Folge Nr: 128
Ahaa! – Wie geht Schweinehaltung in der Stadt?
... erklärt vom Schweinebauern Andreas Maurer (Wien)
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Über die Folge:
Wir waren mit unserem Podcast auch schon in Folge 70 zu Gast bei Andi und seine Mama Regina.
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„Leit hoits zamm“ – Haindling
thx an Jürgen Buchner
„Power to the People“ – Junior Kelly
thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records
… und ein bisserl selbst gesungen
thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle
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Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!
Transcript - Ahaa! – Wie geht Schweinehaltung in der Stadt?
Einleitung: In dieser Ausgabe der AHA-Momente geht der Wiener Schweinebauer Andreas Maurer
Einleitung: auf die Herausforderungen der Schweinehaltung in der Stadt ein.
Einleitung: Der Andi betreibt zusammen mit seiner Familie den Bierhof Maurer in Wien,
Einleitung: genauer gesagt in Wien-Floridsdorf, dem 21.
Einleitung: Bezirk. Und wir haben den Andi und seine Mama schon auf ihrem Hof besucht und
Einleitung: ihr könnt die beiden auf einer unserer längeren Podcast-Folgen kennenlernen.
Einleitung: In dieser Folge die Herausforderungen der Schweinehaltung in der Stadt.
Einleitung: Möge der Aha-Moment mit euch sein.
Ahaa: Wie funktioniert Schweinehaltung in Wien, in der Stadt? Was sind die besonderen Herausforderungen?
Ahaa: Ja, die Schweinehaltung in Wien funktioniert im Prinzip genauso wie am Land.
Ahaa: Ja, es ist natürlich eine Herausforderung, die wir eingehen,
Ahaa: dass wir auch schauen, dass wir so wenig wie möglich Gerüche erzeugen,
Ahaa: um keine andere zu stören. Ich finde das ist aber im Land genauso wichtig.
Ahaa: Ja, außer man hat einen Schweinestall, der wirklich komplett fern jeglicher
Ahaa: Ortschaft und Stadt ist,
Ahaa: was es ja auch immer wieder gibt, obwohl ich eher der Meinung bin,
Ahaa: dass man nicht die Schweinehaltung immer so verstecken sollte und ins hinterste Land verbannen sollte,
Ahaa: weil, ja, ich finde, man sollte trotzdem wissen, wo das Fleisch herkommt und
Ahaa: wie die Tiere gehalten werden und das eben nicht hinter geschlossenen Türen
Ahaa: machen, sondern so wie es bei uns ist.
Ahaa: Also wir machen auch viel Schule am Bauernhof, bei uns sind immer wieder Schulklassen
Ahaa: und wir haben genauso Führungen für Gruppen,
Ahaa: für Erwachsene, damit wir einfach auch herzeigen, wie Schweinehaltung auch funktionieren
Ahaa: kann und wie gut es auch den Schweinen gehen kann.
Ahaa: Und da finde ich, dass wir in Wien genau richtig sind,
Ahaa: weil wir einfach mit unserem Betrieb herzeigen möchten, wie gut es Schweinen
Ahaa: entgehen kann, wenn man bereit ist, einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen,
Ahaa: dann kann es den Schweinen richtig gut gehen.
Ahaa: Hinsichtlich der Gerüche ist es bei uns ganz wichtig, deswegen haben wir auch
Ahaa: eben ein reines Strohsystem, unter anderem auch ein reines Strohsystem,
Ahaa: natürlich auch, weil es den Tieren enorm gut tut, das ist sowieso ganz, ganz wichtig.
Ahaa: Aber das Stroh ist natürlich auch geruchshemmender, als wenn man eine Gülle,
Ahaa: eine Schweinegülle produzieren würde.
Ahaa: Dann misten wir natürlich wesentlich häufiger aus als andere Betriebe und wir
Ahaa: streuen auch sehr viel nach, also wir verwenden auch sehr viel Stroh,
Ahaa: was natürlich auch zu weniger Geruch führt.
Ahaa: Und wir haben noch zusätzlich Urgesteinsmehl, das wir unter das Stroh aufbringen.
Ahaa: Das funktioniert im Endeffekt dann wie Katzenstreu, kann man sich vorstellen.
Ahaa: Also das zieht das Wasser oder
Ahaa: die Feuchtigkeit aus dem Kot heraus und dadurch riecht es auch weniger.
Ahaa: Und ja, damit haben wir bereits gute Erfahrungen gemacht.
Ahaa: Und ja, das ist so eine Herausforderung, der man in der Stadt zusätzlich begegnen muss. Und genau, ja.
