Folge Nr: 107

Ahaa! – Tipps & Tricks um Lebensmittelabfälle zu vermeiden

... erklärt von Gudrun Obersteiner, Abfallexpertin an der BOKU

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Über die Folge:

In diesem Ahaa!-Moment gibt uns die Abfallexpertin Gudrun Obersteiner von der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) ein paar persönliche Tipps & Tricks zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Achtung: Es kann lt. Gudrun sogar Spaß machen!

Studie "Teller statt Tonne"
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Gudrun Obersteiner könnt ihr auch in
Folge 69 ausführlich kennenlernen.


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Musik:
„Leit hoits zamm“ – Haindling
thx an Jürgen Buchner

„Power to the People“ – Junior Kelly
thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records
 
… und ein bisserl selbst gesungen
thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle 

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Viel Spaß beim Reinhören und Entdecken!

Transcript - Ahaa! – Tipps & Tricks um Lebensmittelabfälle zu vermeiden

Einleitung: In dieser Ausgabe der Aha-Momente gibt uns die Gudrun Ovelsteiner ein paar ganz

Einleitung: persönliche Tipps dafür, wie wir selbst Lebensmittelabfälle verhindern können.

Einleitung: Und sie meint, dass das sogar Spaß machen kann. Wir sind gespannt.

Einleitung: Die Gudrun ist die stellvertretende Leiterin des Instituts für Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Einleitung: an der Wiener Universität für Bodenkultur, kurz BOKU.

Einleitung: Und vor allem ist die Gudrun zusammen mit ihrer Kollegin Sandra-Luk die Autorin

Einleitung: der im Jahr 2020 erschienenen Studie Tellerstatt-Donne.

Einleitung: Das ist eine Studie an der man in Österreich, wenn es ums Thema Lebensmittelabfälle

Einleitung: geht, definitiv nicht vorbeikommt.

Einleitung: Den Link zur Gudrun und zur Studie

Einleitung: findet ihr in den Shownotes und in den Beschreibungen zu dieser Folge.

Einleitung: Ja und jetzt möge der Aha-Moment mit euch sein.

Ahaa: Ja und wie können wir etwas daran

Ahaa: ändern? Wie können wir daheim die Lebensmittelverschwendung verhindern?

Ahaa: Wie mache ich das zum Beispiel? Ich fange da jetzt gar nicht daheim an,

Ahaa: sondern ich fange im Restaurant an.

Ahaa: Ich bin so jemand, der wahnsinnig gerne alles durchkostet, also zumindest Vorspeise, Hauptspeise.

Ahaa: Und ich habe es mir aber wirklich angewöhnt, ganz egal, wo ich bin,

Ahaa: immer kleine Portionen zu bestellen, weil ich einfach ganz genau weiß,

Ahaa: normale Vorspeise und normale Hauptspeise schaffe ich nicht.

Ahaa: Und das funktioniert gut, das machen auch alle.

Ahaa: Und was ich mich auch nicht geniere und was ich an niemanden genieren muss,

Ahaa: ist, wenn dann doch was übrig bleibt, dass ich sage, man kann sich das bitte einpacken.

Ahaa: Also mittlerweile ist so ziemlich jeder Gastronomiebetrieb darauf eingerichtet,

Ahaa: dass er die Reste einpackt und dann haben wir gleich was zum Essen für den nächsten Tag.

Ahaa: Daheim sind es ein paar Dinge, das eine ist einfach, was nur geht.

Ahaa: Bei mir ist alles im Kühlschrank. Bei mir ist natürlich sämtliches Obst im Kühlschrank.

Ahaa: Bei mir ist das Brot im Kühlschrank.

Ahaa: Das tue ich dann halt in der Früh, wenn ich aufstehe, gleich raus,

Ahaa: damit es ein bisschen wärmer wird.

Ahaa: Weil das kalte Brot das überzeugt mir nicht so sehr, aber dafür haltet es halt

Ahaa: dann auch einfach länger.

Ahaa: Ich friere sehr schnell ein. Also das habe ich auch eine Zeit lang gebraucht,

Ahaa: das war ich doch eine Zeit lang eine von jenen, die sich gedacht hat,

Ahaa: esse ich eh morgen oder übermorgen und dann bin ich drauf gekommen,

Ahaa: nach einer Woche, es war nicht mehr zum Essen.

Ahaa: Also wenn was über bleibt von heute und ich nicht wirklich ganz konkret das

Ahaa: morgen verkoche, also ich schon die Kokidee habe und das Konzept habe,

Ahaa: dann geht das sofort im Gefrierschrank.

Ahaa: Und was ich schon auch sehr gerne mache, das ist so ein bisschen ein Sport draus,

Ahaa: was habe ich und was kann ich draus machen?

Ahaa: Also ich finde dieses kreative Kochen und was brauche ich noch dazu?

Ahaa: Also bei mir geben sich, Beispiel von gestern, ich habe noch relativ viel Paket

Ahaa: übrig gehabt, das ist wahrscheinlich ein sehr weit hergeholtes Beispiel,

Ahaa: ist aber eine Tatsache. Und ich habe mir gedacht, was tue ich jetzt,

Ahaa: damit wir das Paket rechtzeitig aufessen?

Ahaa: Und dann ist mir eingefallen, wo wir eigentlich immer Paket dazu essen, sind Muscheln.

Ahaa: Dann bin ich Muscheln kaufen gegangen, haben Muscheln mit Paket gegessen.

Ahaa: Die Muscheln waren köstlich, der Baguette ist weg, alle zufrieden.

Ahaa: Solche Dinge, die machen dann schon Spaß. Das ist jetzt nicht die große Kochkunst

Ahaa: der Baguetteverwertung.

Ahaa: Man hätte jetzt auch, wenn ich noch Tomaten gehabt hätte, irgendwie Bruschetta

Ahaa: draus machen können, wie auch immer. Aber einfach so ein bisschen überlegen,

Ahaa: was habe ich und was mache ich draus, das macht schon auch Spaß.

Ahaa: Und im Sommer bin ich schon eine, die gerne, wenn sie merkt,

Ahaa: Die erste Erdbeere hat da schon irgendein Tupfal, gefällt mir nicht.

Ahaa: Das geht dann einfach alles sofort. Entweder mit dem Stabmixer püriert,

Ahaa: eingefroren oder eine kleine Marmelade draus gemacht oder einfach mit Zucker

Ahaa: püriert, so dass man es die nächsten drei Tage ins Joghurt tun kann.

Ahaa: Das funktioniert mit vielen anderen Obstzarten natürlich genauso.

Ahaa: Ja, vielleicht waren die Basics glaube ich klar, die brauche ich jetzt nicht

Ahaa: erklären, dass man hartes Brot zu super Brösel verarbeiten kann oder zu Semmel

Ahaa: zu Knödelbrot und so weiter.

Ahaa: Ich glaube, das machen eh schon viele Menschen und ich hoffe es waren für euch

Ahaa: ein paar Ideen dabei, was ihr machen könnt mit den Lebensmitteln.

Ahaa: Wichtig ist wirklich, schätzt die Lebensmittel wieder mehr Wert,

Ahaa: überlegt wo sie herkommen, was da alles an Ressourcen drinnen steckt.

Ahaa: Wie gesagt, ganz viele Menschen sagen immer, na, ich schmeiß nix weg.

Ahaa: Aber die Zahlen sprechen einfach ganz in eine andere, oder zeigen ganz in eine andere Richtung.

Ahaa: Das heißt, so ziemlich jeder von uns wirft was weg und nur wenn wir gemeinsam

Ahaa: daran arbeiten, werden wir da ein bisschen weiterkommen in der Reduktion der Mengen.

Ahaa: Und mit einer Reduktion der Lebensmittelabfälle leisten wir natürlich gleichzeitig

Ahaa: einen Beitrag zum Klimaschutz, weil weniger Abfälle müssen wir weniger produzieren bzw.

Ahaa: Auf der anderen Seite haben wir vielleicht die Möglichkeit, mehr Menschen mit

Ahaa: derselben Menge zu ernähren.

Ahaa: Also einfach sich selber am Riemen reisen, besser koordinieren,

Ahaa: besser nachdenken und nichts mehr wegschmeißen. Alles auffassen!

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