist ganz nüchternde geschäftliche Überlegung,

Peter: vielleicht etwas mit Mentalität zu tun. Wir sind nicht die Leute wir kommen nicht von dort her. Ähm wenn die aufgewachsen wäre, wär's vielleicht ein bissel anders, aber wir sind bei uns mit wir können nur an Qualität denken.

Peter: Und ich würde es persönlich nicht ertragen, wenn ich beim Kunden bin oder sagt ähm ist nicht schön, aber die sind besser. Der äh billiger zu sein, das ist keine Leistung.

Peter: Aber besser zu sein, diese Leistung. Und das hat nix,

Peter: ich bin ansonsten im Priadley vielleicht Idealist, ja? Aber,

Peter: Vielleicht färbt das aufs Geschäft ab, weißt du aber äh das wäre falsch, das zum Sozialismus, sondern wir wollen Qualität haben. Ich sage nur, ein ganz einfaches Beispiel.

Peter: Ich habe ein großes Vorbild.

Willy: Bin ich gespannt. Überlege grad.

Peter: Der Kiche in Wien.

Peter: das ist für mich das Vorbild, was Qualität ist.

Peter: seit 35 Jahren zum Ticheln. Aus zwei Gründen erstmal ist das Beste aus dieser Welt ist.

Peter: nichts mehr anders aus als dort und wenn's wenn du jetzt sechs Monate zu, das ist ja sechs Monate keiner. Also warum soll ich das Zweitbeste essen oder es interessiert es interessiert mich, lehne ich ab,

Peter: meine Denke. Aber warum der zweite Grund, warum ich hingehe,

Peter: Da gehe ich in Sie wo waren sicher schon beim Tischler? Also ich gehe in den Salon de Glas daneben ja in der Nebensalon da setze ich mich ganz hinten hin hier ist immer drei Portionen S, ja. Das ist nämlich ganz hinten und schaue den Leuten zu. Wenn Sie bei der Tür reingehen.

Peter: Machen Sie's einmal. Dann werden Sie was sehen. Jeder hat ein Lächeln im Gesicht. Und um das geht es auf dieser Welt,

Peter: der Kunde in Erwartung etwas Gutem. Da geht es rein, war wieder vielleicht eine Viertelstunde Quartert und wenn's die Leute genau anschauen, mehr als gleich ist es soweit.

Willy: Vielleicht ist es zu weit.

Peter: Nur um das geht es auf der Welt und das gilt für alles. Ob's Autos sind, Fahrräder, was immer es ist, Brot,

Peter: Die Leute müssen sich auf das freuen, was sie jetzt kaufen. Und um das geht. Der ist für mich das Vorbild,

Peter: Mit hunderten Kunden dort wenn ich den Leuten das zeigen will.

Bianca: Den Leuten das zeigen will.

Peter: Selbst als produzieren, Computerweltmeister mit allen möglichen Leuten war ich schon dort, ne? Und jede ist passt des Staunens. Das zittert voll führen,

Peter: und äh.

Willy: Okay jetzt ist ja.

Peter: Da wird's augenscheinlich. Sonst ist a Qualität so,

Peter: Was ist? Ja. Wenn der Kunde ein Lächeln im Gesicht hat, wenn er reingeht,

Peter: Das ist der einzige Ort, wo ich warte. Bin ich am Sonntag vielleicht tot bin und mehr über die Straße Eisen mitnehme, ne? Und da stehen jetzt,

Peter: Fünf Leute von mir. Das einzige Ort dieser Welt, wo ich warte. Ich warte in keinem Supermarkt, wenn man's vielleicht los ist.

Willy: Das ist ja schon fast eine Liebesredner. Das ist das ist a Liebeserklärung. Das ist er net. Na?

Peter: Schnell. Es ist keine mehr. Nein, das ist ganz rational. Wenn man dann sieht, so redet man immer Qualität und äh da sieht man's.

Peter: Und dann weiß ich für mich wieder, ja. Nur Qualität. Alles andere ist a Irrtum. Weil sie anderer Meinung sind, sind anderer Meinungssinn. Haben vielleicht auch Recht, aber das ist eben meine Philosophie aus.

Bianca: Ist das das erfolgreich macht,

Bianca: oder was macht Backaltrin erfolgreich? Woher rührt das.

Willy: Hat es erfolgreich.

Peter: Ob mir so übermäßig erfolgreich sind, aber ganz erfolgreich.

Willy: Unternehm.

Peter: Na ja, es ist halt na es ist alles es ist alles relativ. Ähm,

Peter: was uns hilft würde ich mal sagen ist,

Peter: Wir als Produzent dieser Produkte aus der Branche sind. Wir sind die einzigen Leute dieser Welt,

Peter: direkt aus der Bäckerbranche kommen,

Peter: Alle anderen kommen von dem Branchen oder auch nicht selber, aber nicht aus der Becko. Wir sind die einzigen, die es noch gibt, ist der und deswegen glaube ich,

Peter: Glauben wir, dass wir noch ein bisschen besser, wie es als andere, was der Bäcker wirklich braucht, um das.

Willy: Aber wie geht's ihnen dann, wenn sie das so sagen? Äh ich war noch auf die Wikipedia geht. Dann steht da steht drin, ist ein österreichisches äh Unternehmen der Lebensmittelindustrie, glaube ich, steht. Es steht so drinnen. Würden Sie das.

Peter: Es ist so, wir sind immer noch ein Gewerbebetrieb, sind zwar Mitglied bei der aber wir sind kein Industriebetrieb, aber das ist äh.

Willy: Unrecht.

Peter: Nein nein wir wollen es ist so wir wollen kein Industriebetrieb sein oder vier Nieren als Industrie warum nicht weil 99,9 Prozent aller unserer Kunden Gewerbebetriebe sind.

Peter: Wollen wir da nicht als Industrielle auftreten? Das war vielleicht vor 50 Jahren eine Imagesache, dass man industrielle,

Peter: tut nicht weh, aber na wir wollen wir sind auf einer Ebene mit unseren Kunden, das sind auch Gewerbebetriebe.

Willy: Ähm denn den Punkt, den wir jetzt da schon groß wieder aufgeschrieben haben, ist mit dem Gespräch mit der mit der kleinen Bäckerei, ist übrigens auch Adeckhändler und Bäcker,

Willy: Ähm der hat uns da Zahlen gegeben vom wir haben übers das viel gesprochene Bäcker sterben können oder Bäckereien sterben. 1960 um die 1600 Bäckereien äh äh in der in Niederösterreich äh,

Willy: jetzt aktuell sind's um die 300 nur mehr. Ähm

Willy: hat uns auch ein bisschen Hinweise gegeben, woran es liegen könnte und speziell, weil sie ja gesagt zum Industrialisierung siebziger, achtziger Jahre war grad die,

Willy: Große Zeit, wo viele aufgehört haben. Ähm ja, wie sehen Sie das, was hier wirklich Außenhandwerk kommen,

Willy: gleichzeitig ja jetzt auch erfolgreich sind und auch in äh Großkunden oder Kleinkunden wie würden sie dieses ganze Thema Bäckereiensterben bewerten und und wie stehen sie dazu?

Peter: Also ich würde jetzt nicht sterben sagen, die die Anzahl der Betriebe reduziert sich natürlich, das ist so. Wie wir begonnen haben, 65 hat's in Wien über 600 Bäckereien gegeben. Heute gibt es 18 Österreicher.

Willy: Acht. Achtzehn. Mhm.

Peter: 18 Österreicher. Gibt's noch zwanzig, dreißig Türken und Posenier und alles länger und aber das ist es,

Peter: Und warum ist das so? Weitere Lebensmittelhandel und das sind keine dummen Leute, erkannt hat,

Peter: Das ist eine Produktgruppe gibt, die haushoch über alle anderen steht,

Peter: Womit können sie sich profilieren? Mit Milch,

Peter: mit Orangensaft oder nein. Sie können natürlich nur profilieren, sie können sich profilieren mit frischen Obst und Gemüse,

Peter: Aber noch mehr das frische Brot und Gebäck. Das ist die höchste Stufe von allem.

Willy: Warum? Warum geht es mit Boot und Gebäck so gut.

Peter: Das ist ja weil das wichtigste Produkt ist und wenn das frisch und gut ist machen wir so ein Geschäft,

Peter: was ist a Gemüse? Ging einen frischen, gegen ein frisches Gebäck.

Willy: Warum ist es das Wichtigste, aber das sie das jetzt sagen, ist irgendwie so aber was sind die warum ist es das wichtigste Produkt? Warum ist Brot hat es der Handlung.

Peter: Den höchsten Stellenwert beim Konsumenten hat. Und wenn das jetzt gut ist und frisch ist, das Richten wenn's eine Karotte kaufen, ne, ist für Karotten, aber das riecht ja nach nichts, das knuppert,

Peter: Ist gesund, aber es ist dagegen ein gut ein Goaß-Spezi ist oder gute Semmel oder Kipfel haben sie ein ganz a anderes Gefühl und es riecht noch. Also das,

Peter: Sie müssen den Lebensmittelhalf fragen, net mich! Fragen Sie den Lebensmittelhaare. Warum? Auf das setzen?

Willy: Werden wir machen übrigens.

Peter: Weil sie sich damit weil sie jedes Geschäft attraktiviert sich mit frischem Brut und Gebäck,

Peter: so intensiv in dieses Geschäft eingestiegen ist zusammen mit denen jetzt einem Spaß macht, sondern aus nüchterner Überlegung, weil sie gesehen hat, welches Potential da drinnen liegt,

Peter: Und das heißt natürlich,

Peter: Bäckern ist durch den Lebensmittel halt große Konkurrenz. Erwachsen wird der Handwerksbetrieb nicht hundert Supermärkte beliefern kann,

Peter: der Handwerksbetrieb, der das kann, das gibt's natürlich größere, die können das. Sie haben sich drauf spezialisiert und die beliefern jetzt den Lebensmittelhandel und und der kleine Handwerksbetrieb,

Peter: kann das nicht. Der kann es nur in seinem Geschäft oder wenn er ein paar Filialen hat, in seinem Filialen das machen. Und der Kleine, der Handwerksbetrieb, hat jetzt die Chance, der hat nur eine Chance. Über die Qualität.

Willy: Mhm. Und wie wie.

Peter: Und wenn der Handwerksbetrieb nicht besser ist, also Supermarkt, dann verliert er.

Willy: Das ist wieder die nüchterne Realität des Marktes.

Peter: Wenn er besser ist, können die ihn im zehn Supermärkte aufmachen, wie er sein Geschäft machen. Überhaupt kein Problem. Da lache ich ja.

Willy: Aber heißt das jetzt, dass immer weniger Handwerksbetriebe gibt, dass die dass sie dass viele es nicht schaffen die Qualität äh zu übertreffen. Im Umkehrschluss.

Peter: Zu besser zu sein, ja. Und dann es kommt natürlich zu, dass ähm Generationenproblem.

Willy: Was ist das? Oder was entsteht.

Peter: Dass der Bäckerkeller eine nachfolgende Familie hat.

Willy: Warum? Oder woran liegt es?

Peter: Das liegt daran, dass die Kinder sehen, dass die Eltern Tag und Nacht arbeiten und ihr ganzes Leben kein Geld verdient haben,

Peter: So ist es. Warum sind wir die Arbeit antun? Und meine Eltern haben nur Schulden. In vielen Fällen ist das so. Das muss man einfach sehen und dann sagt sie, sie machen das net,

Peter: und der höchste der erste Grund ist,

Peter: Dass die dass die Bäcker keine Nachfolge haben? Und natürlich um die Konkurrenz der Supermärkte, das ist einfach so.

Willy: Was ist denn das Image, dass das Bäcker-Beruf ist? Also wir haben's jetzt zum Beispiel schon gehört, dass die einen, mit dem wir geredet haben, haben sie gesagt, das Image ist nicht unbedingt jetzt das das das Beste.

Peter: Ja und das liegt daran, dass die Bäcker das sage ich denen auch, zu wenig für Image tun. Wenn ich das besseren Beruf der Welt habe und das nicht verkaufen kann, dann mache einen Fehler.

Bianca: Dazu muss ich aber das Gefühl haben, dass ich den besten Beruf der Welt habe.

Peter: Das liegt net an mir. Ich habe.

Willy: Aber wie wie geht's Ihnen denn jetzt aus,

Willy: Bäcker mit dem mit ähm äh eigene äh Museum aufgebaut mit mit mit über zwanzigtausend

Willy: in Summe rund um das Handwerk. Da geht's ja bei ihnen offensichtlich auch im Privaten, dort wo sie ihr Idealist sind dann vielleicht, ja, um das Handwerk, um das Brot und so weiter. Wie geht's ihnen jetzt?

Willy: persönlich mit der Entwicklung, die das offensichtlich ja, wenn man auf die Zahlen schaut, nimmt.

Peter: Sonst gibt's zwei Dinge. Auf der anderen Seite wären die Betriebe weniger,

Peter: aus welchen Gründen immer, aber auf der anderen Seite sind ja unglaublich gute Betriebe. So Betriebe, die es ist, zu keiner Zeit der Menschheit jemals gegeben hat,

Peter: und ich kenne die. Und da baue ich mich auf auch seelisch. Wenn ich mit dem rede oder bei dem im Betrieb stehe, es gibt ja so klasse Betriebe und die machen auch die Zukunft. Auch Familienbetriebe,

Peter: Die Kölle ist einfach, ja. Und der macht den Charity dann, wer überlebt und wer nicht überlebt. Das ist eben so.

Bianca: Wer ist denn der Markt? Wer ist denn der Markt?

Peter: Der Markt, das ist alle Teilnehmer, die entweder Brot und Gebäck herstellen oder Brot und Gebäck verzehren. Das ist der Markt.

Bianca: Und ähm als Mensch, der Boot und Gebäck verzehrt. Wo wo bekomme ich denn jetzt überall Backeltrin, wenn ich einkaufen gehe? Wo ist Backgaltriene wohl drin?

Peter: Weiß ich auch nicht. Äh,

Peter: In vielen Produkten. Aber ich ich weiß es ja auch nicht. Ich weiß ja nicht, wer wo liefert und wenn der Produkte von unserer OPS ausrechnet, dem Produkt jetzt von uns Produkte drin sind, weiß ich ja nicht, ja.

Willy: Aber wie viele ähm vom Gefühl her, die zwei werden's jetzt auch nicht genau wissen, aber wie viele äh bocken denn ähm noch komplett selbst,

Willy: wie hoch ist der Anteil von von äh zumindest einen großen Teil an Produkte auf Basis von Backmischungen, die was halt da einfach mehr.

Peter: Wenn einer Backmischer auch selbst.

Willy: Na aber sich diese diese Komplexität, die jetzt quasi über die Bankmischung aus der Bäckerei a bissel verschwunden ist.

Peter: Ohne irgendwelchen Zutaten kommen da nicht aus. Das geht einfach nicht. Das kann einer sagen wenige davon haben oder diskutieren ja,

Peter: die Qualität heute herstellen wollen und net was produzieren wollen, wie's in den fuffziger Jahren wollen, müssen sie halt,

Peter: machen, ne? Und da braucht's im Endeffekt zu uns, ja? Oder Mitbewerbung von uns.

Willy: Wie stehen Sie zu dem äh jetzt haben wir's im Prinzip haben wir's ja eh, aber wir haben bloß nochmal aufgeschrieben, weil die Frage ja da gekommen ist von von von einem äh äh Hörer oder Hörerin äh Thema.

Peter: Von wem vom? A Hörerin.

Willy: Einer Hörerin. Also wir wir stellen ja immer die Fragen äh ähm was würden Sie fragen äh zum Thema Backshops? Das haben Sie jetzt zum Teil eh schon äh äh beantwortet. Äh,

Willy: wie bewerten Sie diese Entwicklung der Backshops, also Sie also dass das jetzt einfach äh ja man kriegt eigentlich jetzt überall richtig gutes Brot.

Willy: Inzwischen.

Peter: Es geht es geht nicht um Backshop, es geht nur um eines.

Peter: Dem Konsumenten im Kauf im Augenblick des Kaufes möglichst frisch äh Produkt anzubieten aus. Und der eine Backofen im Shop und mit dem Partnerzapf.

Peter: Nur ein bisschen. Schauen sie, was bei Xena im Paneeum die Brotdose zum Absperren.

Willy: Erzähle eine Geschichte, warum die zum Absperren ist.

Peter: Warum hat man das abgesperrt? Weil die Kinder sonst da frische Brot gegessen hätten. Die Logik der Raus ist Schlussfolgerung,

Peter: Je frisch es Brot und Gebäck ist, umso mehr wird gekauft und wird gegessen. Also muss ich,

Peter: Den Konsumenten im Geschäft möglichst warmes, frisches Gebäck anbieten. Und das kann ich ja nur, ich kann ja die Lippe 324 Stunden laufen lassen

Peter: immer zu produzieren und 20 Filialen beliefern stehen. Das geht ja nicht. Also muss ich irgendwie vorproduzieren,

Peter: Wie ich gesagt habe, wenn das richtig gemacht ist, können sie niemals einen Unterschied feststellen, niemals im Gegenteil,

Peter: Und das auch getestet. Wenn ich Ihnen zwei Semmeln herlege,

Peter: Und ich sage ihnen eine Semmel ist jetzt ganz frisch gemacht und eine ist vorproduziert, also Teig,

Peter: Will jetzt nicht von der lange Teigführung. Tief gefroren. Von mir ist jetzt ein Monat.

Peter: Haben wir aufgetaut und neu gebacken und es kostet ihnen besser schmeckt. Und in 80 Prozent der Fälle,

Peter: entscheiden sich die Leute für die Tiefkühlform.

Peter: Warum? Ist auch ganz einfach. Weil auch wenn sie tiefgefroren ist finden noch geringe Stoffwechselprozesse statt in der Sendung,

Peter: Die zum Ergebnis haben, dass der Geschmack um eine Idee intensiver ist. Ein bissel,

Peter: Aber es gibt Leute, die die gut schmecken und die empfinden das dann als positiv und entscheiden sich dafür,

Peter: Fehler passieren. Es kann sein, dass man irgendwo die die Tiepfelke unterbrochen worden ist, dann ist natürlich fatal oder das beim Abwarten in der Filiale Fehler passieren, dass die dass,

Peter: Noch halb gefrorenen Ofen geht oder zu spät in den Ofen geht. Das ist schon 20 Minuten aufgetaut, wo aber die hat so viel zu tun gehabt mit dem Bedienen. Das nicht dazu kommt, dass das Gebäck in den Ofen geht, die Decke in den Ofen gibt und

Peter: Das sind dann die Fehlerpunkte. Aber wer es richtig gemacht ist, ist es zumindest nicht schlechter.

Willy: Mhm.

Bianca: Jetzt stehen wir in Supermärkten in Bäckereifilialen vor vollen Regalen, die bis heute meistens bis zum Ladenschluss auch voll sind. Auf der einen Seite großartig, weil wir haben so viele

Bianca: Gebäcksorten wie nie und sind als Kunde glücklich, weil es ist so frisch wie nie. Ähm es entsteht aber dadurch auch so viel ähm Abfall wie nie. Was könnte man da machen? Wie könnte man das vereinen?

Bianca: Diesen Wunsch nach immer frischem Gebäck und Qualität und auf der anderen Seiten.

Peter: Schwierig. Ihr habt ja bissl einen brutalen Standpunkt, ja? Aber ich muss das auch sagen.

Peter: Das Regal muss voll sein. Erstmal mit der Lebensmittelhandel verlangt das und,

Peter: Das ist der menschliche Trieb, ist einfach so. Dass sie irgendwo hingreifen, wo viel vorhanden ist, als wenn wenig vorhanden ist. Das können sie leicht ausprobieren. Jetzt haben wir seine Schütte.

Peter: Und da liegt jetzt ein Brot drinnen. Kein Mensch nimmt dieses Brot. Liegen hundert Brote tot. Kaufen sie heute X mal hin,

Peter: ist einfach der,

Peter: Mechanismus ist, dort wo Filets greifen und wo nix ist, greifen uns nicht hin. Das ist so. Können sie nicht aushebeln, das ist so. Und ähm es ist richtig, dass viel Brot,

Peter: vernichtet werden, was immer man oder Schweine verfüttert werden, ja. Aber es ist die Alternative.

Peter: Es gibt ja eine Zahl, also ungefähr vierzig Prozent aller Lebensmittel werden da weggeschmissen. Nicht nur Brot, 40 Prozent aller Lebensmittel.

Peter: Warum ist das so? Ich bin warum das so ist.

Willy: Sie schauen sich an die Ben.

Peter: Ne. Wir haben einen Instinkt in uns.

Peter: der aus der Uhrzeit kommt, die der Mensch noch ein also in Gruppen gelebt hat von ungefähr zehn Leuten.

Peter: und die Leute drei Millionen Jahre lang. Das war drei Millionen Jahre gedauert und da kommen unsere Instinkte. Alles was wir heute machen,

Peter: Es ist sind gesteuert. Bei den meisten Menschen allermeisten Menschen. Nur leben wir in in der Uhrzeit und in der Großgesellschaft des 21. Jahrhunderts und dort kommen die viel Missverständnisse an. Die Uhrzeit war so.

Peter: Der Mensch hat gelernt, wenn es was zu fressen gibt, muss fressen, was geht.

Willy: Je mehr.

Peter: Wir wir wissen jetzt nicht, wie Menschen in der Urharde ob wir morgen was zum Fressen haben, übermorgen in zehn Tagen, wir wissen es nicht. Also jetzt haben wir was und jetzt müssen wir fressen,

Peter: Das frisst der Mensch. Zu viel, viel, viel, viel,

Peter: hier das Depot ab, das auf das Energiedepot auf,

Peter: Es gilt da wirklich 14 Tage nichts zum Essen. Weil ihr nichts findet, kein Viech findet, was er umbringen könnt, keine Beeren, nix. Er hat zwar Hungergefühl, aber er verhungert nicht, weil er diese Energiedepos hat. Deswegen haben wir diese Energiedepo.

Willy: Doppel zeigt auf die Stellen, wo die wo die Rettungsringe sich dann an.

Peter: Intelligentes System.

Willy: Speichern impfen ja. Energiespeicher.

Peter: Saarland hin. So und jetzt kommen sie in den Supermarkt. Und jetzt sehen sie dieses Angebot,

Peter: Sie können dort net fressen, aber kaufen,

Peter: Jesus und je mehr er da ist, umso mehr kaufen's. Das ist ja der Reflex hast du gezeigt. Und wenn's ein langes Wochenende nur mehr, hoffentlich geht uns nix aus. Jetzt äh und das sind,

Peter: Die Verlierer der Gesellschaft sind immer die, die in Sinn gesteuert denken und ab und handeln. Weil wir in einer Gesellschaft leben,

Peter: Sie müssen sich vorstellen, der Urheber haben die Leute oft fünf Generationen kennen ja und der Mensch gesehen,

Peter: Und viele unserer Instinkte sind darauf ausgerichtet,

Peter: Sie sind jetzt also man weiß heute dass ähm die Menschen zwischen ein Gruppen gelebt haben zwischen acht und fünfzehn Personen aber eigentlich praktisch immer unter zwölf.

Peter: Einer Mensch allein kommt ja nicht existieren.

Willy: Optimale Gruppengröße.

Peter: Auch nicht also so acht bis zehn F. Warum weiß man das?

Peter: Dass die Menschheit niemals in Gruppen von mehr als elf gelebt hat, außer in Ausnahmsfällen einmal, ja. Was eine weltweite Untersuchung gemacht,

Peter: es gibt weltweit kein Gesellschaftsspiel und keinen Mannschaftssport mit mehr als elf Teilnehmern.

Willy: Echt? Gibt's das? Aha.

Peter: Gibt es nicht. Und wenn Sie da irgendwo hinkommen in einer Gruppe von mehr als elf Leuten sehen, wissen Sie eines sofort,

Peter: Gruppe funktioniert nicht. Wer der Mecht zu keiner Zeit gelernt hat, mit 12 oder mehr Menschen zu kooperieren. Das geht nicht.

Willy: Mhm. Es geht nicht. Okay, ich werde meinen Blick schärfen, ja. Ja? Mhm.

Peter: Eng zu kooperieren, ja? Es geht nicht. Wissen Sie sofort Frau, setzt sich sofort Funk. Wissen Sie, ist ein Gesetz. Beispiel zwölf Aposteln.

Bianca: Oder eine Fußballmannschaft?

Peter: Egal, na ja zwölf auf ist ein berühmtes Beispiel, ne? Er funktioniert einer tanz aus der Reihe. Hat Filme gegeben, die zwölf Geschworenen. Kennen sie, ne? Also, was ist? Elf sind sich einig. Einer ist er.

Bianca: Sind sich einig.

Peter: Das dreckige Dutzend will West-Film, ne. Die in Hollywood haben nicht gewusst, wo der Mechanismus.

Willy: Die Spataner wollen aber mehr, net? Da waren's was waren's dreißig. Wie viel waren's denn.

Peter: Sie meinen auf den Thermopülen oder was?

Willy: Na diese diese war das das? Das waren.

Peter: Das ist das hat damit nichts zu tun. Die haben die haben ja nicht kooperiert, die haben ja abgewehrt.

Willy: Gekämpft. Ja.

Peter: Der ist net der Kampf auf Lehm und das ist keine Kooperation in dem Sinn, aber wenn sie kooperieren können sie's nicht. Weil sie nur gewohnt sind in der kleinen Gruppe zu kooperieren,

Peter: In der kleine Gruppe? Jeder kennt jeden. Das heißt, sie können jeden, sie kennen jeden in so einer kleinen Gruppe können sie ihn. Mit der Gruppe einmal 50 ist.

Peter: Kennst du nicht den 50 nicht mehr so gut, wie sie auf den vierten gekannt haben,

Peter: Und bis vor 20.000 Jahren oder 40.000 Jahren haben die Gruppen ja,

Peter: erst dann die Gruppen zu wachsen bekommen. Man weiß halt nicht, warum wirklich. Aber dann haben sie zu wachsen bekommen. Und dadurch ähneln sich dann auch die die gesellschaftlichen Regeln. Da müssen sie plötzlich Regeln aufstellen.

Peter: Bisher nicht mehr jeden persönlich kennen, wenn sie mal 500 sind können, sind wir jeden persönlich. Jetzt müssen sie eine Regel aufstellen, an die sich alle halten oder eben dann nicht halten.

Bianca: Aber,

Bianca: pro Regel. Wenn wir jetzt vom Supermarkt-Regal oder in der Bäckerei stehen und wir wissen, wir Menschen sind instinktgetriebene Wesen, die da jetzt stehen äh,

Bianca: gerne fressen möchten ähm und dann missen wir aber auch ähm es gibt ganz ganz viel Brot und Gebäck, das weggeschmissen wird. Warum produzieren wir dann nicht einfach weniger und

Bianca: geben dann halt dem instinktgetriebenen Wesen das, was halt da ist und am Ende vom Tag ist weg und aufgefressen.

Peter: Das ist ja was ist ja Irrtums?

Bianca: Warum?

Peter: Der Welt wie er ähm also weiß nicht ob das mit Demokratie ist. Sie müssen ja jeden jeder Mensch ist ja frei.

Peter: Man muss auch frei in der Entscheidung sein. Sie können nämlich vorschreiben, ob er das Boot jetzt nimmt und das gehört sie. Und die Wirtschaft ist es dazu da, den Konsumenten zu befriedigen. Und wenn der Konsument,

Peter: das Angebot braucht, dann kriegt das. So jetzt ist die Frage, jetzt macht man weniger. Jetzt machen wir es 40 Prozent weniger Lebensmittel, oder? Mit dem Ergebnis. Sie können gleich 40 Prozent der Menschheit entlassen, die in diesen Betrieben produziert, ist ja auch klar,

Peter: Ist ja logisch. Was ist dann?

Peter: Wissen sie und ich habe gesagt, na dann sollst die Leute das wegschmeißen. Wo ist das Problem? Wir leiden hier keinen Hunger. Es gibt alles im Überfluss. Warum? Ein Unterschied ist.

Peter: Wenn ihr hier Brot wegschmeiße, ich. Und sage,

Peter: Nicht wegschmeißen? Ich meine sehen kann's nicht. Ich kann es ja auch net, ne. Wir lachen übern Kölsch bis der drei Tage alt ist. Bin am Sonntag in die Firma gekommen, habe einen Hunger. Das Gebäck herumliegt. Das machen. So, aber ich,

Peter: Schmeiß sie jetzt weg. Ist überhaupt kein Problem. Wem schallt das auf dieser Welt? Niemanden.

Peter: Wenn ich aber es weiß über der Autobahn und es hungernde Kinder und ich schmeiße so das Brot und dann bin ich ja nicht so,

Peter: Aber das haben keine hunderten Kinder. Also kann das Brot wegschmeißen.

Peter: Ich mache für mich eh nicht, wenn ich es irgendwie nicht, aber ich weiß, dass sie ich lache über mich. Ich lache mich aus, weil ich's net mag. Aber wie weiß das ist der Blödsinn. Red ich da mit der Indien von von wegschmeiße,

Peter: Aber das sind die Instinkte in uns und die Instinkte auch zu überwinden zeitweise. Ich habe andere Sinkte überwunden, aber da tun wir auch hart. Obwohl.

Bianca: Das heißt, es ist äh ein Ergebnis unserer Wohlstandsgesellschaft.

Peter: Wahrscheinlich, weil wir im Überfluss leben, sagen wir's so, nach dem Krieg,

Peter: auch der vierziger Fuß hätte sicher keiner Brot weggeschmissen, ne. Weil es knapp war. Bei jeder schauen hat müssen, dass über die Runden kommt. So heute,

Peter: Auch viele Leute, die schauen müssen, dass über die wie's über die Runden kommen, aber trotzdem relativ ist sind auch die,

Peter: Einfach Verdiener haben immer noch einen gewissen Wohlstand im Vergleich zu anderen Zeiten. Und je größer der Wohlstand wird,

Peter: Um so wenige Verantwortung haben die Leute sich selbst gegenüber und anderen. Glaube ich.

Peter: Dann gehen sie mit gewissen Dingen anders um, als man in schlechten Zeiten umgeht.

Willy: Aber die schlechten Zeiten, wenn wir jetzt bei dem Thema ein bissl waren, äh es war ja in Zeiten der Knappheit, haben nix weggeschmissen. Jetzt haben wir jetzt vui, jetzt schmeißen wir halt weg,

Willy: Man kann's jetzt net von Brot speziell Brote jetzt net von da quasi ans andere Ende der Welt bringen, weil das geht sich halt logistisch net aus, aber äh

Willy: müsste man dann nicht ähm eben nicht der Markt, weil die Frage war ja bissel äh muss sich der Markt selbst verknappen. Es wird ja wahrscheinlich nicht tun, aber

Willy: müsste es werden und da sage ich jetzt regulierend, äh also Politik in dem Fall, müsste dann nicht die Politik regulierend eingegangen und sagen, okay

Willy: Marktteilnehmer wird nicht machen, weil das ist fair am Wettbewerb schädigend. Müsste ich dann nicht der allgemeine Regel einführen, sagen, ihr dürft jetzt alle nur noch was weiß ich bis Hausnummer fünf eine Brotbock und dann waren's aus, ist es aus und das hat er regelt's. Waren sie alle Güte ist ja kein Nachteil für einen, ne?

Peter: Schauen sie. Das Problem ist ja,

Peter: Es gibt eine einen Erfahrungswert an Retouren, was die ideale Retourgröße ist. Also Retoure heißt, ich liefere was in eine Filiale oder Supermarkt und wie viel darf übrig bleiben? Gibt's da eine Zahl? Acht Prozent,

Peter: Das heißt, sie müssen 8 Prozent Retouren haben. Wenn sie weniger haben, haben sie zu wenig Wahl im Geschäft.

Peter: Also,

Peter: Geschäft um 18 Uhr sperren's zu und das, dass sie möglichst wenig Retouren haben. Wenn sie jetzt weniger als acht Prozent haben oder wie nur fünf Prozent, dann heißt das,

Peter: dass sie um 16 Uhr bei dem ein oder anderen Produktschutz wenig haben oder keins mehr haben. Dafür haben sie geschafft, dass zu wenig.

Willy: Ich verdiene mehr mit dem, dass es äh.

Peter: Ne, ich meine ich schaue das alles an, wissen ich gehe mal mit Bäckereien und dann um vieren Nachmittag machen die schon, wissen schon die Regale und die pudelt sauber oder ist das schöne, ne,

Peter: Weil ihr könnt das ja jetzt nur verkaufen. Aber ihr seid schon ausverkauft, ihr seid schon. Die Verkäuferin will, ne und pünktlich nach Hause gehen, dann fangt schon viele zum Putzen an, ne,

Peter: Außer sie hat einen Chef oder jemand, der sich kontinuierlich so einen Moment wieso ist keine Wäume da.

Willy: Also es ist teurer. Ein Wickel net zu verkaufen, wie es dann wegzuschmeißen. Ökonomisch gesehen. Mhm.

Peter: Und da müssen sie und es gibt diese Zahl 8 Prozent ungefähr, wenn sie 8 Prozent acht bis zehn Prozent, dann haben sie,

Peter: die Basti die Wahrscheinlichkeit, dass sie bis zum Geschäftsschuss gesteckt sind, weil der Konsument, der Kunde hat den,

Peter: anrecht, der will ein gewisses Produkt haben, dass er das bekommt. Und wenn es bei ihnen nicht bekommt, geht er zur Konkurrenz und du kriegt das. Jetzt können sie sich entscheiden, was in der Liebe ist.

Willy: Also rechte pragmatische äh äh.

Peter: Wenn du das richtige Maß zu finden, ne. Es gibt natürlich auch Betriebe, die haben 20, 30, 40 Prozent der Touren. Das ist der Wahnsinn,

Peter: Muss der Frau was läuft da bei uns schief? Das ist natürlich auch Geschäftsstelle von der Kalkulation für also sag mal aber acht bis zehn, das sind Erfahrungswert,

Peter: In der,

Peter: Wenn ich das habe, dann bin ich liege ich in etwa richtig. Wenn ich drunter bin, dann muss ich wahrscheinlich in Kauf nehmen, dass das ein oder andere Produkt nicht mehr habe,

Peter: Jetzt gehen sie,

Peter: zehn vor sechs ins Geschäft von in der besonders, dass sie gerne essen bei den Bäckern, sie kriegen's net. No, ähm verzeihst es vielleicht, dann geht's morgen wieder nix. Dann sagen wir, habt ihr zu dem bei dem kriege ich.

Bianca: Jetzt würde ich.

Peter: Und das ist der und das ist der Markt. Der Markt sind sie.

Willy: Aber gibt's aus Ihrer Sicht entschuldigen, dass Sie dann als Render äh äh,

Willy: irgendwo äh ähm Ansätze, Hebel, wo sie sagen, wenn sich da was ändern würde, da könnte man potentiell äh was was an diesem an diesen Abfällen drehen oder

Willy: san wir eh schon am Optimum und ist das jetzt einfach festgefahren a bissel. Oder senkt irgendwo a Potenzial.

Peter: Da gibt's glaube ich keinen Erreger. Das muss jeder Betrieb für sich entscheiden, was er will.

Willy: Oder könnte man Brot noch länger frisch halten vielleicht äh über über Innovation?

Peter: Das ist jetzt der Sinn des Backshops.

Peter: Wer sich ein Ofen im Geschäft habe, ne. Also ich bevorrate mich mit Teiglingen, also die sind tiefgefroren oder gekühlt. Habe gekühlt Kühlung oder Gefriertruhe.

Peter: bin ich bevorratet, muss es aber nicht abgebacken haben. Und wenn die Verkäuferin nachmittags sieht.

Peter: Das sind das fertige Semmel vom Betrieb bekommen. Der IFAN ausgehen, sondern sie hat in der Kühlung na ja ich schätze,

Peter: meine Erfahrung. Ich brauche jetzt wahrscheinlich nur 150 Semmeln bis um sechse, dann mir geht's in die Tour,

Peter: nimmt das Gebäck raus, backt's ab, aber es müssen wir 30 Stück. Die Öfen sind ja absichtlich nicht groß gehalten, dass man sich nicht zu sehr bevorraten kann wieder, weil sonst wird's ja wieder alt,

Peter: Also dass sie immer möglichst frisch ist. Ne und dann kann sie steuern und dann halten wir die dann um fünf besorgt,

Peter: Also brauche ich vielleicht noch,

Peter: und bäckt dann im dreißig ab oder zwanzig oder fünfundzwanzig, ja? Das heißt, die reduziert dann die Möglichkeit, die Retoure, das was wir möglichst gering zu halten. Wenn der Betrieb,

Peter: Bei der Mittagslieferung entscheiden muss, soviel Semmel Liefermeister Filiale, 300 Stück von mir aus. Aber die brauchen,

Peter: nur 200. Mit der Tiefkühlung mit oder mit der Kühlung kann sich das steuern. Weil sie sukzessive abdeckt und sie baut nicht so einen großen Bestand auf.

Willy: Es ist schon hochoptimiert im Endeffekt.

Peter: Das ist optimiert. Das das ist da im Detail immer noch vom Filial zu Filiale, von Betrieb zu Betrieb Optimierungsmöglichkeiten gibt. Ist auch nicht, aber grundsätzlich,

Peter: Das ist ja mit der Sinn dieses Systems. Das ist ja mit deswegen erfunden worden, nicht nur,

Peter: Qualität verbessern, sondern auch deswegen wie vermindern wir elegante Retouren, ohne dass wir unser Geschäft schädigen.

Willy: Ohne das ausgeht, genau. Mhm. Okay. Ähm jetzt ist

Willy: passend da dazu eine Frage gekommen aus äh von den Hörerinnen äh äh die Teiglinge grundsätzlich äh glaube ich sehen sie's positiv, aber was ist jetzt im Vergleich zu einer lokalen Bäckerei? Die lokal produziert mit lokalen Mühlen et cetera ähm die Teiglinge ist ja oft so, die werden

Willy: zentral produziert und wir haben durch die Gegend gefahren. Wie sehen Sie die CO2 Bilanz vordere Frage.

Peter: Der kleine Betrieb kann Teichlinge produzieren. Und oft,

Peter: Na klar, wählt der kleine Betrieb, will ihr auch bis am Abend Fisch frische Ware haben. Und wenn der kleine Betrieb die letzte Semmel um acht in der Früh macht, dann verkauft er den Leuten den Kundennachmittag die alten Semmeln.

Peter: lässt sich das heute noch gefallen, niemand.

Bianca: Ja, also die die grundsätzliche Frage der Hörerin war, wenn man ja heute, so wie unsere Bäckereistruktur, aufgestellt ist, mit ganz vielen Outlets in den Supermärkten und ähm das Ganze A Tief gekühlt wird oder gekühlt

Bianca: dann noch zentral irgendwo produziert und dann halt quer durch die Gegend gefahren. Ähm was macht das mit der CO2-Bilanz und wie nachhaltig kann man da wirtschaften?

Bianca: mit.

Willy: Jetzt haben wir dem Thema Nachhaltigkeit a bissel angelangt.

Peter: Konsumenten möchte ich sehen, der für die nachhaltig Absicht nimmt, also als Gebäck ist.

Peter: Die nachhaltig ist ja nett aber.

Bianca: Ja

Peter: Welcher Konsument nimmt den persönlichen Nachteil auf sich?

Bianca: Absolut.

Bianca: Absolut. Ähm würde ich wahrscheinlich auch nicht also ich würde mich jetzt im im äh in der Bäckerei oder wo auch immer nicht für das alte Gebäck aufgrund der Nachhaltigkeit entscheiden. Ähm

Bianca: so viel Idealismus ist mir dann auch nicht inne und es geht wahrscheinlich anderen auch so, aber wäre das dann nicht der Ort, äh wo es politisch einen politischen Rahmen brauchen würde?

Peter: Politik ist zu dumm um so etwas zu können. Aus. Politik kann nichts. Das kann die Politik nichts.

Willy: Sie haben das Vertrauen a bissel verloren in die Politik, höre ich da raus. Warum glauben Sie das.

Peter: Ja warum soll Politiker was können.

Willy: Ja, aber ich ich höre ein gewisses, sage ich mal, Misstrauen oder Sie verlassen sich nicht auf die Politik. Ähm ähm woraus ist das entstanden a bissl oder bräuchten.

Peter: Politiker so ein Problem verstehen, der niemals einen Tag gearbeitet hat.

Peter: Wirtschaft nur vom Hörensagen kennt oder von Betriebsversuchen. Darum geht's doch. Auf der ganzen Welt.

Bianca: Wenn wir jetzt uns eben überlegen, wir stehen ja vor den Herausforderungen, die wir kennen, äh Klimawandel, Arbeitslos

Bianca: was auch immer es ist. Ähm wenn sie sagen okay, Politik kann man vergessen, sie sind jetzt ähm quasi das Oberhaupt eines eines großen Unternehmens, einer einer wirtschaftsreimen Kraft können sie da was tun?

Peter: Können nur, na, wir können nur in unserem Rahmen mit unseren Lieferanten,

Peter: was immer es ist tätig werden, ja? Das machen wir auch in der was immer es ist, wir machen viel aber wir können in dem Fall,

Peter: es wird schauen Sie, das Problem ist es gibt weniger Produktionsstellen aus Verkaufsstellen.

Peter: Also wenn man jetzt sagen wir Supermärkte nehmen, gibt es einen Hersteller. Der vertreibt jetzt Liefertäglinge an die Supermärkte.

Peter: Was ist die Alternative? Also wenn ihr die frische Semmel liefert, muss er auch hinfahren,

Peter: Da müssen wir generell verbieten, dass es überhaupt einen Handel gibt, ne? Dass nur der Hersteller, dass nur der Konsument nur beim Hersteller einkaufen darf. Können wir aufhören mit unserer Wirtschaft. Also das geht nicht. So,

Peter: Also zum Supermarkt muss er sofort fahren. Wenn es die mit den gebackenen Semmeln zum Supermarkt fährt,

Peter: oder mit den tiefgefrorenen. Was wird's besser für die CO2-Bilanz?

Peter: Dann ist es wahrscheinlich, dass die Florian besser, weil die weniger wegschmeißen müssen.

Willy: Die Abfälle die möglichen.

Bianca: Spannende Perspektiv.

Peter: Abfällige weniger sind, ne. Also wissen sie man muss alles überlegen,

Peter: die CO2 Bilanz zu verbessern, was immer es ist, ja. Aber es wird immer noch Dinge geben, die man einfach so nicht nicht einfach lösen kann.

Willy: Wo würden Sie dann äh sage ich jetzt, ich sage jetzt heute mal nicht Schuld, sondern wo würden Sie dann primär jetzt die Verantwortung äh dafür sehen, einfach so Dinge der Markt wird jetzt den Klimawandel oder dies äh

Willy: Thema was wir jetzt haben nicht aus sich selbst heraus lösen. Erst wenn die Kosten hoch genug waren, wird der Markter reagieren, sage ich jetzt mal. Wo liegt die grundsätzlich die Verantwortung?

Willy: wer müsste da noch ein bissl mit.

Peter: Der Markt an sich muss reagieren, weil er sehr, weil es ja viele Teilnehmer gibt, die auf das Wert legen. Das ist eben so, ja. Und ähm.

Willy: Gibt's dir wirklich die Daily Modus? Sind die nur laut?

Peter: Na diesen Druck gibt es von allen Seiten. Ja, ja. Und wie übt ihr ihn auch aus, ja und.

Willy: Also geben wir.

Peter: Nein, das ist ja klar. Wenn wir auch unseren Kunden irgendwann das ist jetzt nicht im Moment noch wirklich der Fall, aber es kommt, das ist ganz klar,

Peter: Es kommt, dass der Kunde sagen wird, wir haben das auch, wir haben wir haben jetzt erst vor Kurzem ein Notiz gehabt,

Peter: wo großen Intersellen europäischen Betrieb,

Peter: wo der uns kritisiert hat, dass wir mit unseren Aktivitäten zu weit hinter Berg halten und das zu wenig publizieren.

Peter: Bericht wir müssen mehr in der wir machen wir reden zu wenig darüber und für Sie ist es wichtig einen Lieferanten Lieferanten zu haben der,

Peter: das, das und das auch kommuniziert, weil sie brauchen in ihren Unterlagen wieder wer ihre Lieferanten sind, das was und und das und wir müssen das dann wieder von unseren Lieferanten, weil die und eure Lieferanten, was machen die?

Peter: Und wir müssen sagen zu unserer Literatur, du und was machen deine Lieferanten? Es ist dann eine Kette, es wird dauern, es ist kompliziert, aber,

Peter: es wird wichtig, es wird Firmen geben, die keinen Bankkredit mehr bekommen, weil sie ihr Nachhaltigkeitskonzept nicht nachweisen können. Das wird so sein.

Peter: Das heißt, die ganze Kette es wird auch das ist wieder der Markt. Fernsehen. Ich bin immer für den Markt,

Peter: der Markt reguliert sich. In all- oder in fast allen Fällen,

Peter: Das ist das Stärkste, was es auf der Welt gibt. Der Markt ist ja nix anderes wie Einzelinteressen.

Peter: Jeder jeder Mensch ist ein interessgesteuert und ich bin auch interessensgesteuert und meine Interesse ist, jetzt unsere Kunden zufriedenzustellen. Mein Interesse.

Peter: Wenn wir das tun und wenn wir das können, dann stimmt alles andere. Wenn wir am Ende des Tages auch ein Geld verdienen, so. Und wenn ich jetzt und wenn mein Kunde jetzt,

Peter: gewisse Erwartungen an mich hat, nicht ein Produkt, sondern sonst,

Peter: Da muss ich denen gerecht werden. Und wenn ich als Kunde an meinen Lieferanten erwarte, weil dann musst du ja meinen und das ist der Markt und ich glaube,

Peter: Das dauert. Dann mache ich es auch nicht so einfach umzusetzen,

Peter: Dass ich das durchsetzen wird. Das ist dann Einzelländer gibt oder wo das vielleicht weniger Bedeutung hat oder egal,

Peter: Ich glaube, das ist nicht aufzuhalten.

Willy: Ist die Entwicklung auch schnell genug oder müssen wir müssen wir da beschleunigend eingreifen.

Peter: Das kann ja nicht beurteilen, ob das schnell genug ist. Ich glaube, wichtig ist, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass wir alles mit unserer Umwelt umgehen müssen,

Peter: Um das so pauschal zu sagen, dass wir nicht wirtschaften können wie,

Peter: Und Nachhaltigkeit ist ja für mich nichts anderes wie Sparsamkeit, ne. Wir waren immer schon nachhaltig, weil sie immer sparsam waren,

Peter: Das heißt, wenn wir Geld ausgegeben haben für etwas, dann gibt es einen Sinn,

Peter: Was kostet uns das? Und was ist das Ergebnis davon? Nachhaltigkeit ist im Prinzip ja nur eine Weiterentwicklung dieser dieses Gedankenguts und was passiert denn damit, wenn man das jetzt mal aha, dann passiert das nur das, ob,

Peter: Betrifft zwar net unser. Es betrifft vielleicht die nächsten, ja und das ist nix anderes,

Peter: Wenn sie sparsam sind, machen sie schon tausend Blödheiten nicht. Ist ja klar, weil sie überlegen, Moment.

Willy: Kaufe eine Tür ein, schmeiße nicht viel weg et cetera, ja. Einige nachhaltiger als Ziele sicher schon sicher schon.

Peter: Aber Nachhaltigkeit ist natürlich was dann die ganze Gesellschaft leben müsste.

Peter: da habe ich natürlich meine ich glaube, dass die Wirtschaft als solche in innerer Form irgendein ziemlich nachhaltig sein wird. Ob der Konsument,

Peter: Am Ende der Kette auch nachhaltig ist. Und wie man es anstellen muss in Nachhaltigkeit zu bringen, ohne dass er aufschreit. Politiker, die das Problem, dass sie immer auf an die nächste Wahl denken muss.

Peter: Es ist einfach so.

Willy: Hm

Willy: ja es war interessant. Wir haben ja vor vor Kurzem auch ein Gespräch geführt mit dem Gerhard Steiner von den Sommermärkten, Gründer für die für die Sommer. Gerhard Steiner, Sozialmärkte, die so summa und und ähm der hat der hat im Prinzip auf die Frage sinngemäß auch gesagt, ja,

Willy: mein Gott, wieso haut's nie immer auf Industrie und Handel hin? Ähm und weil dort wird eh schon so viel gemacht aus dieser Marktlogik heraus und hat dann gesagt, schaut's bitte mal auf die Lebensmittelabfälle. Die meisten Abfälle entstehen ja in bei in den Haushalten, privaten Haushalten.

Peter: Ja, das meine ich habe mir.

Willy: Jeder von uns wohnt er irgendwo, ja. Und äh von dem her interessante Perspektive, die man in Zukunft auch gerne weiter und und und verfolgen.

Peter: Und aus diesem was ich glaube mit den Instinkten aus dieser Überlegung heraus wie mir sehr sicher dass das nicht zu Eltern ist.

Bianca: Und in tausend Jahren.

Peter: Und in tausend Jahren nicht. Weil wir drei Millionen Jahre mit diesen Insiden leben. Das sind bin ich so Naturgesetze, es ist einfach so. Wir haben es in uns.

Willy: Es ist in uns drinnen.

Peter: Und um es rauszubringen, müssen sie die Leute zum Nachdenken bringen und das schaffen sie aber net.

Willy: Ja wir versuchen's mit einem Podcast.

Peter: Fressen. Das ist ist doch furchtbar, wenn man das so sagt, ja. Ist ja frustrierend. Aber vielleicht passiert irgendwas. Was plötzlich die Menschheit ändert, ja? Aber.

Willy: Jetzt haben sie grad wieder gesagt wegen wegen Essen und jetzt mache ich wieder so einen Sprungzug. Was denn?

Willy: essen ähm und wir waren vorher noch beim Brot. Sind jetzt ein bissel quasi zum Thema nachhaltig gegangen und ich habe aber immer noch diese große Frage vor mir stehen, da habe ich stehen, ähm woran,

Willy: Erkennt man denn ein gutes Brot? Kann man ein gutes Brot überhaupt erkennen.

Peter: Ja. Willst du nicht.

Willy: Wenn ja okay that's it.

Peter: Hier schmeckt was anderes wie mir und dieser schmeckt fällt noch mal was anderes. Es muss nicht schmecken.

Willy: Der nächste hat uns auch schon nichts gesagt, wie man gescheit fordert. Ja.

Peter: Erkennungszeichen, was ein gutes Boot ist, äußerlich, ne? Also wenn man das Boot anschneidet, wie das Porenbild ist, gleichmäßig schön gewinnt oder? Das erkennt der Back oder Grob, ja, was man was man will, wie die Kruste ist.

Peter: wie der Boden ist, wie's riecht, ja. Wie schmeckt, aber es ist individuell,

Peter: Was mir schmeckt, möchte ich ihnen vielleicht überhaupt nicht sagen. Mir ist das faul.

Willy: Aber gibt's geschmacksunabhängige Qualitätskriterien, wo man sagen kann soll.

Peter: Es gibt ein Prüfschema für Brot. Das gibt es so, ne? Es gibt ja ähm aus Deutschland deutsche Landwirtschaft ein DLG-Schema gibt, das wie man Brot beurteilt, wie man das prüfen kann, ne. Aber das ist eben,

Peter: fachliche, eine fachliche Prüfung. Aber das heißt jetzt, das Brot kann jetzt total fachlich, kriegt eine Goldmedaille, ja.

Willy: Schmeckt man aber ne.

Peter: Nein, aber sie sagen, na für mich ist das Individuum und sie entscheidet das dann,

Peter: Die Fachleute.

Bianca: Aber vielleicht würde ich hier gerne zum Kornspitz überleiten, ähm weil.

Willy: Spitze.

Bianca: Für mich und ich glaube für viele andere Menschen da draußen ist,

Bianca: Kornspitz. Wir sind über die Kornspitzstraße hierher gefahren äh und vielleicht noch einmal, wie kam's dazu, warum heißt das Ding Koanspitz und warum hat das so eingeschlagen?

Bianca: Weil plötzlich alle Menschen gedacht haben, wie wir Individuen finden das jetzt gut.

Peter: Ja

Peter: Wenn wir das wüssten. Wir wissen es wirklich net. Also na ich kann's net also wir haben den Cosplay vorgestellt auf der Messe neunzehnhundertvierundachtzig auch ne. Haben ein Brot, das hat kein besser Brot geheißen,

Peter: haben uns davon erwartet, es wird der Hit und da haben wir noch dieses Bäckerl gemacht,

Peter: Und also so wir haben das Wecker gemacht, da wo das Pandemium jetzt steht, ist unser Betrieb früher gestanden, da haben wir produziert, hatten wir eine Bäckerei drinnen und da bin ich einmal von München. Ich war in München der Firmen nach Wien gefahren,

Peter: Station der Bäckerei in der Firma gehen die Chefbackmeister fertig. Ja wir haben ein halbes Jahr an diesem Wecker gearbeitet. Irgendwie,

Peter: Es wird dann der Bäcker geworden.

Willy: Warum haben sie an dem Wecker überhaupt gearbeitet? Was hat der Auslöser?

Peter: Zu dieser Brotsorte noch ein zweites Produkt haben, was man aus der gleichen, aus dem gleichen Mix machen kann. So ist Abrundung. Und dann weiter in der Backstube. Wir haben jetzt das fertig, ergibt mir das, ja. Jetzt haben wir keinen Namen gehabt,

Peter: Das muss ich was sagen. Das ist das Beste, was ich in meinem Leben gegessen habe. Das war spontane Reaktion von mir. Da bin ich nach Wien gefahren.

Peter: meine Eltern da sind wir zusammen gesessen, der Bauernstube in Wien und haben jetzt einen Namen gebraucht für für das Väcker, ja?

Peter: Da haben wir so ein paar also die,

Peter: Natürlich und dann ist es so, wenn man so was Namen kreiert, dann hat man die wildesten Wortkombinationen äußeren Blödsinn. Schwachsinn, was man da kriegt. Also so das sind so Gewaltaktionen, wo,

Peter: ja wo er nie nie was Gescheites rauskommt. Aber macht nichts. Man muss das trotzdem machen. Und da sagt meine Mutter, das schaut aus wie ein Spitzerl. Und in der nächste Sekunde ist eigentlich keine Spitze.

Peter: Coinspitz? Muss ja noch nicht gehört, ne? Ist fremd, ne? Ach so. Ja, quatsch. Ja.

Peter: angemeldet ja das war's und dann haben wir es auf dieser Messe vorgestellt und bei uns auf der Messe unser Messesystem ist,

Peter: Wir bewerten unsere Kunden immer am Messestand und,

Peter: Länder, wo Alkohol nicht verboten ist, gibt es immer eine oberösische Periosen. Ein Holzteller.

Peter: Vier Scheiben kann machen einen Speck drauf und äh ein Moss dazu,

Peter: steht ein Gebäckkörbchen am Tisch und das Körbchen waren immer nur gelbe Produkte.

Peter: Semmeln, Kipfer, Soldsch Angel Bachauer Oiskülb und da liegt auf einem mehr dunkle Stangl drinnen. Mit dem Messer, ne?

Peter: was ist denn das? Nach den dunklen Stangen werde ich das erkennen und das ist gut, oder? Elf von der Beck haben sich dafür entschieden, sofort zu machen. Haben uns haben wir doch gar nicht richtig kapiert, ja.

Peter: Okay und außerdem haben wir die Bäcker beliefert. Ja, jeder, der so einen Sack von dem Mix bestellt, nach Freitag rufen die ersten an, sie wollen sowieso, sagen wir auf, das war überhaupt nicht vorbereitet,

Peter: Aha,

Peter: Wir wollen net bevorratet nix, ne. Okay. Na ja gut, natürlich schaffen wir das dann. Und ja und bei dem Becken ist es auch gut angekommen. Das entscheidet ja.

Peter: ob's uns schmeckt, nicht ob's dem Bäcker schmeckt, sondern im Endeffekt dem Konsument muss sie schmecken. Und den Leuten hat's dann anscheinend auch geschmeckt und die haben das.

Willy: Sie haben es gesagt, eine dunkle Stange, weil's wirklich das erste dunkle Stangl.

Peter: Ja, es hat vorhin nichts gegeben.

Willy: Ist wirklich und was war die was ist da die die die Hauptkomponente? Woher kommt die vor.

Peter: Ein geröstetes Malz drinnen und Malzer und davon ist die Farbe.

Willy: Von der Maltist des. Ah so. Okay.

Peter: Rockmalz, es ist geröstet, vermahlen und davon ist es.

Willy: Geschmackliche Komponente, ja oder.

Peter: Auch. Das hat er natürlich äh da hat er natürlich.

Willy: Süße oder was ist.

Peter: Gibt es natürlich einen intensiveren Geschmack. Es darf nicht zu viel geröstet sein, sondern es verbrennt, also muss einen angenehmen Geschmack haben und das ist der Trainer.

Willy: Sie haben damals das Erste, das eine war der Spielzeug, wie's das eigentliche war die vorab, dass das außergestochen ist, oder.

Peter: Nicht die.

Willy: Also das das anders ausgeschüttet wie die anderen Manne.

Peter: Das ist anders. Sagen wir mal so was anders war.

Willy: So greife ich hin, weil das.

Peter: Das ist ja Reflex. Das was ist denn alles andere kennt man? Jeder kennt aus Semmel, da kennt er Kipfer, jeder kennt das Sascha. Was ist denn das? Muss ich kosten.

Willy: Und das war im Endeffekt das ist mit dem das Wachstum dann wäre drin dort wo's heute ist ohne den Kornspitz.

Peter: Das war wär's natürlich nicht, was in Schanden wäre, wenn man das net gehabt hätte, hätte es vielleicht versagen, aber,

Peter: Wir hätten uns sicherlich nicht so entwickelt wie wir uns entwickelt haben, ja. Möchtest du was essen?

Willy: Ah es kommen es.

Bianca: Wir haben gerade über den Korn spritzig.

Willy: Danke super danke schön.

Bianca: Na wir sind.

Willy: Dankeschön, danke, danke.

Bianca: Danke ihnen. So, wir sprechen über Kornspitz und herein kam der Kornspitz und ich mache jetzt ein Foto mit dem Herrn Augentabler und dem.

Peter: Äh

Bianca: Was wäre aus Back Altrin ohne Kornspinne.

Peter: War natürlich für uns ein Schlüsselerlebnis.

Willy: Das hast ja die ne? Sogar im Firmennamen, ne, ja.

Peter: Viele Jahre später haben wir das erstmal. Das war und zwar deswegen,

Peter: weil wir dadurch völlig neue Kunden gewonnen haben. Jetzt hat er speziell in Deutschland,

Peter: Deutschland ist groß und wir haben ja dort auch ganz klein begonnen und,

Peter: Wir sind plötzlich in Betriebe gekommen, die wären wir nie gekommen mit unseren Standardprodukten, aber die hat gesagt, das interessiert's mal. Wir haben's schon gehört, ja. Und ähm das hat uns viele, ich sage mal, viele Türen geöffnet, im Inland und im Ausland, ne. Und.

Willy: Und bekannt gemacht oder das san die mit dem kein Spitz oder?

Peter: Man muss sich das vorstellen,

Peter: wir sind ja kein Riesenunternehmen, wir sind ja auch nur im Endeffekt kleine Leute und wenn man mit wenn wir so kleine Wichte wie wir sind den größten Markenartikel an Bagwaren 16 in Europa schaffen.

Peter: Und man muss ja ehrlich sein, es war ein Zufall.

Willy: Foto haben, ja.

Peter: Unser Genie. Na muss immer,

Peter: realistisch bleiben. Man muss immer realistisch bleiben. Es war,

Peter: Ein Glückstreffer. Wir haben uns wir haben ein halbes Jahr krank gearbeitet. Wir haben ja gewusst, wird's rund oder so oder so oder was immer ist am am Ende war's dieses Produkt,

Peter: Es war, ohne dass wir's gewusst haben, dass richtige Produkt zur richtigen Zeit einfach,

Peter: und das glaube ich kann man gar nicht planen.

Peter: Wir haben ja hunderte solche hunderte viele erfolgreiche, aber nichts reicht nur annähernd ein Spezialen. Es ist ein Jahrhundert Ereignis. Das ist einfach so.

Willy: Mhm. Und den Namen haben wir eigentlich.

Peter: Und das Glück haben wir wir haben das Glück, dass wir das gehabt haben, ne.

Willy: Ne

Peter: Ja, das ist ähm und der Name ist gut, die Form ist gut. Äh wir haben schon viel drüber nachgedacht, wo wirklich der Erfolg liegt, ja. Wir wir wissen's,

Peter: hundertprozentig nicht genau. Es sind wahrscheinlich viele, na, wir wissen's net. Ist ja super, dass wir's net wissen. Gefällt mir ja.

Willy: Nachmachen.

Peter: Äh es ist äh.

Willy: Sonst konnte die Idee ja mehr klauen, aber so. Der beste Schutz, net, ne? Wissen wir selber net, wie.

Peter: Drüber nachdenken, sondern uns ist das gelungen mit Glück und ähm ja.

Willy: Ja? Wo wo sehnten sie, wenn wir jetzt grad bei den Produkten sind immer? Das ist ein Evergreen, äh wenn man so will oder einen Everbron, aber

Willy: wohin gehen denn die Trends aktuell? Wo sind denn sie so so die Dynamik der Backbranche der Bäckereibranche, von den Produkten, aber auch von der Struktur her, wo geht's dahin.

Peter: Es gibt keinen Trend. In der Bäckerei gibt's immer mehrere Trends Trends nebeneinander. Schauen sie,

Peter: Also das ist jetzt einmal zum Dunklen, net von mir aus, aber gleichzeitig gibt's gibt es einen Trend oder vielen Jahren zu den mediterranen Brudergebäcks, um solche Dinge. Das wird auch sehr viel gegessen oder Paket, wenn das gut gemacht ist und so weiter. Äh es gibt,

Peter: ein Steigen ist, obwohl die Leute, wir sind 41 keine Vollkorn-Esser. Also ich esse zum Beispiel sehr gern Vollkorn, aber die meisten Leute essen es nicht so,

Peter: rasend gerne. Das was anderes lieber schmeckt's net besser. Aber den Trend gibt es auch. Also es gibt immer,

Peter: einfach Bruttogebäck für alle Leute ja da sein muss und für alle Leute kann nie das gleich gibt's nicht einen einheitlichen Trend. Es gibt immer mehrere verschiedene Trends parallel.

Willy: Aber irgendwas, was du mir hier zum Beispiel das Thema Gesundheit oder Verdauung äh.

Peter: Wie beim Brot. Das ist das Intelligenteste, was es gibt.

Willy: Brot ist ungesund, man soll's net essen, wenn wegen die Kohlenhydrate.

Peter: Entschuldigung, das ist ein Trottel.

Willy: Na ja, da wird dann zumindest differenziert in der Argumentation zwischen weißen Mehlen und dunklen Mehlen, Vollkorn, Netvolkern.

Peter: Es ist alles Schwachsinn, schon. Also Brot, gesund, ne? Sie kennt doch alle, die die,

Peter: Na.

Willy: Ja aber man braucht den um, wie geht's oft? Genau so.

Peter: Die Diät vor Low Carb.

Willy: Low Carb? Mhm.

Peter: Vorher.

Bianca: Aha.

Willy: Was hat die genau noch gemacht.

Peter: Ohne Kohlenhydrate.

Willy: Alles das Gleiche.

Peter: Hat das erfunden zu Tode gekommen.

Bianca: Kohlenhydrate.

Peter: Keine Kohlenhydrate gegessen. Also er ist mit knapp 60 Jahren,

Peter: Körpergröße von 168 mit 128 Kilo Gewicht. Beim Joggen hat unser Herz dort hinweggerafft. Damit war der Tod.

Peter: aber ganze Lager heißt ja von Nahrungsergänzungsmitteln oder verkauft. Esken sie etwa tot, muss man was Nächste finden, ne? Das machen wir Low Carb, ja. Was für's Low Carb, ne. Jeder Mensch weiß, man braucht Kohlenhydrate, damit man leben kann.

Peter: Was wichtig ist, dass sie mit ohne Kohlenhydrate schnell an Gewicht verlieren können. Das ist richtig, wenn sie proteinreich essen,

Peter: Nehmen sie in einer Woche vielleicht zwei Kilo ab, was nehmen sie ab, aber kein Fett? Wasser. Sie dehydrieren. So einfach ist die Welt.

Peter: Was wichtig ist, sie essen Kohlenhydrate, aber möglichst nicht am Abend. Warum nicht am Abend?

Peter: weil Kohlenhydrate geben Energie,

Peter: und wenn sie schlafen, haben sie einen Grundumsatz, also das Herz muss klar, Körpertemperatur muss aufrecht erhalten werden, die Lungen müssen funktionieren, also sie brauchen in der Nacht eine gewisse Menge an Kalorien, etwa 1000 Kalorien, beim Schlafen,

Peter: Wo wo holt sich der Körper? Ist die Kalorien? Wer ist es am Abend,

Peter: Kohlenhydratessen holt sich der Körper das von der von der Nahrung, die sie aufgenommen haben.

Willy: Und net aus den Reserven.

Peter: Essen, holt er sich's aus der von den.

Bianca: Aus dem Fettspeicher.

Willy: Schlaft die schlank.

Peter: Am Abend soll man eher Protein essen,

Peter: Aber man sollte am Abend auch kein Wasser trinken, aber Alkohol also Alkohol sowieso nicht. Wasser auch nicht Wetter, Körper, das Wasser nicht mehr verarbeiten kann und da lagert der Körper das Wasser in den Zellen ab,

Peter: Die vernünftige Ernährung lesen sie wirklich ernährt über Ernährung weiß man seit Jahrzehnten praktisch alles.

Peter: Beim Feinheitenteam halt, aber grundsätzlich weiß man seit Jahrzehnten alles. Gibt's jetzt Literaturkilometerweise drüber? Da steht jetzt eben,

Peter: Über 50 und 50 Prozent Kohlenhydrate.

Peter: 25 Prozent fällt 15Prozent Protein 15 Prozent. So ganz grob. Abhängig vom jeden und jeder Mensch hat ein anderes System.

Peter: Was für mich gut ist, muss nicht für sie gut sein,

Peter: Was für Sie gut ist, ist aber ein Arzt, der sich hier Blutbild anschaut, kann Ihnen anhand des Blutbildes sagen, ob Sie Kohlenhydrate essen sollen, mehr oder weniger, mehr Fett oder weniger oder mehr Putin oder weniger.

Peter: sagte mir das.

Peter: wird also auch ein Arzt gesagt, ob dann mit einem Alter von 45 Jahren bin ich drauf gekommen, dass ich mir mein ganzes Leben richtig verhalten habe, ohne es zu wissen,

Peter: Körper die richtigen Signale gegeben, weil er sich essen soll, was ich nicht esse, so oder,

Peter: Jeder Sportmediziner, jeder sagt ihnen, was der Sport lesen soll. Und wann und wenn sie keine Kohlenhydrate irgendwo nehmen, die Energie her.

Peter: und und vom Brot können sie nicht zunehmen. Das ist ja der fantastische Mechanismus.

Willy: Was.

Peter: Brot nicht zunehmen, es geht nicht. Warum können sie nicht zunehmen? Das Brot besteht überwickelnder Stärke,

Peter: Essen sie das Brot und es wird die durch die Enzyme im Speichel wird die Stärke in einfach Zucker gespalten und diese einfach Zucker geht ins Blut. Aber langsam,

Peter: diese Stärke permanent mit einem Schlag wird das gespeichert und ist ein fortlaufender Prozess und es geht diese diese einfach Zucker,

Peter: Klaggements Flug, das heißt sie haben eine Blutzuckerspiegel das ist der richtige Blutzuckerspiegel und wenn sie Hunger haben heißt das ihr Blutzuckerspiegel ist abgesunken,

Peter: Auch wenn sie müde sind, fängt der Blut zu. Ergebnis ist Blutzucker. Blutzuckerspiegel ist im Fernsehen müde. So und jetzt begehen sie langsam jetzt begehen sie Brot zu essen. Passiert folgendes.

Peter: dieser einfach ins Blut und der Blutzuckerspiegel steigt. So ganz langsam. Dann ist er so und sie sind satt. Und die Ersatztüren hören sie auf zum Essen.

Bianca: Im besten Fall.

Peter: Und der Mechanismus, der Brot ist jetzt noch besonders? Die Sättigung setzt relativ schnell ein und hält sehr lange an. Und deswegen können sie sich's zunehmen.

Willy: Wo man nun wo man a weng an Hunger ist. Also wo man ein Genus.

Peter: Na na egal, Sie haben es Appetit, weil ihr Junge, so. Wie sie so sind, riegeln sie ab, das ist. Was ist der Unterschied zum Zucker? This is Schokolade.

Peter: Sie es essen ist Schokolade, Zucker drinnen, der Blutzuckerspiegel geht so hoch.

Peter: Oben ist Signal vom Gehirn in die Bauchspeicheldrüße. Achtung, Achtung, Überzuckerung die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus und reißt den Blutzuckerspiegel wieder runter. Mit dem Ergebnis sind wieder Hunger.

Peter: Schokolade,

Peter: Spielt wieder hoch, wieder runter, hoch, runter, hoch, runter. Dazu kommt noch,

Peter: Dass der Zucker bei Leuten, die,

Peter: Ponierts hin zu Depressionen. Die Depressionen verstärkt,

Peter: Und das ist ja das klassische Beispiel, also Psychologie hat, dass die frustrierte Frau, die vorm Fernseher sitzt und Schokolade isst. Und dass der ihre Frustration mit dem Zucker nur verstärkt wird,

Peter: So und das ist die Frage, was passiert also das wird die Insulinparty Blutzuckerspiegel ab ja aber der Zucker löst sich nicht den Nirvana auf,

Peter: mit dem passiert irgendwas umgewandelt und so es gibt dann die so einfach ist das.

Willy: Okay, wenn's nach dem geht, Eis und.

Bianca: Wir essen.

Peter: Klar ja.

Willy: Leicht frustriert ja.

Peter: A bissl schaut ja auch der Gesundheit nicht. Na ja selten aber manchmal vielleicht.

Willy: Kann er schee sein. Ja attraktiver.

Bianca: Soll ich jetzt die Tante.

Peter: Mal zu, ja, ja.

Willy: Ja wir hören das beim bei die die Außen das Mikro so so so deswegen sie hätte schon längst hingelangt.

Bianca: Müssen noch.

Peter: Also deswegen kann man vom Brot richtig wenn's auf das Brot Salami aufladen oder Wurst an,

Peter: andere Geschichte.

Willy: Das ist eine andere.

Peter: Nur da ist der Unterschied, wenn's jetzt Fleisch ist, ja, Schweinsbraten.

Peter: Wurst oder? Sie essen, Blutzuckerspiegel ist unten, der bleibt unten. Sie essen und essen und essen,

Peter: Und erst wenn die das Gewicht der Nahrung im Magen so groß zu schwer ist oder das Volumen der Nahrung so groß ist, dann erst gibt es das Signal, ich bin satt. Viel Kalorien gegessen,

Peter: übers Brot können sie nicht zu viele Kalorien zu sehen. Es geht einfach nicht,

Peter: Und das ist ein ganz das Gleiche gilt auch für Kartoffeln. Kartoffeln ist der gleiche Mechanismus. Net so viel Kartoffel essen, dass sie zunehme. Weil sie auch Kohlenhydrate, weil sie einfach abriegeln, weil sie dann einfach schnell satt sind.

Willy: Mhm. Das Beste wäre ein Kartoffelbrot. Ich gebe das. Ähm.

Peter: Anschauen.

Willy: Wie kommt der Fall, wie es ausschaut, ja? Ähm jetzt bin ich den Name kurz zurück zum zum Quarspiel, weil die eine Frage habe ich jetzt vergessen, es war ja das äh wahrscheinlich eine.

Bianca: Nicht, ich habe mich nicht getraut zu stellen.

Willy: Doch im im ihm muss er stellen, weil das ist ja auch äh ähm wir sind ja kein nur äh reines Wohlfühlprogramm, sondern es geht ja auch um die um die um die schmerzhaften Seiten a bissel. Das hat ja dann einen Rechtsstreit gegeben wegen einem Mark,

Willy: ähm wie ich ihnen was war das ganz kurz, vielleicht in ihren Worten,

Willy: ähm und äh wie sind dann eigentlich gegangen, wie's jetzt quasi ihr Baby, das sie damals in der Bauernstube erdacht haben, dann eigentlich recht rechtlich verloren haben.

Peter: Das geht ja nur für Österreich. Für die ein 72 Länder nicht, das gilt nur für natürlich ist es ein Schönheitsfehler. Ähm das Problem war was ist der Marco oder ist es zu dem Gattungsbegriff geworden, ja?

Willy: Was ist ein Kartungsbegriff?

Peter: Für alles was so ist also nicht nur für ein spezielles Produkt sondern alles was so dunkles weg ist alles ist dann und.

Willy: Mhm. So wird Tempo für Taschentücher a bissel oder oder Tempo wie man sagt, für Taschentuch Tempo so in die Richtung, hm.

Peter: Ja ja, Alter sind alt, das ist das Problem oder ähm oder diese Dinge, ne und ähm,

Peter: Ich kann das nicht kommentieren. Mir sehr überraschend würde ich sagen, ist es so entschieden worden, ja. Es ist eben so und äh,

Peter: Das witzige daran ist ähm dass wir unendlich davon profitiert haben, weil na,

Peter: Indirekt, aber der wirkliche Effekt war,

Peter: Bis dorthin waren wir in den Supermärkten mit ungefähr 50 Prozent und die anderen 50 Prozent waren Imitate.

Peter: Und in den ganzen während des Rechtsstreits und dann nach dem Rechtsstreit wollte der Lebensmittelhandel seinen Kunden signalisieren. Du, lieber Konsument, unser ist aber der Richtige und dann hatten wir hundert Prozent.

Bianca: Schmeole.

Willy: Es haut sich dann wirtschaftlich hat sie sie zumindest.

Peter: Also es bleibt ein Schönheitsfehler aber darüber muss man dann auch im Weg gehen ja.

Willy: Hat's kurz WLAN?

Peter: Das hat einen Tag.

Peter: Nein, das ähm das ist das ist natürlich unangenehm.

Peter: aber man muss es alles zur Kenntnis nehmen und können's dann nicht ändern und da dann wird gesehen haben, dass sich,

Peter: was anderes wäre gewesen, wenn dann unser Einbruch unser Umsatz vielleicht aus irgendwelchen Gründen noch eingebrochen wäre, ja. Dann wäre das vielleicht nochmal eine andere Dramatik gewesen, aber so haben wir ja noch profitiert davon.

Peter: Trotzdem äh ist es halt Schönheitsfehler ne, wenn wir profitiert haben davon. Wir waren auf einmal im Handel zu 100 Prozent vertreten, ne? Weder sagen du, aber warum so ist der Richtige, gell? Äh Plakate gemacht sogar.

Peter: aber ja okay.

Willy: Aber aus heutiger Sicht, jetzt ist ja doch wieder ein paar Jahre her, ähm kann man.

Peter: Es bleibt immer ein Schaden.

Peter: in niederer Form ist es ja klar, weil da viel Emotionen so ein Produkt drinnen steckt und ähm aber.

Willy: Aber es ist nicht äh auf der einen Seite schon immer, es ist dann zwar erklagt worden, aber wer kann schon sagen, er hat einen Gattungsbegriff geprägt.

Peter: Na ja, davon habe ich nichts. Na, das ist ein Schwacher.

Willy: War wieder Idealismus, gell? Das war wieder.

Peter: Nein nein, das ist äh äh das ist das glaube ich keine Erfolgserlebnis damit.

Willy: Dass im Doden drinsteht, Kornspezi ist ein Weckerl mit der und der.

Peter: Den lehne ich ab. Das ist ein Trottelprodukt heute.

Willy: Oder auf.

Peter: Tun, heute steht. Es gibt böse Wichten. Da muss ich auch sagen, da kann ich nicht mehr. Bösewicht gegendert. Du böse Wichtel. Net muss ich aufhören. Das ist ein Trottelprodukt.

Peter: bis vor Kurzem ist schon das drinnen, ausgekentert, ne,

Peter: Weiß ich nicht. Na das steht sicher nicht drinnen. Bösewichten, ja. Wo san wa?

Peter: ihr Dosen.

Willy: Ich hatte, ich glaube.

Peter: Unterwerfen sich dem Zeitgeist und nicht der Sprache.

Willy: Ja ich glaube das ist ein Thema da kann man vorträftig drüber streiten ja. Mhm.

Peter: Und und das im im Land des Schillers, ja.

Bianca: Ähm ist ja. Äh nachdem ich aufhöre mich zuzukugeln, ähm würde ich sie gerne fragen.

Peter: Ist ja auch eine böse Wichtel, oder?

Bianca: Ja wahrscheinlich.

Willy: Ja, schon hin und wieder, aber.

Bianca: Dieses ist ein anderes Thema.

Willy: Dann auch ein Podcast. Ja, na ja.

Bianca: Gar nichts,

Bianca: ähm jetzt sitzen wir hier und ähm haben nur ein bisschen gesehen von dem, was Backaltrin eigentlich ist ähm jetzt haben sie ja das Ruder quasi schon übergeben. Sind aber trotzdem jeden Tag hier.

Bianca: wie schwer ist es denn dieses Suder zu übergeben.

Peter: Überhaupt. Das ist das Leichteste, was es gibt.

Willy: Und was tanzt dann do? Frage für einen Freund.

Peter: Eine Tragik für mich wäre es,

Peter: feststellen zu müssen, dass ich der beste bin, das ich unersetzlich bin und dass nach mir das Chaos ausbricht. Das wäre wirklich die größte Tragödie für mich. Und das größte Erfolgserlebnis für mich ist, dass wenn ich sagen kann, wenn ich morgen einen Baum fahre,

Peter: Die Firma läuft mindestens so gut weiter als mit mir.

Willy: War das immer schon so oder haben's die Angst ja erst überwinden müssen? Das ohne sie das jetzt net rennt oder dass es zu sehr an ihnen hängt.

Peter: Jetzt ned so sagen, aber seit 20 Jahren ungefähr ist es auf jeden Fall so, dass ich weiß, dass es ohne mich genauso gut geht und äh,

Peter: Das ist das gibt für mich Lockerheit, Gelassenheit, also was rege ich mich auf? Und dass es mich noch gibt, schadet auch nicht.

Peter: Natürlich wenn ich mir den 57 Jahre betreibt, dann gibt es einfach ein gewisses Wissen oder gewisse Erfahrungen.

Peter: Es gibt Dinge, wo müssen andere Leute drei Wochen nachdenken, das war sie in einer Sekunde aus der Erfahrung heraus der vielen Jahre. Es ist einfach so. Ja und da kann ich noch den ein oder anderen guten Tipp geben oder irgendetwas,

Peter: Aber ich weiß, dass ich den Tagen merke, wo ich merke, ich komme irgendwie nicht mehr so irgendwie da gehe ich. Da gehe ich halt hin, übrigens ruft's mir an,

Peter: und ich bin deswegen da, weil ich nichts anderes kann.

Willy: Aber das dafür richtig gut.

Peter: Warum soll ich was anderes machen,

Peter: als das, was ich gerne mache, was mir so Jahre gemacht habe, was ich wo ich mich auch halbwegs auskenne. Warum soll ich das verlassen und äh und ich gehe niemanden auf die Nerven? Ich rede bei wenig Dingen drin. Ich bin zwar über alles informiert,

Peter: Und es gibt Dinge, wo jeder weiß, da müssen wir den fragen,

Peter: Bin ich ja trotzdem da. Und ähm aber,

Peter: Wenn a Frage ist, dass solche meistens, was meinst ihr,

Peter: Okay. Und ganz selten ist es so, ich bin eigentlich anderer Meinung, ja. Aber da sage ich meistens im gleichen Satz dazu, wenn ihr glaubt ihr müsst es aber trotzdem sagen, dann machts es,

Peter: Und ich stelle fest, mit großen Triumph-Gefühl, dass die meistens recht haben,

Peter: Was kann man besseres passieren, oder?

Peter: Merke, hm, meine Leute, wisst ihr seid ihr dann schon besser wie äh kann man doch nichts besseres passieren, oder? Es geht auch darum, dass die Firma in 100 Jahren noch existiert.

Peter: Net mit mir aufhört, sondern dass es gut weitergeht und dass sie sagen, ja, das war in Ordnung und da soweit sind wir noch besser.

Willy: Ist es einfach loszulassen quasi.

Peter: Ja ist einfach.

Willy: Drei vierhundert Jahr wohin geht denn die Reise vom wie groß wird ein Backaltrin noch werden, wo sind denn die Grenzen vom Packerl drin?

Peter: Weiß ich nicht. Will ja nicht wissen, wir müssen so groß werden, dass wir möglichst viele Kunden bestens bedienen können.

Willy: Das ist ja recht offen.

Bianca: Du

Willy: Sehr einfach ja.

Peter: Wir haben jetzt 57 also 56 Jahre Wachstum hinter uns. Letztes Jahr war das erste Jahr, also wo man wo man ein kleines Minus gehabt haben mit Wachstum. So. Wir haben so viele Stationen hinter uns, ja. Größenordnungen ja,

Peter: Und äh,

Peter: Und wir werden natürlich weiter wachsen, aber wie weit es geht äh haben wir kein Ziel. Wir müssen vernünftig uns weiterentwickeln, damit die Organisation muss stimmen, die Leute müssen stimmen. Und wenn das alles stimmt, wenn wir immer Wachstum haben,

Peter: ist.

Peter: wir alle gehabt haben und gesagt, alles was einstellig war war war Katastrophe, wenn wir acht Prozent waren, haben wir gesagt, was haben wir falsch gemacht, ne. Das haben wir einfach immer zweistelliger. So und heute sind wir, ja wenn wir fünf haben, ist das okay und.

Willy: Es wächst immer von einer größeren Basel.

Peter: Ja ja logisch, ne, aber man braucht aber das Wachstum, weil die Organisation wachsen muss, Produktentwicklung, was immer es ist.

Willy: Warum muss Organisation wachsen.

Peter: Wenn sie nicht wächst, schiebt sie. Wird sie schwächer. Das ist so. Sie brauchen die permanente Herausforderung des Wachstums. Das braucht man.

Willy: Was was was ist es?

Peter: Müssen ständig

Peter: äh den wir müssen über Neues nachdenken, wir müssen Neues entwickeln, wohin geht die Reise, wos müssen wir da tun, wir müssen mit unseren Kunden reden, worüber denken die wieder nach? Deswegen habe ich auch heute noch in mein Alter persönliche Kundenkontakte besucht, die auch,

Peter: wähle ich das persönliche Gespräch mit denen, weil ich weiß, dass das gescheite Leute sind, die wissen, was der Markt denke und die sind sehr oft, die sagen mir alles, die dümmsten Dinge ihrer Firma, san ma die und dann sage ich aha,

Peter: das heißt wir müssen über solche Dinge nachdenken die haben die und die Probleme was heißt das für uns jetzt wieder? Also,

Peter: Sie müssen ständig gefordert sein, wenn sie nicht gefordert sind, lassen sie noch wenn sie es jeden Tag kommt als Liegestütz machen äh.

Willy: Also Wachstum ist nicht um das Wachstumswillen, sondern weil Wachstum so der Motor ist, der der der äh sie fordert äh innovativ zu bleiben.

Peter: Die die Innovation bedarf das ne das Wachstum.

Willy: Also nicht Wachstum durch Innovation, sondern Innovation durch Wachstum.

Peter: Das Wachstum, wenn man getrieben wird und je mehr Betriebe sind, umso mehr Herausforderungen haben. Jeder Betrieb hat andere Wünsche an sie,

Peter: Solche Probleme, deshalb können sie uns das Problem lösen. Wir brauchen jetzt so auf dem Gebiete uns fragt er, kommen die Mexiko? Wir müssen es für Wollmart in den USA, das und sowas machen, können sie uns so was entwickeln. Aha, klar, können wir, ne.

Peter: Und vor solche Herausforderungen stehen wir ständig. Und das geht aber nur durchwachsen, je mehr Kunden sie haben und je größer die Kunden werden, umso,

Peter: Andere Probleme ergeben sich wieder aus den ihrer Sicht und wir müssen diesen Problemen gerecht werden können von der Rohstoffseite, auch von der Technologie.

Peter: wir gehören zu dem besten Begreifach-Leuten, die es auf der Welt gibt. Wir kennen jeden Backofen, den es auf der Welt gibt, jedes System, wir kennen jede Maschine, wir wir sind alles, wie man was macht. Wir wir können jeden Betrieb auf dieser Welt einen Rat geben,

Peter: jemand, der so was das wissen muss? Nein, wir wissen immer noch ein bissel mehr wie die,

Peter: Das muss so sein und deswegen müssen wir ständig an den Projekten arbeiten und das Wachstum natürlich und das Wachstum brauchen sie, weil auch die Kosten ständig stellen,

Peter: Jedes Jahr zahlt man mehr Gehalt an die Leute. Und ich meine Meinung ist, es ist nicht die unserer Kunden unsere Gehaltssteigerungen zu finanzieren.

Willy: Also sie geben die Preise net direkt.

Peter: Das geht net, das geht.

Willy: Steigerung direkt an dem Markt.

Peter: Und da muss man.

Willy: Ah

Peter: Verinnerlicht und sage okay, es ist nicht die Aufgabe unserer Kunden, unser jährlichen zu bezahlen, sondern wir müssen unsere Produktivität steigern.

Peter: mehr als unsere Löhne steigen. Ne, also ne, da wieder, ne und das ist betrifft alle Bereiche und das ist eben,

Peter: Das hört sich jetzt schlimmer an wie es ist. Es ist ja die normale Etik und das ist unser Alltag. Also es ist bringt uns jetzt der Dom im Alltag, aber wir wissen, wir müssen immer,

Peter: letzten Drücker sein und dann,

Peter: wird uns nicht das böse Schicksal ereilen, ja? Das ist das ist und wenn man diese und die Herausforderung kommt von Wachstum. Das ist ja keine so, wir wollen unseren Umsatz halten. Na da höre ich auf, oder?

Willy: Das macht halt wahrscheinlich dann auch ein Unternehmer aus, dass er dass einfach dieses Mindset da mitbringt wahrscheinlich oder?

Peter: Freude. Sie lernen neue Leute kennen. Was immer es ist und dann man ist vor Probleme gestellt und man löst dann diese Probleme.

Peter: Haben wir eigentlich super hingekriegt und der Kunde lobt also das Unglaubliche, wie ihr das gemacht habt, ne. Und wir sind ganz schnell in Lösung von Problemen, ne. Wir lösen die Schwierigkeitsprobleme innerhalb weniger Tage.

Peter: Problem vor Augen OK ja.

Willy: Mhm. Was macht ein Unternehmer im Kern aus? Was ist so das Wesens, das wichtigste Wesensmerkmal eines Unternehmers einer Unternehmerin?

Peter: Ich glaube, das Wichtigste ist, dass man das, was er macht, gerne macht. Aus.

Willy: Ja

Peter: Macht. Wenn man's gerne macht, machen wir es auch gut.

Willy: Sind Unternehmer äh von Natur aus stur. Müssen sie das sein? Net. Okay, jetzt haben sie mir gerade mal Theorie zusammengehaut.

Peter: Stuhl ist fürs also Sturheit ist Dummheit.

Willy: Okay, aber hartnäckig.

Peter: Man muss seine Ziele vielleicht hartnäckig verfolgen oder konsequent verfolgen, aber das ist nicht sturheit, Sturdis deppert. Das heißt, ich bin aus Beruf stur. Das ist blöd. Ja, ja, na ich.

Willy: Richtige gemeint, habe ich's vorher schon gesagt, aber aber ja.

Peter: Man muss seine Ziele, wenn man sie als richtig erkannt hat, konsequent verfolgen,

Peter: Muss man manches Ziel auch revidieren, weil man feststellt, dass es vielleicht,

Peter: Vorsitzziel war oder zu anspruchsvoll oder was, ich weiß es nicht, ja. Ich bin nicht so zielgetrieben,

Peter: ich habe eigentlich keine Zitat. Ich will unsere Firma kontinuierlich weiterentwickeln.

Willy: Mhm.

Peter: Und aber net. Für mich ist kein Ziel, wir müssen nächstes Jahr 10 Prozent mehr Umsatz. Das.

Willy: Ach so, hm.

Peter: Das ist für mich kein Ziel,

Peter: wer weiß, ob es auf was was darunter leidet vielleicht oder was da nicht so funktioniert. Bei den zehn Prozent mehr, ja? Äh Liebe ist das kontinuierliche weiterentwickeln. So Step by Step, so klein klein.

Peter: das kommt schon das andere. Das ist äh wenn alles stimmt, ja, wenn der Verkauf stimmt, der Produktentwicklung stimmt, wenn die Produktion stimmt. Was immer es ist, wenn das alles stimmt und,

Peter: die Qualität der Menschen nicht schwächer wird. Wir haben ja viele langjährige Mitarbeiter, die immer wieder gegen Mitarbeiterinpension, wie ersetzen sie den jetzt vollwertig, ne. Das ist 30 Jahre macht alles in Perfektion, auf einmal ist der weg,

Peter: Hallo. Und Sie können kennenhalten,

Peter: Ich will ja jeden halten, ne. Ich gebe mir nicht. Ich habe mit allem das beste Einvernehmen. Die sind auch für uns immer wieder irgendwie tätig, aber ich kann keinen halten. Sagt sie, Herrn, ich kann sie doch nicht im Wald spazieren gehen lassen. Mit ihr Wissen,

Peter: Wird jeden bis es gibt Leute, die will ich bis 80 beschäftigen. So will wissen, ne und die Firma hat unendlich davon profitieren kann.

Willy: Sind die Mitarbeiter bei ihm im Unternehmen Becker, Bäckermeisterinnen oder sind das Lebensmitteltechnologen inzwischen mehr.

Peter: Drauf haben, ne? Also wir haben ja im Haus eine Produktentwicklung. Was Becker war schon, wir haben an die dreißig Bäcker.

Willy: Also gelernte Bäcker oder Handwerker.

Peter: Konditormeister und da haben wir noch so zwanzig Bäckerei also Lebenswegstechnologen und aus allen möglichen Sparten, ne?

Peter: bei uns ist natürlich ein sehr großes Gewicht auf der Bäckerei, auch deswegen, weil wir selbst Bäcker sind. Und wir auf diese praktische Umsetzung sehr viel Wert legen und das ist auch,

Peter: Am Markt sehr gut und sehr wohl gelitten, dass die Leute wissen, wir wissen wovon wir reden, ne.

Willy: Also gemischt kann man so a Backmischung soll man so sagen.

Peter: Also wer wir sagen also wenn wir mit einem Kunden reden, da war dann war's ja wie ein Schmarrn, ne. Also wir wissen wovon wir reden, ne. Auch über seinen Betrieb und so weiter.

Willy: Ja. Wenn wir jetzt kurz beim quasi jetzt den Übergang zum Handwerk haben, aber das Thema streifen wir jetzt nur kurz, weil i weiß, es ist das Thema über das sie wahrscheinlich am längsten reden könnten und deswegen haben's nämlich auch,

Willy: ein Museum dafür gebaut oder einen Ort, wo wo sich das alles sammeln, das Paneum. Ähm was,

Willy: eigene Folge zur Geschichte des Brotes, aber was war der Grund für Sie das, das Baneum zu bauen? Was war da äh und was erfolgen Sie für ein Ziel damit?

Peter: Der Grund ist einfach, also wie gesagt, ich sammle seit,

Peter: Also begonnen hat's vor 30 Jahren. Sammelt tue ich jetzt seit 25 Jahren. Am Anfang war das ein Zufallstreffer was gesehen und da sammelt man, weil es einen Freude macht, weil's einen interessiert,

Peter: Und irgendwann hat man viel gesammelt, ja und,

Peter: Dann hat man das an das Bedürfnis. Da da fragt man sich, wozu sammele ich eigentlich? Also jetzt natürlich weil ich mich freue, wenn mich das interessiert, aber irgendwie ist das a bissel a bissl ein einseitig. Und,

Peter: da das Brot,

Peter: in allen in alle Lebensbereiche des Match hineinspielt, auch in der Geschichte, was immer es ist, ja. Kunst, Kultur, Religion, was immer es ist, alles ist, es hat mit Brot zu tun. Müssen wir durch das eigentlich,

Peter: dem Publikum ähm zugänglich machen, damit die Leute ein Gefühl dafür bekommen, was Brot wirklich ist.

Peter: Auch aus Eigeninteresse. Denn wenn man sagt, wenn die Leute eine noch bessere Meinung vom Brot haben.

Peter: Dann sehen sie das Boot vielleicht ob das dick mache. Es ist ist halt es ist nur eine Facette davon,

Peter: Wir können mit dem Paneo nicht die Welt verändern, ne. Wir werden jetzt die Weltniederreißen damit, aber wenn wir es schaffen, wenn jeder von den Leuten, die im Panneum waren,

Peter: Ärmel im Jahr, paar Sekunden, übers Brot anders nachdenkt, wie er früher nachgedacht hat.

Peter: Brot isst, a gutes Gefühl dabei hat, weil er das gesehen hat da hat er irgendwas gesehen, kennengelernt, aha und äh damit bin ich zufrieden.

Willy: Den Anspruch übernehmen wir gleich mal für ein paar Autopipel, oder? Das ist im Endeffekt unser

Willy: Unser Ziel, deswegen eine sehr schöne a sehr schöne, knappe Darstellung von, weil ich weiß, da gibt's viel darüber zu sagen, aber das wird jetzt einfach zu weit führen. Ähm ich würde jetzt gern äh der Bianca äh ähm äh die Bianca,

Willy: ihre ominöse, wichtige, natoriose, ominöse, weiß ich jetzt nicht, irre Frage zu stellen, die wichtige, die Orgel.

Bianca: Ich habe eine eine Lieblingsfrage, die sich einfach etabliert hat, weil ich sie so gerne stelle und mir selber auch gerne stelle, ist Herr Abo in einer utopischen Welt, wo sie alles tun können, sich alles wünschen können, wie würden sie unser Lebensmittelsystem

Bianca: verändern.

Peter: Ich will das so verändern, dass die Leute nur ein Brot essen.

Peter: Es ist soopisch.

Willy: Obrotisch, ja.

Peter: Beantworten. Habe ich noch nie drüber nachgedacht.

Peter: Ich glaube dran, dass man sich verändern kann. Es ist natürlich die Utopie, dass man's natürlich doch kann, ne.

Peter: Ich möchte es nicht verändern, dazu bin ich zu klein, ja.

Peter: Das ist es ist wie es ist und ich glaube na muss ich kapitulieren von der Frage.

Bianca: Das hatten wir auch noch nie.

Willy: Das ist Premiere, ja.

Bianca: Eigentlich ziemlich großartig.

Peter: Kapituliere ich, weil bin ja zu kleiner Richter zum das beurteilen zu können.

Willy: Mhm. Das läuft. Das lacht.

Bianca: Milli, du wolltest auch noch eine Frage.

Peter: Schon ist es so. Es gibt ja kein einheitliches Essen auf dieser Welt. Es gibt ja in jedem Land, in jede alle paar Kilometer ist ja die Eskultur anders, wie soll man das jetzt das ist wirklich Utopie.

Willy: Ja deswegen stellen wir die Frage zum Schluss, damit wir net einmal.

Peter: Beurteilen können. Ich weiß ja nicht einmal, was morgen. Wir machen der Dollarkurs ist.

Bianca: Tja vielleicht ist das die Idee ja eine Utopie.

Willy: Kennen ja die Währung abschaffen.

Peter: Na ist wir wissen ja nicht einmal, was in einer Minute ist. Wir wissen's nicht.

Willy: Keine Utopie heute,

Willy: dann ähm eventuell ähm ähm können sie uns ja unsere zweite große Frage beantworten, die etwas profaner ist und zwar was finden wir denn beim Peter Augendoppler zu Hause in der in im Kühlschrank?

Peter: Im Kühlschrank der Bier.

Bianca: Hm

Willy: Die nächste schwache Folge.

Peter: Sie finden in meinem ich kann jetzt es ist bei mir ist es sehr einfach weil ich nur gewisse Dinge esse. Ich bin ein sehr komplizierter Esser. Es ist das meiste auf dieser Welt esse ich nicht.

Peter: im Kühlschrank. Das meiste was ich esse braucht man nicht brauche ich net keinen Kuhlschlag. Also ich esse ähm,

Peter: bissl einen Joghurt. Ich esse einen Lachs, zweimal die Woche. Also einen gekühlten so Liveschnitte und wie gesagt,

Peter: an Milch.

Willy: Ganze drei Produkte bis jetzt.

Peter: Ja alles andere muss ich den Kühlschrank sein, ne.

Willy: Okay? Okay, ja, valide, valide.

Peter: Keinen Käse.

Willy: Ja?

Peter: Also ich bin ja hier allein für so. Also ich versuche nur hier bin ja hier am Standort fünf Tage ne oder sechs.

Peter: Ja Kühlschrank ist relativ leer ich habe nie viel drinnen,

Peter: ne. Er wieder Tiefkultur, tiefgekühltes Obst, a Früchte, so Himbeeren, Brombeeren, so Sachen.

Bianca: Und woher kommt das Brot?

Willy: Das wäre die Frage gewesen. Wo kaufen Sie?

Peter: Na ich also Brot kaufe ich kenne es. Also ich kaufe mir ein Kreuzspitzoast, ja, den kaufen wir und Leute brauchen ja den Kühlschrank geben, also Boden im Kühlschrank ist tödlich, ne? Das wissen sie ja. Und äh.

Peter: Verflogen?

Peter: Datteln aber richtige Dattel. Also net so mit Sirup drauf, so wirklich getrocknet, richtige Datum aus, ja. Jeden Tag drei Stück. Beste, was sie machen können.

Willy: Drei Datteln.

Peter: In den Haferbrei rein, ja.

Willy: Haferprämiedatteln.

Peter: Datteln, das ist ein ganz gutes Essen ist, das hat mir das Brot der Wüste ne.

Willy: Das Brot der Wüste.

Peter: Das Interessante bei den Datteln ist,

Peter: also außer dass das sehr palaststoffreich ist, dass in den Datteln das gleiche ein Teil ist wie ein Aspirin, ja? Acetylsäure.

Peter: Dass das nicht schadet relativ gut ist, wenn man das ist, ne. Ganz leicht Blutverdünnung ist, ne, ganz leicht, aber minimal. Und auch gegen leichte,

Peter: da sind wir unter Anführungszeichen, ne. Also so was. Ich habe schon leichter Nebeneffekt.

Willy: Superfood quasi im West.

Peter: Datum sind, Datum sind ein Superfu.

Bianca: An der Ode an an das Brot der Wüste.

Peter: Und der und mir schmeckt das auch. Also ich esse sehr gern süß.

Bianca: Hm.

Peter: Und ähm das ist genau der Geschmack, den ich mag, ne. Dann habe ich hier, dann habe ich a Marmelade im Kühlschrank, ja. Bei Marmelade aufm Toaster so und auf Bier.

Peter: Habe ich nicht, aber das habe ich in der Firmenküche im Kühlschrank bei ein Meter Woche Schwimmer Butter aufn Toast und den Toast, ich habe nur hier einen Toaster, ja also ja.

Willy: Klar.

Bianca: Immer schwierig, wenn man so herumschwirrt wie sie, ja.

Peter: Ja ja und ja minimal ja minimal.

Willy: Okay ähm Herr ich sage jetzt die ganze Zeit Augen, Doppler ist eigentlich falsch wahrscheinlich Augendopplaus müssen jetzt heißen von einer Schreibweise her oder? Ja. Um das zu und zum Schluss zu klären und zu fragen einmal, ja.

Peter: Also wir haben uns früher geschrieben O U, C H E hat man aber gesprochen, Oaken.

Peter: und dann Tobler. Oder,

Peter: Und ähm und im Lauf der Jahrhunderte durch Schreibfehler und durch lautverschiebungsweiter ist er halt so auch kein Tobler geworden, AUCK, H EN Topler und dann,

Peter: ist jetzt mal Augendoppler draus geworden. Also man spricht's Augendoppler, ja.

Willy: Aktuell stehen wir bei Augendoppel. Schauen wir mal, was in zweiunddreißig Grad so ist. Lieber Herr Augendoppler, ähm wenn Sie äh einen Nachruf auf sich selbst schreiben könnten, äh was würden Sie denn da hineinschreiben?

Willy: was sollte da drin stehen?

Peter: Ich würde keinen schreiben auf mich.

Willy: Keine Utopie.

Peter: Mich nicht so wichtig halte, dass ihr Nachruf auf mich schreiben müsste.

Willy: Walli die Antwort, Walli die Antwort. Ähm vielleicht äh wird's noch was mit der letzten Frage. Ähm,

Willy: und zwar ähm wir sind jetzt am Ende des Gesprächs angelangt und ihm wird sie fragen, haben sie noch ein ja ich sage immer bedeutungsschweres Zitat für uns zum Schluss, das sie uns noch mitgeben können oder das ihnen sehr sehr lieb,

Willy: sehr lieb ist.

Peter: Altes Boot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart.

Willy: Augendoppel, vielen Dank für das Gespräch. Noahans. Der technische Faust aufs Ding drückt, ne.

Bianca: Nur eins, okay.

Willy: Ja keine Automobile für Zitate.

Peter: Wer Trockenbrot mit Lust genießt, dem wird das Mahl bekommen, der Braten ist uns Sorgen hat, dann wird das mal nicht frommen.

Willy: Es geht weiter.

Peter: Äh

Peter: Ich habe am früher mal eine Menge zu rechnen.

Willy: Stefan Hessler hat einmal gesagt, von Gedichte aussagen könnte ich leben.

Willy: Kommt, ne?

Peter: Ja ich glaube sehr gut, dass wir das mit dem Trockenbrot, ne.

Bianca: Ich fand das auch gut. Nehmen wir das? Nehmen wir das.

Peter: Ja, das ist ja, ja, ja.

Willy: Trockenbrot.

Bianca: Herr Augendopp.

Willy: In diesem Sinne, kein trockenes Gespräch, aber.

Peter: Auch im Prinzip meine Meinung, ja und ja.

Willy: Kommt her.

Peter: Ich versuche jetzt zwar frisches Brot zu essen,

Peter: Aber aber der Spruch ist gut.

Bianca: Der Spruch ist gut, ja. In diesem Sinne.

Intro_Outro:

Peter: Ich danke sehr für Interesse, ja.

Bianca: Vielen Dank Augendow.

Willy: Tschüss.

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