Folge Nr: 49

B2P043 – Weinbau und Heuriger Stoiber

über Abfüllen von Wein in Flaschen und Gäste

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Über die Folge:

Jessas! Gut, alles ist kompliziert, wenn man sich damit im Detail befasst. Wein dürfte hier jedoch noch ein bisserl spezieller sein. Keine Lebens- bzw. Genussmittel hat eine derart spannende Entwicklung hinter sich, wie der Wein. Vom gefährlichen Fake-Fusel aus dem Hinterhoflabor der 90er Jahre zum facettenreichen Boutique-Produkte der Gegenwart. Mit Terroir, Hirn und Herz machen sich österreich- und weltweit Winzerinnen, Weinhauer und Weinbauern (same same) an die Arbeit, das Beste aus Boden, Rebe und Traube zu produzieren.

Die Familie Stoiber ist hier keine Ausnahme. Wir erfahren die Geschichte eines Weinbaus, der sich von der Leidenschaft des Großvaters nach und nach zu einem kleinen aber feinen Betrieb entwickelt hat. Und weil die Stoibers den Wein nicht nur in die Flaschen abfüllen, sondern mit besonderem Talent auch gleich direkt in die Gäste, findet man am Kremser Weinzierlberg auch gleich den passenden Heurigen dazu.

Mit Papa Hannes und seinen beiden Töchtern Johanna und Theres (ohne „a“, dafür mit „h“) haben wir versucht, die Basics des Weinbaus herauszuarbeiten. Von der Rebe bis in die Flasche. Auf einige Hörerinen und Hörer wartet hier gleich eine ganze Reihe von Ahaa!-Momenten. Wie macht man Wein? Weißer Wein und rote Trauben? Schwefel? Und und und …

Ganz nebenbei haben wir auch noch den Begriff des Heurigen aufgearbeitet. Ist übrigens gleichbedeutend mit der Buschenschank, kann aber überall was anderes sein, weil der Begriff nicht geschützt ist. Letztlich, und auch hier wieder der Ahaa!-Moment, ist ein echter Heuriger eine bäuerliche Direktvermarktung mit der Möglichkeit zur Ausschank offener Getränke. Alles kalt natürlich.

Neugierig? Reinhören! Hungrig, durstig? Auf zum Heurigen!


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Musik:
„Leit hoits zamm“ – Haindling
thx an Jürgen Buchner

„Power to the People“ – Junior Kelly
thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records
 
… und ein bisserl selbst gesungen
thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle 

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Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

Transcript - B2P043 – Weinbau und Heuriger Stoiber

Hintergrundtrack Zitat:

Intro_Outro:

Zitat mit Einführung: Rissig. Wir sind heute beim Weinbau und,

Zitat mit Einführung: der Johannes und seine beiden Töchter, die Theresa und die Johanna erklären uns in dieser Folge sehr viel über den Weinbau,

Zitat mit Einführung: Wir haben geschaut, dass wir bei den Basics bleiben, also dass man grundsätzlich einmal verstehen, wie Weinbau funktioniert, weil wir schon erkannt haben, das ist gar nicht einmal so

Zitat mit Einführung: Ein unkompliziertes Thema. Und zusätzlicher Formen natürlich auch noch was über den Betrieb eines Heurigen und ja, wann sie da mehr erfahren wollt, dann ja

Zitat mit Einführung: Mir seine horchen. Eine Kleinigkeit noch in eigener Sache. Wenn ihr das, was wir machen, grundsätzlich gut findet,

Zitat mit Einführung: dann kennt ihr uns auch unterstützen. Da würden wir uns sehr freuen drüber.

Zitat mit Einführung: findet auf der Webseite WWW Punkt Bauzood Bibel Punkt AT eine eigene Rubrik, unterstützt uns und natürlich könnt ihr uns auch sehr unterstützen, wenn ihr,

Zitat mit Einführung: Ja, uns folgt auf Facebook und Instagram, auf Social Media, dort äh, vor allem auch mitdiskutiert bei unseren Beiträgen, die liked und vor allem auch teilt.

Zitat mit Einführung: Ja und abseits von Social Media einfach drüber reden, dass es uns gibt, äh das würde uns auch freuen, weil je mehr Menschen wir erreichen, ja, desto mehr erreichen wir,

Zitat mit Einführung: Also in dem Sinne, viel Spaß bei der aktuellen Folge.

Willy: Und wollen nicht da druck, dann läuft die Zeit.

Bianca: Rot, das ist ja gruselig.

Willy: Net gruselig, das.

Johanna: Ist eigentlich gut, weil dann sehen wir, wann's schwarz wird, noch nicht schlecht.

Willy: Bis jetzt haben wir's von der Länge her noch nie geschafft, äh dass wir in Schwarze kommen.

Hannes: I sieht's nämlich genau net. Jetzt haben wir denkt, wo sind die rot?

Willy: Übrigens, dass wir schon aufnehmen nur, gell? Wir.

Bianca: Schneiden nichts, gell?

Willy: Ungefähr zehn Jahren Vormittag, viertel elf am Abend dann beim Gespräch waren wir dann Richtung Abend gehen, dann wird's dann eh wahrscheinlich äh vom so.

Bianca: Willi.

Teresa: Hallo. Hallo.

Willy: Hallo. Äh ich habe mich jetzt wieder aufgeschrieben, wo wir heute sind, weil ich bin ja der und die Visitenkarten habe ich auch noch dabei. Ähm bei uns,

Willy: wir sind ja eigentlich zu Gast net, aber trotzdem bei uns. Ähm sitzt da der Hannes, die Johanna und die Theres? Ohne A, aber dafür mit H, das habe ich gelernt. Ich habe es mir gemerkt, vom äh Weingut Stöber,

Willy: Ist es so richtig.

Johanna: Und heuriger Strö.

Willy: Genau, ich hab's, das habe ich bewusst jetzt so gesagt, weil auf der Visitenkarten steht nämlich Weinbar,

Willy: Weingut und das wird ja und das wird genau das wird eine der Fragen sein, die wir heute beantworten, was nämlich da wieder der Unterschied ist. Äh und äh ja äh wir.

Bianca: Ach so, wir sind ja wieder, ja, ne?

Willy: Ja, wir sind wieder da mit äh hin und wieder hineinquatschenden, aber dann meistens durchaus kompetenten, immer fast charmanten äh Bianca, Blasel AKA.

Bianca: Gummistiefeln und servus Willi.

Willy: Der Wille. So, jetzt geht's los. Vor uns ein großer Tisch, äh die Familie Stoiber,

Willy: und äh ja, wie unser Podcast läuft grundsätzlich so ab, wir fangen ganz in der Vergangenheit an und schauen einmal, warum's euch gibt, warum's äh ihr eigentlich zum Weinbau kommen sollt und was da,

Willy: passiert ist. Und äh dann werden wir noch das Thema, was bei euch jetzt, wir sitzen ja im Heurigen,

Willy: Dann werden wir auch noch das Thema Heuringen ein bissel äh beleuchten und ein bissel lernen, was ist eigentlich ein Heireger und äh was werfen ma ist und was dürfen wir jetzt net? Weil ich glaube, da gibt's auch immer wieder die einzelnen Mythen und Gerüchte, was alles geht und was alles net geht,

Willy: bezüglich warmer Speisen und sonst was. Ähm ich würde einfach mal mit dem Papa anfangen, äh,

Willy: auch in der Vergangenheit ein bisschen anfangen, sonnst du uns vielleicht ein bissel erzählen kannst ähm wir.

Hannes: Ganz ganz kurz und schnell.

Willy: In zehn Sekunden, woher das kommt und wird's zu dem Weinbauer kommen ist, ne.

Hannes: In zehn Sekunden wird's schwierig, aber wir werden bemühen. Äh.

Bianca: Hannes.

Hannes: Aber nur zehn Sekunden. Äh,

Hannes: Meine Eltern waren bei denen, dass Cremes, meine Mutter war aus der Steiermark, kommt mein Foto aus dem äh landwirtschaftlichen äh Bezug, wo ein äh,

Hannes: bäuerlichen Betrieb hat das erklären, das damals hat das Kassen in die Winzerschule gegangen äh das Ganze war im im im vorherigen Jahr 1000 und,

Hannes: ganz lang her. Es wird historisch. Äh und dann ist was kumma der zweite Weltkrieg,

Hannes: Der hat das Ganze dann für mein Foto ein bisschen verändert. Der Foto war in Russland an der Front, wurde äh an der Uckerer schwer verwundet. Ist dann über Deutschland nach Wien kommens Lazarett und dort,

Hannes: Ist gesucht worden, äh san gesucht worden, nicht frontaugliche Soldaten mit landwirtschaftlicher Ausbildung. Da, hier geschrieben.

Bianca: Und ist noch.

Hannes: Und ist noch Gremskummer und ist dann äh da war er,

Hannes: 24 Uhr ist Leiter des Weingutes der Reichsstadt,

Hannes: Ja

Hannes: und,

Hannes: Meine Mutter ist durch Zufall nach Cremes gekommen, durch a Bekannte, weil gesucht worden ist, die hat im ums Eck gearbeitet, wo der Lesehof war, wo der Futter gewohnt hat. So haben sie die zwei damals kennengelernt.

Willy: Ah, schau, schau.

Hannes: Jo und dann äh zum Arbeitsamt gangen, tut es erblieben. Das heißt, der war dann Beamter am Arbeitsamt.

Willy: Ah, okay, vom Land, ja, ja, ja.

Hannes: Und.

Teresa: Und äh.

Hannes: Er hat den hat's dann immer so im Frühjahr,

Hannes: Hospot hat sich im Frühjahr immer gejuckt so nach dem Motto, ich hätte eigentlich gern was im Weingarten machen. Und hat ja nie einen Tag gewesen, wäre ich ja net da, äh und hat neunzehn achtundfünfzig im ersten Buch, den haben wir heute noch.

Willy: Achtundfünfzig.

Bianca: Immer noch gepachtet.

Hannes: Ja, immer noch gepachtet von derselben Familie. Äh wobei wir sind in zweiter Generation und bei denen ist schon Dritte Generation,

Hannes: und seitdem gibt's einen heiligen Stöber.

Willy: Genau da, wo wir.

Hannes: Na, äh woanders, da gibt's uns erst seit äh seit zweitausendvierzehn.

Willy: Okay? Und wo war das vorher? Weit weg, oder?

Hannes: In, in, in Grems, ganz in der Nähe also, aber das gibt's nimmer in der,

Hannes: Gut, das ist einmal ganz schnell, woher kumma. Dann hat's uns praktisch gegeben,

Hannes: äh in die 60er, 70er und 80er Jahre und da bis in die neunziger Jahre haben wir irgendwo so einen Hektar Weber gehabt im Nebenerwerb. Ah mich hat's interessiert,

Hannes: Äh meine Hütan haben wir davon abgeraten. Haben gesagt, wo was anderes. Habe aber dann, habe ich Stuhr, eine landwirtschaftliche Ausbildung gebracht. Habe mir auch einen Spaß gemacht, habe dann,

Hannes: Äh

Hannes: Bei einer großen, die zum Konzern gekehrt hat oder noch immer kehrt und neun Jahr bei der Winzercremes.

Bianca: Ja genau.

Hannes: Und jo,

Hannes: und dann habe ich festgestellt, dass haben meine Kinder auf die Kitt in die Fenster schmeckt nicht gut und reicht auch nicht lang, weil die sagen wir so, die Bezahlung war jetzt nicht übermäßig und habe mir dann was anderes gesucht und war dann,

Hannes: Du kannst sagen, 20 Jahre branchenfremd, habe ganz was anderes gemacht, wo er wo er lange Zeit im Verkauf,

Hannes: und jo und dann haben wir uns entschlossen, wir machen das gscheit. Da war die Johanna beteiligt, weil die gesagt hat, ja, das interessiert mich.

Hannes: und oh Wunder, kam Kleinkind und hat gesagt, ich mache einen Fachawetter, habe mich gar nicht auskennt. Da habe ich gesagt, was willst.

Willy: Kleinkind ist die Therese, ja?

Hannes: Äh wohin vorher magst. Ja,

Hannes: somit kann man heute sagen, dass dem Betrieb mit großer Wahrscheinlichkeit in der in der Zukunft agieren wird. Also ich gehe davon aus, es geht in die dritte Generation.

Willy: Ja, ja, ja.

Bianca: Aber das heißt, das war dann immer noch der eine Hektar von neunzehnachtundfünfzig.

Hannes: Hektar, neunzehnhundertachtundfünfzig waren's. Äh dann äh sind dazugekommen da wo es Hektar.

Willy: Also hundert A ist a Hektar, oder?

Hannes: Das äh äh hundert, hundert äh Hektar hat zehntausend Quadratmeter. Und A sind hundert Quadratmeter, dass wir keinen Blödsinn,

Hannes: Äh neunzehn dreiundsechzig, wenn wir da sitzen, hat mein Vater den Keller da gepachtet, bis er hier dabei eine Freundin weihe gefühlt und ob 3undsechzig samma da,

Hannes: Ja, der Keller, der da vorm Herrn steht.

Willy: Also da ist quasi der Standort dann so quasi begründet worden a bissel, ja? Mhm.

Hannes: Und dann ist noch in die siebziger Jahr, mein Gott am Wochberg dazugekommen,

Hannes: und dann wirklich vergrößert haben wir dann im Betrieb praktisch mitbeginnt oben im Hering schenken. Und jetzt haben wir auf circa fünf Hektar,

Hannes: Fläche.

Johanna: Weinstockcremes, genau.

Willy: In der Weinstadt Krems.

Hannes: Alle A, alle fünf Hektar in und das meiste Luftlinienumkraus von 500 Meter. Mit Ausnahme am, am, am, am Wochberg haben wir so net ganz a Hektar, das ist so im im Westen von.

Bianca: Da muss man ein bisschen hinfahren von da.

Hannes: Ja, aber es ist auch nicht so weit.

Willy: Aber das heißt der Weinbau und der der Heirige, das war eigentlich immer,

Willy: eigentlich immer a Hobby oder Zusatzverdienst, ein Nebeneinkommen,

Willy: Wüsstest du jetzt als Nebenerwerbung oder was mehr für die weil's ja wieder zwanziger branchenfremd war ist der Hobby oder oder für Eich.

Hannes: So machen wir's ja so, Nebenerwerb in in gewissen Maße, wobei äh eigentlich der der komplette Ertrag aus dem Wehenbau wieder da ist, in irgendeiner Form. Es ist damit, was passiert ist, ist investiert worden.

Willy: Im Kreislauf.

Hannes: Quasi, ja, äh ich hab's eine Zeit lang so betrachtet, weil einer gefragt hat, was warum machst du das so gern i Tennis spielen gangert? Äh ich muss äh ich muss halt irgendwo per Verein sehen, wo ich Mitgliedsbeitrag zu werden, jede Stunde, wo sie am Platz gehen, muss ich auch zählen.

Willy: Bist dann wieder was war dann?

Hannes: Nein, ich war nie weg. Das hat sie mir immer mein mein Wein Bock. Ja ja.

Willy: Ja, das ist schon, schon, aber du warst 20 Meter dann im Verkauf, hast gesagt, ne, und dann, dann.

Hannes: Dann haben wir, haben wir gesagt, okay, dann dann ist drum gegangen. Äh lassen wir's komplett mitm Hering und so weiter oder machen wir's gescheit? Und da.

Willy: Ah, warum war das damals dann so? Hauptsächlich dann so, war das dann so Hit, wo ich mir's gescheit mache oder oder.

Hannes: Jodi, die Johanna hat dann äh äh hat dann auf aufgrund ihrer ihrer schulischen Ausbildung äh Johanna jetzt in die gange äh und hat dann am Ende von der gesagt, in.

Johanna: Ja, das ist, du hast im, in fünf Jahren, wo du die Hack machst,

Johanna: fängst du in der zweiten Klasse in der Weimar Schule an und hast zusätzlich zu normalen Hackplus acht Stunden Unterricht. Das heißt, du hast einen ganzen Tag in der Weimar Schule,

Johanna: wo du dann im Endeffekt ähm dann im letzten Jahr halt einen Facharbeiterprüfung vor der Matura hast, du hast Facharbeiterprüfungen und einen Monat später Matura und du hast im Endeffekt zwei Ausbildungen in einer Schule heute noch a,

Johanna: also man muss sagen die da 500 Meter entfernen und die 300 Meter also die Schulen sind ziemlich nah aneinander und da mitten in Gremse.

Willy: Also es war eigentlich aufgelegt.

Johanna: Das schon, naja, vielleicht.

Bianca: Also Horst.

Johanna: Eigentlich wollte die Kindergärtnerin hören, nur dann habe,

Johanna: kommt gemacht im Kindergarten und ja, irgendwie war das dann so, wo ich mir dann dachte, ja, keine Ahnung. Und nur dazu kommt, meine Mathematiklehrer über eigentlich immer ganz gut. Mathematik, Physik und so Sachen halt, was jetzt net so gut zu Kindern gehört,

Johanna: und der hat dann gemeint, ähm so in der vierten ähm oder in der dritten, ich weiß nicht, wo uns genau war, Hauptschule hat er dann gemeint, ja, ähm,

Johanna: keine Ahnung, was will jeder für euch werden und jeder hat das so durchgesagt und ich habe gesagt, naja, ich möchte mir die Kindergartenschuhe anschauen, die sind weg und so halt. Und die erste Oxistin hat sie gemeint,

Johanna: nicht der Ernst, oder? Und die, wieso und der,

Johanna: bist urgut in die ganzen Sachen, wieso willst du das verschwenden für das? Und irgendwie habe ich dann mein schon immer so sicher und habe dann so überlegt und ja und Weimar hat mich eigentlich eh schon immer interessiert oder wir waren halt auch immer mild, dass Kinder im Weingarten wir waren immer dabei heute und ja.

Bianca: Der Wein redet net so.

Johanna: Und ja, so ungefähr. Und ja, dann haben wir halt, habe ich mich halt umentschieden und Wiener Hack quasi der der logische Schluss halt dann nachher und ja, genau. Also ich habe mir zuerst schon so, ja, Chemie und so hat mir einmal interessiert, hat in die Richtung halt,

Johanna: wenn man dann kurz überlegt hat, in die Richtung was zu machen, aber es war dann einfach wie noch einwider logischer Schluss, es war ein Creme, es ist.

Bianca: Aber da warst du was? Vierzehn, fünfzehn.

Johanna: Ja, genau.

Bianca: In dem jungen Alter habt ihr dann trotzdem gemeinsam oder in Johanna Süngenalter trotzdem gemeinsam beschlossen dann das.

Hannes: Na langsam, langsam.

Johanna: Zeit vergangen dazwischen. Es war während der Schulzeit immer so.

Hannes: Ist schon fertig mit der Schuhe und am Ende der Schuhe kommt, sagt eigentlich, das gefällt mir. Önologie und Weinwirtschaft studieren.

Hannes: Und das war dann irgendwo, da haben wir dann irgendwo gesagt, okay, na dann, was macht man damit?

Johanna: Ja und das war halt dann so in der Weimar Schule, du hast ja, du hast ja die acht Stunden, da lernst du deine Basics und so halt,

Johanna: Chemie anbelangt und so Sachen halt oder alles, was hießen und die ganze Gärung anbelangt, hast du überfliegst du das eher, weil das ja net geht. Du kannst

Johanna: mal durchmachen. Du hast ja als normaler, wenn's in die Wärme schon geht, viel mehr Praxis und so halt, wo du das Auto mehr lernst. Und irgendwie hat man das Gefühl hat, also ich wollte das einfach genauer wissen. Und sogar logischer Schluss,

Johanna: Forschung zu tun hat, geht halt einfach mehr in die Richtung halt, was was dann auch ich genauer in die Details geht und da hast du dann auch Chemie und die ganzen Sachen halt und genau, das.

Willy: Warst du noch auf der.

Johanna: Genau und ich war dann noch auf der Buko und habe Weinbaulogie im Weinwirtschaft studiert, genau.

Bianca: Und wie und wann bist du denn dazu gekommen und warum?

Teresa: Eigentlich,

Teresa: war das spontan eher gesagt, also ich bin Krankenschwester vom normalen Beruf, bin eigentlich gar nicht von der Branche, wo nie gut in Mathematik.

Teresa: Na, also ich habe meine Ausbildung als Krankenschwester ganz normal gemacht, habe eigentlich schon acht Jahre als Krankenschwester und habe dann beschlossen, weil sie ihm da immer mehr wird

Teresa: äh dass ich gesagt habe gut, vorne ist oder wirklich und ich gehe eigentlich auch relativ früh im Weingarten durch meine Dienste, werde, dass ich zwei Stundendienste habe, habe ich halt unter der Woche oft freier und wann da was zum Turnen ist,

Teresa: eigentlich wirklich gerne im Weingarten, das mache ich wirklich, also gern und ohne Moos oder so. Ah,

Teresa: gell? Na, es und dann habe ich gesagt, gut, war nicht so viel im Weihgang, bin, mache ich den Facharbeiter. Das geht in der Weimber Schule,

Teresa: als Abendkurs und dann war's irgendwie a bissel erdrängen, weil es hat schon Gerüchte geben, dass der Facharbeiter mehr Stunden als Abendkurs oder 200 Stunden gedauert, wo es mir heute,

Teresa: 40 Stunden arbeiten nun relativ gut unterkriegen kann, das war zwei Abende in der Woche,

Teresa: vereinbaren lassen und da habe ich gesagt, okay, wann dann muss ich's jetzt machen, weil ein Jahr später ist auf 500 Stunden erhöht worden und das net geschafft nimmt Orbat und somit habe ich's dann eigentlich jetzt,

Teresa: neben der Ohr wird.

Willy: Irgendwie hat euch dann der Weinbau doch äh alle in dem, was ihr tut, eingefangen wieder. Das heißt, ihr seid's jetzt beide äh nebenbei noch berufstätig. Äh Johanna, du hast ja gesagt, du arbeitest nebenbei sogar noch beim beim Weingut, also du,

Willy: bist du im Weinhitz komplett, also selbst in der in der Nebentätigkeit verfallen. Äh du arbeitest weiterhin äh im im Krankenhaus, oder?

Willy: und Hannes du bist.

Hannes: Ich bin, ich bin die einzige Vollzeitgruft in dem Betrieb.

Willy: Du bist, du bist quasi Vorerwerbs äh äh Winzer und und Heirien. Wie sagt man da? Heiringenwirt. Heidenwirt, oder? Super und das heißt aber, wenn du dann nochmal in Pension gehst und jetzt bist du noch jung.

Hannes: Danke, danke. Äh also mein, mein Pensionseintritts äh Datum ist mir bekannt.

Willy: Ist er bekannt?

Bianca: Wie wie durstet, dann lasst du dann alles fallen. Aber sicher.

Hannes: Ja sicher.

Teresa: Ich sage immer, er muss arbeiten, bis er in die Grube hupft. Das jo. Hauptsache.

Willy: Habts euch schon Gedanken gemacht, wie ist es, wie sie's da machen wollt? Also, wie wird's dann, wie wird's dann weitergehen mit der Familie.

Hannes: Ja ich ich genieße, ich genieße meine meine Pension, äh dass ich 14 bin Jahr Goethe. Wir dann ständig in Urlaub sein, nie da hier und da vorbeikommen, blöd reden und fertig. Na, sie werden's net spielen.

Johanna: Na, genau, also irgendwann, wie ich im Betrieb wahrscheinlich übernehme, gemeinsam mit der Theresa. Der Resort wird aber trotzdem nur im Krankenschwesternberuf bleiben, weil das hat auch Spaß gemacht.

Willy: Also du gehst in Feuerwerk und du wirst äh weiterhin einfach äh ein.

Teresa: Genau, so wie jetzt, wahrscheinlich mit weniger Stunden im Krankenhaus, aber so wie jetzt da. Genau.

Willy: Bissel mehr da, bissel weniger dort, okay, ja.

Bianca: Wie geht sie das jetzt aus mit 12 Stunden Diensten? Wahrscheinlich Vollzeit oder? Und dann hier, wenn offen ist, ist vier Wochen, habe ich gehört, offen durchgehend, wie wie dort.

Teresa: Also es geht sich aus, indem also waren die zwölf Stunden Taktdienst, da bin ich net beim Heurigen natürlich, weil da komme ich um acht am Abend nach Hause, also das net, aber wenn ich ja genau.

Hannes: Sie macht dann das, was sie gerne tät, sie kommt zum blöd Reden vorbei.

Johanna: Oder wann Höhle beim Heringen ist, rufen wir schon. Du musst jetzt auch noch zwölf Stunden noch dann machen.

Teresa: Aber sonst dadurch ich ja zwölf Stundendienste, aber einen freien Dienstplaneinteilung habe, geht's einfach a, dass ich oft unter der Woche im Frei habe und wenn ich dann frei habe, bin ich halt den ganzen Tag da oder auch vor und nach und nach Dienst. Also da gehöre ich am Vormittag,

Teresa: am nächsten Tag.

Willy: Das heißt, der Betrieb war so, wie er jetzt dies, äh, ohne dass ihr Mietarbeits äh und die Mama, die ist ja jetzt äh halt nicht dabei, die ist vorher gerade gange. Äh Diät, ähm das war nicht möglich, oder? Das heißt, es geht nur so aus Familie.

Hannes: Das funktioniert nur miteinander. Das geht nicht anders.

Willy: Verstehe. Äh Hannes, wir geht's denn dir hierzu schon einmal mit der Perspektive auf die Staffelübergabe, aufs Local lassen? Ist das schon ein bisschen mulmig?

Hannes: Da habe ich noch nicht drüber nachdenken, macht mich fertig,

Hannes: ist eine gute Idee. Äh jo, Staffelübergabe findet ja äh net so statt so, sondern das.

Willy: Am Papier dann wahrscheinlich schon.

Hannes: Ja irgendwann, ja, aber das ist ja jetzt schon schläfender Übergang. Es gibt ja Dinge, die wo die Staffel heut schon lange weitergegeben ist,

Hannes: Gott sei Dank mich net drum kümmern brauche, wo die Johanna die Woche die ganze Buchhaltung äh kümmert sich,

Hannes: um Elternbereich, also alles, was Social Media ist, das macht die Johanna sehr gut.

Willy: Mhm. Mhm.

Hannes: Ich kenn's ja nur vom Feedback her und zwar deswegen, weil man's die Geste erzählen. Äh mir geht das genau hinten vorbei, weil ich zu einer Generation kehre, die mit dem weniger.

Johanna: Man muss sagen, wir haben den Papa jetzt vor zwei Wochen das erste Smartphone gekauft, aber auch nur aus diesem Grund, weil in Cremes, die haben einfach das GSM-Netzord und man hat mit seinen Tassentelefonen immer telefonieren können.

Johanna: nur mit zwei Getränke geht und ich habe mir gedacht, wieso geht das Telefon schlecht? Und jetzt ist das Telefon nimmer gegangen, so.

Willy: Haben sie das Telefon auch schon genommen.

Johanna: Ja und jetzt da ist sie gerade in der Einschulung auf sein erstes Smartphone, also das ist ja voll.

Hannes: Ich wärme dagegen und zwar äh das ist ist ganz einfach. Ich äh gfreie mir einen Haxen aus, weil man einmal stundenlang irgendwas ist. Das ist.

Willy: Schlechter Joe.

Hannes: Sondern,

Hannes: und ständig ruft irgendeiner an,

Hannes: Das ist ja manchmal angenehm, wenn ein Tisch reserviert. Äh am Nerv geturzt da waren irgendeiner da irgendwas antrauen will, so.

Willy: Vertrieb, ne.

Hannes: Ich weiß nicht, wie es geht.

Hannes: Ich weiß nicht, wie's geht. Ich habe ja auch mein Garde. Professionell. Das ist ja das da, was da unterwegs ist, da trifft ja der Schlag. Und da das die klassische Frage,

Hannes: Spreche ich mit dem Chef? Dann kommt von mir die Antwort. Was wollen sie denn? Äh brauchen wir net. Oder.

Johanna: Und dann natürlich hat er das am Smartphone natürlich vermehrt halt damit, ja, wir werden am E-Mail errichten, das ja, wir werden heute sehr das Smartphone sehr,

Johanna: Sehr ruhig, belastend sind wir so, genau. Und dann, ja, genau, aber jetzt, jetzt hilft nix, jetzt muss die Einschulung her, weil jetzt.

Hannes: Passieren? Äh ja sie sind der Chef wunderbar. Äh ich hätte für sie tolle Investitionsmöglichkeiten,

Hannes: Aha, sage ich, ich habe investiert in eine Immobilie. Aha, sie investieren in Immobilien, so genau in eine. Mit der bin ich beschäftigt. Mein Leben lang.

Bianca: Apropos ähm wir haben wie ihr schon gesprochen, ihr habt's jetzt fünf Hektar, habt's da am Weinzirkel.

Johanna: Genau.

Bianca: Ähm dann zweiten und was tut sie da eigentlich.

Hannes: Muss mit euch sitzen und reden.

Willy: Bei der Übergabe, du bist ja Hannes der Weinbauer, du du bist ja jetzt noch der Kellermeister, glaube ich, wieso wie es so schön heißt. Ähm,

Willy: und

Willy: jetzt wollte ich vorher noch fragen, was für ein Chef bist denn du, ne bist jetzt beim Heiigen, hast du gesagt, ich Buchleitung, Social Media und so, das gibt's, du hast schon alles ein bisschen abgeben, äh ihr seid's ja Weinbaren. Und im Kellermeister bist ja du noch der Chef,

Willy: mit der Staffelübergabe sein.

Hannes: Äh das wird sich, das wird sich auszustellen, welche äh,

Hannes: die zwei Namenssituation mehr dafür interessiert und integriert. Äh das ist das ist sicher relativ komplizierter Prozess. Und zwar äh,

Hannes: Das müssen wir vielleicht äh von unserer Betriebsgröße erklären. Wir sind ein sehr kleiner Betrieb. Dadurch.

Willy: Also fünf Hektar ist klar.

Hannes: Ist Clarios, sehr klar. Äh dadurch äh,

Hannes: Oder machen wir's anders? In der letzten Zeit wird die Technologie in der Köllerwirtschaft immer mehr. Äh wir sind äh technologisch eher eingeschränkt, weil sie das für einen Kernbetrieb nicht eine talentiert und zwar Technologien in in Sinne von von äh äh.

Johanna: Steuerungen.

Hannes: Steuerung äh äh von von Möglichkeiten, wie man was untersuchen kann, gerade im im im Bereich der Gärung. Und,

Hannes: das versuche ich eigentlich mit Bauch und Tieren auszugleichen,

Hannes: das heißt ist sehr intensiv, macht dann ihren Spaß, das muss man auch sagen, ich möchte das total gern, weil es ist.

Willy: Die Augen funkeln, ja?

Hannes: Na, die Lise ist total spannend. Und zweites müssen wir sich so vorstellen, da ist jeden Tag was anderes im Köhler.

Hannes: und manchmal ändert sich die stundenweise. Und jetzt gibt's Möglichkeiten, dass man das mit mit Parameter feststellt, analytisch oder eigentlich die bessere Methode ist Markus.

Bianca: Der ist.

Willy: Ach so, deswegen der Bauch.

Hannes: Ja ja wobei Jacke Bauch ist zwar Bauchgefühl. Du kannst nicht alles im im im Kopf, das lässt sich nicht, sondern du musst sagen, okay.

Willy: Intuition.

Hannes: Es ist eine Intuition dabei und und da sind wir jetzt auf keinen schlechten Weg,

Hannes: und das muss man halt irgendwann einmal übertragen.

Willy: Und ihr seid's noch einen Wein und dann wird verkostet und sagt, ah, jetzt probieren wir das dann oder.

Teresa: Ich mochte.

Johanna: Nein, es ist so halt, das ist halt wie gesagt relativ zeitintensiv. Ich kann's natürlich schon, die Weine durch und so, aber wir haben halt nebenbei nur in Hering, eben dann mache, da mache ich die Buchhaltung und ich gehe noch arbeiten. Das heißt, das, ja, sind wir so im Weingarten,

Johanna: Bin ich eher mehr so die, die sagt halt, was wie betreiben wir Pflanzenschutz? Welche Mittel verwenden wir,

Johanna: waren wir jetzt, wo's welche Arbeiten gemacht, das werden wir uns jetzt schon mehr auf, weil das ähm,

Johanna: mehr zum Organisieren ist auch, ob er im Keller musst du halt wirklich ständig da sein, dass du halt mehr das mitbekommst halt. Die kost schon die Weine durch und schaue, was es entwickelt, aber halt.

Willy: Die Handschrift ist der Wein vom vom Papa. Genau.

Johanna: Genau und wir, das musst du halt, da musst du halt dann wirklich einfach immer da sein, dass das dann halt auch funktioniert.

Willy: Also wir werden sehen, wie's euch da geht. Wir besuchen euch dann in zehn Jahren noch einmal und dann schauen wir mal, was gemacht habt draus. Ähm.

Hannes: Es wird mal so, in, in, in, in zehn, wann ist in zehn Jahren noch immer mach, so ganz allein, dann.

Willy: Dann hat's was.

Willy: ja. Hier ist mir dann drauf schon, aber das bringt uns jetzt eh zum, zum, zum Thema Nummer eins des heutigen Tages. Wir.

Teresa: Mhm.

Willy: Also nein, Wein,

Willy: in ähm und wir reden heute das erste Mal bei Bauer zu der über Wein,

Willy: Deswegen wollen wir die Gelegenheit dann nutzen, dass man einfach mal vielleicht mit euch so die Basics,

Willy: die ersten, die wichtigsten Begriffe des Weinbaus durchgehen, dass sie uns einmal so ein bissel Einführung gibt,

Willy: gibt, ähm wie immer so grob Weinbaumo, wie man bei Wein kann man glaube ich wie bei Forsberg anders Lebensmittel reden, reden und reden und das wollen wir nicht, sondern wir wollen wirklich so ein bissel äh lernen, was beginnt bei der Rebe,

Willy: Was tut man dann unterm Jahr, bis die traben reif sind? Wie funktioniert die Ernte? Und dann also die groben, wichtigsten Begriffe, was man im.

Bianca: Jahreskreis.

Willy: Und da würde ich einfach gerne mal ganz vorn anfangen. Äh da müsst ihr euch,

Willy: Jetzt fangst du einmal an, äh ja, Johanna und äh ähm erzähle mal ein bissel, wie funktioniert so ein Weinbau und fangt bitte ganz vorne an.

Johanna: Ja genau, also heute ähm wir haben halt im Winter, eigentlich startet man im Winter mit der Winterruhr, sagt man halt und da kommt dann das Schneiden, also man schneidet ähm äh die Rebstücke zurück,

Johanna: relativ stark und viel und ähm das ist so der Liane, die ja die wächst halt überall hin,

Johanna: eine Schlingpflanze, also die wachsen, ja, die wachsen überall an.

Willy: Aliane. Aha. Geht schon, geht.

Johanna: Ja. Ja, Reben boxen extrem stark und hängen sich überall anderen.

Hannes: Darf ich, darf ich vielleicht auch was dazu sagen? Und zwar das mit der umtriebenen Klinkpflanzen, äh die Rebe war bei uns immer schon heimisch. Und zwar äh die Witis äh Silvester,

Hannes: die Urheber, die ist bei uns in der Art gewachsen, auf Baumwoffe,

Hannes: weil.

Hannes: Und D und die sind hergegangen, haben das von dem hams dann ganz wild eingewurscht.

Johanna: Ja und jetzt ist halt also jetzt ist halt ein anderer Gartenhaus zuletzt da und das ist,

Johanna: weiterentwickelt waren über die Ruhe man halt und genau das pflanzen wir halt an und das ist aber trotzdem noch halt eine Pflanze, die sie halt einfach überall relativ schnell wachsen übers Jahr und überall anhängt und ähm anrangt sagen wir das entranken bei der Rebe,

Johanna: und ähm.

Willy: Hier. Darf ich dann nur einen Schritt zurückgehen vielleicht und fragen, wann wir jetzt einmal Kaare hat? Also das werde ich jetzt net mal gleich vom Weinbau jeder mit dem Weinbau hängen. Wo kriege ich denn so ein Reben her?

Johanna: In Doser-Rebschule. Und wie die Baumschule, genau. Also die Reben werden,

Johanna: genau, die werden ähm veredelt, das fängt vielleicht von Grund auf an, wir haben eben die ähm europäische Rebe und der amerikanische. Und a lange Zeit vor uns hat's die Reblaus gegeben, das wird jeden so ein bissel ein Begriff sein,

Johanna: und dann war das Problem, A die europäische Rebe war nicht genging gegen die Reblast, die kommen nämlich aus Amerika, sondern nur die amerikanische.

Johanna: und dann wurden die Reben veredelt,

Johanna: Und zwar dann wird ähm da gibt's ähm Unterlage und äh Edelreiser sagt man da. Die Edelreiser ist die europäische Rebe und die Unterlage ist der amerikanische. Und ähm die werden zusammen veredelt, dann wird dort gebildet. Das ist so wie, wann wo bei uns.

Willy: Quasi.

Johanna: Genau, das wird ähm das wird so wird ein eigener Schnitt gemacht und es wird zusammengesteckt und ähm das müssen sind natürlich dann verwachsen, dann wird das gewachsen, damit das geschützt ist die Stelle und das wird dann wirklich so ausgepflanzt, wirklich auf einen, also halt auf den Acker,

Johanna: bekommen die ganzen kleinen Rebsetzlinge. Die dürfen dann über ein Jahr dort wachsen und sie zusammenwachsen und gehen in die Rebschule, genau. Und dort werden sie dann wieder ausgeschult,

Johanna: eingeschult und ausgeschult und ähm kaufst du's dann halt nachher. Das ist halt nur viel weiterer Prozess, aber das war jetzt einfach zu lange dann noch äh ja.

Bianca: Die amerikanische Unterlagsrebe, das sind die Wurzeln.

Johanna: Blas. Das sind die Wurzeln, genau. Und massiert das auch beim Weinstock, also man zu dir ein ölteren Weinstock anschaust, kurz überm Boden, ist immer so ein Knuppel. Und das ist die Veredelungsstelle, sagt man. Das ist die Stelle, die sich dann bildet, ähm die wird dann immer dicker halt, weil dort wachsen die zwei zusammen halt.

Willy: Das ist immer so. Das ist bei alle, alle Reben, die es mir so haben, ist.

Johanna: A-Saftfluss. Das ist bei allen, genau. Also es gibt ganz wenige, die.

Hannes: Zwar äh früher hat man gesagt, äh da ist a weigert, der steht auf dem Fuß. Das ist ein ganz, der net verwählt worden ist.

Willy: Ah, die gibt's noch.

Hannes: Hat niemals ganz ganz Süden gibt's nur an, also.

Johanna: Aber das spürt eigentlich keine Rolle mehr. Jetzt sagt man, das machen manche halt nur. Ja, genau.

Willy: Also 99,9 Prozent ist die Basis amerikanisch und oben.

Hannes: Dann gibt's nur, die nicht,

Hannes: Richtig, die Frau kennt sich aus. Wer, das ist die zweite herangegangen, wie bekämpfe ich die? Und hat zwei Dinge versucht, das eine, war einmal die Veredelung, die mir hätte zu,

Hannes: Und das zweite ist Kreuzen,

Hannes: der Uhu ist im Prinzip, also der Isabella zum Beispiel und andere Namen auch. Äh ist praktisch eine Franco Amerikaner-Riebe.

Hannes: Kreuzung zwischen Europäern und Amerikanern.

Bianca: Quasi.

Johanna: Ja. Genau, auf jeden Fall ist es jetzt so, du pflanzt, genau, du pflanzt das heute, du pflanzt dann die kleinen Setzlinge heute noch. Ähm,

Johanna: Sagt man halt da, die pflanzt du und dann da das beim Weimar ja bissl länger, weil Weinbau ist ja mehrere Pflanze und ähm das dauert halt dann so vier bis fünf Jahre, bis die dann im Vollertrag ist.

Johanna: Also da musste dann wirklich, da wächst ein bissel ähm da machst du dann im ersten Jahr nur kleine Rebe raus und dann machst du immer mehr und du zickst dich immer weiter rauf halt. Also du musst dich eigentlich schon vier, fünf Jahre drum kümmern und das ganze Gerüst.

Willy: Du kannst nichts machen mit ein bissel was drauf wachst und so, das ist.

Johanna: Ja, der Modus erntet man natürlich schon, aber ähm am Anfang soll da noch net so viel drauf sein, dass sich die Rebe halt ins das ist immer so ein Trabeblatt.

Willy: Das ist in die Gräbe geht.

Johanna: Blattkonkurrenz hat, das wird am Anfang waren dann wirklich zu viel drauf, also in einem Jahr schneidt man das dann am Boden, damit halt wirklich die Rebe halt Kraft bekommt und ähm es wachsen kann halt dann

Johanna: und dem so dritt bis viertes fünftes Jahr, fangt dann halt schon die Ernten an und am fünften Jahr sagt man viertes50 Jahr sagt man dann, da ist dann voller Trag, sagt man dann nachher. Und genau und die Reben.

Willy: Wie alt werden die dann?

Johanna: Ja, es ist halt unterschiedlich heute, also es, also man sagt so nach nach 30 Jahren halt oder nach 25, 30 Jahren nimmt das halt dann ab,

Johanna: Wieder bissel, damit der Ertrag weniger und sind die besten Jahre vorbei. Viele haben ja,

Johanna: 60, 70 Jahre in meinem Garten steht. Es kommt drauf der Philosophia und da wird auch nicht jeden Weingarten gleich rausreißen und das kommt auf die Sorte drauf an. Und aufm Standort, das ist eben total individuell und das macht auch jeder Winzer anders, wie lange der dann wirklich steht,

Johanna: Also das ist dann eben, wie du der Pflege ist, wie viel du aus dem Weingarten rausgeholt hast,

Johanna: schneidst du ihr weniger Drogen an, hast du weniger Ertrag, wie holst du aus dem Weingarten viel raus, willst du da einfach Masse raus produzieren aus dem Eingarten, du wirst ihn schneller rausreißen,

Johanna: vielleicht schon nach 35 Jahren roden, weil dann ist sie nicht nur schneller fertig, sondern halt einfach der Ertrag nimmt ab, umso älter.

Johanna: und dann wüsste das ja net, wenn man da Masse produzieren willst, dann wirst du den wieder Neich haben, wieder jung haben und dann wirst du wieder fünfundzwanzig Jahre Vollgas da rausholen heute.

Willy: Verändert sich eigentlich die Charakteristik der Traube mit dem Alter der der Rebe? Kann man da sagen, weil wie sagt man, wie jetzt im Fleisch sagt man oft die alte Kuh ist jetzt so und so und die hat mehr Geschmack, gibt's ja auch die alte Rebe.

Johanna: Das kann man auch ganz ja schon, aber das kann man natürlich der wenigere Ertrag macht dann noch umso älter der ist, macht dann noch natürlich andere konzentrierter denn die Traben. Ähm kannst du aber auch junge Pflanze beeinflussen, indem du die einfach ähm indem du die halt.

Hannes: Reduzierst.

Johanna: Den er Drogen reduzierst. Also das würde im Weinbock kommt so viel A auf den Standard, auf die Sorte, auf den Klo und der Sorte. Ähm da gibt's ja verschiedene Klone halt von dem. Jeder hat andere die Edelreise kommen, ja für andere Weingärten. Die werden ja auch bewirtschaftet und stehen ja auch vom Standort.

Johanna: Die san ja auch net, die können ja von Deutschland zum Beispiel wie Riesling oft oder können für Österreich sein, die kennen vom Burgenland sein. Und da ist er das dann auch wieder komplett anders. Und die Klone, auf die kommt's halt auch starker.

Willy: OK wir machen noch ein wir gehen zurück zur Winterruhe.

Johanna: Ja, das ist im Weinbau, da gibt's wirklich so viele verschiedene Sachen. Das.

Willy: Ja, wir haben, wir haben ja noch ein paar Folgen vor uns, ne? Wir losen für die anderen auch noch.

Johanna: Ja und wir haben halt die genau und dann ist halt die Winterruhe und da schneidest du eben diese ganzen, was im Vorjahr gewachsen ist, schneidest du Retour,

Johanna: Und da gibt's ja verschiedene Methoden, wie du das Netto ähm zurückschneiden kannst. Das war auch wieder ein Riesenthema und du schneidest,

Johanna: ähm genau, weil du ähm du schnell das Tritour auf das ähm auf das einjährige Holz halt, das was im Vorjahr entstanden ist,

Johanna: dann wieder ein Sommertrieb vor dem Rost starten kann, ist den Knospen, damit du von dem wieder Ertrag hast dann noch,

Johanna: und ähm das muss jedes Jahr durchgeführt werden, weil sonst wird das irgendwann wuchert, deshalb irgendwann nachher und das wird auch nicht mehr so viel ähm rauswachsen.

Willy: Dann würden dann würde zu viel Energie in zu viel Blattwerk gehen und weniger in die Trauben, oder? Okay. Mhm.

Johanna: Und da gibt's halt auch verschiedene Philosophien, Philosophien, das kommt eben immer auf den Standard, ist stark standortbezogen, heute hast du wenig Wasser, hast du viel Wasser, ist es auf ein Hang, ist es in der Ebene. Das kommt da drauf an, jeder Winzer hat

Johanna: seine Vorlieben, jedes Sorte ist anders, wächst anders, stärker, weniger stark, zum Beispiel so, wenn der Wachs extrem stark Riesling jetzt net so ganz so stark halt und.

Bianca: Das heißt, man muss wirklich.

Johanna: Man muss das individueller manchmal machen pro Lager und pro, genau, jeder hat so seine Handschrift, aber man muss das schon ein bissel anpassen an an die Sorte und an den Standort halt. Und.

Hannes: Nur zum Standort, wo's net ganz unwesentlich ist, äh wie lang steht auf den Standort schon Wein?

Johanna: Ja genau, das ist auch so. Also wir haben relativ zum Teil also halt nicht alles, aber.

Hannes: Seit tausend Jahren.

Bianca: Was heißt das jetzt für.

Hannes: Äh die Böden sind rebmüde. Das heißt, äh sie wachsen als eine junge, wird langsamer und man muss auf das Rücksicht nehmen, aber nicht so einen jungfräulichen Boden habe.

Johanna: In der Düngung und und im und auch als.

Hannes: Wächst das ganz anders.

Johanna: Wann du jetzt vorher einen Ackerbau gehabt hast.

Bianca: Das daran, dass halt die der Wein immer dieselben Nährstoff.

Johanna: Nährstoffe zieht ja, genau.

Bianca: Boden sich holt und deshalb.

Hannes: Ist ja komplett schlecht. Wir machen seit tausend Jahren Monokultur. Äh äh geht aber mocht. Ja, ja schon. In in der in der Landwirtschaft geben wir her und hat eine Fruchtfolge.

Johanna: Genau und das ist ja da jetzt.

Hannes: Was willst du sonst hersetzen?

Johanna: Ja. Ähm Rewe Box hat überall oder heute eigentlich ja eigentlich überall. Also fast überreden sonst sehr widerstandsfähig.

Johanna: Und genau, drum funktioniert das auch halt über lange Jahre, aber da musst du halt andere, ähm, du musst halt die Bodenanalysen anschauen und das auch halt alles berücksichtigen dann nachher.

Willy: Okay, da da muss ich jetzt die Frage dann reinwerfen, weil man gerade beim Boden sieht. Äh gibt's dann sowas wie a Bodenregeneration im Weinbau auch oder müsst ihr da einfach mal lang, lang aussetz.

Johanna: Na, man kann schon sagen, man lasst's halt einmal ein, zwei Jahre liegen, sagt man da. Und lass den Boden einmal ruhen und rausrasten und da kann man eben dann Dünger einbringen oder halt Mist einbringen oder was auch immer. Und den dann ähm.

Willy: Lässt man brach liegen?

Johanna: Ähm also man reist die Riben raus, man reißt die Riben. Das ist uns so, wenn dann Weingarten neu ausgepflanzt,

Johanna: die ganze Rebe rausgerissen. Da wird dann auch das ganze Ei der Wurzelmaterial entfernt und so halt ähm weil dann natürlich auch du wüsstest halt auch, dass da halt keine Schädlinge dann und vorher, die vielleicht vorher da waren,

Johanna: natürlich immer wieder bei einer bei einer Meerenkultur basiert. Müsst ihr dann auch alle entfernt haben. Und dann bearbeitest den Pfoten, du pflügst,

Johanna: und kannst da a Begrünung wieder ansehen zum Beispiel oder halt in welcher Form man immer.

Bianca: Kannst du dann ja nur das das macht man ja nicht dauernd, weil du hast ja, wenn du.

Johanna: Nein, nein, nein, das kannst du ihm noch die 40 Jahre machen halt genau bei der Neujahrspflanzung und dann kannst du halt sagen, ja, du gibst dem Boden Zeit und lasst ihm halt zwei Jahre liegen oder so, hört einfach.

Willy: Ist ökonomische Versus, das Ding.

Johanna: Ja genau, das musst du halt entscheiden und auf den Standard drauf eingehen, jeder hat eine ganz andere Philosophie, also das ist.

Willy: Ja, das das ist beim Weinen, glaube ich, wirklich äh speziell beim Wein.

Johanna: Wirklich speziell, ja. Genau.

Willy: Also du schneidst die die Reben. Wer ist denn Wiesenberg?

Johanna: Jeder englisch. Ja.

Teresa: Bei uns geht jeder eigentlich schneiden.

Johanna: Und ja und.

Willy: Wann ist das ungefähr? Ist äh.

Johanna: Ja, das ist halt von Dezember bis Februar halt.

Hannes: März.

Johanna: Mehr. Es kommt drauf an heute, wie du wie mache ich zurechtkomme mit der Arbeit und so.

Willy: Mhm. Also bevor es blüht, also bevor es in den Saft geht.

Johanna: Dann ja

Johanna: natürlich in dem Gerüst wachsen die ranken sich an. Und die ranken sich halt an. Und die musst du dann rausreißen. Da gibt's verschiedene Methoden. Ähm da kann man eben mit dem Traktor, mit dem Vorschneider vorn, damit der äh,

Johanna: die wegschneidet halt, damit das net so langweilig dann sind, damit's so leichter durst,

Johanna: und geht aber auch nicht in jeder Rede heute, kommt drauf an, wie eng das ist. Und da muss es wirklich händisch rausreißen, also du reißt dann die Reben, die sich im Vorjahr dann angerannt haben, die wir jetzt sehen, die Grünen san jetzt da, reißt du dann raus und das bleibt nochmal unten,

Johanna: aufm Draht sagt man, das ist der unterste Draht heute. Ähm da bleiben die Strecke über und das andere reißt alles raus. Also das ist dann sehr kurz dann im Winter. Und ähm das musst du halt händisch machen,

Johanna: dann musst du das, was dir dann überblieben ist, das musst du dann an Draht wieder anbinden. Also dann bin das.

Hannes: Nur die Unterstützung repariert.

Johanna: Ja, da musst du natürlich wieder den den Draht spannen und heute wann was kaputt ist im Vorjahr, heute ist wieder alles wieder richten und wieder neue ähm Fehler einschlagen und den ganzen Sachen.

Willy: Also die ganze Operatur repariert reparieren jedes Jahr. Äh man stutzt die Rebe wirklich stark zurück, ja, fixiert die neue und ist jedes Jahr, ja?

Hannes: Menge her ist irgendwo, so kann man sagen 50 bis zwanzig Augen,

Hannes: Knospen, Knospen stehen, mehr net.

Johanna: Über. Ja, genau. Und das.

Hannes: Ganzen Stock.

Willy: Wenn man sieht, ey, wie klar die Stöcke dann sind, ähm immer wieder im Winter, also da bleibt net übereinander.

Johanna: Dann bindest du das halt dann an,

Johanna: und dann ähm fangen dem das das Frühjahr an, also dann ist seit April oder was und ähm dann genau, dann fängt das Vegetationsjahr genau,

Johanna: und da geht's dann eben los. Ähm da fangen die ähm Rebstücke heute zum Weinen an, sagt man da. Die Tränen dann an den Schnittstellen.

Willy: Wirklich weinen.

Johanna: Ja, ja, genau. Und da gibt's so Leute, die machen Naturkosmetik aus dem. Das ist gibt's wirklich und ähm die fangen dann ähm zum Trainern an und dann verschließt sich diese Schnittstelle durch das.

Bianca: Wenn sie in den Saft gehen.

Johanna: Genau, wenn's in den Saft ging, genau. Und dann ist eben der Rebstock wieder im Saft halt. Genauso sagt man das, also da würde dann, das ist auch immer das Problem mit dem äh mit den Frostschäden dann nachher. Wann immer zum Tränen empfangen, dann ist schon der Saft drinnen. Und dann ist halt nimmer so gut, wenn Frost kommt,

Johanna: Genau und genau und vorher drum halten so extrem viel Frost aus, weil das.

Willy: Leitung, was dazu heißt.

Johanna: Ja, genau, so ungefähr und,

Johanna: Ja, genau. Und ähm dann fangen halt an die Knospen zum Aufgehen an. Also dann fangen die die Augen, sagt man und die Knospen, die fangen dann, die blättern dann auf und da wachsen dann die ersten Triebe raus.

Willy: Das ist so im April, Mitte April, ne, okay, ungefähr, ja, ne? Genau. Und dann?

Johanna: Genau und dann wachsen's halt und wachsen's und wachsen's und dann musst du schon langsam danach äh.

Hannes: So waren's in der längsan, dass man sich was vorstellen.

Willy: Wir haben zehn, fünfzehn, ja, ja.

Johanna: Zentimeter, ja genau.

Hannes: Dann bricht man Grüntriebe heraus, die man net braucht. Ich brauche ja nicht jeden Trip, der da wächst.

Willy: Also ich schaue, dass eine gleichmäßige Verteilung am auf der Rebe dann zusammenbringt. Also, dass sie nicht zusammenhänge.

Johanna: Ja

Hannes: Kumma, das ist gut.

Bianca: Willi ist engagiert.

Johanna: Ja und du kannst dann auch, du musst dir das dann auf dem Rebstock unten wegbrechen und ähm genau, also unten vom Rebstock, das brichst du dann weg,

Johanna: und machst das,

Johanna: Genau, du machst das halt dann unten, das das du hast weggebrechen und machst dann halt ähm das nur mehr oben die ganzen die ganzen Knospen spritzen kennen halt und die ganzen Blätter.

Hannes: Genau.

Johanna: Also du schaust halt dann nachher, dass unten alles, was unten und Rebsorte ist, brauchst du eigentlich net, du bist ja net, dass da unten Traben dranhängen, wegen der Bewirtschaftung. Da wissen wir, dass oben was wachsen, das unten musst du dann alles händisch weg,

Johanna: machen und genau, dann fangen tot a schon die erste Bodenbearbeitung an, du kannst Dünger ausbringen oder was auch immer, also da gibt's auch viel Vorarbeiten halt, die du.

Willy: Also man hat ständig was zu tun. Es ist net so, dass man jetzt im April aufhört zum Arbeiten, weil das wächst dann eh alles, sondern da ist man ständig am.

Johanna: Genau. Und dann geht's halt weiter bis hin zu Blüte,

Johanna: Dieser dann so ungefähr also Ende März, Anfang Juni halt, das kommt dann aufs Jahr drauf an, da waren die Vegetation gestartet hat. Oder halt, ob's dazwischen auch mal wieder Frost war oder wie soll er immer weitergeht,

Johanna: und ja,

Johanna: Das ist halt pro Jahr unterschiedlich halt, wann ein Frust ist oder wann's kühlter ist, dann ist halt die Vegetation da bissel noch gezögert, wann's wieder wärmer ist und geht schneller. Das ist ein Jahr zu Jahr unterschiedlich. Was jetzt so ein Fixpunkt ist oder was jetzt so ziemlich genau ein Fixmenü ist, ist die Blüte,

Johanna: also Opteblüte sind's dann noch 1hundert Tage bis zur Ernte.

Willy: 100 Tage von der Blüte bis zur Ernte.

Johanna: Blüte vor dem Standardweger, sonst genau 100 Tage und dann ist die Ernte also nicht genau, aber man sagt halt ungefähr, da startet dann die Ernte halt genau.

Willy: Wann ist ungefähr die Blüte? Welcher Zeitraum?

Johanna: Ähm ja, also Ende Mai bis Anfang Juni.

Willy: Ende Mai bis Anfang.

Hannes: Ende Juni.

Johanna: Ja, es ist a unterschiedlicher. Manche blühen länger, manche blühen kürzer, das.

Willy: So ungefähr, dass wir sie im Jahr verorten, also am Anfang vom Sommer ist die Blüte.

Johanna: Ja, war's ein bissel später zum Beispiel, also später würde ich gar nicht sagen, aber die letzten paar Jahre waren eher früher und das Jahr 20021 ist jetzt ein bissel ist jetzt ein bissel später, also.

Hannes: Ende war 200 Juni.

Willy: Und dann drei Monate ungefähr, 1hundert Tag, also ein bissel mehr wie drei Monate, dann kann man so, es ist ungefähr einteilen, das heißt, wir san dann Ende September geht's los. Das heißt, wann fragt man an, an, an, an Winzer näht um einen Podcast? Folge.

Hannes: Zwanzig 1acht.

Johanna: Ja, also heute, also es war wirklich also,

Johanna: Vor drei Jahren, wo es wirklich extrem vor die die Leser, also das war echt arg, da am Ende August schon angefangen, also wirklich keiner war's das, dass es bei uns immer so früh angefangen hat.

Johanna: und ähm ja normal ist bei uns ab Mitte September bis Mitte Oktober halt. Aber ja, aber die letzten paar Jahren war's jetzt schon, dass Anfang September angefangen hat und vor drei Jahren sogar schon im August war.

Willy: Mhm. Also das variiert dann stark.

Johanna: Wir haben ja keine Frühsorten bei uns im Betrieb, also keine Sorten, die zu extrem früh anfangen. Und drum sind wir da eigentlich fangen wir meistens erst später an, wo schon viele halt schon lesen. Und wir haben da, wir fangen da erst eher.

Willy: Okay, also ich muss äh zeitlich flexibel sein. Es kann nichts, ne? Ja, genau. Okay. Das heißt, sie wachsen jetzt, sie äh äh was passiert in der Zeit, wo sie wachsen, was müssen da noch alles machen?

Johanna: Also man muss ihn wieder mit der Pappe schon gesagt haben, wir müssen die die Triebe ausbrechen, die halt zu viel sind, dann kommt nur natürlich müssen die irgendwie in dieses Gerüst eine wachsen. Das heißt, wenn die dann schon lang genug sind, muss man dann nachher noch a die Triebe einstricken, sagt man. Also wir sagen net einstricken, dass,

Johanna: Ja genau, das sagt nicht jeder was.

Hannes: Deutsch einschlafen.

Bianca: Das habe ich gemacht.

Johanna: Und.

Hannes: Stricken könnt's net einmal einschlafen schon.

Bianca: Nein, ein Stücken, nee, jetzt ist, wir haben das auch so genannt.

Johanna: Ja und das sagt man halt überall anders in Burgenland, sollte man wieder anders als wie bei uns. Bei uns ist halt einstricken oder einstricken halt, sagen wir. Und du vielleicht hast dich halt dann in das ähm in das,

Johanna: rein, genau und das muss dann halt super auffallen, dass der halt überall die Sonne dazu kommt und dass es.

Willy: Bist du permanent unterwegs eigentlich.

Johanna: Genau, dann musst du entblättern, weil du wüsstest, in der traben Zone, wo die hängen, das ist eben rundum, ähm, rundum, ähm, auf der, wo du halt das angeschnitten,

Johanna: im Winter,

Johanna: und ähm da wirst du halt das net so viel Blätter san, wir waren's da jetzt zum Beispiel, so wie's jetzt da zum Beispiel a gut ist, wenn's in der Früh halt nass ist und wenn's halt geregnet hat, wüsste, dass dort nicht zu viel Starnässe ist halt und das net zu nass bleibt und nicht zu dicht bleibt,

Johanna: weil sonst könnte, ist die Gefahr für Fäulnis oder für Krankheiten heute größer,

Johanna: damit die freihängend. Das heißt, es ist wirklich individuell pro Rebstock. Du gehst so durch, strickst es rein und dann entfernst du die Blätter,

Johanna: jeden Rebstock anders. Das gibt's jetzt zum Teil auch schon händisch, das kann man durchschießen mit einer Maschine. Das dann gibt's eine Maschine, wo die Blätter angesaugt werden und dann abgeschnitten werden halt,

Johanna: Ja, das funktioniert alles schon alles schon mit der Maschine auch, aber,

Johanna: Ja, wir haben's einmal, wir haben's ja einmal ausprobiert und so zum Durchschießen der muss, aber das, die muss schon acht Blüte passieren, weil das, sonst würdest du ja die Beeren beschädigen halt dann nachher,

Johanna: Dann musst du den richtigen Zeitpunkt finden

Johanna: und aber ohne Handys geht eigentlich gar nichts. Du musst trotzdem das eine stricken, das musst du machen und du musst immer Arme durchgehen, schauen, ob alles passt, also ohne Händisch geht eigentlich gar nichts. Das kann man schon machen, aber das ist dann schon sehr extensiv. Und eigentlich nicht so viel Qualitätsweinbar, sondern.

Willy: Bedeutet extensiv? Das hört man immer wieder.

Johanna: Ganz wenig gemacht. Also halt, dass man halt einfach wirklich nur das Aller-, Allernotwendigste macht. Also und die.

Willy: Was ist da der Grund, die.

Johanna: Ähm einfach um ähm ja fühl ähm Kosten minimieren.

Hannes: Minimieren. Kosten minimieren.

Johanna: Basis Wein produzieren, braucht ja auch jemand, also das ist jetzt ähm es gibt ned nur Hochqualitätswein, also wir haben eher nur Qualitätswein, aber es gibt halt auch Basisweine und da gibt's halt dann viele Betriebe, die das halt sehr extensiv machen oder Draben verkaufen oder genau.

Willy: Eher die Mast des, weil das ist spannend, die Landwirtschaft ist genau also in der Landwirtschaft sage ich, es ist ja intensiv Landwirtschaft und extensiv Landwirtschaft.

Bianca: Na ja, extensiv, ist halt wenig, also so wenig wie möglich eingreifen, heißt.

Willy: Angreifen. Das ist der der Begriff, okay.

Bianca: Dem, wie man's halt tut.

Willy: Und je nachdem zu welchem Ergebnis das wenig eingreifen führt, das ist ja das ist, also extensiv hast du einfach mit wenig mit wenig äh Eingriff. Okay,

Willy: auch ein bissel geklärt. Ähm du hast jetzt vorher gesagt, äh eben äh Schädlinge, Düngen, et cetera. Was muss man da im Laufe des, was muss man wann, wie machen,

Willy: und warum?

Johanna: Genau, also heut Abend, du musst dir, du musst dir ja vorstellen, du nimmst dir den Rebstock mit den Traben nimmst du Ärmel a was weg,

Johanna: du musst dir mal wieder was zuführen, weil du nimmst ihm was weg und das,

Johanna: Ja genau, im Boden nimmt also die du wegnimmst, die da ist weg dann nachher. Und ähm das musst du immer wieder zuführen in unterschiedlichste Weisenheit. Also du kannst eben,

Johanna: du kannst es vor im Stickstoff hättest du zufügen musst, du kannst es im künstlichen Dünger machen, du kannst das machen mit,

Johanna: ähm zum Beispiel ähm alles, was so von von Pflanzenrückstände, das wird für Sachen kompostiert, du kannst,

Johanna: Kompost einbringen. Es gibt dort unterschiedliche Methoden. Das war wieder ein mega Thema. Genau und das musst du halt irgendwie zuführen. Das ist ja die meistens im Frühjahr halt. Ähm kann man aber auch im Herbst machen halt. Ähm,

Johanna: wie du wie du das führst,

Johanna: Genau, was der Boden braucht, da gibt's Analysen heute. Ähm da kannst du Analyse machen lassen, was der Boden gerade braucht. Und das ist halt wieder ganz individuell halt.

Johanna: und das musst du halt dann zuführen. In irgendeiner Weise, also wenn Kompost Dünger, also entweder du streust Dünger aus,

Johanna: unterschiedlich. Wir machen Amazon, einmal so, also wir nehmen manchmal halt einfach Dünger, manchmal haben wir auch schon Kompost erbracht, dass wir und also ja,

Johanna: entscheiden wir heute so je nach Jahr. Genau.

Hannes: Und auch durch Pflanzen geht das. Und zwar gibt's gibt's äh Pflanzen, die Stickstoffsamen, sogenannte Leguminosen, die man dann versucht vermehrt im Weingarten zu haben.

Willy: Na ja ein paar Felgen haben wir schon.

Bianca: Jetzt hast du ihn durch.

Johanna: Nein, aber da hast du da, ähm, da hast du da Begrüßte Begrünungen ein, die brichst du dann halt im Laufe des Jahres um. Du musst auch wieder die richtigen Zeit,

Johanna: da haben wir uns so halt und bringst du dann ein uns da frei, das dauert halt etwas länger halt, als wie man so jetzt am Kunstringer ausbringst,

Johanna: hat auch die Zersetzungsprozesse wissen, von den verschiedenen Methoden, damit du weißt, wie ein Wander das gezielt machst.

Willy: Genau, das haben wir, das haben wir eh gerade gestern, gestern geerntet, das ist so mehr oder weniger Kunst schon vorgehaut, mehr oder weniger, aber warst du mit natürlichen äh Mitteln eher, aber die müssen erst vom Boden selbst, also vor dem Mikroorganismen verwertet werden, um dann, dass es dauert, aber.

Johanna: Dort, heute Abend Prozess und da darfst du auch nicht die verkehrte ähm Zeitpunkte wischen, bei wann du das dann zum Beispiel, wann dann zu viel Stickstoff, schon kurz vor der Ernte frei wird oder so,

Johanna: kann es wieder sein, dass der Traben dann vor dem Bus kriegen und dann kann's sein, dass leichter fallen oder so halt, also da muss das halt schon die richtigen, die Rewe braucht zum Beispiel unter die Blüte extrem führen, so, das musst du dann früh genug machen, dass dann unter der Blüte das diese Stickstoffe dann oder halt,

Johanna: egal welche Nährstoffe dann auch verfügbar sind, also das muss man dann schon genau ähm planen halt. Das ist.

Bianca: Im Prinzip ist die Düngung einfach Futter für die Rebe.

Hannes: 1hundert Punkte Freispiel.

Willy: Wunderbar. Dann nächste Frage dann, äh was macht man, was sind denn so die prominentesten Schädlinge da in der in der Gegend oder die Gefahren oder für den für den Wein? Was was muss und was tut man da dagegen? Wie, wann, wann treten die auf? Also so die.

Hannes: Man muss einmal grob zwei Gruppen unterscheiden. Die san tierische Schädlinge, Insekten vor allem. Äh und das andere sind Pilze.

Willy: Krankheiten quasi, ja.

Hannes: Problem biologischem Gleichgewicht,

Hannes: Auch schon um die mittlerweile schon 40 Jahre kannst du äh und die,

Hannes: und die äh,

Hannes: Ja, ja. Und,

Hannes: Die Pilzkrankheiten san eigentlich dies das Problem, das wir haben. Die san a net wiegt's kriegen, weil wir ja vorher schon gesagt haben, wir haben da Monokultur stehen. Das heißt, wir haben äh überall rund um ein Dumm Weinbau,

Hannes: und die und da gibt's hauptsächlich zwei Pilze. Das eine ist Oidium, der echte Melder und das zweite ist der falsche Milto. Und.

Johanna: Das darf man heute nicht vergessen. Das ist die Edelpfeiler, die man halt zum Teil will. Das ist auch so ein großer genau auf das zum Teil will man das halt und zum Teil halt net. Wo man eben frisch wuchtig wäre, wie man das näht und das ist auch so ein großer Pilzart, die uns heute im Weinbau beschäftigt.

Willy: Muss man halt da steuern, aber.

Hannes: Erst erst im Herbst äh und das ist der Bütz, den eigentlich jeder auf der Welt kennt, das ist nämlich der meist verbreitendste,

Hannes: äh wann Pech daheim äh die Erdbeeren äh an an Pils Rosen kriegen in dann ist das äh Butteritis.

Johanna: Genau. Zum Beispiel auch das ist so das.

Hannes: Die Zitrone, die so eine, das ist alles.

Johanna: Gibt's hier mehrere, ja, das gibt's in mehrere.

Willy: Und den kann man aber nutzen, der der kann was bringen, aber der Schädling oder der der Schädling. Falsch gesagt, äh der Schaden. Die Krankheit ist ist der echte Unterforscher. Mhm.

Hannes: Hauptsächlich. Es gibt noch ein paar andere, aber um um die geht's einmal primär.

Willy: Die Hauptdinge, ja.

Hannes: Geht's primär. Wenn's des in Griff hast, das ist das andere USA.

Willy: Wie macht man das?

Hannes: In dem man spritzt. Und jetzt gibt's äh.

Willy: Ja. Philosophien.

Hannes: Jetzt gibt's Philosophien, ja und der Konsument glaubt eigentlich Bio ist ohne Spritzen, falsch,

Hannes: der Bio-Winzer muss weht mehr Schädigungsbekämpfungs betreiben, als wie der konventionelle von der Anzahl her.

Johanna: Von der Anzahl her öfter, weil ja genau, weil du halt ähm im im biologischen Weinbau hast du halt ähm nur Belagsmittel oder zum Großteil nur Belagsmittel.

Bianca: Das heißt, du hast oben drauf.

Johanna: Oben drauf ist, aus den Blättern, genau und das wird dann halt leichter abgewaschen und und,

Johanna: schon lange, aber hört jetzt nicht so lange. Und dem ähm wann du jetzt da sagen hast, wie's dann jetzt zum Beispiel in der integrierten Produktion hat, also eine ganz konventionell, aber du hast schon,

Johanna: Vorgaben, genau und,

Johanna: genau und das heißt den Weinbau so halt, also da gibt's eben konventionell, wo man halt eher weniger Vorgaben hat an integrierte Produktion, wo da halt eben gewisse Arbeitsschritte überwacht werden, alle Pflanzen ähm Schutzmittel zum Teil halt eingeschränkt sind und du halt a

Johanna: als überprüfen muss so genau, also da.

Willy: Warum macht man das freiwillig? Weil ich kenne die kenne ich.

Johanna: So macht.

Willy: Für Biowasser.

Johanna: Ja

Willy: Lange, aber ich kenne jetzt kein Label, das integrierte Produktion.

Johanna: Nein, nein, das ist der Sand im ersten, also dem ersten in Österreich haben automatisch in die Grippeproduktion, ähm weil äh,

Johanna: du ja eh freiwillig deine Pflanzenschutz ähm gerät da überprüfen lasst und ähm das hat auch alles funktioniert und ähm du halt dann auch zum Teil halt ähm,

Johanna: das ist jetzt so in dem System drinnen halt,

Johanna: dass du das machst und du hast halt Aufzeichnungen, wo du halt Aufzeichnungst, wann machst du welche Pflanzenschutzmassamen, wie bearbeitest du deine Weingärten? Das musst du halt als

Johanna: das ist der Unterschied zu konventionell, dass du halt einfach viel mehr aufzeichnest und ähm du halt auch die Geräte wartest. Aber das,

Johanna: denkt man ja normalerweise sollte eigentlich jeder Betrieb. Jeder Betrieb so inne Hormon. Genau, das ist halt dann in Richtlinien halt einfach in der integrierten Produktion halt,

Johanna: Und dann gibt's halt noch ähm jetzt gibt's halt nachhaltig zertifiziert halt. Und genau und.

Bianca: Und da soll sie nur irgendwer auskennen.

Johanna: Dann gibt's nur biologisch, genau. Und das ist halt so.

Willy: Und biologisch.

Johanna: Ja, genau. Es ist biologisch, wie wir gerade gesagt haben, da hast. Ja, du hast, ja!

Johanna: ähm du hast dabei ähm du hast eine Bernachhaltigkeit spielt halt andere Sachen eine Rolle, wie zum Beispiel Mitarbeiter oder so oder halt überhaupt wie du halt auch mit Personen umgehen.

Willy: Achso, ach so, okay.

Johanna: Tor jetzt, da hast du nochmal, ähm wie wirtschaftlich arbeitest du? Wie viel Ressourcen schonend arbeitest du? Das ist bei nachhaltige Nummer mehr dabei. Und ähm wie unsere Ressourcen schonen gehört auch dazu, wie oft forst du im Weingarten,

Johanna: wie viel Treibstoffe brauchst du da und da ist halt dann wieder im biologischen, da würdest du dann halt ein bisschen schwieriger, weil du halt öfter ausforst,

Johanna: weil du halt ähm net zum Beispiel jetzt damit ähm Unkrautbekämpfung jetzt net nur mit Mittel machst, sondern du musst dir viel öfter im Weingarten fahren, wann du.

Willy: Mehr mehr Diesel, mehr.

Johanna: Diesel, du hast mehr Bodenverdichtung und da tust du halt dann wieder schwerer, dafür hast du halt keine chemisch, synthetischen Pflanzenschutzmittel, die halt dann in die Pflanze eindringen, das ist eben da.

Willy: Es ist zwar man muss es immer abwägen, was.

Johanna: Genau, genau. Und drum ist auch Nachhaltigkeit, eigene Zertifizierung, weil in Biowein wir Sachen halt dir leichter tust und manche net so leicht.

Willy: Aber dann in die Konsequenz, dass ich sage, entweder bin ich Bier oder noch halt.

Johanna: Na, das geht beides. Also, du kannst.

Willy: Es geht schon beides dann.

Johanna: Kannst das konventionelle Betrieb nachhaltig zertifiziert sein. Ähm du musst halt auch viel Sachen in die Biorichtung machen halt,

Johanna: Zum Beispiel, wir machen das halt zum zum. Also wir machen ja nicht alles konventionell, nur weil wir halt nicht biozertifiziert sind halt. Wir machen halt da in die Richtung zum Beispiel, wie er verwenden kann, Insektizide oder so, was halt,

Johanna: Das haben wir sonst so noch nie gemacht eigentlich oder halt nicht wirklich jetzt stark.

Willy: Dann immer wieder die Philosophie des Betriebes, ne.

Johanna: Ja genau, wir ihr.

Hannes: In unseren Vollzeit über.

Johanna: Oder soweit, ja genau.

Bianca: Aber wenn man, wenn man jetzt, wir waren ja ursprünglich beim Mehl da. Ja. Und das ist da ja den echten und den falschen gibt und wie sind da jetzt die unterschiedlichen Herangehensweisen bei Bio und konventionell und.

Johanna: Genau, das ist eben das das sagt der größte Unterschied, das halt einfach, dass du halt Benergsmittel hast und ähm chemisch synthetische Mittel, die halt zum Teil in die Pflanze eindringen,

Johanna: und sie dann halt im Rebsaft verteilen. Und das hast du halt ähm das darfst du halt biologisch nicht verwenden. Du darfst keine chemisch synthetischen Pflanzen.

Willy: Ah, okay.

Johanna: Das ist eigentlich, würde ich sagen, der größte O.

Willy: Das eine ist, ich zirka und schaue, dass.

Johanna: Genau, genau,

Johanna: und das geht in Rebstrom eine und ist eine chemisch synthetisch erzeugt worden und dadurch darfst du dieses biologischer,

Johanna: net verwenden, ja genau. Und das ist halt so der größte.

Willy: Bio ist nur Mandel-Lantien quasi.

Johanna: Genau, genau. Das ist also der der größte Unterschied, dann gibt's natürlich erst keine Herbizide verwenden. So darfst arme Insektizide verwenden halt.

Johanna: Und so Sachen heute gibt's ja viel mehr verschiedene Herangehensweisen. Aber du musst natürlich Pflanzenschutz betreiben. Weil gerade in einer Monokultur und grad so wie es bei uns ist tausend Jahre Weinbau auf dem gleichen Standort,

Johanna: Schädlinge sind da und du musst die irgendwie bekämpfen, weil sonst hast du kein Weingarten mehr. Und das ist halt im biologischen Auswand. Du musst dir das Belagsmittel, wie du dich vorstellen kannst, musst du halt öfter ausbringen, als wie jetzt da ähm das, wo's in die Pflanze eindringt.

Willy: Und im Detail ist es furchtbar furchtbar kompliziert, aber wir haben jetzt die Schädlinge unter Kontrolle gebracht, die die Trauben wachsen, sie sind reif zur Ernte. Im September, sagen wir mal, Ende September. Äh was wie erntet man?

Johanna: Ja, da gibt's auch ganz viele verschiedene Herangehensweisen.

Johanna: Ja genau, wir machen's so. Ähm sagen wir so bis vor eigentlich. Bis voriges Jahr haben wir eigentlich ois nur händisch geerntet,

Johanna: prinzipiell händisch. Wir haben ähm auch viel kleinere Weingärten, wo das halt einfach dann auch wirtschaftlicher ist.

Willy: Schaust, ihr habt so einen Buckel gekriegt.

Johanna: Na, ganz früher schon. Also wie wir, man muss sagen, bevor wir ähm unseren Hering da herum umbaut haben, ähm haben wir vorher eine Baumpresse gehabt, also so richtig,

Johanna: ist, ja, so richtig klassisch in Erdkeller, Baumpresse. Ja, die gibt's noch,

Johanna: ja gerne ähm Baumpresse und so also bis vor acht Jahren und ähm ja, so richtig so mit früher noch mit Putz

Johanna: jetzt daran moderner mit kleinere Kisten, heute Kiste, alles händisch, also die wirklich im Weing,

Johanna: ausgebracht, damit ein Kübel da eine geschieht in so 20 Kilo Kissel und am Traktor wieder,

Johanna: und ähm die dann heute händisch in das Presshaus reingehoben und dann tut die mit der Baumpresse gepresst. Das.

Willy: Irgendwann.

Johanna: Ja, und dann, wie wir gesagt haben, wir werden größer, also anderthalb Hektar ist da schon eher grenzwertig, ist das Hobby so zu betreiben. Und ähm ja, wir haben das dann eben vor acht Jahren eben dann eben den Betrieb angefangen zum Umbauen und da haben wir sie dann abnehmatisch eine neue Presse,

Johanna: Und.

Willy: Das war ja spannend, was der Papa am Anfang gesagt hat. Ähm ähm dass jede Größe

Willy: von einem Betrieb unterschiedliche Methoden hat, weil du einfach gewisse Geräte, gewisse Verfahren et cetera erst leisten kannst, ob bei einer gewissen Menge. Das heißt, da war weicher Sprung von der wirklich traditionellen Weinherstellung nur mit Holzpresse, so mit anderthalb Hektar geht das noch,

Willy: Aber fünf Hektar müssen wir schon als Verfahren nehmen und jetzt haben wir dann schon in der nächsten in der nächsten äh äh quasi,

Willy: Technologiestufe, aber wie heute jetzt die die Bären, auch die Bärensauge, die Trauben. Ja, es sind ja Bären, ne, das ist ein Bären.

Johanna: Kleinen, runden Dinger aus den Bären und das große Drum, Mütter, also.

Hannes: Und das ist.

Willy: Sondern.

Johanna: Genau, wie vom Intraktor und wir haben das halt jetzt a bissel schon verbessert, der Christoph ist ja da, ähm mein Mann, der Christoph, ist da.

Willy: Unfried, ich sag's nur, da besteht eine Verbindung. Da gehen wir dann noch drauf.

Johanna: Genau, der ist eher so der Techniker und ähm bastelt gerne Sachen und er hat uns dann einen Anhänger gebastelt

Johanna: ähm wo wir dann schon Paletten drauf sind, wo wir ähm die Kübel dann direkt auf diesen Anhänger ausleihen und nicht mehr die 20 Kilo Kistel vom Boden aufheben müssen und am Traktor auflohnen, sondern die schon am Traktor oben bleibt. Also wir lesen mit,

Johanna: in Kübel.

Willy: Also ob schnell, es wird.

Johanna: Nein, es wird abgeschnitten mit einer Schere. Ähm dann zum Teil natürlich das Gefalte, wenn man es nicht will oder halt, wann man's will, das kommt ja jetzt ganz drauf an auf dem Wein, also wenn man's nicht will, das wird dann wirklich per Hand ausgelesen.

Willy: In dem Moment, wo sie schnell.

Johanna: Dem Moment, wo's du schneidest,

Johanna: Vollen Troben am Boden ähm geschmissen halt. Die werden mit der Schere dann rausgepickt oder mit die Hände, wie halt hat jeder seine eigene Technik. Und,

Johanna: traben, den man halt wünen, genau, die werden dann in den Kübel und dann vom Kübel in das Kistl,

Johanna: und bei uns wird das Kistl aber noch immer händisch ausgeleert und jetzt mittlerweile vom Traktor mit Stapler abgeladen und ähm dann zum Rebler, zur Presse gebracht, also ähm da gibt's halt einen Rebler, der entfernt auch die Bären

Johanna: vom Trabenstiel halt. Und ähm das ist so eigene Maschine halt. Ähm das ist eine Trommel,

Johanna: haben wir auch selber, haben wir vorher auch noch gehabt und brauchst du auch bei der bei der ähm na, bei der Baumpresse, da presst du,

Johanna: den Stilen gemeinsam. Und ähm ja, kann man bei manche Rebsorten noch immer machen. Ähm genau, wir rebeln aber das meiste, weil wir eher so frisch fruchtigen Wein machen wollen halt,

Johanna: und dann wird das halt in per Hand dann von den 20 Kilo Kisteln in so einen Trichter eingekippt,

Johanna: dann in Rebler und dann das Abendgut automatisch in die Presse.

Willy: Traubensaft ist es dann schon, na ja.

Johanna: Abend. Na, das ist dann nur die Schale und so, das ist die Masche dann schon. Die Schale und so, die rinnt dann in die Presse und in der Presse musst du dir vorstellen, das ist a runder so ähm also einfach runder Presse halt. Das ist so a Zylinder,

Johanna: wo drinnen dann auf der einen Seite ein Tuch ist und auf der anderen Seite sind Saftkanäle, wo dann das,

Johanna: Ja genau, das Tuch dann neumatisch auf diese Mähsche drauf druckt und auf die Saftkanäle, die Beeren halt, die jetzt angematscht sind durch den Rebler, ähm drauf drückt und die wird's dann ausgepresst, heute noch.

Hannes: Der Willi schaut so ungläubig. Der Willi ist ein sportlicher Typ, der weiß wie Fußball ausschaut.

Willy: Mhm.

Hannes: Vorstellst, ein Leder, ein Lederfußball, der hat ihnen die dies das Gummisöl drin,

Hannes: genauso funktioniert die praktisch in den Lederfußball zwischen Gummisöl und Leder die dann aufbumst dann und so funktioniert die.

Willy: Aha, also für alle Fußballbegeister,

Willy: verstanden, der Rest habt weiter im Dunkeln, aber ähm der Rebler ist schon an. Ja, genau. Das heißt, dass deswegen.

Johanna: Dann nochmal nett zusätzlich, genau. Ähm du hast eben den Rebler, da kommen dann, ähm, das musst du dir vorstellen, das ist einfach eine Trommel, so wie in der Waschmaschine mit a Löcher drinnen.

Willy: Mhm. Mit äh Löcher drinnen. Mhm.

Johanna: In der Mitte,

Johanna: und da kommen dann in die Mitte drinnen. Also in das ist, wie man's in die Waschmaschine einigen würdest, kommt ähm die ganzen Daben rein, dann dreht sich das voll schnell in der Waschmaschine und dann fetzt das die Beeren raus. Das heißt, in die Löch,

Johanna: Genau, Zentrifugalkraft und am anderen Ende kommen dann nur mit die Stiele raus, halt dann nachher. Und dann fallen die einzelnen Beeren, dann runter und dann werden sie angequetscht, per Quetsche,

Johanna: damit du dich besser pressen kannst.

Willy: Zwischenfrage aller Kreislaufwirtschaft. Was passiert denn mit den Stilen?

Johanna: Sie werden bei uns dann wieder im Weingarten ausgebracht. Also da gibt man dann ein Teil, da ist auch als Dünger. Das ist dann wieder Dünger, genau. Die kommen bei uns im Weingarten, ja.

Willy: Okay. Gut. Gut, also Bernd, ja, Maische, Impresse, Pressepress, ja. Ähm hast dann Traubensaft. Also so weit bin ich dabei. Was passiert mit äh mit die traben die überbleiben?

Johanna: Mit ausgebracht.

Willy: Das kommt dann aufn das Haus dann.

Hannes: Drehmann, Drehmann, Dresden ist alles gut. Das das kennt der Willi auch wieder.

Willy: Das ist im Glasel.

Bianca: Treberbrand.

Hannes: Wirklich.

Willy: Krappe.

Johanna: Grappe. Krappe. Krapper ist Drehband.

Johanna: Und das kann man sogar verschiedene Sorten dann erkennen, weil der heute unterschiedlich schmeckt und.

Willy: Grappe ist eigentlich schon äh intelligente Verwertung von dem, was beim Weinbau überbleibt und net.

Bianca: Nenne ich Kreislaufwirtschaft.

Willy: Na, hallo. Na, ich habe das nicht gewusst, wirklich, ich finde das spannend. Ich habe immer geglaubt, der Grappe wird extra hergestellt, aber das ist eigentlich eine Verwertung von einem Nebenprodukt. Intensiv.

Johanna: Können wir nachher probieren. Wir haben so, wenn ja, Dresden brannt.

Bianca: Willi freut sich jetzt schon.

Willy: Okay. Äh super, das heißt äh da mache ich einen draus oder ich kann dann kann dann das Viertel ausbringen. Äh der Trester, dann haben wir einen Traubensaft. Der ist noch da unten, ja, genau.

Johanna: Genau und der rennt dann in den Tank. Der rennt in den Tank oder halt ins Fass oder wie man's halt immer macht, aber meistens ja den Tank. Genau.

Willy: Ja? Und ich wende den Blick jetzt von der Johanna über den Hannes zu Theres. Ohne A und mit H.

Teresa: Muss ich ganz ehrlich gestehen, im Keller mache ich nicht sehr viel. Ich bin eher die im Weingarten, also ich kann eigentlich dann net sehr viel.

Willy: Achso, wir hätten, jetzt haben wir's verkehrt, um.

Teresa: Macht nix. Kann ich eigentlich nicht so viel sagen. Ich das macht alles der Papa.

Willy: Dann wendet sich mein Blick von der Theresa, wieder zurück zum Hannes.

Willy: bin furchtbar teilweise. Jetzt sind wir beim beim.

Hannes: Alkoholismus, gell?

Willy: Regnet. Äh jetzt haben wir beim Naturtrüben Traubensaft eigentlich, oder?

Hannes: Jetzt sind wir beim Natur drübensoft. Äh die Johanna hat gesagt, der kommt in einen Behälter und zwar in einen Entschleimungstank,

Hannes: äh über einen gewissen Zeitraum, meistens über Nacht, sedimentiert, der Traubensaft.

Willy: Hast.

Hannes: Das heißt, die die dicken Sachen, die da drin san, Schalenteller, Trubstoffe setzen sich.

Willy: Es naturtrüber quasi.

Hannes: Ein Teil des Naturtrübens, ne, da ist. Setzt sie zum Boden, da hofften dann alle möglichen Graslichen Sachen dran, die man nicht haben will. Das heißt, das wird äh weggegeben,

Hannes: Äh äh Stufe, die die bitter schmecken.

Johanna: Scheint.

Hannes: Schaltelle, die die hierbalschen. Also äh um um äh praktisch das das äh sortentypische herauszuarbeiten, beginnt man da schon. Äh Teile Sachen, äh die man net, die man dann im Wein nicht finden will.

Willy: Aber das ist halt dann für den Wein. Das ist alles schon gut, ne.

Hannes: Um Gottes Willen, im Soft ist ist kein Problem, aber im im fertigen ist das dann bitter, hat herbale Noten, alles mögliche Gerbstoff, das will mer net.

Willy: Das will man dann alles net drin haben, weil sonst kommt da eigentlich äh das zweite Typisch, wie du das gesagt hast, dann als okay. Mhm.

Hannes: Vierer. Genau. Das heißt, äh das wird einmal ogezogen und da muss man jetzt einmal anschätzen, wie blank mache ich das. Plank ist umso umso heller es ist, umso blanker ist es.

Bianca: Also durchsichtig quasi, oder?

Johanna: Vorstellen. Vielleicht für alle, die das noch nie gesehen haben, wieso a drüber Apfelsaft.

Johanna: Genau und da gibt's halt verschiedene drüber Apfelsäfte, da gibt's ja welche mit drinnen, ein bissel mehr oder mehr Fruchtfleisch.

Johanna: die einfach nur ein bissel trüb sind oder immer heller werden und so halt. Oder setzt sich ab, jeder weiß es beim trüben so oft, das setzt sich dann halt am Boden ab,

Johanna: unten heute Abend und genau,

Johanna: Das ist ja deswegen net komplett klar dann nachher, aber ähm es sind die meisten Truppstoffe weg.

Hannes: Und da muss man eben herausfinden, wie blank will ich das und zwar warum. Umso blanker, umso schwieriger wird dann die Gärung. Das heißt, meine Extrem blank bin.

Willy: Geht nix mehr. Geht aber nicht. Aha, okay.

Hannes: Weil äh die Stoffe föhnen, die die Gärung herbeiführen, beziehungsweise äh es führt,

Hannes: Die Hefe setzt man dann zu, aber es führt der Hefe der Nährstoffe. Das heißt, die die Brucht an den Teil dieser Truppstoffe, die kriegt zwar dann noch zusätzlich ein Futter, aber die braucht das, damit's leben kann.

Hannes: für das das Milieu, wo die Hefe sich wohlfühlt, braucht's einen Teil dieser Truppstoffe. Meine ganze Frau begehrt das ganz schlecht.

Johanna: Spontan machen wie heute oder so halt, ist besser, da hast du so ganz trüb a net, weil da halt eben dann wieder die Stoffe dabei sind, die du halt net wüsstest. Aber halt da ist halt besser, man hat ein bisschen mehr Trob, weil halt da einfach mehr Häfen dann dabei, so mehr, mehr Nährstoffe dabei sind halt, ja.

Willy: Also wir haben den den quasi den wirklich naturtrüben äh äh Traubensaft. Schauen lassen das dann über Nacht zelementieren,

Willy: und dann äh triffe ich da schon

Willy: in Richtung Sorten, Ausbau oder wie man das dann nennt, da kommen wir dann eh noch drauf, schon grundlegende Entscheidungen, wo jetzt schon Sorten äh oder Ampermet und die was ich als Konsument auch kenne, äh schon eine Entscheidung trifft.

Hannes: Ja, die Sorte habe ich ja vorgeben von der Trabe her. Aber, es ist jetzt, es ist jetzt wesentlich,

Hannes: was mache. Ich ich könnte zum Beispiel, das hat die Johanna vorher auslassen äh bei Sorten, wo oder machen wir's anders. Wo befindet sich der Geschmack in der Beere?

Hannes: Ja, sehr stark in der Schale. Und dann habe ich wenig von dem Geschmack in der Schale mit. Wenn ich jetzt aber die die Trauben,

Hannes: Also die Maische, so muss man eigentlich sagen, die Maische stehen lasse vorm Pressen. Mhm. Dann hat, dann entsteht eine Fermentation und die die,

Hannes: Die Schale wird ausgelaugt. Und ich habe mehr äh Aromastoffe aus der Schale nachher im Saft.

Willy: Nach dem äh äh entstehen. Dies ist die Maische und da geht's drum, wie lange lasse ich stehen. Und da fängt's schon ein ganz wichtiger Schritt eigentlich dann, oder?

Hannes: Da ist ein ganz wichtiger Schritt, der vorher auslassen wurde ist und Doktor geht's jetzt drum, äh was ist für a Sorten, was will er zün? Äh a gut, Beispiel oder zwei Beispiele an, sind die Richtung an, in die andere Richtung. Grüner wird lina, äh.

Willy: Kurze Maische.

Johanna: Genau, manche wollen halt, man kann natürlich auch was anderes damit produzieren, wo man so frisch fruchtigen wird liegen würde und eher kitzere maschen.

Hannes: Das andere mocht dann eher eher voluminösere Weine, aber da da äh da kommen dann.

Willy: Ja, ja, ja, ja, ja. Genau, ja, ja.

Hannes: Äh

Hannes: Primärfrucht, das heißt, es gibt a Primärfrucht oder sekundär Frucht. Das eine die Primafrucht ist man praktisch die Beeren schmeckt wie der Mai,

Hannes: Ist ein Musterbeispiel. Beim die Trauben eigentlich anders wie der Mai im Endeffekt. Das entsteht dann bei der Gärung.

Willy: Hm, also mehr technischer.

Hannes: Nahetechnisch net, sondern das ist einfach ein chemischer.

Johanna: Also durch das durch die alkoholische Gärung, ja genau.

Hannes: Da passiert, das ist eine biochemische Angelegenheit.

Willy: Geschmack danach stärker.

Johanna: Und dann war dann noch der Terz ja, das ist dann die die Lagerung, die Reifung dann noch.

Willy: Also die Reifungen. Okay. Mhm.

Hannes: Rolle spielt. Äh und und damit,

Hannes: dem schmeckt, was wir eigentlich haben wollen. Und riecht vor allem.

Willy: Spannend. Und das heißt, weil wir gerade in Österreich sind, aber China ist kurz auf der Maische, ein gelber Muskateller drauf.

Johanna: Oder so wie eine länger, alle so fruchtige Sorten, die lässt man halt eben weiter durch, weil in der Schale eben da diese,

Johanna: Premiere drinnen sind und der Geschmack drinnen ist. Und da lässt man mehr drauf, weil halt ähm weil du halt mehr diese Aromamechanisse direkt schon in der Trobe drinnen san.

Willy: Und was ist ein anderer Typisch, äh, dem was man kurz auf der Maische lässt? Grüne Welt cleaner.

Johanna: Ja, dann denkt so was wie Mühler, Turgau oder so, halt alles, was so, da kann man eigentlich auch länger lassen. Das ist so rar.

Hannes: Burgunder Sorten.

Johanna: Halt andere Aromen ausschlagen würden. Was so die klassischen Berliner, die frisch fruchtigen, wenn eher schneller gepresst wird.

Hannes: Eins haben wir nun erschlossen, das sollten wir nicht vergessen, weil das ist jetzt gar nicht erwähnt, weil das ist der Rotwein.

Johanna: Ja, das würde ich sagen, das soll jetzt vielleicht ein Rotwein, wo anderen interviewen, wäre das Thema viel mehr.

Hannes: Nur nur ganz kurz, warum Rotwein, damit die Wirt die Masche vergoren.

Hannes: wieder die ganze äh Rotweinbären auseinanderschneit, wo man sich die Mühe nimmt oder Messer nimmt, schneidet die auseinander, ist die ihnen relativ hell und die Vorbiss in der Schulen und.

Willy: Heißt die Farbe des Rotweins kommt aus der Schale und nicht aus der Frucht. Also nicht aus der Frucht.

Bianca: Rotweine zum Beispiel, um das äh in zu trennen.

Johanna: Also wann der Rotwein sofort presst nach der Ernte, rote Traben, dann äh kannst du Weißwände draus machen. Ist dann gleich gepresster.

Willy: Mhm.

Johanna: Der hat natürlich immer so ein bissel so einen rosanen Touch, aber im Endeffekt ist er weiß.

Willy: Wegen muss man so als kleine Seite Richtung Rotwein, der dann in einem anderen Podcast kommt, die vorab, deswegen san die länger auf der Maische.

Hannes: Die werden auf der Messe vergoren.

Willy: Auf der Märsche vergoren, damit es dann äh also ein ganz anderes Verfahren.

Johanna: Genau und vielleicht einfach nur das um das Tor zu stellen, wie wir das vorher durchgangen san, da wird halt geriebelt oder net geriebelt. Dann ist die Masche und dann findet die Gärung statt und erst dann wird abgepresst.

Bianca: Also es ist schon vergoren und dann wird's gepresst beim.

Johanna: Genau und und so beim weißen tut man zuerst pressen und du tust den Saft noch.

Willy: Dann kommt die Vergärung danach, ja.

Hannes: Das was erwähnt haben.

Willy: Und je nachdem wie viel du noch drinnen ist, zum Vergären und so weiter, sagen wir jetzt, äh bei dem Schritt, bitte beschreiben sie diesen.

Hannes: Ja genau, beschreibe. Also wir haben jetzt, wir haben jetzt entschleimt. Das gruselige Wort nochmal. Äh haben den den äh Most in einen neuen Tank,

Hannes: musst, ja? Als Trabenwurst.

Willy: Das heißt, musste es eigentlich ohne Alkohol?

Hannes: Muss das ohne Alkohol, wenn man das auf Traube bezieht. Äh ob im spricht man dann meistens so wieder vom Aloe.

Hannes: ist, aber wie gesagt, es ist oder bleiben wir beim Wort Traumsoft, ist wurscht, aber wir sagen eigentlich klassisch Most. Da muss das jetzt in einen äh,

Hannes: je nachdem, ob man jetzt spontan verkehren will oder ob man den mit einer Einzuchthilfe verkehrt.

Willy: Fachbegriff spontan.

Hannes: Ja, hört man auch mal wieder. Äh das ist das von Spontanverkehrsphilosophien drei Tage lang drüber,

Hannes: ein Winzerkollege hat einmal gesagt Dinge spontan verkehrt, sagt er ja, er geht ins Geschäft und.

Johanna: Es ist natürlich net so, es ist verdammt. Ist ähm ist ähm,

Johanna: das hast du, weil der Wein hat dann entscheidet, wann's losgeht. Also, du schaffst da die besten Bedingungen für den Most und der fangt spontan dann heute ähm fangt von selbst zum gern an, weil du hast,

Johanna: genau, ohne dass man Hefe dazu gibt, weil der Hausaffe und in deinem Keller natürlich immer Hefen. Und ähm auf der Traube schon im Weingarten drossen und auch im Keller hast du verschiedene Hefen halt. Und die bewirken das dann, dass der Wein von selbst.

Willy: Hefe ist überall quasi, net. Ja? Mhm. Auch da, wo wir gerade sitzen.

Johanna: Hefe ist überall, genau. Und ja, überall ist Hefe, ja.

Hannes: Ganz ganz leicht ausprobieren. Ja. Äh kauf dir eine Flasche Traubensaft, äh schenk die Hüfte außer und lass den Rest stehen. Er wird gern, weil Hefe ist überall.

Willy: Okay. Werden wir morgen gleich rein. Das ist das, weil ich frage jetzt zwischenrein das, was mir jetzt so aus Natural Wein und, und, oder Orange-Weinetäter, diese, ist das dieser Spontan, das ist spontan vergehen, dass wir es so zulässt?

Johanna: Genau, also natural werden halt spontan verkehrt eben aus dem Grund, weil du eben ja nichts anderes zusetzt.

Willy: Hast in dem Fall die natürliche Hefe.

Johanna: Die natürliche also nicht nur das heißt in die Richtung aber halt auch.

Bianca: Wir uns das Fasel jetzt.

Johanna: Genau, das machen wir uns nicht auf,

Johanna: mal vielleicht das anschneidet, damit man weiß, wie's da weitergeht. Also bei Naturalvance würde man jetzt keine Hefe zusetzen und auch keine Hefe Nährstoffe oder sowas, sondern man würde das spontan vergären, genau.

Willy: Das ist das Wesentliche Element des Natural Weins, ist die natürliche Hefe, die halt da ist.

Hannes: Wo wobei, du ziehst dir die Hefe in dein. Das heißt, wenn jetzt 20 Jahre da drin mit einer bestimmten äh Reinzuchthefe vergoren wurde, dann ist die da in deiner Flora. Das heißt, der kann jetzt.

Johanna: Jeder Killer hat eigene jeder Keller oder andere Hefe dann wieder.

Willy: Ja, aber das ist spannend, weil da kommen dann wieder die Parallele zum, zum, zum, zum Käseherstellung, wo wo waren wir auch beim äh äh bei bei bei Käse äh äh herstellen. Und da ist es ja auch so, dass quasi in dem Keller,

Willy: über die Jahre sich dann die eigene Charakter dieses dieser Region aufbaut, ne?

Willy: Gut, aber wir sind bei der, bei der, bei der Vergärung und machen's jetzt nicht spontan verkehrt, wie verhindert die das und wie mache ich dann, wann das kontrolliert mach?

Hannes: Ganz einfach, äh wir sitzen Reinhilfe zu, äh wobei wir da a bissel den Charakter steuern,

Hannes: wo soll das hingehen? Es wird zwar überbewertet, es es ist es ist meiner Meinung nach meiner Meinung nach net so, dass ich mit der Hefe extrem viel machen kann, ein bissel was geht. Das heißt, wo will ich hin,

Hannes: damit das die Listik des des Weines. Ja und dann muss man, dann fängt das irgendwann ins Gener, dann muss man beobachten, das ist das, was ich schon eingangs erwähnt habe, das ist das zwischen da und da. Hier,

Hannes: Kopf und Bauch, äh wo man einfach dann außer findet, okay,

Hannes: Da kann man ein bissel steuern mit mit Nährstoff, mit Temperatur, indem man äh versucht, die äh die Tanks zu kühlen,

Hannes: also kühlt, beziehungsweise.

Johanna: So, vielleicht muss man dazu sagen, dass Alkoholische Gärung ähm durch entsteht wärmer,

Johanna: und wander frisch, fruchtige Weine wirst, wirst du eher kühleren Most haben und dann kühlst du die immer entweder mit Wasser oder halt mit ihm gewisse Kühlmantel oder ähm da gibt's verschiedene Methoden halt. Und natürlich gibt's da eben,

Johanna: individuelle Sachen einsetzen und das ist jetzt mit.

Willy: Da muss ich gegen Kühlen quasi, damit ich die Wärme, die da entsteht, raus bringt. Mhm. Habe ich auch noch nie gehört.

Hannes: Ja, ja, also ist, ist, es entstehen dann drei Dinge bei alkoholische Gärung. Also, es wird zuckern Alkohol umgewandelt, Alkohol ist ans. Zwar ist Wärme und Rees, CO2.

Willy: Okay, Alkohol, Wärme, CO2.

Hannes: CO2 gibt's nur ein anderes Synonym, da ist das Herz, das viel gefährlicher, das ist nämlich Gärgas. CO2 ist, wobei CO2 Würmer in Weih haben, vor allem in fruchtige, spritzige Weine. Da will man das CO2 dann von der Gärung drinnen erhalten,

Hannes: im im weil's einfach angenehm ist, das ist dann das prickeln auf der Zunge. Äh und ein Großteil des CO2 sind,

Hannes: dann schwerer wie Luft.

Willy: Arbeit kommst in Keller und auf einmal wie beim Silo.

Hannes: Genau dasselbe. Ich sage da, es steht da, entsteht.

Willy: Immer die gefährliche, das das Risiko beim Ziel hat, dass man da.

Hannes: Ich will einen einen zu Europa haben, einen biologischen. Das ist nämlich beim Silo, weil äh,

Hannes: Äh Silo ist Umwandlung äh von von in und genau dasselbe passiert bei den biologischen Serie Opa,

Hannes: Umwandlung in Milchserien und da entsteht auch CO2. Deswegen ist beim Silosöl.

Bianca: Werden nur die Praktikanten in den Weinkeller geschickt, wenn's gut geht.

Willy: Kein.

Johanna: Ja. Nein, da gibt's grad ganz viel natürlich Absorgungen und Vorrichtungen,

Johanna: damit ihm das entfernt wird, genau und sich jeder dann dann bewegen kann. Aber natürlich ist immer vor, sich zu walten. Jetzt ist natürlich im Tankband wird's den Kopf, der eine steckt,

Johanna: ist er natürlich CO2 drinnen und das ist jeden Winzer schon mal passiert. Das war nur der eine Richtung oder irgendwas eine rührt oder keine Ahnung, dass man dann halt einmal wir sagen so, ah,

Johanna: Kohlendioxid aus dem und genau das stichtigste.

Hannes: Fui in der Nase. Das.

Johanna: Ähm genau und das ähm ist halt net so gesund und da muss man halt aufpassen, ja genau. Also das ist schon mit Vorsicht dann noch während der Gärung, ja.

Willy: Es ist CO2. Äh Gärgas, zum Teil drinnen, zum Teil weg, weil gefährlich Wärme muss man ableiten, mit der muss man also mit diesem Faktor spielt man dann auch, ist wahrscheinlich auch wieder, geht in Wein rein.

Johanna: Genau unterschiedliche Aromen.

Hannes: Trifft's sehr gut und zwar welche Weinstilistik wir haben.

Willy: Also da ist viel über diesen ja, genau. Dieses das muss ich steuern, ohne da im Detail drauf einzugehen.

Bianca: Den Alkoholgrad Steuern oder wie viel Alkohol da drin ist?

Johanna: Aber schon.

Hannes: Ganz einfach äh zu hundert Prozent habe ich zwölf,

Hannes: zwölf habe ich zwölf Volumsprozent Alkohol.

Johanna: Also da die Trauben haben ja während der also während der Vegetationsphase gewinnen sie, haben sie zuerst mal Säure und dann wird Zucker immer mehr, Säure baut sich ab,

Johanna: Ähm zuerst ist es die Säure nur so natürlicher Schutz auch gegen Krankheiten in den klaren Beeren drinnen drum, die schmecken ganz zor. Am Anfang. Ähm während der Vegetationsphase baut sich der Zucker auf. Ähm und die die Säure nimmt ab,

Johanna: und ähm die Bitterstoffe nehmen ab und zu halt ähm das ist sehr sinnlos natürlicher Schutz und umso später du erntest,

Johanna: mehr Zucker ist in den Beeren drinnen. Das heißt,

Johanna: erntest, umso mehr Alkohol, genau, umso reiferer. Ähm drum hast du meistens eben irgendwelche Übersyländer, wo halt einfach wo's heißer ist,

Johanna: hast halt einfach mehr schneller Zucker in den Raben und die meistens mehr Alkohol die Weine hat,

Johanna: und das ist halt bei uns halt spielt man sie eben dann mit der mit der Erntezeit halt einfach umso früher du erntest, umso leichtere Weine hast du. Und a frischere Aromen und ähm um zu später du erntest, umso mehr baut sich die Säure ab. Es kommen andere Aromen dazu. Ähm und uns.

Willy: Ganz extrem dann, weil man dann erst im im Dezember erntet oder wenn.

Johanna: Dann hat man zum Beispiel eine Berneslese oder Trockenbären auslesen oder wie auch immer man sie spült und dann kommt eben das Wasser, wenn weich dann auch noch aus den aus den Bären halt,

Johanna: und Säure wird weniger, das Wasser entweicht, du hast mehr Zucker drinnen, es wird konzentriert,

Johanna: Genau und dann hast du eben zum Beispiel jetzt, wann du erst später lernst, dann Reserveweine. Die hat im Alkohol,

Johanna: höher sind halt, sagt man halt so bei uns Reserve, ist immer so die Bezeichnung später gelesen, längerer Ausbauort halt, ähm und ja, dass der umso später du liest, umso mehr Zucker und umso mehr konzentrierte Stoffe hast du in der Beere drin.

Willy: Also auch hier wieder, es ist sehr sehr extrem viele Faktoren entlang des gesamten Prozesses, wo ich äh auf die auf den Produkt in der Flasche einwirken kann. Das ist, glaube ich, immer das.

Johanna: Das ist eben das auch, was vielleicht fühle, ja, egal, ob du jetzt biologisch bist oder konventionell oder was auch immer nachhaltig

Johanna: ähm das sind eben so viele Sachen, die du natürlich beeinflussen kannst, wo eben da gar keine Hilfsmittel dabei sind oder was, wo du halt einfach durchgehst und die Beeren misst äh mit einem Refrack,

Johanna: das hast du misst den Zucker gerade in der Beere, damit du Bescheid weißt, wie samma da. Du kannst auspressen und die Säure anschauen, wie hoch ist da grad die Säure und so halt. Du kannst da viele Sachen machen, ohne dass du irgendwie mit irgendeinem Mittel oder mit irgendeinem Gerät eingreifst oder,

Johanna: deine Erfahrung ist, was du draus machen willst. Ähm das sind einfach viele Schritte, die du halt einfach, wo du die Natur halt dann nutzt halt einfach a oder halt auch beobachtest. Genau.

Bianca: Jetzt habe ich gelernt,

Bianca: viele natürliche Mittel und du hast ja während des ganzen Prozesses, also wirklich vom Schneiden bis im Keller irgendwie Einfluss drauf, aber jetzt gibt's ja auch welche, die nicht natürlich sind. Man gibt dann ja Sachen dazu wie Schwefel oder Geladine oder,

Bianca: Schönung nennt man das, glaube ich. Warum macht man das und wie funktioniert das? Oder was.

Johanna: Ja, also.

Hannes: Fangen wir, fangen wir mal an, äh Schwefel ist ein gutes Thema, weil Schwefel ist ganz wichtig. Und zwar für was braucht man Schwefel?

Willy: Ich glaube, das ist so eine Frage, wie es interessiert fühle, weil das Herd.

Hannes: Genau, genau, ist wie für das weiß ja jeder.

Johanna: Automatischer Schutz wird. In kleinem.

Hannes: In, in, in sehr geringer Menge.

Johanna: Sehr geringe Mengen hat.

Hannes: Aber du hast äh Suxidationsschutz. Es gibt einen schwefelfreien Weiher,

Hannes: den gibt's, die san, die san äh Weine, die san werden dann verkauft in so einer Naturpapierhühn, äh san extrem lichtempfindlich und wenn's die Flaschen aufmachst, muss das Glas trinken,

Hannes: Es gibt ganz Süden, auch in Bioweinen ist a Schwefel drin, steht auf jeden Etikett drauf, muss draufstehen, enthält.

Johanna: Es gibt dann einfach andere Aromen im Wein hervorbringt.

Willy: Vorab durch die Oxidation und der Schwefel ist, der ist.

Johanna: Eigentlich verhindert, das heißt jeder, der was so frischfruchtige Weine wie genau diesen Schritt verhindern und dem dann bei bei Natural Weins oder Orange Wein wirst du diesen gewissen Prozess, eben diese Oxidation eigentlich hervorbringen, weil es eben andere Aromastoffe bringt dann nachher.

Willy: Ich finde das spannend, weil du sagst, es ist ein Schwefel drin, das erkennt man dran, dass draufsteht, enthält. Jetzt habe ich nicht Chemie studiert oder irgendwas, und ich würde von,

Willy: Schwefelschild, das heißt vorne vom Schwefelräd und Sophie draufsteht, dann mahnt das Schwefel. Das ist Schwefel.

Hannes: Richtig, das ist.

Willy: I war das net gewusst, ich weiß net, äh viele wissen das. Ist Schwefel.

Hannes: Chemische chemische Formel. Ja. SO zwei.

Willy: Deutet jetzt auch nicht auf hin, ja?

Hannes: Schwefel äh mit zweimal. O Sauerstoff.

Bianca: Ist nicht das, ist nicht der Schwefel, das, was das Schädel bemacht.

Hannes: Genau und da wollte ich eigentlich rausholen. Es gibt jetzt einen Guten und einen Besenschlüssel. Äh und zwar es san im Wein,

Hannes: ist drinnen freies SO zwei und gebundene SO2.

Hannes: äh Brochendame für den Oxidationsschutz, das ist der gute, das so zwei. Äh,

Hannes: im österreichischen Weingesetz, also im, im, im, im EU-Weinrecht ist verankert, äh, maximale, äh, SO2-Mänge von fünfzig Milligramm Freisaison zwei,

Hannes: und 250 Milligramm gebundene Saison,

Hannes: das ist äh oder a Gesamte so zwei, das ist gebunden in der. Äh und jetzt,

Hannes: Versuchen wir natürlich die Menge vom gebundenen so gering wie möglich zu halten, weil das brauchen wir nicht. Das hilft uns nicht. Das einzige, was du vorkriegst, ist. Deswegen wollen wir's net. Und das heißt, wir.

Johanna: Im Laufe der Produktion kannst du mehrmals Schwebel zusetzen und du schaust halt, dass du das um manche Weine oder manche Sorten, also an unterschiedlich. Ähm sag mal so, fressen mehr als so zwei Welt. Also die binden das schneller,

Johanna: ähm als wie andere und da muss man halt im Laufe der der Produktion darauf schauen, dass du diesen Oxidationsschutz erhälst mit dem Schäfel, aber halt net zu viel zusetzt, damit du nicht zu viel gebundenes SO zwei hast und manche

Johanna: Stärk.

Willy: Geht um die Bindung, habe ich schon gemerkt.

Hannes: Bindung. Und jetzt hat die Johanna was vor schon was richtig gesagt. Und zwar nicht zu viel zusätzliches unter Umständen, es ist auf einmal gescheppt,

Hannes: äh und wenn's nämlich jetzt in kleine Mengen gibst, dann frisst es immer weg. So, jetzt zeigt man Schwimmfresser. Jetzt waren.

Johanna: Samt nicht zu viel, sondern.

Hannes: Gibt immer kleine Mengen und ständig und ständig und ständig und das hört nie auf, der kontrolliert seinen Schwefel, hat nie ein Schwefel, gibt wieder was und gibt wieder.

Johanna: Freien Schwefel, der die Oxidation schützt. Und drum ähm der im immer wieder einbindet, ist immer Weine, dann hast du irgendwann eine Gesamtschwefel halt extrem viel, aber fein, der dir den Oxidationsschutz gibt, dann ähm zu wenig halt dann nachher.

Willy: Das heißt, die bauen einfach viel gebundenen Schwedter nur ohne einen Chemiekurs. Der gebundene Schwefel ist das, was das Kopfweh macht. Und da möchte ich schauen, dass das möglichst die Summe. Okay.

Hannes: Summe, die Summe aus gebundenen und freien. Aber das freie brauche ich, damit ich einen Oxidationsschutz habe.

Willy: Was bindet denn das Freie? Nur dass wir es einmal gehört haben, was macht das, weil das wird ja zum Gebundenen, das Freie wird gebunden, ne. Frei wird gebucht. Was bindet das?

Hannes: Frei wird gebunden. Äh so jetzt hast.

Johanna: Ja das das sind verschiedene Prozesse in der Weinwerd.

Bianca: Ich hätte eine ganz andere Frage. Eine, eine, eine viel wichtigere finde ich, als aus.

Willy: Ich habe mir gedacht, die Antwort, die Antwort ist einfach, ja, bitte.

Bianca: Woher weiß ich jetzt, welchen Wein? Ich trinke, dass ich kriege.

Hannes: Ganz einfach, du kommst zu uns. Und das kann ich dir jetzt erklären. Äh eben auf.

Willy: Vertriebler tut.

Hannes: Aufgrund der, aufgrund der der Weinbehandlung bei uns im Betrieb, äh haben wir,

Hannes: und das finden wir dann auch in der Analyse, äh freie Sozialwerte, was weiß ich, äh zwischen 30 und vierzig. Das ist ausreichend,

Hannes: und gebunden ist, irgendwo hundert, 120. Also die Hälfte von dem, was sie eigentlich haben dürfen.

Willy: Also je geringer die Werte, desto weniger das Potential fürs Schädel wäre. Wie geht die Werte, wie es nirgends finden? Die Werte wirst nirgends finden.

Hannes: Die Werte wirst nirgends finden, du musst auch das, du musst dir das wirklich betrieblich aussuchen, musst sagen, ja, den Winzer treu, denn der Wind hat.

Johanna: Ist a jeder Wein anders, das muss man auch sagen, also.

Bianca: Das heißt, sie muss es eigentlich ausprobieren und ob ich Schädelweh habe oder nicht, liegt wahrscheinlich auch an mir.

Hannes: Und jetzt kommt noch was, es ist nicht immer der. Äh ein Klassiker, das wird zwar immer weniger. Du sitzt in den Verachten lokal und schiebst das dann am Weih.

Bianca: Ja

Willy: Das wird wirklich zum Glück und zum Glück muss ich sagen, jetzt will man weniger, ja, ja.

Hannes: Aber das ist zum Beispiel.

Johanna: Ja und viele Sachen spielen da eine Rolle. Zum Beispiel manche reagieren auf Histamin oder halt so Sachen, da sind viele andere Inhaltsstoffe im Wein drinnen, die halt, wo jeder Mensch drauf anders reagiert und auch die Zusammensetzung mit dem Essen dann auch extrem stark ist, hat zum Beispiel.

Willy: Und man kann auch allgemein sagen, wann man Tüt trinkt, kann schon sein, dass man Schädel wie hat am nächsten Tag jeder Körper.

Johanna: Dicke Farbe besteht.

Bianca: Gerade meine Strategie entwickelt, um die Schuld woanders hinzuschieben.

Willy: Der Schwefel dient dazu, dass einfach diese diese äh dass die gebunden wird und dass einfach äh gewisse Stoffe aus dem Wein herauskommen und.

Hannes: Dient zum Oxidations.

Willy: Oxidationsschutz, dass die Feuerwehr halten wird.

Johanna: Das ist der der wahre, das ist der Hauptgrund dahinter, ja.

Willy: Okay, was gibt's noch, was gibt's noch? Wir haben gehört Eiweiß, Gelatine, sonst was für dich klär.

Johanna: Was man vielleicht am Anfang ähm gleich erklären kann, ist zum Beispiel, wenn du jetzt, du willst ja, wie man am Anfang, du hast den trüben Maß, du willst, dass sich der absetzt,

Johanna: verschiedene Sachen, damit sich das besser absetzt, damit er klarer wird,

Johanna: Wenn du dir jetzt forschst, dass wenn vorher geredet, das kann eben sein, dass ähm das recht heiß ist während der Ernte. Ähm dann setzt sich das schlechter ab, weil der Master dann warm ist, dann willst du den Kühlen, das funktioniert aber alles nicht so schnell halt, weil das sollte ja über Nacht passieren,

Johanna: und ähm dass der am Ende nicht zum Gehen anfangt habe, da könnt ihr ja schon ganz schnell spontan zum Gehen anfangen, weil es warme Temperaturen sind, das alles am Spiel eine Rolle hat

Johanna: willst, dass der Most immer eher kühler ist, damit du das ein bissel mehr kontrollieren kannst halt

Johanna: und dann kannst du eben, dass du das schneller absetzt im Gelatine dazugeben, du kannst es gibt's da mit Erbsen, Proteinen halt schon was für vegane Weine halt jetzt in die Richtung,

Johanna: und oder es gibt halt auch ähm äh es gibt halt ähm,

Johanna: Das ist immer eine große Rolle. Das ist Kieselerde für alle, die sich schon mal so mit so Sachen auseinandergesetzt haben. Das hilft da auch. Zum Beispiel beim Damm oder so. Der Darmreinigung in die Richtung, das ist das Serversystem halt. Da vorne ist, das sind Partikel, die große Oberfläche haben,

Johanna: und fühle kleine ähm Kieselerde, fühle kleine ähm Trubstoffe einfangen, dadurch äußern schwerer wird und zu Boden sinkt.

Willy: Warum will ich denn den Wein unbedingt klären? Ist es eher ästhetischer Aspekt, weil sie das besser verkauft oder?

Johanna: Und Sorten.

Hannes: Machen wir's so, schmeckt der Ohrenschwein.

Willy: Zum einordnen irgendwie, ja?

Hannes: Na, schmeckt oder? Jona?

Johanna: Nee, das war doch nix.

Willy: Nein, ich habe, ich habe, ich habe das noch nie bewusst getrunken, glaube ich.

Hannes: Okay. Äh äh oder.

Johanna: Nein, man bemüht uns, man muss sagen, es ist egal, ob jetzt Orangewein oder net, aber du wirst einen Sortencharakter ähm erhalten.

Willy: Also es ist nicht äh.

Johanna: Sagen wir so oder bei Oxidation halt schwieriger als wie wenn du wenn du dem Wein eher klar produzierst halt genau und das willst du halt mehr, du willst halt, dass er noch,

Johanna: Muskateller oder was auch immer oder Burgunder Noten hat oder so und das tust du dir halt leichter, wenn du die vorher klärst und eben diese Gerbstoffe, die halt ein bisschen bitter schmecken oder so.

Willy: Rostoc wird vorher gesagt, die Zähregärung, glaube ich, haben sie gesagt, oder Reifung ist ja dann die in der Flasche, ja und.

Johanna: Hast du die in der Flasche.

Willy: Ja, ja. Genau, das heißt aber, je mehr da drinnen bleibt, desto mehr verändert sich dann auch noch der Geschmack. Wahrscheinlich dann in der Flasche oder.

Johanna: Durch diese Tropfstoffe verändert sich der Geschmack halt dann nachher genau.

Willy: Genau und ich nehme möglichst viel von dem, was noch an den Geschmack noch verändern könnte, raus.

Johanna: Warst du halt vielleicht nicht wüsste, manchmal will mir das auch bewusst da drinnen haben,

Johanna: und möchte heute diese EM diese bitteren Notnot heute eher haben oder so, aber das ist eher selten. Du bist halt eher ein frisch fruchtiger Wein

Johanna: Das ist halt die, die Masse mächt, eher frisch fruchtigere Weine haben und da wüsste das halt net, dass er dann bitter schmeckt. Und dann nimmst du das mit dem halt vorher raus

Johanna: Genau, an dem so was wie Bent und Nito, das ist eigentlich eher was, also eher ein natürlicheres Mittel, aber das ist eigentlich benutzt man für viele Sachen halt,

Johanna: Toni, ja, der hört einfach ähm uns da, das ist halt auch großer Bestandteil, wo du halt einen späteren Schritten dann auch mit dem Wein dann immer an Eiweiß,

Johanna: Grundvertrübung sein halt. Das wüsste halt net, manche sollten ans Meer, manche Sorten haben's weniger. Und im weiteren Prozess dann noch äh,

Johanna: benutzt er das Pentonit dann nochmal, um ähm das Eiweiß daran zu haften und das dadurch zu entfernen halt dann auch,

Johanna: Also das sahen halt viele so Sachen halt, viele Klärungen, viele Schritte, wo du Sachen mit Mittelent nimmst, die du halt ähm näht ähm eben als,

Johanna: Schlechten Weinton einordnen, es tut,

Johanna: Also das dann so Schönungen, sagt man da halt, die ähm halt früh a durch Entfernung von gewissen BM Bestandteilen beruht wird und da gibt's halt viele mögliche Mittel. Also das war jetzt wieder ein Riesenthema

Johanna: ähm da gibt's ganz viele verschiedene Philosophien, manche wollen Disco auch nicht machen, aber zum Beispiel gibt keine Englisch, wieso denn etwas, es wäre net gemacht, wäre das halt ja gibt's auch, aber,

Johanna: Ja, aber ja, es gibt alles, aber es ist schon also so großer Bestand.

Willy: Aber zeitlich gesehen san ma hier zwar mal jetzt, wir haben jetzt die die Maische gehabt, wir haben's wir haben sedimentiert, wir haben's wir haben's geklärt, wir haben wir haben die Hefe zugefügt ähm.

Johanna: Gärung ist so noch eben so unterschiedlich halt, die dauert irgendwo nur zehn Tage bis hin zu Monaten, manche Weine gehen ewig lang, aber das hat normaler Schnitt, ist 14 Tage oder so halt zehn bis.

Willy: Werden sie im Fass. Die Gärung findet im Fass statt.

Johanna: Genau oder im oder im Stahlgang.

Hannes: Tank, im Steiltank.

Johanna: Unterschiedlich wie heute auch wieder der Wein dann nachher schmecken soll und.

Willy: Zwischen zehn und Tagen und einer sehr längeren Zeit, ja? Okay.

Johanna: Genau, genau und ähm.

Willy: Findet dann dieser eben Reinigung et cetera, Hefe, Kontrolle, Hefe füttern. Wahrscheinlich habt ihr vorher auch gesagt, gell? Mache ich mit was?

Hannes: Mit mit mit Nährstoffen, das san hauptsächlich äh äh Stickstoffprodukte beziehungsweise äh Hefe, Rindenpräparate, wo man einfach der Hefe äh das gibt, was zum fressen braucht.

Hannes: Arndt möchte unbedingt nur zu die Schönungsmittel,

Hannes: und zwar ganz, ganz wesentlich alle Schönungsmittel, die in Wein hineinkommen, bleiben nicht drinnen, sondern das ist, das muss dir vorstellen, das geht da durch, nimmt was mit Wasser und kommt unten wieder weg.

Willy: Ja, wieso filtert er nicht durch.

Hannes: So so muss so muss man sich das vorstellen. Das einzige was äh im drin bleiben darf, außer das, was mit der Drogen ankommt, ist es so zwei.

Johanna: Schwefel wieder jetzt.

Hannes: Schwefel, der der der bleibt drin und der vertrieben. Alles andere, wo sie eine gibt, muss unten wieder draußen sein. Ja.

Willy: Das wie so ein Netzfunktion, ne? Ich zirka quasi ein Netz in verschiedenster Form durch und das was halt hängen, bleiben sollte, bleibt hängen und das Netz ist wieder weg.

Hannes: Ja ja, es ist jedes Schönungsmittel funktioniert so.

Bianca: Oder bei Instagram?

Johanna: Ja, genau.

Hannes: Aber es bleibt nie drin.

Willy: Okay. Und dann haben wir quasi.

Hannes: Jetzt haben wir's lustig. Ja. Jetzt gehen wir gerne in Kölle. Warum?

Willy: Ja, jetzt müssen wir verkosten, ne, wahrscheinlich.

Hannes: Und zwar was was haben wir jetzt da im im Tank? Sturm.

Willy: Dom, Most, Sturm, aha. Ja? Jungwenn.

Hannes: Jung werden. Jungbären, Straubinger, heißt das bei uns.

Willy: Staubiger. Ah, dann habe ich mir.

Johanna: Sturm, vielleicht von die Begriffe her, also Moos, das das Gärung, dann, das ist dann der Sturm, also da ist dann, da wird er dann genau der Bade,

Johanna: alkoholischen Gärung und dann gibt's im Sturm, ihr kennt's ja sicher, manche sind total süß, manche schmecken dann schon urster und herb,

Johanna: Richtung,

Johanna: uns, da wird dann ist dann schon mal Alkohol und dann waren wir komplett durchgegoren ist und dann die alkoholische Gärungen sind meistens nur noch 14 Tagen vorbei ist.

Willy: Also die die komplett abgeschlossen oder wie? Genau.

Johanna: Genau und dann ist eben der fast der ganze Zucker zu Alkohol verkehrt. Kommt da immer drauf an, unterschiedlichen Beinen. Manchmal bleibt mehr Rest, Zucker, sagt man dann immer. Genau, ähm manchmal bleibt Meereszucker, manchmal wenigeres Zucker. Ähm,

Johanna: dann ist der Straubige. Also das ist dann der fertige Wein, der halt eben trüb ist und drum sagt man Straubige dann noch halt. Oder der Herrige dann noch äh oder so.

Hannes: Der dann wieder im Tank der staubig. Muss man anzogen, eins passiert dazwischen nur, nach der alkoholischen Gärung, also wenn er vergoren ist, äh wird der Wein umgezogen,

Hannes: stich. Und da geht man her und trennt,

Hannes: Hefe,

Hannes: vom vom Wein, vom straubigen Weg. Da ist dann schon noch, man spricht dann von der Feinhilfe, das bleibt dann drinnen, die Feinen Truppstufe, aber die Gruben sind amal fort.

Johanna: Zieht den Wein zweimal da in der Phase ab. Ich muss erster, hat mir die groben Truppstoffe im die,

Johanna: Sack nach unten und bei der Gärung muss ich fürs, muss ich sich vorstellen, dass er alles in Bewegung, der Blutbad ist, durch die Kohlensäure, die a durch Kohlendixit, das hat entstehen und das Blutmodrois und,

Johanna: das wird dann immer weniger, da wird dann immer leiser und dann setzt sich halt die Hefe,

Johanna: Sitze dann am Boden ab, genauso wie die Trubstoffe vorher und die will man dann net dabei haben, sondern da zieht man eben dann Oberbayer des klarere Weg wieder,

Johanna: vorher bei den Truppstoffen und dann ist eben in ein eigener Tank wieder drinnen und dann ist dann nur mehr ihm ähm diese feinen Trope von der Feinhefe sagt man da.

Hannes: Der Storbige. Da, jetzt sind wir beim Straubing.

Willy: Okay und ich habe vorher gesagt, staubiger oder a Heringer?

Hannes: Das ist dann der erste, der erste Herige.

Willy: Ja, aber deswegen mich jetzt nur wir reden ja nachher nur kurz über die über das Heirigen Thema. Da kommt das Wort der heilige her.

Johanna: Na, das ist der Herrige, vorheriges.

Willy: Okay, okay, nur doppelt, nur passt. Mhm, also staubiger Fasel.

Hannes: Gut und jetzt entwickelt er er sitzt so, wird wird blank, äh da kann man jetzt schon sagen, ich vergleiche das immer gern mit einem Menschenleben.

Willy: Das ist der Staub sitzt sie auch wieder.

Hannes: Ja, ja, der sitzt ja wieder aus ist. Ich vergleiche das gern mit einem mit einem mit einem Menschenleben.

Willy: Mhm. Äh aha.

Hannes: Äh praktisch vorher, wo auch ein Baby, da muss irrsinnig aufpassen auf ihrem, dann ist der Kerl in den Kindergarten gegangen und jetzt geht er in,

Hannes: Und das geht, das geht so lang, bis in den Flaschen ist.

Willy: Erwachsen, ja? Wenn du den Führerschein, kann er fahren, gell? Dann kann man auf die Reise schicken.

Hannes: Genau. Dann kann man aber auch lassen. Ein bissel Team muss man aufpassen auf jeden. Und und jetzt sind wir so im jetzt.

Johanna: Können halt auch noch diverse ähm da oder so jetzt entwickeln und drei von dann kann man da halt auch noch diverse Schönungen vornehmen halt ähm immer a wieder, wo sich das dann genau.

Hannes: Alles, was ich man muss so sagen, am besten wär's, wenn's jetzt sagst, passt. Umso weniger, also machen wir es umso besser ist.

Willy: Es ist wie bei der Fotobearbeitung oder bei der Ton oder.

Hannes: Ja, man sagst, okay. Wow.

Willy: Gescheites Ergebnis hast, dann mal pfuschen würde. Das heißt, es ist der, du hast eigentlich die die Gärung im Faust oder im Tank, dann der erste Stich, wie du gesagt hast, da kommt der Staubige rein, dort kann ich noch einmal nachbearbeiten, wie beim Foto mehr oder weniger.

Hannes: Aber nicht mehr früh?

Willy: Ja? Und dann kommt's dann, weil du sagst, erster Stich, es gibt ein zweiter Stich und da kommt dann der eigentliche Wein, das ist das Weinfasel, was ich dann kenne, oder?

Hannes: Ja, ab da ist er dann blank. Mhm. Da im präsentieren sie blank, so wie er eigentlich dann später ausschaut. Du kennst. Äh und dann äh reift dann noch im Fass so lang bis zur Flaschenreife.

Johanna: Du kannst immer dazwischen auch schon filterieren heute. Da wird er dann durch eben wieder verschiedene Methoden wieder, wieder durch Kieselerde halt zum Beispiel durchgesagt hat, genau, aber direkt durch Schichten. Ähm die also durch durch so ein ja, aber es ist, man muss sich so vorstellen, dass.

Hannes: Na Kieselerde ist falsch. Es ist ein äh äh sind geklärte äh ganz genau sind äh äh Meeresabbloggerungen, Algen, äh die sangemahlen, Kieselgur,

Hannes: fein gemahlen, die dann aufgebraucht werden auf äh auf ein Sieb.

Willy: Mhm. Und da wirst du filtriert noch mal.

Hannes: Da wieder filtriert. Beim zweiten Abstich, das.

Willy: In den zweiten Abstich hinein.

Johanna: Ja, genau. Genau. Oder heute es gibt sogar es gibt verschiedene, es gibt Filterschichten, die so Papierschichten san halt ähm oder Celluloseschichten halt sind und und dann gibt's eben es gibt verschiedene.

Willy: Auch wieder Philosophien und so weiter, aber nur, dass man zu den groben Protest, dann haben wir im zweiten Stich haben wir es dann im Fassel, da kommt in Deutschland ein Wein mehr, da ist er schon fertig und da ist dann das, was man halt dann kennt, ausgepackt bei Rico oder was der Teufel war so ein Fassel und so alt und.

Hannes: Aber wobei man sich das vorher schon überlegen muss, war das wieder was anderes. Okay, kennt man wieder, ja, das.

Johanna: Dann könnte man das zum Beispiel.

Willy: Grob vom Prozess her, ne, dann sind wir im zweiten Fassel und aus dem Füll ist dann in die Flaschen ab.

Hannes: Genau, ja. Fertig.

Willy: Und fertig. Und fertig.

Bianca: Und wie geht's denn bei euch weiter? Ja. Mit der Reise des Weins.

Willy: Dann sind wir fertig, samma fertig mit dem Wein, oder?

Johanna: Ja, genau, also der ist ja dann in einem Fass und dann reift er halt genau und dann reift er halt genau. Dann reift er halt in dem Fast halt noch weiter bis zur Abfüllung. Und ähm ja, wir lassen uns da immer ein bissel mehr Zeit. Ähm wir fühlen meistens ja aus dem im März ab heute und so werden die erst im März dann nachher.

Willy: Also wird noch im gleichen Jahr dann im Normalfall abgefüllt, oder? Die meisten. Ja, das ist schon wichtig.

Johanna: Jahr, manche bleiben ja länger im Fass oder was, wie man zum Beispiel an dem bleibt oder zur, weil man das halt einfach ausprobieren will.

Willy: Wir reden hier vom Weißwein. Ja. Sagt einmal geschwind einmal, welche welche Sorten ihr da eigentlich habt. Das haben wir noch gar nicht gesagt.

Teresa: Also unser Hauptzeit ist grüne Berliner. Und wir haben auch Riesling, äh Sauvignon Blanc und Moscardella. Äh wir haben auch wenig Rotwein. Wir haben zwei,

Teresa: schon auch, ja.

Bianca: Ist es dagegen? Was ist da typisch?

Teresa: Eigentlich eher so von Rotweinen oder Weißweinen? Also äh uns, also überhaupt bei uns im Gebiet des grünen Wettlinier, ist die Hauptsorte, ist eigentlich von allen Winzern. Kann man eigentlich sagen, dass die Hauptstadt der Grünen wirklich ist.

Willy: Jetzt stehe a fiese Frage. Ihr seids ja da in der Wachau.

Teresa: Nein, sind wir nicht.

Willy: Wer will.

Bianca: Wo sind wir denn da.

Teresa: Sind im Kremstal.

Bianca: Und warum unterscheiden wir das so speziell?

Johanna: Ähm das sind eben die verschiedenen Weimargebiete in Österreich und ähm das Weimargebiet war ist halt ähm wirklich entlang der Donau und das krämst halt auch, aber wir da im haben einfach auch viel,

Johanna: ähm ganz viele verschiedene Böden. Also wir san da wirklich geprägt von dem von den Sternterrassen oder von den Terrassen, wie man das kennt oder ein Urgestein aus der Wachau. Das gibt's bei uns genauso,

Johanna: Wir haben aber auch viele, weil's bei uns geht's dann Richtung Osten geht's dann Richtung weiter,

Johanna: wie sonst würde dazwischen und wir haben dann auch viele Lösböden und viele hohe Lösböden, also das krämmste,

Johanna: extrem von den verschiedenen Bodenarten. Wir haben eben vom Urgestein wickelt oder kargenböden, so wie's bei uns ist am Bachberg oben über der Altstadt. Ähm da ist zum Derby nur dreißig, vierzig Zentimeter Lösung, nur Urgestein halt,

Johanna: man dann, wenn man Fehler einschlagen muss, dass das halt net so lustig ist, weil man dann den Bohrer braucht und ja, ja beim Bohrer dann, ne, da das.

Johanna: Äh und ja, das ist halt dann total spannend und und dann ist man aber fünfhundert Meter oder dreihundert Meter Luftlinie und da ist halt dann der pure Erlös, wo dann halt zwanzig Meter,

Johanna: unter null Löss ist heute noch, also Sand, Sand, sandiges Gestein, heute noch ein. Dann hat man viel Donauablagerungen, Kongremmerratgestein, Schotterige

Johanna: Böden heute. Also wirklich, wir leben von der Bodenvielfalt und dadurch gibt's bei uns auch viele verschiedene Sorten,

Johanna: und fühle verschiedene Rieden und wir haben einfach für Leben im Vielfalt halt. Das ist halt bei uns halt so,

Johanna: so das das merkt man eigentlich. Man kann jetzt nicht sagen, ja der Grüne wird Lines, die Hauptsache, die Riesling ist stark, Zweigel ist stark bei uns, aber.

Willy: Die besteht sehr auf die Trennung zwischen Wachau und Kremstal, weil es ist einfach eine eigene Weinregion mit einer eigenen Charakteristik, weil One McCremes Denk, also ich als normaler Konsument, sage, Cremes ist und das ist eben.

Hannes: Tor zur Wacho.

Willy: Tor zu, aber eigene.

Johanna: Man muss sagen, Weltkulturerbe san wie dazu. Ja. Ähm aber eben vom Wein her wird's klar unterschieden, genau.

Willy: Okay, das heißt, man, ja gut, beim Wein, man schmeckt's dann oder so, aber das ist wirklich ein eigenes Weinbaugebiet, wo man wirklich sagt, eigene Charakteristik, Cremes da, eigene Charakteristik, dann weiter, also was man halt dann Wachau Richtung Spitz und so weiter raus äh äh,

Willy: eigene Charakteristik, sagt sie. Mhm, okay, habe ich auch nicht gewusst. Ja. Habe ich nur erklärt einmal.

Hannes: Ja in in Österreich da sehr,

Hannes: Österreich ist ja klar strukturiert, dass glaubst, das gibt's net, das gibt's ja nirgends, international äh äh ist ja das, wie gesagt, da da gibt's Betriebe, die die größer sind, als wie bei uns a ganz einfach Gebiet.

Johanna: San überhaupt sehr kleinstrukturiert in in Österreich, weil was die Weimar anbelangt, viele kleine Betriebe, viele kleine Trobenproduzenten. Also das ist Österreich, lebt von dieser kleinen Strukturiertheit, von den und ja

Johanna: das ist heute so unser, unser typisches viele Familienbetriebe, das ist ja international auch ein Wein war nicht so stark, also bei uns gibt's viele kleine Betriebe, viele Familienbetriebe und Ader durch viele kleine,

Johanna: Weingarten.

Willy: Ist er identitätst, den man wahrscheinlich, das heißt, ihr identifiziert euch jetzt nicht mit, sondern mit der Weinregion Kremstal. Wieder so vermarktet dann wahrscheinlich, et cetera. Also, das hat die Grüne dafür sind vielfältig, wie wie alles andere beim Wein.

Willy: Wirklich? Ja. Es wird grenzwertig wieder mal.

Johanna: Ja, also wir genau, wie schauen sie das dann nachhin an und dann sechzig ist a vielleicht ein bissel besser halt, dass man den Unterschied sieht dann noch eher genau.

Willy: Dokumentieren, ja? Ja. Okay, cool, super.

Hannes: Da sind wir dann ziemlich genau auf der Grenze. Du das schon vom vom Typus her? Äh.

Johanna: Am Wachberg und Gold.

Hannes: Am am am Pfaffenberg. Ja. Ja. Am Pfaffenberg, wo wo eben die Hitler hinten steht, von der Hirte angelogen, wo sich die Johanna ja schon dazu.

Willy: Dokumentieren heute.

Johanna: Genau.

Hannes: Gleich.

Willy: Ja, ja klar, ja. Da hätte der Boden nicht öfters anders werden. Ja, genau. Der Boden hält sich nicht an Grenzen.

Hannes: Wobei die Grenzen bei uns sehr kleinräumig sind. Ganz interessant, wir sitzen da jetzt am Wenzeler Berg, vielleicht von der Geologie ja total interessant. Da, wo wir jetzt sitzen, haben wir eigentlich,

Hannes: Fast 100prozentigen Lös,

Hannes: Die Mineralik wird vom vom Weiher stärker und Nummer 100 Meter haben wir's reine Übergestein und,

Hannes: Fünfzig Meter da oben ist der ledige Schuder.

Bianca: Mal unter uns schmeckt man das wirklich?

Willy: Aber den Motto faseln machen wir nur kurz auf und schauen eine und machen's gleich wieder zu, ja danach.

Hannes: Ja und zwar Berg ist mineralischer wie.

Willy: Hä?

Hannes: Sandgrube oder,

Hannes: Ist Reinerlös.

Willy: Wir sprechen jetzt von einem im Weinterror, glaube ich, ja? Ja. Ja, das,

Willy: das Fasel, das Fasel.

Johanna: Soll dann bei anderen mal aufmachen, genau.

Willy: Genau, aber du hast jetzt vorher das das Wort lös mehrfach verwendet, bitte erkläre das auch noch, damit wir verstehen, was er löst.

Hannes: Ist eine Sandanlieung aus der aus der Steinzeit. Da ist irgendwann der Sound angewarnt worden. Gibt's in der Zusammensetzung hier. Ja. Und das nächste Mal in China.

Willy: Deswegen ist es so viel Weinbeutung. Das gibt's wirklich nur da.

Hannes: In der Form gibt's in der Zusammensetzung gibt's das da, am Waagram, im Wehrviertel. Fertig aus. Ja, das hat's dann angebaut.

Willy: Seit der Steinzeit ned, ja? Ja, Steinzeit, Sand, Boden, okay. Auch genannt lös.

Hannes: Mit einer irrsinnigen hohen Verdichtung. Ja. Ich glaube, eins zu sieben oder nur Hecher?

Hannes: das heißt du stiegst einen Kubikmeter heraus und hast sieben Kubikmeter auf deinen Anhänger um und durch die hohe Verdichtung ist es auch möglich äh,

Hannes: die Keller äh auszugraben, ohne dass man Unterstützung hat. Das heißt, es gibt Keller ohne Gewölbe. Mhm. Die Reihen von Lucia Holden, weil sie so eine hohe Verdichtung hat.

Willy: Seid weg, sehr, sehr spannend. Ja, das ist wie erwartet, ist wurscht.

Hannes: Ja, die ist so zahm druckst.

Willy: Kann man sagen.

Johanna: So ungefähr, ja.

Hannes: Von Mutter Natur.

Willy: Wir lösen uns von den analog

Willy: und äh wir haben jetzt den Wein im Fassel. Der ist jetzt fertig. Ihr fülzen und danke für die Informationen zum Thema Weinbau. Das war eine gute erste Einführung. Ich hoffe für die Hörerinnen und Hörer auch.

Willy: jetzt äh seid's ihr quasi, ihr schließt ja dann jetzt mit dem heurigen, die Wertschöpfungskette und füllt dann quasi net nur in die Faseln aus, sondern dann auch in die Menschen. So, wo man so will.

Hannes: Zuerst in die Flaschen und dann dann ins Glas und dann also wir fühlen uns nicht mit dem.

Willy: Also er schließt, aber er schließt den Kreislauf quasi da oder mit dem Heiligen. Jetzt ist es so, mit dem Heiligen, dass man immer wieder hört, erstens einmal in der Steiermark her immer noch glaube ich, dann heißt's wieder Heiliger,

Willy: dann hin und wieder kriege, was warms zum Essen, meistens aber net. Dann oft Herre, ich darf des nicht mit dem Essen und so weiter und so fort. Ähm was ist jetzt eigentlich ein Heiliger? Ist ein heiriger, ein, was darf ich, was darf ich net und wo steht das, was ich darf.

Johanna: Das Wichtigste ist, glaube ich, auch, dass man sagen muss, dass ähm jedes Bundesland ein eigenes, ähm puschen schon gesetzt hat, sagt man da halt auch bei uns.

Willy: Jedes Bundesland, also überall anders.

Johanna: Genau, jedes Bundesland hat ein eigenes Gesetz, wo du eigene Richtlinien drinnen hast.

Willy: Eigene Philosophie von.

Hannes: Aber im Endeffekt alle auf die Zirkularverordnung von Josef den zweiten Zugänger.

Willy: Aha. Okay, gut, ja. Die Basis.

Johanna: Genau, also man muss auch sagen, dass das Burschenschaft-Gesetz ist in Niederösterreich, glaube ich, von neunzehna siebzig ist, glaube ich, oder so. Also das ist seitdem nicht mehr geändert worden,

Johanna: prinzipiell ist das schon ziemlich lang so das Gesetz, was wir machen,

Johanna: und einem niederösterreichischen so Arm, du darfst oder heute ist es eigentlich in ganz Österreich so, du darfst an an Heurigen oder Büschenschrank, wie man das ja dann immer nennt, bei uns ist mehr heuriger in der Steinocke mehr. Ähm im Bügelland zum Beispiel so ein Geschenkhaus,

Johanna: ähm habe ich auch lange nicht gewusst und ähm ja, da darfst du nur, das darfst du nur als Landwirt betreiben,

Johanna: und du darfst nur Keite Sachen ausschenken,

Johanna: Arm verkrochen. Also du darfst alles net, ähm alles, was halt konzissionsmäßig gedeckt ist, also du darfst das Landwirt, brauchst du auch eine Konzession. Ähm das ist halt die Berechtigung, dass du ein Wirt bist halt. Und,

Johanna: als nicht Landwirt jetzt da und alles, was dieses Recht und IN beinhaltet, ähm das darfst du dann dann net machen. Also alles, was warm ist und.

Willy: Das heißt ich darf aus äh das Gleiche jetzt, oder? Ja genau. Okay, das ist einfach nur ein Begriff.

Johanna: Ist regional, unterschiedlicher, die Begriffe auf.

Bianca: Bundesland, aber in Wien ist das ganz anders.

Hannes: Nein, Wien ist genauso.

Johanna: Aber die Bezeichnungen sind einfach nur irgendwann geprägt durch durch die Sprache.

Bianca: In Wien darfst du warme Speisen verkaufen.

Hannes: Nein. In Wien gibt's bloß kein Hering. Es gibt ja es gibt, glaube ich, fünf, sechs Herren gehen wie.

Johanna: Natürlich, du kannst auch, man muss die, das ist eben die, das was ich grade erklären wollte, dass,

Johanna: also das Recht als heuriger als Landwirt, wenn du das als Landwirt betreibst, ähm darfst du das zum Beispiel auf Grünland machen, so wie wir da. Wir befinden uns da mitten im Weingarten, das ist Grünland.

Johanna: Dadurch darfst du aber da jetzt kein Gewerbe anmelden, keine Konzessionen melden, wenn sie das schon mal gehört habe,

Johanna: weil das dürfen wir nur heute in ähm den Widmungen machen, die dafür geeignet sind oder so vorgegeben sind halt. Und das ist Grünland. Auf Grünland darfst du nur als Landwirt bauen und dadurch

Johanna: aus Heurigen ähm betreiben im Grünland. Das darfst du jetzt als Privatperson net und

Johanna: diese Konzession dazu, die du erwerben musst, wie auch immer du das machst, suche a Lehrer oder eben durch Diät oder du erwirbst dich halt,

Johanna: in den Kurs und dann darfst du warme Sachen ausschenken, wann die Witzung passt und du diese Ausbildung dazu hast.

Willy: Hast, wie hast.

Johanna: Also Gastro aus.

Willy: Also die Gastro-Konzession brauchst du.

Johanna: Der klare Unterschied in zum heuerigen ist jetzt dort, beim heurigen bist du Landwirt und ähm darfst den heurigen Arsch schenken und das ist eben dann gedeckelt, indem du nur

Johanna: an gewissen Teil deiner eigenen Weine verkaufen, die auf deine eigenen Säfte verkaufen darfst, du darfst zum Beispiel in niederösterreichische Schätze drin und du darfst glaube ich einen oder zwei nichtalkoholische Getränke, die net vor deinem Betrieb kümmern,

Johanna: am Zughafen, das ist dann ganz strikt geregelt worden. Du hast gewisse Öffnungszeiten, an die du dich halten musst, aber zoomst unterscheidet uns eigentlich nichts vor einem normalen Gastronom. Das ist lediglich das, was du ausschenken darfst.

Willy: Jetzt habe ich, jetzt habe ich bei mir gemacht.

Johanna: Und wo du ausschenken darfst. Ja genau.

Willy: Und zwar habe ich ein bissel gelesen und jetzt verstehe ich das, aber ihr dürft aufm Land mit eicheren Produkten,

Willy: darf sie verkaufen, so wie sie eigentlich sind. Deswegen auch nicht warm. Das heißt, ihr Satz deswegen und das habe ich gelesen und das ist jetzt macht's bei mir klick. Ihr seid's keine Gastronomiebetrieb. Das, was ihr tut, mit dem Heurigen,

Willy: und damit direkt vom Markt,

Willy: Das heißt, ihr betreibt hier eine Direktvermarktung, so wie ein anderer, der Eier hat. Das ist in einem Hof heuriger, einem klassischen Sinne, ist eigentlich ein Hofladen mit Tisch.

Hannes: Hofladen mit Tisch und es gibt a große Ausnahme, was der andere Hofladen net dürfen, was wir dürfen. Du, das ist nämlich genau reglementiert. Es dürfen bei uns unsere selbsterzweckten Weine offen ausgeschenkt werden.

Willy: Darfst das aufmachen und.

Hannes: Schenken. Und das darf, das darf nämlich sonst nur der Gastronom.

Bianca: Das heißt, ich darf direkt konsumieren und du darfst es mir auch geben.

Hannes: Ja und das darf sonst nur der Gastronom.

Johanna: Das ist eben dann wieder alles im Gesetz geregelt hat, genau.

Hannes: Wir sind äh Heeriger nach Niederösterreichischer Buschen Schande geworden.

Johanna: Um was man vielleicht auch vom Namen her sagen muss, das sind Namen, das sind alle regional geprägt im Endeffekt, das ist alles immer der Server, wann du Lande bist und das machst, dann ist es halt im heurigen Gesetz oder pushen schon Gesetz geregelt, wie das dann immer hast, Schenkos Buschen schon kariger, ist egal.

Hannes: Ich könnte da ein Muster kaufen.

Johanna: Ja. Wo ist Hering heute.

Willy: Versuchen wir es einfach zu verstehen, warum's die Heiligen gibt. Das heißt, es ist einfach eine Möglichkeit, dass der Landwirt aus also in dem Fall der Winzer,

Willy: äh seine Produkte auf seinem Grund,

Willy: Verkaufen kann mit der Art und Weise der Wein ist, dass das Kleid total dringen kannst. Ähm ohne Satz, noch einmal, ihr seid's eigentlich a Hofladen zugesehen, mit Tisch, wo die Leute das direkt.

Johanna: Direkt das Rennen unter direkt vom Markt.

Hannes: Josef, der Zweite hat gesagt, ich ermögliche den Landwirten ihre Produkte selbst zu vermarkten. Und aus dem ist es entstanden.

Willy: Extrem spannend, weil grad so heutzutage oder heutzutage,

Willy: in dem momentan ja die direkt vom Markt dann quasi wirklich aufblüht. Das ist mit direkt vom Morgensautomaten und Ding und wegen Corona und so weiter, dass man diese Parallele auch immer wieder transparent macht, dass

Willy: ist eigentlich ein Direktvermarktungsbetrieb ist. Ähm jetzt ist es aber so, ihr stützt ja Wein her

Willy: Traubensaft, musst, alles, was halt da Sturm, wie man sagen will. Jetzt habts ihr aber net nur was zum trinken, sondern auch was zum Essen. Das wird's jetzt net alles selber machen.

Johanna: Der Schluss oder vielleicht auch nochmal, was wir vorher

Johanna: sondern du kannst also zum Beispiel jetzt rein rechtlich,

Johanna: was schreiben, sondern heuriger schreiben. Da müssen zweimal Speisen gibt es heute im,

Johanna: und das ist ein gewerbliches Recht dann noch.

Willy: Was hast denn Wurm? Solange noch lauwarm wird, auskühlen? Net. Dürft's net. Worst erklärt's jetzt einmal.

Hannes: Äh

Johanna: Alle kalten Speisen außer Eis. Es ist ähm wieder,

Johanna: Es ist dann auch wieder heute, ist dann auch wieder Konzession und ähm.

Hannes: Gibt's eigene Hygienerichtlinien, die.

Johanna: Genau, das wird der Rahmen der Hygiene.

Willy: Ja, ja, okay. Also es muss keiner sein.

Johanna: Keinen Kaffee, nur kalte Getränke, keinen Glühwein. Ist auch warm, auch wenn's Wein ist und der eigenes Produkt, es dürfen wirklich nur kalte Speisen und kalte Getränke ausgeschenkt werden.

Bianca: So diese klassische äh Plotten. Genau. Ja, Platten. Ja, genau. Brille ausm. Genau. Mhm.

Johanna: Genau. Ja genau, kalte Getränke, ja genau. Also genau und das ist eben der vorheriger, mit der vorheriger oder.

Willy: Fee nämlich Arnet.

Johanna: Na genau, man darf vorher bezeichnen, wo man wo immer Speisen hat, aber da ist halt der Hintergrund, das ist halt dann net landwirtschaftlich geführt, sondern das ist dann halt gewerblich heute dann noch. Das ist Gastro.

Willy: Das Erwärmen, das Verarbeiten von Speisen eigentlich, was so quasi das im im Kern gastronomisch ist, dürft sie net machen, mit der Ausnahme. Ihr dürft aber was zum Essen hergeben,

Willy: Aber gibt's jetzt für die Speisen, die ihr verwendet oder die ihr verkauft, gibt's da auch irgendwie so so Vorschriften, was das sein darf? Oder wie kann man da im Prinzip alles machen?

Hannes: Im Prinzip könnte man alles machen, aber man versucht.

Johanna: Vorgaben heute steht.

Hannes: Mitm, was man sagt, die so wie regionaltypisch sein. Da.

Willy: Man davon aus intuitiv.

Hannes: Spezielles vor. Der,

Hannes: das ist ein Klassiker, den sie überall irgendwie gibt in irgendein.

Willy: Vom Horn vom oder.

Johanna: Fällt gern daheim.

Hannes: Das müssen wir jetzt vielleicht präzisieren. Wir haben gesagt, wir san Winzer und der Winzer heißt bei uns eigentlich Hower,

Hannes: der Weinhauer und das kommt vom Hahn, net vom Schlagen, sondern von der Haue, ein Werkzeug zur Bodenbearbeitung, mit dem ganz, ganz früher der Weingarten bearbeitet wurde,

Hannes: Und zu dem Wort haue, kommt da hoi.

Willy: Der der Bereich zwischen den Re.

Bianca: Wahrscheinlich an Hunger gehabt.

Hannes: Und und wie, wie gesagt, äh äh ich komme jetzt nicht mehr auf die.

Willy: Bildung, ja, ja.

Hannes: Auf die Hirte angelogen und die mochte die und das ist die wahrscheinlich die Üdeste, was es überhaupt gibt, sicherste EU, das im deutschsprachigen Raum, äh gibt's durchgehend seit vierzehn siebenundvierzig.

Johanna: Wo sie halt dann eben da sagt, da kommt halt dann auch wieder dieses Wort Wein.

Willy: Heute angelobt wirst, net oder oder.

Johanna: Ja genau,

Johanna: Ja genau, das werden wir dann nochmal extra. Das ist wieder ein langes Thema.

Willy: Einfache Geschichte.

Johanna: Und ja, also das ähm genau, da gibt's in verschiedenen Bezeichnungen Winzer, Weinbauer, Weinhaar, da gibt's in verschiedenen Bezeichnungen,

Johanna: wir dürfen heute dürfen wir als Landwirt in der Landwirt das wieder in der Landwirtschaft geführt, also das gehört zum landwirtschaftlichen Betrieb dann auch im,

Johanna: Speisen und Getränke verabreichen halt dann noch a. Und das ist ein wichtiger Unterschied, es ist eben nicht gewerblich, sondern das ist landwirtschaftlich. Das ist eben dann direkt Vermarktung halt dann,

Johanna: Das ist eben so der große Unterschied zur Gastronomie, eben nicht dieser Name. Also ich, viele beziehen das auf diesen Namen, sondern einfach wie diese diese rechtliche Geschichte dahinter ausscheidt und das ist bei uns halt Landwirtschaft halt einfach.

Bianca: Und jetzt abseits von der theoretischen Bezeichnung, warum habt's ihr euch entschieden, ähm den Wein direkt vor Ort in den Menschen reinzuschütten und ihnen nicht die Flaschen mit Hand zu geben?

Hannes: Äh sollen wir das liegt jetzt mittlerweile bei der Kinder schon die Gene, weil zu denen hat sie ja mein Foto schon entschieden und meine meine Mutter äh in die fünfziger Jahre

Hannes: Äh und das ist so entstanden und gewachsen und man muss natürlich. Das heißt, äh du hast einen Vorteil, klar,

Hannes: du hast die größte Wertschöpfung,

Hannes: und extrem introvertierte Menschen,

Hannes: in sich gekehrt, äh wo das total gut funktioniert, weil da kommen's bei der und alle haben gar nicht, das heißt, man muss, man muss schon äh mit dem Ganzen a Freude haben,

Hannes: sonst funktioniert's net. Und das macht man glaube ich nicht so schlecht und mit mit Leib und Seele. Und.

Willy: Und und Hirn und.

Hannes: Und und äh deswegen haben wir das, haben wir sie für diese Vermarktungsform entschieden und sind den Weg gegangen.

Willy: Also es gibt da viele Weinbauern oder Winter das ist gleiche Wort jetzt eigentlich oder Winter, Weinbauer, das ist das ist jetzt nicht, dass das Horror, Bauer und und Weinwein,

Willy: Weinbau, ja genau, ja? Ähm die wo es einfach keinen Heiligen dabei haben. Das heißt, das die meisten.

Johanna: Im ersten Jahr. Also bei uns gibt's viele heute, da muss man sagen, bei uns ist das A durch den Tourismus natürlich rund um Brems geprägt hat

Johanna: Bei uns gibt's ja Gefühle, kleine Heringen, die nur, sagen wir mal so, jetzt zehn Tage im Jahr offen haben oder nur zweimal 14 Tage oder so halt, die hat das einfach wirklich in ähm Kellern am machen und so halt oder eben im Sommer dann draußen nehme, Weingarten halt,

Johanna: das ist bei uns jetzt schon sehr stark durch den Tourismus auch geprägt, viele haben Gästezimmer halt, wo es den Wein und die Gäste verkaufen halt und ähm ja oder am bei uns in der Region. Also bei uns gibt's ganz viele verschiedene Vermarktungsformen,

Johanna: und das eben viel durch den Tourismus einfach rund um die Donau geprägt hat und das ist ja da gibt's halt viele verschiedene,

Johanna: Zusammenkünfte nur direkt Formatung, es wird nur ähm zum Beispiel einen Handel verkauft oder es wird nur.

Hannes: Das ist eine Mischmischwurm. Nur das, sondern das mischt.

Johanna: Ja und wir haben uns heute entschieden uns da aktuell am meisten, weil wir halt einfach direkt an einen Endkunden verkaufen.

Willy: Das war eigentlich immer schon so. Ich meine,

Willy: angefangen, mehr oder weniger. Ihr habt's euch ja net der Wein gut gekauft, sondern eigentlich äh die kann von Anfang an die Kombination oder? Und es ist ja kein Zufall, dass du Zwanziger dann im Vertrieb warst, wahrscheinlich. Ich,

Willy: Also man ist einfach, man muss einfach Wein, Winzer und Wirt sein.

Willy: für diese Kombination, man muss einfach gern mit die Leute sein, man muss einfach mit die Leute reden können, muss da in dem Bereich mähen.

Hannes: Kommunikativ ist, bist falsch.

Bianca: Aber jetzt, jetzt habts ihr uns beschrieben, wie so ein Weinjahr ausschaut und was da alles zu tun ist und welche Entscheidungen es alles gibt und wie viel Arbeit das ist, wie geht das dann, wie geht sie das aus? Ist jetzt viel Leid?

Bianca: Wie geht sich das aus, wenn dann hier Betrieb ist?

Hannes: Das ist dann ganz blöd, ja, weil äh wann Vollgas-Herigenbetrieb ist, hast du's äh das fangt,

Hannes: irgendwo um sieben in der Früh auch und hört um Mitternacht auf. Aber da reden wir jetzt nur vom.

Hannes: verbringen. Na, äh, das ist dann so, da muss man halt sagen, welche Arbeiten sind die zur Zeit unbedingt notwendig? Das ist zum Beispiel jetzt der Pflanzenschutz,

Hannes: Dann so mein liebes Kind, ich gehe jetzt schlafen.

Johanna: Nein, eine Zähne auf der Nacht hat.

Hannes: Schlafen, stehe um vier in der Früh auf, sitze mit dem Traktor und spritz wie so bis zum Training und dann geht's um Hering.

Willy: Arbeiten.

Johanna: Ja, genau.

Hannes: Eine 2te Schicht. Weißt du, die erste Schicht, zweite Schicht, das funktioniert. Wobei man dann natürlich versucht, äh Arbeiten,

Hannes: die die man vorher machen kann, daheim machen kann, derzeit erledigt. Und nur das, was in der unbedingt notwendig ist,

Hannes: wirklich tot macht, weil's einfach net anders geht, weil man ausgelöst san mit mit Dingen wie äh äh Zusammenrammer vom Lokal vorbereiten in der Küche. Einkaufen gehe ich äh.

Bianca: Kommen daher die ausgesteckt ist Zeiten.

Johanna: Genau und das ist ja, das ist ein Gesetz dann wieder geregelt, dass man vielleicht aus Büschen schon Gesetz zukommen. Also im Buschenstandgesetzes ehm

Johanna: Land oder hat Bundesland geregelt, wie die in Niederösterreich ist es zum Beispiel so, du dürftest maximal drei Monate durchgängig offen haben, dann müsstest du vier Wochen einen Monat zuhaben, dann dürftest du wieder drei Wochen offen haben. Also das ist,

Johanna: a3 Monate Ofen haben. Das ist dieses Maximum. Wir haben zum Beispiel jetzt vier Wochen offen, da müssen wir vier Wochen zuhaben, weil diese Pause muss immer sein,

Johanna: und dann könnten wir zum Beispiel zwei Wochen auf haben und dann wieder vier Wochen zu haben, also das riecht sich jeder so wie er ein Jahr braucht,

Johanna: wie er heute seine Termine zurecht kommt und wie oft man halt ausgesteckt haben will. Also wir haben so.

Hannes: Riecht sich nach die Ressourcen an und zwar äh Manpower und auch wenn's nicht so wüst. Beide.

Johanna: Ja, genau. Genau. Und dann, wie viel Wein du über das diese Schiene vermarkten willst, das ist ja auch eine große Rolle.

Bianca: Ja sicher, du kannst net mehr ausschenken, was du hast.

Willy: Also ihr verkauft alles über die.

Johanna: Wir verkoffen ähm wir verkaufen zum Teil,

Johanna: und oder wir verkaufen eben dann den Wein übern heurigen oder direkt am Kunden bisschen Gastronomie ja eher weniger, spielt das bei uns Rolle, wir verkaufen sie direkt bei uns vom halt direkt an.

Willy: Kommen wir zu einfach zu euch kommen. Okay, Weinkohl.

Johanna: Genau und Wein probieren und genau.

Willy: Und und.

Hannes: Dosen geht, was eine.

Bianca: Meine rote Dosen.

Willy: Meinen ja? Ich definitiv ihre rote Dose, ja. Dosen Dosen auf Dosen.

Bianca: Mhm. Du kannst dein Bein zu Fuß haben, tragen.

Willy: Die Arbeitsaufteilung, also äh der Rest, du hast ja auch gesagt, du bist mehr im Weingarten daheim, jetzt haben wir die quasi am Anfang bei der Dinge da ein bissl übergangen,

Willy: aber ihr ergänzt euch ja glaube ich auch äh äh bei der also bei der Weinarbeit ganz gut, aber wir schaut's denn in der in im aus, wir sind.

Teresa: Heurigen ist eigentlich auch bei uns aufgeteilt, die äh Mamas und ich sind eher in der Küche. Ja. Und Johanna und der Papa eben eher äh heraus im Service. Wenn wenn.

Hannes: Das ist die einzige, die.

Johanna: Dem Hund, ja, wenn man halt im Service zu wenig sind, ist die Reste, die aus der Küche dann uns aushöfen muss und genau.

Willy: Du hast ja die analytische Funktion, seht's zwar san quasi vorne an der vorn an der Front, ja? Das ist, was, ich sage immer, zur, zur, zur Bianca, es ist eine Rampensache.

Willy: Aber das liegt halt auch dran, dass ich im Jahr das Radiogesicht habe, ne? Und und das ist und die Bianca ist einfach besser zum geht einfach a,

Willy: und das heißt ihr habt schon ein bissel also

Willy: du und die Mama Theres, also schaut Theres. Die ruhigeren glaube ich,

Willy: oder die die ähm und jetzt was hat's eher so die die Vertrieb wahrscheinlich, die Vertriebs,

Willy: waren wir da.

Teresa: Feuer.

Johanna: Touristen jetzt zum Beispiel und ab 16 Uhr da halt

Johanna: des daherigen offen, aber dann muss man ja noch nicht erklären, dass da halt, dass es dann auch oben so ausschaut und alles dann so hergerichtet ist, hat das auch Zeit benötigt und wir halt schon in der Früh da sind und,

Johanna: Vorbereitende zu euren Lokal wieder wieder auf Vordermann bringen und ja, da sind halt dann für die Mama, die Theresa da, der viel Vorarbeit leisten.

Teresa: Man muss jetzt sagen, wir machen beim Heurigen eigentlich fast alles selber, also bei uns ist eigentlich,

Teresa: jeder Aufstrich, jede jeder Schweinsbraten gesächt, dass alles selber gemacht, also es gibt eigentlich wenige Sachen, die man zukaufen,

Teresa: Ja, wie exterust du oder so natürlich, aber das braucht halt auch alles Zeit, also wir stehen dann wirklich dann in der Früh auf, in der Küche und um vier sperren wir halt auf.

Willy: Ob es ergänzt einfach gut, es ist jeder in seiner Rolle füllt er sich aus und es steht zumindest mein Eindruck so, die Rollen nicht im Konflikt zueinander, sondern,

Willy: der Lauterere kann sein Potenzial ausspielen, die ruhigere kann ich Potential ausspielen und in Summe quasi ergänzt sich in als Betrieb, dann.

Bianca: Jetzt möchte ich noch was nachfragen, weil jetzt hast du gesagt, ihr macht's voll selber. Wo kriegt sie denn das her? Also quasi so die Zutaten. Regional. Mhm.

Teresa: Also alles eigentlich regional. Wir schauen eigentlich, dass wir wirklich im Umkreis vor einigen Kilometern Olaf beziehen. Unsere Eier san zum Beispiel ois an äh Betrieb ausm Waldviertel. Die machen, das sind ein älteres Ehepaar

Teresa: und die liefern zu uns äh unser Obst ist natürlich.

Hannes: Aus gewaltfreier Bodenhaltung.

Teresa: Unser Obst ist natürlich vom Christoph, vom Schwager,

Teresa: und wir schauen eigentlich a, dass wir die Fleischproduzenten regional sind, da haben wir auch wirklich von der Gegend jemanden und,

Teresa: Aber was mir das Gesicht, was wir alle selber machen, dass wir die Schweine auch von der Gegend haben, also von dem her schauen wir eigentlich, dass wir alle aus Regional und.

Willy: Oder weiß die Kunden a ganz, weil's gar nicht anders geht, weil die was ist denn da so da.

Hannes: Dazu. Ganz einfach. Als wir überlegten, da anzubauen, war die Überlegung auch primär,

Hannes: Marktforschung. Macht's uns Sinn. Braucht's net viel Mordforschung,

Hannes: Ja, äh ist da, braucht man nicht nachdenken. Sind nur Leute, wurscht. Das nächste ist, es gibt herige. Äh warum soll der jetzt ausgerechnet zu uns kommen? Und net zueinander,

Hannes: äh

Bianca: Äh das.

Hannes: Dass dieses Gebirge halt net aufm überm Kopf zusammenfällt, von dem geht man eigentlich aus, also dass man vernünftig herinsitzen kann. Das das sagen wir mal, das ist bei allen mehr oder weniger. Dass man einen Wein trinken koa, die soll da mehr oder weniger bei alle seine.

Willy: Ergeben, ja, das wird dann, ne? Ne, ne? Ja, Entschuldigung.

Hannes: Ja, das ist auch so. Und und wie, wie unterscheiden mich, wie unterscheiden mich jetzt zu den anderen? Und da werden wir unser Spätguten aufschlagt, gibt's den bei uns gibt's so herigen Speisen wie Kriegsiber-Ruhe. Bei uns auch,

Hannes: und bei den anderen kriegt.

Johanna: Sein als der Klassiker, Käseplatte, Brille, ja.

Hannes: Das und sonst nichts. Die Setten haben wir auch und dann gibt's mir unser zweite Seiten, wo man äh regionale und saisonale Sachen machen.

Hannes: und da war die Überlegung, was machen wir da und da ist das auch nicht irgendwas, gesagt hat, dass wir schauen, dass wir von von äh,

Hannes: regionalen Produzenten äh Schweine haben, die äh umeinander rennen, Werdeschweine. Die rennen jetzt zum Beispiel ganz kläglich durchs Gefühl und wenn's am aller aller klickigsten san, kriegen sie einen Groß aus Solingen,

Hannes: und dann kommen so das Persönlichkeit zu uns.

Bianca: Entschuldigung.

Willy: Ja genau.

Johanna: Wir haben es geht halt ned nur, es geht halt ned nur, dass du jetzt sagst, du machst, du machst halt jetzt nicht nur.

Johanna: Ja. Nein, es geht halt nicht nur, du kannst nur sagen, du machst halt wirklich alles ähm von,

Johanna: nur regionale Bahnen, das funktioniert net, weil du diese Klassiker brauchst oder einfach, das schauen wir halt schon, dass das Fleisch immer auf jeden Fall wir,

Johanna: Beziehungsweise aus Österreich, also wir beziehen Produkte aus Österreich halt. Das ist uns auch ganz wichtig. Und aber wir haben halt auch einfach ähm von normale

Johanna: Produkte, die,

Johanna: muss oder eingewiesen werden und ähm,

Johanna: und du brauchst sogar einen gewissen Preis, weil du bist da auch vergleichbar und du kannst so da diese klassischen Sachen, sind alle Produkte aus Österreich, aber halt jetzt zum Teil net nur für die Weide schweine. Das kostet auch a gewisse Score oder selber verarbeitst und das muss der Raum an anderen Wert verkaufen.

Willy: Auch ihr müsst kalkulieren.

Johanna: Und drum hast du da drum haben wir auch diese geteilte Karte, wo halt einfach auch diese Klassiker drauf so ein Käseblatt, was auch immer. Das sind auch alles,

Johanna: zum also es sind österreichische Sachen zum Groß der regionale Sachen, wo der Geld halt net einfach alles ganz oas zehn Kilometer Entfernung hat

Johanna: und dann haben wir halt diesen zweiten, wo du dich bewusst entscheiden kannst, was nimmst du halt einfach ähm und ähm da haben wir halt viele Sachen, die halt vom Schaf bauen können, der halt fünf,

Johanna: anders. Genau, das sehen wir bewusst davor an, loben sein, der Quarter aus, woher das kommt.

Willy: Und wie reagieren die Leute drauf? Also was wird eher bestellt? Kennt ihr eigentlich eine schöne Analyse.

Teresa: Unterschiedlich. Also es ist eigentlich durchwachsen. Man kann jetzt net sagen, dass irgendwas besser oder schlechter. Also.

Hannes: Es gibt schon Sachen, die die eben von der Karten, die sonst net gibt, von der Seiten, äh wo der Kunde bewusst ist, wenn kommt.

Hannes: Es gibt es gibt Leute, die i gehe zum Herrigen und wüt würden die essen, fertig aus und der, der geht bei jedem Heimigen, wie ist das,

Hannes: fertig, die gibt's auch. Und dann gibt's Leute, die kommen zu uns und sagen ich kriege a so gut, weil was das ist, vom vom Werderschwein, da äh ist alles von euch selber gemacht. Das dagt man.

Willy: Aber es ist ja spannend, weil macht's ja im Endeffekt macht's ja eine Art kleine Marktanalyse. Er bietet äh äh sowohl die die quasi die unterregionale

Willy: Premium Lokal und nachhaltig Quarten an und dann halt, sage ich mal, Standardkarten,

Willy: und da waren jetzt auch fifty fifty sind ungefähr, dann kennts ihr da schon, was kommt ungefähr außer? Nur so, wenn man so Hälfte Hälfte.

Hannes: Das kommt aus Publikum an, das mischt sie.

Johanna: Ja, das ist jeden Tag anders. Also das kann man ganz.

Willy: Aber übers Jahr gesehen.

Johanna: Ja, jetzt wird eh so fifty fifty sein ungefähr.

Hannes: Ja, es wird vielleicht das das Regionale ein bissel weiter vorhin sein.

Johanna: In den letzten Jahren.

Hannes: In der in der in der Wertschöpfung auf jeden.

Willy: Das auch das wäre die nächste Frage gewesen, hat sich das jetzt auch verändert?

Johanna: Und jetzt muss man sagen, auch mit äh Corona auch verändert. Ja. Muss man nach Corona jetzt da fragen, einfach mehr Leute auch nach. Das merkt man schon, ja.

Hannes: Woher es kommt und sagen wir und sie fragen auch bei bei vielen Dingen einfach nach, wir haben ihm eben dann auch so so ein paar so lustige Sachen wie meine Damen haben mich gefragt, ob ich deppert bin, habe ich gesagt, ich mache veganes, ein veganes.

Hannes: Haben gesagt, die man ihm weiß net, was ich tun soll.

Willy: Aber es gibt schon jetzt, oder?

Johanna: Mer Fan Community wirklich verdient.

Hannes: Alle drei ohne Sono, ich bin deppert. Mittlerweile verkaufen wir's im Glasel.

Johanna: Ja und heute gibt's halt auch ganz andere Sachen, was jetzt vielleicht net nur mit Fleisch zu tun hat.

Willy: Noch verkosten, glaube ich, ja? Das täte mir jetzt.

Johanna: Auf und andere Sachen, die halt auch andere Perspektiven haben oder zum Beispiel halt, wir haben das ist halt der dünn aufgeschnittene Schweinsbraten von Weiderschwein mit Soße, Radieschen und Kürbiskerne oder so halt.

Willy: Und wer ist da für die kreative in der Küche zuständig?

Johanna: Der Papa.

Johanna: Sagen wir so, unsere, unser Kinderurlaube, waren es, es ist nicht unbedingt so, wir san von Essen sehr stark geprägt worden. Unsere Kinder Urlaubszeit,

Johanna: wir fahren in Urlaub und manche planen halt dann noch sportliche Aktivitäten oder keine Ahnung noch irgendwie

Johanna: Reiseziele oder Sehenswürdigkeiten, wir haben noch Restaurants, unseren Olaf geplant. Ich muss sagen, es hat sich durchgesetzt wieder bei uns. Ähm.

Teresa: Wir haben halt da wirklich Touristen, die jedes Jahr kummern, waren wir offen haben. Also die kommen sowieso jedes Jahr nach Krems, weil's Urlaub machen, aber sie machen dann Urlaub.

Hannes: Sie schauen vorher auf unserer Homepage.

Teresa: Dann buchen sie erst.

Johanna: Und das ist halt dann, ja, das freut mich dann halt auch und die kommen halt gern und die Herren schauen sich kosten halt dann gerne verschiedenen Sachen, die wir haben, unsere Karte wechseln, also das ist saisonale, regionale Teil der Karte, der wechselt.

Johanna: Proherigen unterschiedlich. Manche Klassiker haben wir dann obergenommen von den Quarten, die dann halt,

Johanna: dann am nächsten Morgen also manches schon mittlerweile fixer Bestandteile, weil's einfach,

Johanna: und manche Teile wechseln halt von der Karte halt.

Willy: Oder? Bianca.

Bianca: Die Theres gern noch was fragen, weil ich auch irgendwie so mein mein Leben lang in unterschiedlichen Rollen im Weingarten unterwegs bin. Ähm,

Bianca: Ihr seid jetzt eure ganze Kindheit lang bis jetzt quasi damit gewachsen und wir hören's immer wieder, Klimawandel et cetera. Was hat sich da in den letzten Hausnummer 30 Jahren im Weingarten verändert? Auch für dich in der Arbeit.

Teresa: Die Hitze. Also es ist schon,

Teresa: allen die letzten Jahren einfach die Herzensommer, also da muss man schon ehrlich sagen, es ist viel, viel anstrengender im Weingarten und auch vom Wachstum sucht man's ja teilweise her, wir müssen was man früher net so wirklich machen müssen, bewässern.

Teresa: Wir haben jetzt äh Bewässerungsschläuche in fast allen Weingärten. Ähm das wird einfach Leitungen zugegraben und dann wird er angeschlossen und oft,

Teresa: am Draht wird das angeben und dann kommt man eben so äh eigentlich sind das einfach eigentlich Tröpfchen, Bewässerungen, genau.

Johanna: Firmenbewässerungen. Da tropft's dann runter, genau.

Bianca: Man muss heute bewässern, was man vor 30 Jahren zum Beispiel.

Teresa: Ja, also.

Bianca: Irgendwas geändert.

Teresa: Sortenvielfalt, das früher war halt eigentlich immer nur viel grüner mit Lina. Sie ist jetzt eigentlich viel mehr an den verschiedenen Sorten. Also man hat jetzt dafür vielfältigere äh Karten a, die eigenen Betriebe.

Hannes: Das liegt aber an unserem Portfolio für für den, weil's einfach notwendig ist.

Johanna: Stark wird der Ereignisse, das hat das muss man halt auch sagen, also diese Erosion durch Starkwettereignisse hat einfach vor ihm in den letzten Jahren stark zugenommen, Hagel oder einfach Starkregen.

Hannes: Und zwar Obermehr aus eigener Sicht, dass Männer weniger, weil das wird's immer wieder geben, wenn die Wiederholung.

Johanna: Vermehrt, die Wiederholung im Jahr ist schon stärker.

Johanna: Ja einmal, aber nicht so oft, aber net so oft in einem Jahr.

Bianca: Muss man sich da jetzt irgendwie oder muss man den Wein irgendwie schützen? Kann oder macht sie das? Kann man da irgendwas tun.

Teresa: Man kann schon, natürlich, man kann äh Netz, also für Hagel zum Beispiel Netze oder äh so auf spannen, was wird's aber net haben, weil's eigentlich jetzt bei uns in der,

Teresa: in der Stadt net so extrem ist, wie wie außerhalb. Also ich muss eigentlich sagen, Hagelschäden haben eigentlich,

Teresa: noch nie wirklich, also dass man sagt, wir haben große Ausfälle.

Hannes: Ole, Ole ziehen, ohne ziehen Joghurt. Und aber durch das, dass unsere äh Flächen sehr gestreut san, äh und hageln meistens ein punktuelles Ereignis ist. Äh.

Bianca: Okay, das heißt, es ist nicht alles hin, wenn's einmal wo ist.

Hannes: Es trifft die und im nächsten ist gut.

Johanna: Es ist bei uns sehr, sehr wirklich kleinräumig der Hagel. Also es gibt schon immer wieder dann einmal zum Beispiel vorher gesagt, wo er groß ist, wo wirklich viel kaputt war, wirklich große Flächen kaputt waren, aber das ist dann eher selten. Sonst ist eher wirklich kleinräumiger, der Hagel, ja.

Bianca: Weißt, welche Frage du vorstellen wolltest? Wirklich? Ich glaube schon.

Willy: Wirklich? Sollen wir stellen oder nicht? Oder was will ich denn?

Bianca: Ich dachte wieder Zukunft hier ausschaut im Weinbau. Ne? Habe ich der zu.

Willy: Wie geht's der Zukunft äh äh wie man,

Willy: Zukunft ist schon relativ fix, nämlich wir müssen das Blatt auch lüften ist hier oder das Blatt der Ding. Äh die Johanna und äh und der Christoph, der Herr Umfried, sind ein Paar,

Willy: Also der Obstbau und der Weinbau äh werden.

Bianca: Haben sich verschränkt.

Willy: Haben sich verschränkt. Es werden dann irgendwie a bissel dann in der Zukunft da zusammenwachsen, ja. Irgendwann wird's dann ein ja, quasi ein Imperium, sagen wir so, sagen wir.

Johanna: Also ein ein sehr kleinstrukturiertes. Na, also es ist wird dann irgendwann so sein, dass ähm der Christoph ist halt eher so der Außenwirtschaftler und ich bin halt mehr als was so nach außen hin nach außen hin funktioniert. Und wir werden das dann net.

Willy: Hier euch gut, ne? Ja, ja.

Johanna: Und wir werden das dann natürlich ähm ja dann vor allem maschinentechnisch bezüglich der Auslastung halt dann irgendwie einfach mehr zusammenlegen und da mehr zusammenarbeiten.

Willy: Synergien nutzen, wie es so schön heißt, ne? Mhm. Mhm.

Hannes: Es passiert ja jetzt auch schon.

Johanna: Es ist jetzt auch schon, also.

Willy: Langsames Zusammenwachsen wieder und äh das ist die eine Zukunft, die soziale und die die Wirtschaftliche, aber die andere Zukunft immer nur fragen wollten, was glaubt's denn ihr, wo die, wo bei euch am Betrieb,

Willy: äh äh und generell im Weinbau die Zukunft liegt und was sie da in den nächsten Jahren speziell in Österreich äh verändern wird.

Johanna: Ja, es ist, also ich glaube einfach, dass also wir werden ähm unseren Betrieb ungefähr so beibehalten. Wir haben uns das auch so aufgebaut, wir sind sehr stark gewachsenen, also im vor vor acht Jahren, bevor wir uns vergrößert haben,

Johanna: wir müssen jetzt da also wir haben das jetzt ganz gut geregelt, wir wollen aber jetzt auch nicht so extrem stark von der Fläche her wachsen,

Johanna: sondern einfach vielleicht ähm äh mehr in Richtung, nur mehr Direktvermarktung halt in die Richtung halt mehr,

Johanna: und ja, da werden wir circa gleich unser Betrieb wird jetzt von der Fläche her jetzt nicht mehr so stark wachsen, wir.

Willy: Also Network-Herrschaft, also.

Johanna: Nee, ganz nah, das ist nicht unser Thema, wie wird sie der Weinbau in die Richtung ändern, also was man halt schon, was man halt schon im Weimar in Österreich, es geht heute in zwei große Richtungen,

Johanna: großen Betriebe werden zum Teil größer

Johanna: Ähm haben halt dann andere Vermarktungsstrukturen und es wird viel kleiner, für direkt vom Markter. Das ist ein letzter Zeit und auch durch Corona jetzt auch wieder,

Johanna: ähm stark gewachsen, überall, wo Tourismus ist, wo Gästezimmer vorherrschen, woherigen vorherrschen, wo viel Privatverkauf ist. Ähm dieses Struktur wird wieder mehr oder halt die Leute wollen das auch wieder mehr hat,

Johanna: Direktvermarktung, aber andererseits,

Johanna: braucht man halt a, man geht halt gerne in den Supermarkt und kauft sehr gute Flaschen Wein und das hat sich in den letzten Jahren in Österreich halt auch sehr stark gesteigert, dass da halt viele ähm Familien-Eingüter heute auch schon im Supermarkt stehen und jetzt nicht nur Genossenschaften

Johanna: in diese Richtung nutzen,

Johanna: die Welt dazwischen wird vielleicht nicht mehr so stark sein, sondern hat einfach so,

Johanna: Betriebe, die hört viele Vermarktungen entschieden haben. Und das würde aber, glaube ich, auch viel kleinere Betriebe.

Willy: Es ist spannend, was du beschreibst, das ist ja das, was gesellschaftlich jetzt auch immer wieder diagnostiziert wird, dass uns der Mittelstand irgendwo äh äh abhanden kommt und und das im Endeffekt im Weinbau a bissel, also die Kleinen, besonderen und die ganz großen Effizienten,

Willy: Und dazwischen ist immer weniger Platz für.

Johanna: Betriebe, aber es wird schwieriger dort zu wirtschaften, sagen wir.

Hannes: Es geht eigentlich nicht drum, ob klar oder groß, sondern eher schnee und langsam. Das heißt, äh wie wie Wassermelone oder wie wie kann ich mit der vorherrschenden,

Hannes: Möglichkeit Corona,

Hannes: Erstarre und so um Gottes Willen, meine Verkaufsschiene ist tot. Ja, dann bin ich erstaunt.

Hannes: Dann wird's mir wahrscheinlich in kann's das nur irgendwie aushalten, weil er heute eine Förderung gekriegt hat, aber der wird. Den wird's in a 2 Jahr nicht geben. Wäre da nicht mehr munter wie das seiner Starung.

Hannes: und mir hat das äh die Geschichte einmal momentan na grüß Gott. Äh wir da äh März zwanzig, jetzt Drama zu,

Hannes: Hm, Moment, zurecht nachgefragt, habe mir denkt, puh, hob einmal die Bank angerufen, hat gesagt, meine Herren, ich glaube, da haben wir einen Finanzierungsbedarf,

Hannes: In der Zwischenzeit in der Zwischenzeit haben wir angefangen mit.

Willy: Mit dem Thema Innovation.

Johanna: Ja, das war das war dann gar net so einfach, weil bei uns hat das eigentlich nur ein wirklich A Gastronom in Cremes, ganz stark betrieben, der Gleis vom Futter mit der zweiten Woche, vom Lockdown und hat da voll Gas gegeben und ja, mäßig hat das eigentlich gar keiner gemacht.

Johanna: Wir dann gesagt, wir machen das jetzt da und am Anfang waren wir nur so, ja

Johanna: so, oh Gott, darf man das überhaupt? Weil eigentlich die Afrikaner zu dir in in ins Restaurant kumma. Das war dann alles so, ja, wir haben das dann,

Johanna: Eine Lösung gefunden und am Parkplatz geliefert. Weil Lieferung war erlaubt und ja und wir haben.

Bianca: Vor der Tür.

Johanna: Gegangen, haben das den Leuten in den, ja, in den Kofferraum geladen, somit war AK.

Hannes: Bin da, wir sind ja mit der Schocht drüber gegangen, ist im Kofferraum gestellt und fertig.

Johanna: Somit Walker Kontakt zu anderen Personen, weil das ein Fuchs ist und wir haben's in Kofran gelohnt oder halt auf die Rückbank und fertig. So war das dann.

Hannes: Rechnung zum Überweisen dazu und fertig.

Johanna: Genau und ja, so haben wir das dann kontaktlos gelöst, weil ich am Anfang die Situation einfach für uns unklar war. Wir haben dann gesagt, wollen wir uns dieser Gefahr aussetzen, das war ja total, jetzt da reden wir ja von ganz andere Situationen halt als wie damals und ja, das.

Hannes: Kennen wir das Viecher?

Johanna: Und ja, es ist so, ja, das war am Anfang gar nicht so einfach, aber wir haben gewusst, wie müssen, was machen, weil wir haben einfach nur mal durch diesen Neubau und durch diesen großen Wandel einfach auch einen Kredit laufen und der muss,

Johanna: der muss irgendwie wieder einer kommen. Und dann war für uns, glaube ich, wir müssen reagieren. Wir können nicht.

Willy: Der Not eine.

Johanna: Sondern wir müssen reagieren.

Hannes: Dann ist Folgendes passiert, dann habe ich gesehen, okay, das das funktioniert. Dann hat der von der Bank angegriffen, hat gesagt, ja, Herr Stöber, das ist kein Problem, was ich mir vorstellen soll, schenkt an die Praxis net.

Johanna: Ja und wir waren echt froh und das hat wirklich bei uns so funktioniert. Wir müssen sagen, wir haben uns eigentlich das Ganze erste Jahr ohne Förderungen rübergerettet und haben das eigentlich alles geschafft,

Johanna: umzusetzen, ohne dass man da jetzt fremde Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Und da sind auch unsere Gäste,

Johanna: sehr dankbar, weil wir haben viel Stammkunden, die wirklich so zweimal in der Woche angekündigt haben. Also so wirklich viel geholt haben und ja und das hat auch super funktioniert natürlich, die Nähe zur Stadt hat uns da schon sehr geholfen. Einfach für Publikum da ist

Johanna: und wir haben auch durch das eigentlich extrem viele Neukunden gekriegt, weil wir einfach.

Bianca: Das heißt, es wurde ausgeflügelt zu euch quasi.

Johanna: Lebensmittel besorgen. Es war dann auch nur bis neunzehn Uhr und so halt auch, aber das war ja dann noch äh war ja Speere und ja

Johanna: Organisiert wir müssen, dass die Leute seit dem Wickel bis 19 Uhr abholen und ja,

Johanna: Vorbestellungen und so, also das war eine ganz eigene Welt. Verpackungsmaterial deluxe, was man da alles gibt und nicht ausverkauft war und ja, es ist einfach,

Johanna: Organisation gewesen.

Hannes: Mal Olaf das zugegriffen haben, war nix da. Du hast nicht gesagt, du hast nicht gesagt, das brauche ich zum Einpacken, sondern was gibt's.

Bianca: Was gibt's noch? Und was was stopfen wir eigentlich?

Johanna: Und wie können wir das so eine packen, was man verkaufen will, genau? Das war, ja, das war am Anfang, das war dann alles im zweiten Look dann alles schon viel geregelt, da halt einfach wir haben gewusst, was wir brauchen, wie funktioniert das, wir müssen das schon vorverkaufen, wenn etwas dann wieder aus ist und.

Hannes: Wurde der Verkäufer geregelt, wo sie am Anfang net war.

Johanna: Was am Anfang keiner gewusst hat und das war für mich einfach.

Willy: Aber ihr wart unternehmerisch flexibel und und und hinreichend äh Situationselastisch mit dem, was ich mache. Das heißt, wir sind eigentlich dann beim bei dem bei dem bei dem bei der Frage, wann sich die Welt eindeutig, wie reagiert man drauf? Und äh,

Willy: Jetzt würde ich gerne die Bianca dann um deine deine Frage bieten.

Bianca: Ja, meine absolute Lieblingsfrage, die Johanna weiß es vielleicht schon, ist in in einer absolut utopischen Welt, wo euch alles wünschen könnt, ähm was würdet ihr,

Bianca: jeder für sich in unserem Lebensmittelsystem oder in der Landwirtschaft ändern, wenn ihr könntet. Vielleicht fangen wir beim Papa an, machen dann Therese und dann Johanna.

Hannes: Wir in der Landwirtschaft ändern. Äh.

Hannes: Man muss das Pressgefüge einmal ins richtige Lot bringen. Das heißt, wir haben momentan die Situation, äh dass die Presse nicht stimmen. Das heißt, äh Macron,

Hannes: Dinge vorm Fleisch kaufen,

Hannes: Der eigentlich nicht real ist und nicht Zahn passt. Das heißt, ich ich denke jetzt, du schon ein bisschen länger und kann mich erinnern, als Schweiz, ein Schweinskarree hat, bevor man,

Hannes: zur EU kumma san, irgendwo,

Hannes: Und man sieht's blöd hergeht, kriegst du im Supermarkt äh Aktion. Da kostet es drei fuffzig oder drei siebzig. Dazwischen san aber vergangen und die Inflation ist net bei Noi gewesen.

Hannes: Und und da haben wir eigentlich das Problem, dass eigentlich weniger im, im, im, im, im Weinbau ist das Pressgefüge,

Hannes: nicht ganz so schlecht. Obergrod im im im Lebensmittelbereich, gerade in der Tierproduktion äh,

Hannes: Ist ja ein armer Hund, dass glaubst, das gibt's net, ohne zahlen mit dem Finger, färben hier und sagen, du Dirk, hast,

Hannes: und der kriegt, hat mit seine Dosen so äh so weniger erdruckt, dass er große Familie erhöhen kann und muss stetig drüber nachdenken würde, was rationalisiert, dass sich das ausgeht.

Hannes: Wer da im Press bestimmt,

Hannes: Und da ist eigentlich, da ist eigentlich das das Problem für mich in der Zukunft, wo man in irgendeiner Form was ändern muss, wo man sagt, okay, äh,

Hannes: keine Ahnung, wie's zum Wochen ist, dass das Pressgefüge so ist, dass der Bauer davon, dass,

Hannes: Egal, die Produktionsbedingungen so sind, wurscht, auch für die Viecher logischerweise, dass die auch erfreut haben damit. Und der Konsument muss es akzeptieren und muss es aber auch leisten können.

Hannes: Der Spogo ist sicher nicht einfach.

Willy: Derez, wie siehst du das? Was war dein, was war dein Wunsch schon? Oder deine Vorstellung?

Teresa: Mer's komplett utopisch machen und sage ich, für die Landwirtschaft sage ich, das Wetter regulieren.

Willy: Okay, ja, das ist.

Teresa: Immer komplett so du bist dann.

Willy: Verschreißenden, verschreiß.

Teresa: Weil ich denke, es ist oft so bis das Landwirt so gebunden am Wetter, dass einfach und eben, wie gesagt, a Hagel und Olas ist ruiniert, wofür das da ganze Jahr gearbeitet hast und das wollen wir eben sagt, okay, man kann das regulieren, man kann

Teresa: damit spielen, dann was einfach wirklich einfacher,

Teresa: Ja.

Willy: Ja, du musst am am Master-Controller schon.

Teresa: Genau, genau. Ja, genau.

Willy: System abnehmen, ja. Johanna, bei dir?

Johanna: Ja bei mir ist einfach so, also ich glaub einfach utopisch ist vielleicht net, ich glaub das ist machbar ist, dass man halt einfach die,

Johanna: Die Leute einfach mehr drüber nachdenken, was hier essen und was sie da kaufen und woher das kommt, findet sicher schon statt und ich glaube, dass das ein ähm schon bei Kinder anfangen sollte,

Johanna: dass man da in die Richtung geht, die Kinder darauf prägt oder denen klar macht, woher das kommt, was man da,

Johanna: man da konsumiert, halt einfach a. Und dass man auch den Landwirten immer vielleicht eben durch Ketten oder durch Produktionsfirmen heran die Chance gibt, dass man das auch richtig vermarkten kann. Also, dass das einfach mehr an einem Endkonsumenten ankommt, was beim Bauen passiert halt einfach.

Willy: Also quasi beim Kühlschrank des Konsumenten, Bianca, was wolltest du mich fragen?

Bianca: Willi, du wolltest auch noch was fragen. Es hat jeder von uns seine Lieblingsfrage.

Willy: Ganz ganz kurz jetzt, wir müssen nicht jeder den Kühlschrank detailliert beschreiben, aber was was auf was schaut sich beim Einkaufen, was findet man bei euch im Kühlschrank.

Johanna: Also wir täten sagen, bei uns ist wahrscheinlich besser, wir sagen, was findet man bei uns im Kühlraum, genau. Im kühler Rahmen.

Hannes: Kühlschrank.

Bianca: Wünschen sich begehbare Duschen, manche begehbare Kühlschränke. Ich wäre zweite Kategorie.

Hannes: Ist eine Dusche nicht begehbar.

Johanna: Na, aber bei uns im Kühlraum vielleicht da ähm ja findet jetzt grad wirklich viele Heiligen Reste oder vom heurigen, also so überbleibt, das ist eigentlich immer bei uns so. Das wird dann nochmal zusammengessen in den nächsten zwei Wochen.

Willy: So alt wären's net. Ja. Ja. Ja sie haben ja gesagt, kulinarische Reisen und äh die Reise auf Tour, ne, quasi.

Johanna: Ja und Obstgurt, also ausm, ausm Gemüsequarten, also wir haben hinten, da was den Papa so sehr

Johanna: Leidenschaft, ein bissel Gemüse selber anpflanzen und da finden wir halt jetzt gerade viel, weil jetzt halt einfach viel reif wird und das wird halt dann auch entweder eingefroren oder eingekocht oder was oder immer, also für die Sachen halt eben

Johanna: und.

Hannes: Das gibt's dann auch für unsere Herrenkisten und Almklausel.

Johanna: Ja und halt ja und alles uns durchgemischt eigentlich. Also fühle.

Teresa: Aber wir versuchen's immer, regional zu halten, also dass man net Massenprodukte kaufen, sondern eher A privat, eher, wann, wie irgendwo san, von Heurigen, dass man da auch was kaufen oder so, eigentlich regionale Produkte und auch vom kleinen Herstellern.

Willy: Also Regionalität wie.

Johanna: Gehen natürlich auch im Supermarkt einkaufen, aber,

Johanna: oder der Christoph von dir hört drauf, dass wir fast keine Eigenmarken kaufen hat. Das ist uns wichtig, weil wir halt einfach auch die ähm uns vielleicht größere Marken sind oder halt größere Genossenschaften sind, die das machen halt. Geht da direkt mehr an den Bahn weiter. Da ist,

Johanna: Ist vielleicht noch näher als wie heute, waren das über Eigenmarke geregelt ist, was manchmal bei Bioprodukte zum Beispiel,

Johanna: gar nicht so einfach ist, sehr schwierig ist und das finde ich halt eigentlich schade. Das täte ich mir heute Abend wünschen, vielleicht in so einer topischen Welt, dass mehr direkt Bio vermarktet wird oder halt Gravel im im alles, was so dir bereichert ist, halt ist das halt einfach,

Johanna: Wünschenswert.

Willy: Es gehört mehr dort ankommt, wo's wo's eigentlich die Produkte waren.

Johanna: Umbau des Transparenter hat, vielleicht auch und das ist halt bei uns einfacher, weil bei uns gibt's ja den eben wir haben unseren Bio-Schafskäse auch von fünf Kilometer weit weg und dann hast über,

Johanna: Da ist man vielleicht net in alle Regionen oder vor allem in der Großstadt halt net. Kann man das net so einfach machen, wie bei uns, dass man halt sagt, man fort, wohin und kauft das halt.

Willy: So, jetzt bin ich gespannt, ähm auf die letzte, kreative Kategorie. Ähm, wir suchen, dass äh wirklich schwere,

Willy: Dunkschwangere echt coole,

Willy: Abschluss, Zitat für den heutigen Podcast. Wer von euch ist äh riecht Schlusswort? Das war so lange nachschwingt und nachhaltig ist und.

Willy: Da wird wirklich alle aufs Wort, gell. Also Hannes.

Hannes: Ist das gemeint? Ah! Was lange Nacht.

Willy: Es muss, es muss, ja, genau, es muss einfach alles drin sein. Die heiligen Wollmilchsau als Abschlusszitat, Entschuldigung.

Hannes: Die Ärger legen, die wollen mich so.

Johanna: Also ich muss sagen, mein Ding ist vielleicht immer so, ich sage immer so, der beste Wein, den man trinkt, ist mit Freunden. Das ist immer mein so, das, was mich heute tagt und was cool ist und auch zum passt halt auch. So da Zitat, Mensch.

Bianca: Deine Augenbraue hoch.

Hannes: Ja ja normalerweise fällt mir da immer was rein, deswegen haben sie mir so blöd angeschaut,

Hannes: äh äh jo, wir versuchen sehr nachhaltig äh,

Hannes: zu arbeiten, das heißt unsere Schweine wären wirklich,

Hannes: bei mir bis zum das ist ganz was Wichtiges, das ist auch in der Zukunft wahrscheinlich ganz entscheidend, äh wobei man da sagen muss, wir aber wir bringen das auf Franzosen. Äh,

Hannes: In der Zukunft wird es, wird es auch wichtig sein, dass wir das dem dem Kunden klar liegt. Äh dass wir im Atriumer gibt, die,

Hannes: in dem Bereich, aber wie bringst des wie gesagt am Punkt.

Johanna: Gut, das ist ja gut. Es ist, man kann alles verwerten und manchmal mit allen so frei haben, man muss net nur manchmal den Betrachtungswinkel ändern oder die Verarbeitungsweise dieses Produkt.

Bianca: Die Perspektive ändern also.

Johanna: Verändern, genau.

Willy: Danke für eure Perspektive. Danke für die vielen Informationen, was wir für euch gekriegt haben und äh ja, Johanna, Hannes, Papa, der Rest ohne A und mit Hach.

Teresa: Der Rest.

Intro_Outro:

Johanna: Danke.

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