Folge Nr: 64
B2P053 Wrapstars – Eine Trilogie von drei Freunden | Episode 3 „Die Vereinigung“
... von saftigen Wraps und trockenem Humor
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„Leit hoits zamm“ – Haindling
thx an Jürgen Buchner
„Power to the People“ – Junior Kelly
thx and Michael Lechleitner @ Irievibrations Records
… und ein bisserl selbst gesungen
thx to me, my voice und eure Schmerzschwelle
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Transcript - B2P053 Wrapstars – Eine Trilogie von drei Freunden | Episode 3 „Die Vereinigung“
Matthias: Also ich ich muss mal kurz schauen, wenn man's eh wenn man's ganz ehrlich sind, wir werden sicher also Rapstars wäre sicher so ein ein Problem Kunde am Anfang vom Herd.
Hintergrundtrack Zitat:
Intro_Outro:
Einleitung: Ich. Episode drei der Rapster Trilogie. Die Vereinigung,
Einleitung: Die drei Jungs mit den saftigen Wraps und dem trockenen Humor Matthias, Marco und David erzählen uns in dieser Folge, wie es zu dem Projekt oder ihrem aktuellen Projekt Herd Open Kitchen gekommen ist.
Einleitung: wo es genau ist eigentlich eine Open Kitchen? Wer kocht dort und ja wir erfahren auch was die Jungs mit diesem Projekt noch alles vorhaben, dies scheinbar noch lange nicht am Ende ist.
Einleitung: und äh ich traue mich jetzt einmal ein bissel aus dem Fenster.
Einleitung: derjenige oder diejenige von euch, die speziell gegen Ende dieser Folge net arme lochen muss oder zumindest schmunzeln.
Einleitung: denn äh lade ich ein zu mir und ich gebe ein Getränk aus.
Einleitung: In diesem Sinne viel Spaß mit der aktuellen Folge und wir sehen uns. Nicht.
Willy: Jetzt haben wir wieder eine Woche später auf Sendung. Oder wollts ihr noch was trinken? Aufs Klo gehen jetzt noch wir kennen jetzt alle nochmal Klo.
Marko: Mehr getrunken seitdem, weil ich habe vorher so viel getrunken.
Matthias: Ich gehe sicher selber auch, aber ich möchte hier einen einen Beweis haben, dass abgedreht wird.
Willy: Ähm äh.
Bianca: Ich bin extrem glücklich.
Willy: Wir sind wieder zurück vor der Toilette.
Matthias: Eine Woche später.
Bianca: Ja, es ist eine Woche später.
Willy: Ja wir waren lange am Klo. Ähm wir begrüßen in Runde drei äh.
Bianca: Bin so froh, dass ich mit vier Männern an einem Tisch sitze und nicht der größte Bullet von allem bin.
Willy: Jetzt startet er gleich nochmal neich.
Willy: Also noch einmal Runde drei in unserem Gespräch mit Gespräch. In unserem Gespräch mit den drei äh Jungs von äh von Mama, Mamas äh.
David: GmbH.
Willy: Mama Spoys GmbH, dass ich's auszubringen. Ähm wir haben in Teil eins darüber gesprochen, äh ja,
Willy: allgemeine Befindlichkeiten und und und interne von Startups, so wie man wisst, wie es da so geht. Haben dann tatsächlich auch über die Teil zwei gesprochen, haben gelernt, was ein Rap ist und noch vieles mehr. Und jetzt enthält drei ähm.
Bianca: Herd ist.
Willy: Äh vervollständigen wir die nicht geplante Trilogie des heutigen der letzten drei Wochen, muss ich sagen. Ähm mit der logischen Konsequenz eures Tuns, das weil ihr habt's angefangen mit einer mobilen Küche,
Willy: Habt's euch, wir haben ja vorher gehört haben, dann,
Willy: Untergemietet als quasi pragmatischen Kapitalmangel in einer anderen Küche und hab's dann in späterer Folge dann eigentlich äh selbst dieses Konzept zum,
Willy: Hotel gemacht, oder? Nämlich äh mit Herd, einer,
Willy: Open Kitchen steht auf dem Logo. Ähm ich habe immer gesagt oder wie auch immer. Ähm wie sollst du darauf kommen, weil es hat net ganz unzufällig ähm,
Willy: In einer Zeit Kitchen geben ähm,
Willy: grad die Coworking Spaces, dass ihr es rausbringt, A relativ äh äh im Trend waren. War das ja damals ein Grund für euch, da in die Richtung zu gehen oder hat sich das bei euch aus einer ganz anderen äh Notwendigkeit daraus ergeben.
Matthias: Es war einfach die Notwendigkeit, dass wir aus der Küche rausgeflogen sind, aber wir.
Bianca: Äh aus selben Gründen, warum der Marko aus dem Fitnessstudio.
Matthias: Nein, aber sie aber sie haben sie haben die Konditionen massiv geändert und das war dann für uns wir sind größer geworden. Das war einfach nicht mehr tragbar für uns dort und waren einfach zu groß.
David: Untereinander geraten von an der in der Arbeit.
Matthias: War die Küche zu klein dort.
Marko: Das das Geschäftsmodell hat man in der Schublade, weil,
Marko: Als die ganze als die Recherche damals für den Bienensplan für den Foodtruck gegangen ist, haben wir halt gelernt, wie in Amerika das läuft und da gibt's halt diese comise, dort ist es.
Willy: Okay.
Marko: Ja wo wo du einfach eine Vorbereitungsküche, wo die ganzen Trucks eben parken. Die haben dort ihr können Abwasch und so weiter machen. Deswegen,
Marko: gab's halt diesen Gedanken. Das ist einfach eine eine Küche für Foodtrucks gibt, die sie halt teilen können und so weiter und,
Marko: Als dann das passiert ist, was der Matthias grad gesagt hat, dass wir ähm dass wir im aus der Küche quasi rausgewachsen sind in einer neuen Location suchen mussten. Dann ähm haben wir diese Location hier gefunden,
Marko: Die für uns natürlich viel zu groß war.
Matthias: Also es war nicht so ein das war sofort gegeben, wir haben schon viele ausgeschrieben, wir haben schon noch überlegt Location sagen.
Marko: Locations für Rats gesucht, haben wir einen Tipp für hier bekommen und haben ähm ja, die ist viel zu groß, aber eigentlich könnten wir hier halt quasi diese Coworking Kitchen machen und dann ähm,
Marko: Gab's auch diese Recherche. Es gab in Amerika damals die Union Kitchen, die Siege heißen. Das war so eins der ersten wirklich,
Marko: Bekannteren Geschäftsmodelle in dieser Richtung, haben uns äh gut angeschaut, was die machen und waren dann mit der Gründung von Herd eigentlich international und sind ersten, die halt mit diesem Geschäftsmodell experimentiert haben eigentlich,
Marko: haben zum Glück auch die Unterstützung von,
Marko: Ähm Besitzer damaligen hier bekommen, der dann den wir halt mit dem Konzept überzeugen konnten, dass er uns da noch hilft, das Ganze zu starten, weil das natürlich ein großes Risiko ist, deutlich größer als Raps das damals gewesen ist.
Matthias: Man musste nicht wirklich überzeugen. Also der war schon, der war also vielleicht gehe ich ihm ganz und noch da. Jetzt tue ich einmal zurückgehen, der Marco ist schon zu weit. Ähm,
Matthias: die also damals diesen diesen Kontakt bekommen von hier und dass da ich in der Nähe wohne. Ich kenne mich noch erinnern, ich war ich weiß nicht war ich grad im Fitnesscenter, ich weiß nicht, ich bin auf jeden Fall mit Jogginghosen gefahren, da habe ich halt durchs Fenster.
Marko: Alles klar.
David: Du hast oft deine Jogginghose an.
Matthias: Ach so okay ja.
David: Also ich glaube, es war einfach ganz normaler Tag. Du warst in Jogginghos.
Matthias: Jogginghose unterwegs. Das hatte ich nicht mehr.
Matthias: auf jeden Fall aber durchs Fenster geschaut, habe ich nachgefragt, was was ist da los? Und da war dann noch eine Firma die haben gesagt, na sie, also sie ziehen aus und dann habe ich mir gedacht, okay, mit dem kann ich reden und damals haben wir sie ins Büro weitergeleitet.
Matthias: Die war für dieses Areal zuständig. Wie gesagt, na, was ist mit dieser Küche? Und sie war sehr skeptisch. Da seht ihr ja so, das ist ja,
Matthias: wer seit sie eigentlich jetzt überhaupt keine Ahnung, wie man so eine Küche betreibt. Ähm ja,
Matthias: quasi mein Eigentümer vorstellen und vielleicht zu sagen, dass er real, in dem wir uns befinden, ist das am Camperland-Park. Äh das ist das ehemalige Siemensgelände, das heißt äh das waren alte Siemens äh Büros früher,
Matthias: und äh Werkshallen beziehungsweise die Küche ist quasi die ehemalige Kantine von Siemens gewesen,
Matthias: Ganz früh, also das das ganze Gebäude, das ist glaube ich ungefähr 35 Jahre alt,
Matthias: und der Thomas hat jetzt eine Ziehschnutzung quasi äh erworben und ja und der war halt immer wichtig der ist halt sehr.
Matthias: Ein bisschen verrückter und coole Sachen machen und wie der das gehört hat. Weil sie haben nicht genau gewusst, was mache es mit dieser Küche und sie wussten's eigentlich nicht genau. Und dann hat's
Matthias: was wir machen wollen, der war halt sofort begeistert. Und und das müssen wir unbedingt machen und das finde ich so super und und ja, wir müssen halt net schauen, wegen Kredit und wie das alles,
Matthias: alles machen und vielleicht wieder zu innovativ, weil wir haben das
Matthias: zwar wir haben's leider, wir haben sehr lange warten müssen, dass wir diesen Kredit bekommen, weil es quasi, was ist das? Co-Working-Küche das war über die österreichische Hotel- und Tourismusbank. Die haben gesagt, na ja, ist nicht wirklich Gastronomie. Wir vermieten ja,
Matthias: wir dauern und dann hat das auch monatelang gedauert bis der Thomas gesagt hat, also der Englimmer gesagt,
Matthias: Muss jetzt das weitergehen, wie viel Geld braucht's, wir starten das jetzt und das war dann sehr gut, weil wir mussten schon aus der alten Küche raus und,
Matthias: waren dann eigentlich eh schon quasi so ein Weg in die Obdachlosigkeit an, aber,
Matthias: Ähm und dann haben wir dann hier gestartet und sind dann mal das erste Selbe eingezogen, aber dann waren halt noch ja dann ist halt diese ganze
Matthias: losgegangen von die Geräte auch 35 Jahre alt, die waren einfach schon nicht mehr in guten Schoß, die Firma, die es gemietet gehabt hat,
Matthias: Die hatten das war einfach grindig, es war dreckig, das war absurd, wie die gekocht haben. Also wir haben dann wirklich mitm mitm Spachtelschaber das Fett unter den Kiepern rausgekratzt. Das ist,
Matthias: War wirklich ekelhaft.
David: War eine große Baustelle und wir mussten schon mit Rapsters beginnen hier zu arbeiten, zu kochen und es war Katastrophe.
Bianca: Aus Kochsicht am Anfang.
David: Na ja, wir hatten nicht die Geräte, die wir,
David: ähm davor hatten. Also wir hatten keinen funktionierenden Keeper ähm für mehrere Wochen. Wir hatten glaube ich einen Ofen. Ähm wir haben schlussendlich das, was wir normalerweise,
David: in einer Charge äh machen, Fleisch oder Paprika angebraten haben, wenn eine Induktionspfanne gemacht.
Willy: Ich hab's dir in Aktion gehabt, der nicht gangen ist, gescheit und hab's dort geworden. Okay.
Bianca: Äh nur kurz für die, die keine Köche sind. Ein Keeper ist ein großes Ding, wo man was kocht und dann hat seinen Mechanismus und damit kann man's kippen.
Marko: Ja eine 120 Liter Bratpfanne im Prinzip.
David: Eine Kippbratpfanne wird.
Matthias: Und dass man's vielleicht noch gleich voll verändern. Es gibt auch einen Kessel, das ist wie ein großer Topf. Ähm da gehen ungefähr 400 Liter ran.
Marko: 400 ist sogar in über zweihundert.
David: Kommt wir haben mehrere Kessel. Aber im Großen.
Willy: Zweihundert Liter zweihundert das.
Matthias: Sind's dreihundert.
David: Kannst du baden auch, wenn du magst.
Matthias: Vielleicht auch jetzt mal wenn man ganz technisch der Kessel funktioniert nämlich so, dass es mit indirekter Hitze ist in einem Wasser Buddies, das Wasser wieder erhitzt, deswegen kann nichts anbrennen. So, jetzt habe ich Zeit, was ich weiß. Ja, danke.
Willy: Ja du bist Generalist. Du warst überall kannst du überall mitreden, ne? Haben wir schon.
Matthias: Ähm hm.
Marko: Ist eine Stärke.
Matthias: Auch sehr super am Anfang hier um die Fossilien zu kümmern.
Willy: Aber wie wie seid's ihr dann? Ihr seid's dann habt's eben den Thomas kennengelernt, habt's die Küche da und das Konzept habt's eigentlich in der Tasche gehabt, weil ich habe eigentlich.
Marko: Dieses.
Willy: War der nächste riesen innovative Schritt eigentlich. Ich habe das damals äh mitverfolgt, da bin ich auch a bissl aus der Gastronomie. Braucht echt, das ist eine coole Idee. Äh das das gut, dass man mal wer macht, ja,
Willy: irgendwie auf der Hand legen, dass für die Gastro sowas wie für für die für die für die äh Officers halt. Ähm,
Willy: Aber im Endeffekt habt's ihr das abgeleitet eben aus dem gleichen Trend, Food Trend äh von den Trucks aus Amerika wurde sie auch schon umgesetzt worden ist.
Marko: Wie schon am ganz am Anfang gesagt habe, weil ich quasi gesagt habe, was ich mache. Eines meiner Hobbys ist einfach,
Marko: den Markt also nicht nur den unseren Markt, sondern alles Mögliche zu brauchen, mich interessiert einfach Geschäft allgemein,
Marko: alle möglichen Firmen anlaufend und beschäftigt mich damit und deswegen und deswegen sind solche Konzepte dann in der Unterarm von der Schublade, weil du halt ungefähr weißt, in der Branche wird das und das gemacht,
Marko: und,
Marko: durch die Foodtrucks, die gab's halt diesen diesen Anstoß, das ist so sein Konzept in der Form schon gibt und dann war das relativ schnell, die Baustelle sich zusammen zu glauben und sagen, passt, das ist unser Konzept, deswegen auch wenn man jetzt vergleicht, der Rapsters hat's ziemlich lang gedauert,
Marko: wir dann wirklich das erste Produkt hatten, die Umsätze und so was waren bei Herr, was in Realität ab dem Zeitpunkt, wo wir die Location gesehen haben, sind nicht einmal sechs Monate vergangen, wir waren offen im Prinzip,
Marko: dann schon vieles einfach gewusst haben wie's geht,
Marko: Wussten, wie wir uns bei der bei der Bank quasi verkaufen und so weiter, haben das Konzept runtergeschrieben und dann.
Bianca: Aber wie baut man zu dritt neben einem Unternehmen, das schon volle Kanne läuft? Noch 1 auf.
Marko: Systemgastronomie hat.
Marko: Ja das war jetzt halt der Vorteil, dass wir wir das System ja schon so aufgebaut, dass es von Anfang an mal der Ansporn, dass es nicht nur von uns lebt. Das ist, wenn wir uns quasi mal zurückziehen,
Marko: Für eine Woche oder auch länger, dass da nicht alles zusammenfällt und das war halt in der Zeit jetzt ein Sale, weil da war's halt klar in der Zeit, wo die Finanzierung so das Aufschieben,
Marko: Bekam ich halt da mache ich nix anderes. Ich kümmere mich jetzt drum, dass das über Bord geht. Dann nehmen wir mal der Umbau, wo der Matthias halt komplett.
Matthias: Ich glaube, ich sagen darf, ich glaube, dass der Zeitpunkt auch richtig war, weil wenn ich mir die Zahlen anschaue
Matthias: Zum Beispiel haben wir extrem guter Umsatz für einen Food-Track jetzt. Da gab's die Küche noch nicht und sehr wenig mit dabei. Das heißt, 2016 war wirklich ein
Matthias: wahrscheinlich der härtesten Jahre oder das härteste Jahr, wo wir permanent selber arbeiten müssen und wir haben dann schon,
Matthias: aber uns auch ein sehr gutes finanzielles Polster aufbauen konnten. Und 217 also in die Küche gekommen ist haben wir gleich gesagt okay das kommt jetzt dazu,
Matthias: Und haben einfach massive also massiv haben einfach viele Leute angestellt, wir hatten dann viel mehr, dass weil wir gewusst haben, wir müssen uns um die Küche auch schon kümmern und hatten auch die finanziellen Ressourcen, um das auch wirklich durchzubringen. Ähm ja und ich glaube deswegen, weil wenn die Küche ein Jahr vorher kommen wäre,
Matthias: also no Chance, also das hätten wir nicht.
Marko: Alles nicht, aber wir und von Anfang an halt in doch überlegen als als die Prozesse, muss ich überlegt habe, wie schaut der Alltag in der Küche aus? Von Anfang an überlegen, wie kann ich das so unkompliziert und zu wenig wartungsbedürftig wie möglich quasi gestalten,
Marko: Ja, da haben wir uns zum Beispiel was uns sehr viel hilft, was uns sehr früh genommen ist, einfach eine Coworking Space Software hernehmen, also für die jeder Coworkings besser seine Verwaltungsufe oder die ganzen Rechnungen rausgeben, wo du Mitglieder verwaltest.
Marko: einfach das hergenommen und auf das unsere ganze Amisation aufgebaut.
Marko: extrem viel Zeit gespart hat uns von Anfang an in dem Bereich sehr professionell gemacht hat und solche Kleinigkeiten ist dann aber auch möglich machen, dass du halt viel parallel machen kannst im Prinzip.
Willy: Ähm jetzt sind wir schon wieder bei der was ist jetzt eigentlich äh Herd und was genau macht's ihr und wie funktioniert das?
Marko: Herd ist eigentlich eine in der Form, wie es jetzt ist, eine äh Gemeinschaftsküche auf 700 Quadratmetern,
Marko: wo ähm wir glücklich Großgrößen Groß Großküchen-Equipment haben mit zur Zeit,
Marko: 30 Unternehmen, die eingemietet sind, also von jeder möglichen Größenordnung. Also wir haben wirklich,
Marko: Äh Gründerteams, die gerade erst mit ihrem Produkt starten, vielleicht noch gar keine Kunden haben, Produktentwicklung machen, wie's wirklich große etablierte Firmen, die hier einen Teil der Produktion machen.
Matthias: Um um so eine Handtuch für Raps sozusagen, Herd ist das, was Rapsters 213 gebraucht hätte. Ähm,
Matthias: weil wir keine Ahnung hatten. Wir hatten keine Küche. Wir also ich will eins meiner Lieblingsbeispiele sind Vakuumierer. Wir haben uns jahrelang kein Vakuumierer gekauft viel zu teuer, tausend Euro oder tausendfünfhundert. Das das können wir uns nicht leisten.
Matthias: Und als wir den dann da hatten, haben wir einfach gesehen, wie viel weniger weg, weil wir hatten, weil du einfach fokumieren kannst. Äh und die Produkte nicht an Qualität verlieren so schnell oder auch weniger sauer werden. Äh und das hat uns einfach extrem geholfen, dieses,
Matthias: alles was wir gebraucht hätten, um mit Rap so schnell erfolgreich zu werden wollten wir hier bieten und.
David: War die Runde der vom Konzept so ein Ort zu schaffen für den oder wo die Gründung eines ähm Unternehmens in der Gastronomie halt deutlich vereinfacht.
Marko: Ja, also das ist auch unser unser Vision. Wir verfolgen, wir wollen Begründung,
Marko: im im Food und Barrige-Bereich deutlich vereinfachen. Das ist das Statement und alles, was wir bei Herd machen, dreht sich um das Wohlstopf jetzt, die Küche erweitern,
Marko: wir irgendwie eine Bürofläche dazu machen oder eine online Community starten. Es geht wirklich darum, dieses Supportsystem immer mehr Porsche dranzusetzen, weil wir haben jetzt quasi die Produktionsinfrastruktur, dann gibt's Leute, die brauchen vielleicht,
Marko: Büro, dann brauchen sie irgendeine Form, wie sich die Start-ups untereinander austauschen können. Dann gibt's Expertenzugang und so weiter. Also immer mehr Sachen andocken,
Marko: wie der Matthias hätte, wenn's zweitausenddreizehn so einen Ort gegeben hätte, wir hätten uns extrem viel Zeit und Geld sparen können und von Anfang an viele Sachen richtig machen können.
Willy: Werte damals in diesen Orban einzogen, hättet ihr das Potenzial erkannt?
Matthias: Ja, viel zu teuer.
David: Das ist das ist schwierig. Das ist schwierig zu sagen. Ich würde jetzt ich würde jetzt sagen ja definitiv, aber wie es dann wirklich gewesen wäre, keine Ahnung.
Matthias: Das hätten wir fix gemacht.
Marko: Wir hatten's fix gemacht. Allein deswegen, weil wir hatten ja am Anfang auch diese Probleme mit Betriebsanlage, wo sie einen Foodtruck,
Marko: deine Betriebslage. Das ist wir haben uns immer einen Ort suchen müssen, wo wir unser Gewerbe anmelden, weil das nicht durftest dein Gewerbe nicht oft deinem Foodtruck anmelden, weil das quasi nicht als fixer Standard gilt. Allein dafür hätte ich das Auszeit sicher einzumieten. Du.
David: Allein werden die Parkplätze wie lange.
Marko: Du mietest dich hier an und du bist rechtlich gesehen komplett ausm Schneider. Die kann niemand mehr was machen.
Willy: Das sind ja alles die die Erfahrungen, die sie jetzt retrospektiv hast, weil du weißt, wo die Kosten liegen und die Probleme und wirst sagen, es ist billiger, aber wenn du das alles nicht weißt, erkennst du ja die Vorteile dann vom Herd nicht, oder?
Marko: Das stimmt, aber du hast am Anfang, wenn die Grünen zu uns kommen, ist die Teams,
Marko: da gibt's extrem viele Sachen, wo wenn sie sich das erste Mal beschäftigen damit, wo produziere ich oder okay was für rechtliche Rahmen muss ich einhalten,
Marko: kommt da mal sein seine richtige Watschen auf dich zu und ich so, boah und das muss ich auch noch kümmern und ich weiß noch nicht einmal, wie ich meine Kunden erreiche und da sind so viele Themen auf einmal und dann kommen so zu diesem Ort und dann kannst du teilweise für ab
Marko: ab 200 Euro im Monat, ist auf einmal dieser Riesenbrocken erledigt. Denkst du so, boah und dann kann ich mich wirklich auf das andere konzentrieren. Das.
Matthias: Also ich muss schauen, wenn man's eh wenn wir uns ganz ehrlich sind, wie wenn sie hier also Rapsters wäre sicher so ein ein Problem Kunde am Anfang vom Herd, weil wir's natürlich ganz klein anfangen würden und dann immer und so ein bissel mehr Platz verschleichen als man eigentlich dafür zahlen, das heißt es würde,
Matthias: wahrscheinlich einige Diskussionen geben.
Marko: Das hättest du gemacht, ja. Ich bin ehrlich.
Matthias: Aber er ist seit du es gesagt hast, wir haben kein Geld dafür. Wir haben mehr Platz.
David: Müssten dabei, wir müssen das Nachtpaket nehmen, du musst jetzt in der Nacht kochen, da hätten sie gesagt, da ist billiger, das hätten Sigma.
Matthias: Aber ja trotzdem glaube ich kann man sagen, dass Bayern ziehen würde und ich glaube auch vielleicht auch an Punkte, den man jetzt noch nicht erwähnt, also auch warum Herd,
Matthias: weil eben wir der erste Foodtruck waren, weil es oder ja oder weil es so viele Zeitungsartikel gab,
Matthias: kam ja auch jeder zu uns, also hat teilweise die Wirtschaftskammer äh schon die Leute an uns vermittelt, wenn's irgendwas mit Foodtrucks, also wenn ihr irgendwelche Fragen waren und deswegen haben wir eh gemerkt, in Wahrheit hat jeder dieselben Probleme,
Matthias: braucht einfach nur einen Ort, wo man sich austauschen kann und ich ich wieder nach wie vor sagen, das funktioniert und,
Matthias: das einzige Thema, was natürlich ist in der Küche oder Coworking-Küche ist halt auch nur so gut, wie du sie halt auch benutzt. Es gab auch einfach wirklich Leute, gerade am Anfang, die,
Matthias: zusagen. Wir haben überall Kameras. Ähm das ist nicht, weil man einen Fetisch haben, sondern weil einfach das Markt dann gesagt hat, äh es muss, wenn's Kreuzkontaminationen gibt. Wir müssen wissen, wer hat wo gearbeitet. Ähm.
Willy: Okay, du musst zuordnen.
Matthias: Genau, weil es war überlegt, okay mit Jeep am Tisch und das war aber alles auch wieder hygienisch schwierig. Habe gesagt okay einfach, wir machen Kameras auf die Arbeitsplätze, dann sieht man, wer wo er gearbeitet hat. Und da gab's halt wirklich Leute, die Angst hatten, dass wir ihre Rezepte klauen,
Matthias: Sagen, der hat Chili produziert, also so ja okay, Mensch, wenn's kein Krochen, vielleicht ist Ruhe aufwendig, ich weiß es nicht, aber,
Matthias: Also und solche Leute profitieren natürlich nicht so davon, weil die sind ja nur für sich, haben Angst, dass jeder ihnen was wegnimmt
Matthias: Aber Leute und der Sinn der Volkstories, die wir hatten, die reinkommen sind mit dem kleinsten Paket sofort mal mit jedem Gerät haben da wie machst du das und wie macht's ihr das und wie könnte ich das machen aus der Idee.
Matthias: die Kammer sagen, wurden die meisten, die Zugang hatten wurden erfolgreich oder sind größer geworden und sind doch jemand ausgezogen. Ähm.
Bianca: Quasi Coworking im Imposten Sinne von der Idee her. Sich da einen Ort zu schaffen, wo man nicht nur die Facilities hat, sondern sich auch austauscht und und Möglichkeiten hat.
Marko: Genau, aber wenn man sich nur über die Fosilitis differenziert, dann bist du austauschbar, braucht niemand mit mehr Geld herkommen, baut das hin, ist ein bissel günstiger als du und da geht's wirklich darum, eines eine komplette Community uns Struktur aufzubauen.
Matthias: Aber da hatten wir auch den Vorteil dadurch. Wir haben ja wirklich, ich muss wirklich sagen, wir haben eigentlich,
Matthias: Jeder, der uns kontaktiert hat, den haben wir irgendwie Unterstützung gegeben. Also wenn uns wieder gefragt hat, na wie mache ich ein FoodTruck? Wir haben ja wirklich zu niemandem also
Matthias: Einen einzigen Fall erinnern, wo wir gesagt haben, so aber nein, der hat gefragt, um unseren kompletten Businessplan schicken können.
Matthias: Und habe ich gesagt, na so habe ich aber du kannst uns gerne Fragen stellen, aber das können wir jetzt net machen, aber sonst prinzipiell
Matthias: waren schon unzählige Leute hier, die einfach dann drüber geredet haben, wie kann ich das machen? Ich hatte das jetzt vorgestern in der Begehung, die wollten oder wollen für den Handel produzieren,
Matthias: und wussten aber eigentlich gar nicht, was es dafür braucht und dann und sagt, diese Informationen sind extrem wertvoll. Das ist ja nicht so.
David: Das ist auch nicht Zeit, das was du mal schnell in Google eingibst und gleich die richtigen Antworten.
Marko: Unsere Cage-Frace, die wir verwenden. Hier bekommst du Antworten auf Fragen, die du nicht googeln kannst.
Bianca: Aber ich sage mal, jetzt äh steht man da in einem einer ehemaligen Siemenskandine, die dann zwischen genutzt wurde und ihr habt's gesagt, das war dann ein bissl grinig und halt baufällig und Baustelle. Und dann,
Bianca: woher weiß man, was da reingehört in so eine Küche, wenn wenn das noch nie jemand in Österreich gemacht.
Matthias: Wie immer so halt anders machen, gewisse Dinge. Also ich glaube im Großen und Ganzen passt's natürlich. Es sind viele Kosten gewesen, die wir so nicht gesehen haben, muss ich ganz ehrlich sagen. Also allein,
Matthias: Ich glaube, da hilft's ein bissel, dass ich halt auch an technischen Bayer habe und ich auch ein bissel ein Bastler bin und mich deshalb wirklich mit vielen Sachen auskenne, aber ich wusste also ich kann's ehrlich sagen, ich glaube wir haben
Matthias: Allein Stromumbau arbeiten, einfach nur, weil's falsche falsche Leitungen dort waren oder das umlegen müssen, aber ungefähr bei 80.tausend Euro. Ähm,
Matthias: Hat keiner von uns kommen sehen, also muss man ganz ehrlich sagen, nur wenn's dann mal so also,
Matthias: Vielleicht ist Schuhtechnisch aber so ein großer Kessel. Da bist du mal bei 3sechzigund Ampere. Also da sprechen wir schon vom.
Willy: Artikelskabel.
Matthias: Richtig dicken Kabel und der gleich mal prolav Meter bei paar hundert Euro verlegen und das haben wir so nicht gesehen,
Matthias: Wir haben damals gesagt OK uns ist wichtig weil wir's eben wieder nicht wissen wie's sein wird so viel wie möglich auf Rädern zu machen,
Matthias: Würde ich halt nie mehr machen, ähm weil's umständlich ist, weil's äh,
Matthias: Reinigung auch teilweise schwer ist, ich würde heute so eigentlich es gab damals so Träger, eigentlich hätten Male-Geräte auf die Träger machen sollen.
Willy: Mhm.
Matthias: Damals nicht gewusst, würde man jetzt anders machen. Aber,
Matthias: ja dann ein Teil der Finanzierung hat man ja, aber dadurch, dass wir auch ganz gute Kontakte zu Metro gehabt haben, äh damals durch Rapsters,
Matthias: Also ich glaube, das das muss man auch dazusagen. Das hat uns extrem geholfen. Dieser Ruf vielleicht rapsters, Rapster sind welche, die helfen, die machen was, die tun was. Ähm und dann sind wir zur Metro gekommen und
Matthias: Hatten uns dann quasi unseren ersten Partner, der uns unterstützt hat in Form eines Sponsorings, dann sind wir zur Gerätehersteller gegangen,
Matthias: am Ort der äh Dienst gemacht und das hat natürlich geholfen. Wir haben halt immer den Ansatz gehabt, wenn etwas zu wenig ist, dann muss man da Gerät nachstellen. Äh.
Marko: Fitnessstudioansatz.
Matthias: Das funktioniert, würde ich sagen bis heute, wenn gleich wir ein paar Dinge anders machen würden.
Willy: Zu euren ersten Kunden gekommen?
Bianca: Darf ich noch was zwischenfragen? Was sagt der Koch dazu?
David: Ja, ich finde die Analogie eigentlich immer ziemlich cool, wenn man das Konzept, ich sage das nehme ich auch ganz gerne, wenn ich gefragt werde, ja wie kann ich mir das vorstellen mit den Geräten oder mit den Arbeitsplätzen im Prinzip kannst du's dir vorstellen wie in deinem Fitnessstudio, also du,
David: Kommst rein als und weißt einmal, was du,
David: prinzipiell alles benutzen kannst und dann schaust du je nach Paket, was es gerade frei, wo gehe ich hin, aber auch dann eben viel mit Absprache, weil wenn ich im Fitnessstudio bin und jemand ist am Gerät, wo ich gerne hingehe,
David: ähm möchte, dann geht man ja schnell mal hin und sagt, ah wie lange brauchst du denn noch und da entsteht schon gleich mal ein Austausch. Man lernt sich vielleicht kennen und dann fragt man nach einem Tipps, der tue ich das eh richtig hantieren mit der Hantel oder tue ich das Gerät jetzt, den Kipper richtig bedienen,
David: Ja, so lernt man sich dann schon kennen und ja, natürlich kann es zu ähm also führt es auch zu,
David: kann es Schreibungen führen, aber im Großen und Ganzen ist der Ausschuss Austausch der Stadt bereichern für für alle Seiten im besten Fall.
Matthias: Glaube ich, weil das Problem halt auch oft war, dass der David kann mit uns halt nicht über Kochprozesse reden, weil also wir können sagen, cool, aber das war's halt dann auch von von unserem Input und hier haben wir einfach die Möglichkeit aus Geruch,
Matthias: Einfach mit anderen Leuten zu reden, deren Prozesse anzuschauen und wenn man da offen angeht, glaube ich, kann man hier extrem viel lernen.
David: Also das ist schon cool, wenn wenn hier die Bude voll ist mit Unternehmen, Unternehmen ähm und Köchen köcheln und,
David: Man hat einen offenen Zugang und das findet der Austausch statt und ich koche etwas. Ich kann gleich,
David: zu der Person gehen und mir instant Feedback holen von Fachkolleginnen und das ist natürlich jetzt nicht bereichern und macht irrsinnig viel Spaß. Also da florieren,
David: Ideen und also mein Kopf fängt dann extrem viel zu arbeiten an und es macht auch einfach extrem viel Spaß, in die Arbeit zu kommen.
Matthias: Produkte noch immer besser vom David.
Willy: Ja wie aber wie wie schwierig war's am Anfang dann äh die ersten Rapsters der Gegenwart dann äh zu finden, die das erkennen, das Potential von eurer Idee und und dann äh einziehen.
Marko: Jein, also wir hatten die ersten fünf Kunden oder sechs waren's, glaube ich. Das war so ein bisschen Teil unserer Finanzierungsstrategie, dass wir die Bank überreden, indem wir sagen, wir haben fünf oder sechs Leute, die einen Vertrag schon unterzeichnet haben, bevor es die gehört gibt.
Matthias: Also leider also wir haben leider.
Marko: Natürlich also es war natürlich rechtlich nicht bindend, aber das zumindest irgendeiner Absichtserklärung hast,
Marko: Daten haben wir diese sechs bekommen. Ähm das die waren also das waren einfach Leute, die wir gekannt haben. Das waren jetzt doch Aid Werner, glaube ich, war, glaube ich, auch unter den Gründungsmitgliedern.
Matthias: Doch jemand der nie entzogen ist.
Marko: Ähm aber auf jeden Fall haben wir da einfach wir haben ein paar Konzepte gekam, wo wir gedacht haben, entweder wir wissen fix, die brauchen eine Küche,
Marko: Oder sie wären vielleicht interessiert an einer Küche, haben die kontaktiert und da haben wir dann unsere fünf, sechs quasi Gründungsmitglieder zusammenbekommen.
Marko: und dann in Realität war das ein großes Pokespiel, weil dieses Konzept war ja komplett ähm unbekannt,
Marko: vor allem die ersten Einzelmonate nach der Eröffnung, die ersten sechs Mitglieder waren halt da.
Marko: Alles begonnen irgendwie sich zu zu tun, aber die ersten Leute, die ersten einzel Monate als als sie dann irgendwie die Anfragen hatten oder wie sie kontaktiert haben
Marko: Sowas wie wie ich bin nicht alleine in der Küche, wie soll ich mir das teilen und so, dass sie's erklären müssen und wenn am Anfang noch nicht viele Mieter da sind,
Marko: Sehen Sie das ja auch nicht, wie das funktioniert. Heute ist es super leicht. Ich mache die Führung in der Küche. Die sehen, da arbeiten fünf, sechs Firmen parallel. Jeder versteht sofort, es funktioniert. Es stalkt im oder stalkt ihm nicht damals
Marko: wahre Situation nicht. Deswegen waren wir extrem nervös, weil wir nicht gewusst haben,
Marko: komplett verschätzt, wird es eine Nachfrage geben, gibt sie den Bedarf an dieser Küche und gibt's genug Leute, die dann auch Lust haben, parallel nebeneinander zu arbeiten und so die ersten,
Marko: Sagen ungefähr zwei Monate waren das, wo wir nicht wirklich viele Verträge bekommen haben, wo ich das wo dann schon ein bisschen so Nervosität eingetreten ist, aber zum Glück,
Marko: irgendwie hat die so rumgesprochen und dann kam der nächste Mieter und der nächste und der nächste.
David: Haben wir einmal haben wir einen Tag der offenen Tür vor.
Marko: Ja, das war eh bei der Eröffnung,
Marko: Ja, haben wir einen Tag der offenen Tür feiern, haben wir halt unser ganzes Netzwerk und so eingeladen. Ähm ja, aber es war so, ich würde sagen, so das erste Halbjahr bissel schwitzen dabei.
Marko: Aber das war eins der Projekte, dass ich ungefähr so entwickelt hatte, wie es im Businessplan geplant haben. Das ist uns so gut wie nie passiert, muss man sagen.
Marko: relativ treffend das also wirklich sehr gut entwickelte.
Matthias: Trotzdem weil wir Sales viel Energie anstecken, haben wir nie wirklich gemacht.
Marko: Ja am Anfang natürlich, am Anfang haben wir sehr viel ähm,
Marko: Es ist sehr viel also wirklich extrem viel Leute noch kontaktiert. Pauschal fragt zu der Küche,
Marko: Jetzt mittlerweile, wir haben Schalknald ein paar Google Ads aber wir wir haben halt blöd gesagt, eine Monopolstellung. Es gibt niemanden anderen wie uns,
Marko: Wenn du in Wien was machen willst, dann ist es halt einfach deutlich leichter, wenn du es bei uns einfach machst und deswegen kommen halt laufende, was.
Willy: Ich soll ja Hauptsache damals a bissel Glück gehabt, äh dass in der Zeit ja grad so Food Start-ups, das ist ich habe ich habe den Eindruck gehabt, dass du,
Willy: die Zeit sich auch ein bissel das Unternehmen geben, die was ihr Glück versuchen wollten, einfach Mittel mit Lebensmitteln, sei es mit.
Marko: Das ist jetzt eher so. Also ich würde sagen, das hat sich eher die die letzten,
Marko: Ein, zwei Jahre eingebürgert zu der Zeit. Unsere erste Annahme war so, wie du's gesagt hast, dass wir Großteils-Start-up-Kunden haben werden und dann die Sorge quasi, dass wir
Marko: die kleinen Pakete nicht genug um das generieren, es war aber genau umgekehrt, wir haben einfach Anfragen von
Marko: größeren etablierten Firmen bekommen, mit denen wir gar nicht gerechnet haben im Businessplan, die gesagt haben
Marko: im privaten Bereich und so weiter. Deswegen haben wir auch das Konzept, wir haben jetzt diese Bereiche, wo du wirklich private Produktionskohäen hast, die haben wir am Anfang anders konzipiert gehabt, die waren irgendwie geteilt und so weiter.
Marko: kannst du die wirklich alleine mieten, weil wir einfach sehen, dass es da eine Nachfrage gibt. Es gibt immer wieder größere Firmen, die wirklich große Küchen haben, die dann aber aus irgendeinem Grund,
Marko: Zwischenzeitlich für zwei, drei Jahre woanders produzieren müssen oder übergangsmäßig, weil sie sagen, ich kriege jetzt einen neuen Auftrag rein, für den müsste ich bauen, aber der der Auftrag dauert vielleicht nur drei Jahre. Das ist, ich ziehe jetzt da ein, wickle den Auftrag ab
Marko: gehe ich wieder raus und dann das haben wir gar nicht gedacht, auch weil wir die Branche aus dem Bereich gar nicht gekannt haben,
Marko: und das tat sich auch das ein guter Mix ergeben. Mittlerweile sind auch sehr viele Start-ups natürlich,
Marko: mittlerweile dann deutlich äh der Hauptfokus, aber wir haben trotzdem diese Kernmieter, die sehr große Firma noch sind, ja.
Matthias: Ich glaube auch so ein gewisser Mix gut ist.
Willy: Aber die ursprüngliche Idee war eigentlich die die Kleinen auszubrüten, bis sie halbwegs Pflücke werden und dann ziehen sie weiter oder so. Ähm,
Willy: jetzt habt ihr auf der einen Seite die Küche, da kann man Pakete buchen, kriegt dann auch die entsprechenden Kühlflächen, Lagerflächen et cetera dazu, also ist wie eine kleine Küche, die man halt
Willy: miteinander teilt oder viele kleine Küchenbereiche. Da habt ihr aber gesagt, ihr wollt ja auch diesen Teil austauschen, Office-Spaces, wo man dann äh sich gegenseitig austauscht et cetera. Also ich stelle mir das richtig so aus, einen großen
Willy: großes Haus vor mit
Willy: vielen vielen unterschiedlichsten Flächen Teile dieser Form sind halt Küchenflächen, praktische operative Flächen. Ähm seids ihr da schon so weit oder seid's ihr jetzt im von dem Lebenszyklus dieses Businessmodells äh noch mittendrin, wo's wo seid's ihr jetzt
Willy: aktuell.
Matthias: Absprechen, wie viel wollen wir von der Zukunft erzählen?
Marko: Noch nicht so weit. Wir wir wir tun gerade wir sind den Anfang schon von vielen so Bausteinen, also eine Online-Community haben wir seit Corona-Beginn eigentlich und haben da halt begonnen zu experimentieren. Wie kann ich,
Marko: gescheiterte Community aufbauen, dass dein Austausch auch stattfindest, die genutzt wird, wie ich Expertise reinbringe und experimentierender. Ähm aber wir wollen eigentlich ihnen nächsten,
Marko: Ein, zwei Jahren wirklich eine eine wirklich größere Location machen, wo wir Büroflächen alles an einem Haus andocken können,
Marko: Wo im Idealfall nicht nur wirklich operative Startups sind, die wirklich Küche brauchen, sondern vielleicht sitzt da dann,
Marko: Kassensystem, Start-up, irgendein Software-Startup drin ist, mit Essen zu tun hat, dass die alle unter einem Haus sind, damit der Austausch stattfindet. Das ist für das Software Start-up super und für die für die ganzen Fußarts natürlich auch, weil die dann gleich sagen, ah bei denen,
Marko: Äh kann ich mich gleich quasi mitm Produkt quasi mein Kassensystem anmieten oder was auch immer.
Matthias: So alles mit Lebensmittel gerade im im Lebensmitteleinzelhandelbereich oder im Gastronomiebereich zu tun hat ist quasi gibt's eine Anlaufstelle, also im Prinzip was die WKO vielleicht sein sollte
Matthias: Zweimal schon heute Zahlen aber dass das halt für die für die für die äh Gastronomie und und für.
Marko: Wirklich 360 Grad Versorgung und immer mehr Sachen andocken, dass denn wirklich Supportsystem hast, wo du hierher kommst und du brauchst dich nur noch drum zu kümmern, dass du deine Kunden kriegst, dass du ein Produkt machst und du kriegst aber von allen Ecken und Enden Support aus allen.
Willy: Also ein also glaube Cluster nennt man das, glaube ich, wenn sich wenn sich so Runnummern halt also darf man wieder ja Rap Valley.
Marko: Ich glaube es gibt so viele Begriffe. Wir wissen auch nicht, wie wir's nennen sollen, in Kubator whatever, keine Ahnung.
Willy: Ja ein Cluster habe.
Matthias: Alle Barsworts wird's dann wird's dann geben, die.
Marko: Wir werden alles alles reinpacken. Ja genau.
Willy: Okay, also das ist so die langfristige, die langfristige Vision. Ähm wie schaut's aktuell jetzt aus? Also womit äh ist müsst ihr,
Willy: Wir, eure Kunden, die Kunden untereinander ähm aktuell am meisten, was sind die größten Herausforderungen, vor denen ihr jetzt aktuell auch steht und und bisschen meistern mussten,
Willy: Musstet.
Matthias: Ich glaube, nach wie vor ist ja Unsicherheit, also man sollte wieder sagen, Corona, zwei Jahre lang, da war also normalerweise war's immer so, dass da schon Leute wieder ausgezogen sind, aber einfach immer wieder neu dazugekommen sind.
Matthias: wie dann Corona angefangen hat am Anfang, haben wir noch gezehrt quasi von denen, die sowieso da waren, aber dann ist es trotzdem langsam weniger geworden und es haben mir einfach diese diese Neuzugänge gefehlt, weil zwar schon viele oder immer wieder viele Anfragen waren, aber so ja, also das möchte ich unbedingt machen, aber,
Matthias: wieder mal das Corona vorbeigeht und dann
Matthias: da muss man sagen, man muss gedacht, okay, jetzt ist jetzt schaut's wieder mal halbwegs vernünftig aus. Jetzt kommt die nächste Krise grad oder ist schon, jetzt sind wir schon mittendrin,
Matthias: wissen wir noch nicht genau, aber natürlich verstehe ich auch viele Leute, die jetzt nicht mitten in einer Krise halt aufmachen wollen. Ähm ich würde sagen, das ist momentan so.
Matthias: Der schwierigsten, einfach weil's finanziell dann, weil da geht's dann halt um die Existenz und und sonst würde ich sagen, generell ähm,
Matthias: wir eben wieder machen wollen, was der Marko schon gesagt hat, ist so wo wo wir sehen, aber das Bedarf ist, ist, dass einfach viele kommen
Matthias: ein cooles Produkt haben, aber keine Ahnung vom Vertrieb, keine Ahnung, vielleicht auch haben von wie zeitig Hygienepläne, aber wie mache ich das eigentlich?
Matthias: produziere ich das sauber? Ähm wie wie verdrehe ich mein Produkt? Wie komme ich an die großen Player ran, wie kann ich mein Produkt verkaufen? Was brauche ich überhaupt für für Genehmigungen, dass ich das verkaufen kann?
Matthias: und da sehen wir einfach nach wie vor extrem viel Potential, dass weil da immer wieder die meisten scheitern eigentlich an sich selber ähm,
Matthias: weil die meisten kommen alleine ähm und es gibt einfach man man sieht's bei uns, wir sind drei Leute und und sehr unterschiedliche Talente und sehr unterschiedliche ähm,
Matthias: Interessen und das ist schon ganz gut und und weil ich alleine, wenn ich jetzt herkomme, würde ich halt auch von Fülle überhaupt keine Ahnung und wahrscheinlich geht's bei euch,
Matthias: genauso oder bei vielen anderen.
Bianca: Das klingt jetzt so so Co-working Kitchen klingt total nett, alles was ihr beschrieben habt, sind wirklich schöne Visionen, aber dann quasi am Herd äh,
Bianca: was sind da so die Punkte, wo man sagt, okay, da ähm gibt's einmal Bredeln.
Matthias: Typisch Medien. Ihr wollt versucht immer nur das Negative und das das Ding raus.
Willy: Du hast das Konzept vom Bauer to the People voll durchschaut.
Matthias: Ja, ich meine, gab's doch in den letzten Jahren, ich meine, die Kirche neigen auch dazu, sehr,
Matthias: Also Küchenchefs zu sein oder das auch gewohnt zu sein, allein in der Küche zu stehen und das sagen zu haben und das geht halt hier nicht mehr so und weil da gibt's einfach auch da gibt's halt dann mehrere,
Matthias: äh von dieser Sorte ähm ich würde trotzdem sagen jetzt mal, es war alles bis jetzt climpflich, also wir hatten noch keine Polizei im Haus oder Ähnliches. Ähm.
Willy: Ja aber es ist glaube ich gar net so so sehr der Skandal, den wir suchen, sondern es ist interessant zu sehen, weil weil das äh das das System äh Küche äh wie du sagst richtig äh extrem hierarchische System ist und äh die Zeit
Willy: sich ja ändert. Es ändern sich die Generationen, ich bin ja in den neunziger Jahren der gewesen, es war auch noch das Hierarchische System, sage ich mal, stark und jetzt,
Willy: Generation XYZ und was halt alles danach noch kommt, ähm wo wo diese Hierarchien zunehmendes abflachen und andere Dinge in den Vordergrund,
Willy: Geld ist immer so wichtig, sondern der Sinn ist ja auf einmal wichtig et cetera und das schlagt sicher dann A in eurem Konzept wieder nieder
Willy: mit diesem gemeinsam und natürlich auch in den Menschen, die dann dort,
Willy: Es gibt auf der einen Seite einen jungen, unerforderten Startups, die halt einfach mal Zutaten kaufen und zum Kochen anfangen und halt noch keine
Willy: zwei Tagen mehr oder weniger und auf der anderen Seite treffen noch die Dinosaurier, wo ich mich dann dazuzählen würde, äh die treffen dann quasi in dieser Zwischenzeit, dieser Übergangszeit bei euch aufeinander und das ist doch was beobachtet man da so
Willy: in diesem intergenerationalen Feld auch, was da entsteht.
Matthias: Wenn du jetzt Dinosaurier siehst, super nachher mal Rundgang durch die Küche machen, weil vielleicht kommst du dann drauf, das bist doch nicht so schlimm. Ähm oder also es gibt schon einen, nein, es gibt den also es gab auch Fälle, muss man jetzt, da braucht man nix beschönigen in der Vergangenheit. Äh,
Matthias: wo es also gerade bei uns, sage ich jetzt mal, bei Rapsters, wir haben haben sehr viele äh junge Studentinnen bei uns angestellt und da gab's schon Situationen, wo dann Mitarbeiter von anderen Firmen,
Matthias: als sie angesprochen haben in einer Weise, die wir nicht tolerieren ähm muss aber dazu sagen, also es,
Matthias: der kritischste Fall war schon wieder zwei Jahre her, dann aber die Firma sofort reagiert und den gekündigt,
Matthias: also das tolerieren wir auch nicht und da gibt's auch kein Platz dafür. Ich finde aber natürlich diese Spannungen, also ich ich,
Matthias: Vielleicht ich diskutier sehr gerne, sagen wir mal so ähm
Matthias: immer ganz spannend eigentlich auch wenn ich dann mit den Leuten da rede und versuche eben diesen diesen neuen Weg, diesen diesen vielleicht mit
Matthias: vielleicht mehr von selbst Erfahrung auch geprägt ist, auch mit ihnen zu reden und versucht das zu erklären und und also macht es auch Spaß, aber natürlich ist es manchmal, was denkst du's,
Matthias: was ist eigentlich los mit euch.
Marko: Verschiedene soziale Schichten, die aufeinander treffen. Also wenn du jetzt ein ein großer Betrieb,
Marko: extrem viele Hilfsarbeiter angestellt, die ein ganz anderes Leben führen, als wenn dann die Startups da sind oder bei uns dann die ganzen studentischen Mitarbeiter kommen, die ein ganz anderes Wertesystem haben,
Marko: Sprache haben und da natürlich,
Marko: Die Großunternehmen sind oft auch so, dass sie dann in ihrer kleinen Koje bleiben, die machen ihr Ding,
Marko: Start-ups sich halt Austausch mit dem großen Unternehmen ist es in der Realität auch wurscht, ob da jetzt ein anderer ist oder nicht. Dem wär's wahrscheinlich am liebsten, wenn er alleine wäre. Aber,
Marko: und das hängt natürlich aber auch von Großunternehmen ab. Wir hatten noch große Betriebe hier, die wieder anders eingestellt haben. Wir sehen doch von der Geschäftsführung ab. Was erwartet sich die Geschäftsführung, davon hier zu sein? Und bei den Start-ups ist sie wieder ganz anders da, die sind wirklich,
Marko: Sehr oft,
Marko: Von Anfang an sehr offen, die wollen lernen, vor allem die Quereinsteiger, die die wollen das alles richtig aufsagen. Natürlich gibt's auch auch Köche, die neu anfangen aus der alten Schule sind, die von Anfang an eher alles besser wissen quasi. Also du,
Marko: alle möglichen Charaktere, alle möglichen sozialen Schichten. Das ist also ein wirklicher ein Kochtopf, wenn man so sagen will, die von.
Matthias: Aber das kann noch, aber ja an Brennpunkte, aber das kann eben wie gesagt, es kann auch.
Marko: Brennpunkt, ja. Deswegen heißt's hier auch Herd.
Willy: Es heißt auch zu viele Köche verderben den Brei, aber ähm wie bringt sich das unter einen Hut oder unter einen Deckel oder in einen Topf rein, diese ganzen unterschiedlichen ähm ähm Einflüsse.
Matthias: Noch ein paar solche solche Wortspiele raus, dann antworten wir.
Marko: Erstens einmal gute, gut durchdachte,
Marko: Pakete einfach quasi einmal, dass halt strukturiert ist. Wer war's, wie wo bekommt dann noch wie die Küche aufgebaut ist quasi, wer was wie nutzen kann,
Marko: viel Kommunikation einfach, also wirklich wenn irgendwas nicht so läuft, wie es sollte, dann einfach reden mit den Leuten. Es ist nicht mehr klärend.
David: Natürlich muss der Service, der von unserer Seite kommt, der muss in erster Linie passen, weil wenn wir dann anfangen Regeln,
David: aufzustellen, die halt ein für ein gutes Miteinander äh nützlich sein sollen und dann passt aber der Service von unserer Seite an gewisser an gewissen Stellen nicht. Dann beginnen die Mieter auch gleich, sagen sie, ja dann,
David: Mache ich das halt auch nicht so, wie ihr das sagt, sondern das ist dann schon auch essenti.
Willy: Fühlt ihr euch in eurer Rolle auch wieder einsam in in bei Hert dann wieder in dieser Vorbildrolle und und Ding? Wir haben halt jetzt Thema Einsamkeit in Folge 1 schon gehabt.
Matthias: Ich find's fast, also ich äh ich würd's fast sagen, weil's dann doch auch Firmen gibt. Es sind ja viele dann quasi einsame hier und ich ich ja das wieder ich rede noch gern und das macht dann auch Spaß und auch mit anderen, die in ganz anderes System fahren,
Matthias: also ich würde sagen Herd wirklich der Einsamkeit entgegen, bei mir zumindest, ich weiß nicht, dass bei euch.
David: Ja würde ich schon auch sagen, also wenn ich jetzt dran denken würde, wir wären wieder in unserer alten Küche und wo einer in der Küche, wo nur wir alleine sind, das wäre Pfad, langweilig.
Marko: Wenn du ein Gespräch suchst, dann findest du's hier.
Matthias: Manchmal befindet's auch dich.
Willy: Jetzt sind wir eigentlich geht's ja bei Herd um um Kochen, aber ich finde jetzt eigentlich den den Aspekt sehr, sehr spannend, den du jetzt auch vor angesprochen hast ähm mit diesen unterschiedlichen,
Willy: Es gibt die Alten, die hier die Haribi da, der hat Küche wirklich effizient,
Willy: ja, ist so gesehen und schlecht, weil es ist geht ja auch um Prozesse et cetera und dann gibt's eher die Selbstverwirklichung das gibt den den den idealistischen äh Unternehmer oder die Unternehmerin und dann gibt's gibt's
Willy: sage ich mal Küchen, äh Küchenhilfsarbeiter, äh eventuell äh aus ganz anderen sozialen Schichten wieder, ja? Ähm,
Willy: viel Potenzial für Konflikt, sage ich mal, sprachlich, äh kultureller, was auch immer. Ähm aber wie holt man da die die diese Vielfalt raus? Ähm,
Willy: geht's das oder ist das eher romantisch das zu sehen.
Matthias: Ich muss dazu sagen, ich ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich da 100 Prozent recht gebe. Du gesagt hast, dass man man muss da quasi so sein, also die Ältere habe ich gesagt falsch verstanden, aber du gesagt hast, die Älteren, so ist es hier rakisch, es muss ähm muss quasi absolut,
Matthias: also quasi es hat eine Berechtigung, da bin ich mal oder glaube ich sogar, würde ich sogar sagen, das glaube ich nicht, wenn ähm wir haben sehr strenge Prozesse eigentlich und trotzdem haben wir noch nie mit einem Mitarbeiter,
Matthias: in der wirklich jetzt scharf angeschrien oder also wie's das teilweise auch hier passiert, also es gibt auch Leute, die dann sehr viel schreien, wo dann wir auch schon aktiv und sagen,
Matthias: Aber vielleicht nicht nur sagen so, hör auf damit, sondern auch einfach versuchen, Verständnis zu haben, so auch auch quasi im zu okay nicht zu erklären, das klingt nur so belehrend.
Matthias: darüber zu reden, äh dass das auch wahrscheinlich eine eigene Überforderung ist in dem Moment, weil,
Matthias: das bringt ja auch langfristig nix. Ich meine man muss ja sagen, gerade die Coronapandemie hat gezeigt,
Matthias: wie eigentlich um wie's um diese Branche grad steht, wie viel eigentlich dann weggegangen sind und die fehlen uns jetzt grad alle, weil jetzt suchen wieder alle und ich glaube das funktioniert so auch nicht und ich merke und,
Matthias: Grad bei unseren jetzt ein neuer Schwall grad von Jungen kommen, die alle teilweise unter 20 sind oder um die zwanzig. Also ich glaube,
Matthias: wär's mein Gefühl, wenn ich mit denen so umgehe, wie wie's vielleicht einfach in der klassischen Küche wäre, dann hätte ich nach einer Woche keine Mitarbeiter mehr. Also ich.
David: Nicht. Und auch zu guter Recht.
Matthias: Ey, also ich will dich doch nicht verteidigen und deswegen glaube ich nicht, dass das dass das eigentlich eine eine Berechtigung hat. Ich verstehe also, es hat eine menschliche Berechtigung, dass man ab und zu überfordert ist und das kommt dann vielleicht raus.
Matthias: Aber dann finde ich es wichtig, dass man auch wieder in sich geht und sagt, okay, das war jetzt einfach nicht notwendig und dann einfach drüber redet. Aber natürlich ja.
Willy: Äh sieben verschiedene Führungsstile äh für sieben, sage ich sage jetzt sieben. Drei für sieben unterschiedliche äh Zugänge
Willy: sage ich mal oder habt ihr einen neuen Führungsstil, so quasi für Soko-Cooking-Bereiche, wo einfach so ganz unterschiedliche Lebenswelten äh aufeinander treffen.
Marko: Ein Einführung, es ist immer dasselbe, es ist ein Versuchen zu verstehen,
Marko: zuzuhören und dann halt also zu reagieren und es gibt halt gewisse Grenzen, die natürlich nicht überschritten werden können, aber wenn das halt nicht außerhalb dieser Grenzen ist, sondern es vielleicht einfach nur irgendeine ein Missverständnis oder was weiß ich, ist,
Marko: das ist immer unser Zugang, dass wir versuchen nicht rein emotional drüber zu fahren oder was auch ich, was auch immer, sondern sicher da anzuhören, was ist was ist der Grund?
David: Ich würde sagen, weil du gesagt hast, das ist Einführungsstil. Ähm man kann vielleicht schon sagen, es ist Einführungsstil, aber dieser Führungsstil ist dann, glaube ich, ein sehr,
David: Individueller Führungsziel und in dem in dem Sinn vielleicht auch halt zig verschiedene oder für jede ähm Person und für jede Situation ein ein angepasster für uns.
Willy: Management-Stil.
David: Der sich im Laufe der Jahre entwickelt und auch noch immer weiterentwickeln wird und eben auch halt durch stetiges Hinterfragen,
David: kommt man dann auch mit der Erfahrung drauf, okay in der Situation hätte ich vielleicht eher so reagieren sollen, wie ich damals in dieser Situation reagiert habe und ja und so lernt man das halt mit der Zeit und das ist dasselbe mit den eigenen Mitarbeitern bei Rapstars aber genauso wie bei den Mietern,
David: Ähm du musst halt auf die individuellen Bedürfnisse und die individuellen Probleme ähm versuchen einzugehen, um dein Ziel zu erreichen, was du mit dem mit der Führung erreichen.
Marko: Individuell, also ist wirklich es gibt Firmen, wirklich etablierte Konzerne,
Marko: Konzerne sind etablierte, größere Firmen, die hierherkommen mit einem sehr klassischen gastronomischen Team, wie man sich halt einfach vorstellt.
Marko: aber gar nicht so verhalten, wie man so sich jetzt klischeeweise erwarten würde, den hier und sie sagen, boah, ich finde das so super und
Marko: urhilfsbereit, helfen den anderen, merken, da ist vielleicht eine zwei zwei Mann-, Zwei-Frau-Firma,
Marko: Firma, die gerade einen Krankenstand hat und irgendwo, ich weiß nicht, wie ich meinen Auftrag machen kann und dann helfen die schnell mit und kochen da mit, also es es hängt wirklich.
Willy: Also ganz neue neue äh äh Funktionen im Endeffekt funktionaler Sicht sieht, die da entstehen durch das, dass einfach äh in diesem Kontext die Firmen und Menschen da miteinander arbeiten.
Marko: Eine eine Story, die ich die ich äh wahrscheinlich nie vergessen werde. Es gab der Basel, der mittlerweile bei uns arbeitet, früher bei.
David: Aber auch an die Story.
Marko: Ja, er hat hat in einer bei einer anderen Firma gearbeitet und er wurde ähm,
Marko: äh kommt aus Syrien, konnte damals noch wirklich gar kein Deutsch und warf alleine für für die Produktion verantwortlich,
Marko: soll ein österreichisches Catering zubereiten und der war halt alleine hier und die Küche hat komplett ausgeschaut, ja,
Marko: war nicht fertig. Dann ist ein äh ein Koch von einer anderen Firma gekommen,
Marko: hat das gesehen und hat halt versucht herauszufinden, was ist da los und ja Catering muss fertig werden, ich kann österreichisch nicht kochen, werde halt kein Rezept, dass er nicht gut geschmeckt. Das war halt irgendwie er hat halt nicht gewusst, ich glaube es waren die falschen Rezepte.
David: Na ja, dann härter ein Gulasch kochen sollen für ein Catering und ähm er hat Rezepte, weil er gesagt, er weiß nicht, wie das geht. Er hat ein Rezept aus dem Internet geschickt bekommen, quasi von von der Geschäftsführung. Und,
David: Und hat halt nachdem gekocht und aber wenn du's noch nie gemacht hast, hilft dir auch ein Rezept nicht unbedingt.
Willy: Grad Pancolöch ne.
Bianca: Schmecken soll.
David: Genau und noch dazu glaube ich war's auch mit Schweinefleisch. Ähm was halt was er dann auch nicht ähm probieren ähm konnte,
David: Ja und er hat's aber gekocht und ähm eben der der Koch aus der anderen Firma ist vorbei gegangen und hat's gekostet, hey das kannst du nicht kannst du nicht servieren und und ihm war's wohl unangenehm er war extrem hilflos,
David: Ganz unangenehm zum beobachten und zuschauen und der Koch aus der anderen Firma hat dann in meinem Gulasch angesetzt und hat immer perfektes Gulasch gekocht und ja, hat,
David: Stunden seiner eigenen Zeit Arbeitszeit investiert dem Kollegen aus der Gemeinschaftsküche zu helfen,
David: und ja das sind sehr schöne Geschichten, die man dann trotzdem ähm an einem in einem ganz an einem ganz gewöhnlichen Tag halt hier so erleben kann eben diese Unterstützung auch und selbst wir hatten jetzt vor Kurzem ist unsere ganze Produktion ausgefallen äh mit Corona.
David: Und und und ich bin weggeschwommen und eben was der Marco vorher angesprochen hat, ein anderer Mieter, ähm der gerade ein paar Personen
David: hatte die nicht voll ausgeschöpft waren mit ihrer Arbeitszeit. Hat er gefragt, ob's ob er uns eine Person eben schicken kann am Nachmittag, der uns hilft und das war ein ein Segen. Also jedes Mal, wenn ich ihn jetzte will ich ihn umarmen.
Matthias: Dann kommen sie wieder zu mir. Ich sage, das David ist übergriffig.
David: Immer dasselbe.
Willy: Aber ich habe jetzt vorher gesagt, ihr habt's jetzt a Monopolstellung. Das was ihr sagt, haucht sich total äh äh sehr sehr spannend an und wir haben a so a
Willy: so a so a so a Sektion und da möchte ich das vielleicht auch langsam überleiten Richtung Trends und und und Zukunft. Ähm wir haben so Sektion ähm,
Willy: Warum seid ihr immer noch am Monopol? Seids ihr mit diesem Konzept, das ist äh Coco King Spaces, wo es offensichtlich net immer ganz einfach ist, diese Dinge unter einen Hut oder einen Deckel oder wie auch immer zu bringen. Ähm,
Willy: Funktioniert das Konzept,
Willy: Glaubt ihr, weil oft ist man a Monopol für die anderen erkannt haben, dass net funktioniert und diesmal halt so quasi bis zum Monopol. Ähm oder einfach wirklich ganz am Anfang eurer Zeit.
Matthias: Also ich ich glaube ein also ja also ich glaube ein großer Punkt ist einfach dass es einfach extrem teuer am Anfang ist. Du musst einfach also wenn du dich grad die Küche fertig vorfindest so wie wir äh dann bist du halt gleich einmal irgendwo in die Millionen drinnen,
Matthias: wer investiert, weißt schon? Ja und wer investiert nebenbei einmal so, also das heißt.
Marko: So junges Geschäftsmodell, wo weltweit experimentiert wird, was der beste Weg ist, dann riskierst nicht einmal zwei Aufwärtsmillionen, um zu schauen, ob's läuft. Da gibt's bessere Wege, Geld anzulegen quasi,
Marko: das ist halt einer der Gründe. Zweiter Grund ist Wien ist jetzt nicht die größte Stadt der Welt. Die Frage ist.
Willy: Aber die Schönste, oder?
Bianca: Wir Wiener sind das anders.
Marko: Die Frage ist, ob Wien überhaupt eine zweite Küche brauchen würde. Das ist halt das nächste Punkt. Und wir sind ein Monopol im Sinne von, es gibt nicht etwas Ähnliches wie uns,
Marko: Die Frage ist, ob's überhaupt braucht in Wien. Ähm aber du kannst natürlich in äh,
Marko: Du kannst deine eigene Küche machen oder du kannst dich untermieten in in anderen Küchen. Also das geht natürlich schon, da da haben wir quasi Konkurrenz, aber dieses Supportsystem ich glaube auch nicht, dass es das Sinn macht, dass das fragmentiert ist, dass es da zwei
Marko: Orte gibt. Das,
Marko: einfach vom Konzept her keinen Sinn machen, weil die Kooperation eben wichtig ist und das sollte alles gebündelt werden und ja, die Einstiegsbarrieren sind extrem hoch, deswegen gibt's jetzt nicht viele Leute, die damit zum Experimentieren anfangen
Marko: wir schon da sind, diese noch mehr der Anreiz geringer, das hier zu machen.
Matthias: Und du kannst eben nicht also was bei Rapster so du fängst das Gebrauchtnamen und handelst ihn hoch und du hast am Anfang vor einem Brocken und du kannst nicht eine Miniküche machen und dann aus dem Gasthaus ein Coworking-Küche, also das funktioniert halt einfach meistens baulich nicht wegen Lüftung und und und
Matthias: Ist das einfach ja einfach ein schwieriges Geschäftsmodell auch und und ich meine gut in Amerika gibt's ein paar aber Amerika der Markt ist.
Marko: Auch nur in nicht so, dass es in einer Stadt zwei, drei oder so gibt,
Marko: Natürlich es gibt schon Städte, wo äh zum Beispiel Julian Kitschner glaube ich zwei Orte und ich glaube in Amsterdam gibt's auch eine Küche mit 2 Locations, aber da sind halt da muss auch die Szene groß genug dafür sein,
Marko: und darüber lässt sich diskutieren, ob das in Wien jetzt der Fall wäre zum Beispiel.
Bianca: Wart's ihr ähm Foodtruck technisch noch mit der Holzversion damals und jetzt mit diesem Konzept
Bianca: ähm sehr innovativ und mit allen Hürden, die das so mit sich gebracht hat
Bianca: warum gerade ihr und uns seid, warum seid ihr so? Äh und auf der anderen Seite, was was hat sich denn in den letzten zehn Jahren generell in dem Bereich so meisten entwickelt und verändert?
Marko: Also warum wir, ich glaube, da müsste ich zum Psychologen gehen, um das rauszufin.
Matthias: Ja ich glaube also die die Frage kommt,
Matthias: generell kommt doch oft, warum haben wir das immer weiter gemacht, weil es einfach ein paar Punkte gegeben hat, also das haben wir heute gar nicht erwähnt mit dem Foodtruck dann Motorschaden und gerade den Akku investiert, wieder mal Pleite und was machen wir? Wir kaufen einen zweiten Foodtruck, also da kommt immer die Frage
Matthias: warum eigentlich und ich ich habe mir echt schon dann oft Gedanken gemacht, weil ich irgendwie auch gerne eine Antwort geben würde. Ich werde also ich ich glaube schon,
Matthias: Es gibt einen gewissen die diese Selbstständigkeit erstens mal einen gewissen Drang mitzugestalten. Ich glaube.
Matthias: Also nicht, dass das nicht nicht geht in wenn du also wenn du wenn du nicht selbständig bist, aber.
Matthias: Sie soll ja für uns einfach, wir wollen aktiv mitgestalten, wie das morgen ausschaut. Ich glaube, das ist so ein Punkt, das das bringt viele Opfer, aber das ist muss halt dann jeder für sich selber, glaube ich, ausmachen. Und ich glaube, was trotzdem immer ein Faktor für mich ist oder eine Motivation,
Matthias: Also auch so was wie heute, das dann auch wieder mal zu erzählen, auch wieder einen alten Erinnerungen zu schwelgen. Ähm auch dann andere Leute kennenlernen, die die die Welt vielleicht,
Matthias: auch wahrscheinlich in meiner Sicht zu einem besseren Ort machen, die dann vielleicht aber Kunde auch von also ich,
Matthias: zum Beispiel der halt dann wo dann der dann immer wieder in unser Lokal kommt und der,
Matthias: der hat so viel auch auf auf die junge Generation, das finde ich so cool, was der macht und der geht dann aber der geht zu uns essen und man freut sich da einfach, dass man dann mit solchen Leuten auch quasi,
Matthias: priviligiert und in Anführungszeichen ist mit denen abzuhängen und mit denen zu sprechen und sich auszutauschen. Ich glaube, das sind immer so die und,
Matthias: diese für mich was bei euch so ist, aber für mich dieser Lebens, wo ich sage, geil, ich möchte da weitermachen und dann natürlich morgen, also wenn ich grad,
Matthias: früher denke an die Küche, wo jeden Tag einmal dann was Gerät kaputt, dann wird das Klo wieder verstopft, dann war da sind dann stehst du auf einmal da und kannst Klo sauber machen und denkst dir, hörst, wie wie gibt's das eigentlich? Ähm,
Matthias: Die Momente gibt's und dann natürlich zweifelt man dann, aber ich glaube trotzdem am Ende ist es dann einfach wieder so cool, einfach da.
Matthias: Eine Geschichte zu erzählen zu können, vielleicht auch Leute zu inspirieren, äh äh die dann vielleicht das auch machen oder was in die Richtung machen und ich ich glaube, das ist für mich mein.
Willy: Was macht er nun, was macht ein Unternehmer aus? Also das ist ja im Endeffekt der Kern da, was heute was macht äh Unternehmer oder Unternehmerin unternimmt irgendwas, ja? Die bleiben irgendwie dran, setzen Dinge um
Willy: ja? Was ist jetzt, du hast jetzt offensichtlich äh äh,
Willy: Faszination, Leidenschaft ist jetzt da bissel durchgeklungen. Ähm was ist so die Kern-DNA von einer Unternehmerin von einem Unternehmer? Was braucht ihr? Was ist so.
Marko: Glaube extrem geladene Frage, weil auch die Frage ist, was für ein Unternehmen, es gibt verschiedene Arten von Unternehmen, es gibt Lifestyle-Unternehmer, die,
Marko: sich denken, ich stelle mich eigentlich gern in einen Foodtruck rein und für den Rest meines Lebens stehe ich dadrin, brate meine Burger, bin auf den Festivals, das ist mein Lifestyle.
Marko: Hand komplett anderer Art von Unternehmer.
Matthias: Ist auch erfolgreich oder ist wie in seiner.
Marko: Er ist auch für sich, für seine Definition und ich glaube, ein Unternehmer, ein ein erfolgreicher Unternehmer ist der,
Marko: bewusst ist, was er mit dem Unternehmen erreichen will und da halt seine Ziele erreicht, ob das jetzt heißt, ich möchte einen Lifestyle Unternehmer sein und ich möchte mit meinem Truck da die ganzen Events im Sommer abfahren, verdiene dann mein Geld und im Winter mache ich dann Pause. Der ist auch erfolgreich,
Marko: Unternehmer wird Erfolg wieder anders definieren jemand der fähig ist quasi sich vorzustellen was er will und dann auch die Schritte setzt und das zu erreichen. Ja also ich glaube das wird.
Matthias: Eh nicht ich eben weil es gibt auch welche die sagen einfach ganz klar ich will ich will Cash machen, ich will Geld verdienen.
Marko: Was war so legitim ist und dann der muss aber du musst ehrlich genug sein, sich das zu sagen und dann muss man auch so arbeiten, dass man dorthin kommt und wenn man das kombinieren kann, dann ist man am Unternehmen.
Willy: Wie man die Hypothese gehabt, also ich für mich persönlich subjektiv, dass man eine gewisse Art von Hartnäckigkeit, teilweise Sturheit et cetera braucht äh um,
Willy: und und und Zuversicht, damit man dranbleibt, wenn's schwer wird, also wenn's dann die Extrameile gehen muss oder sowas, was verbindet all diese Unternehmer, den den also kannst unterschiedliche Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen, die aber alle ernst sind, nämlich Unternehmer,
Willy: ob ob du bissel mehr persönliche Suchemission rauszufinden. Was ist denn diese eine oder diese zwei Eigenschaften, was die sowas die Leute ausmachen.
Marko: Also ich ich für mich weil um auf die vorherige Frage der Matthias vorher beantwortet hat für mich persönlich ich denke immer an der Sandkastenbeispiel. Ich ich,
Marko: Irgendwie,
Marko: fühlt ihr das Ganze nicht so ernst an, was passiert, weil ich das Gefühl habe, wir haben eine Spielwiese geschaffen und wir können unsere Ideen quasi laufend verwirklichen und im Sandkasten bist du auch nicht zufrieden. Du brauchst halt dann
Marko: Schloss, dann schaust du's an, findest es nett, aber du willst dann irgendwie auch was Neues machen, du willst dort,
Marko: Nicht für die nächsten zehn Jahre dir das selbe Dinge anschauen, deswegen kommen halt immer neue Sachen dazu und du hast halt diesen du hast dein dein du,
Marko: schaff dir mal einen Ort, wo du halt einfach deine Ideen laufend verwirklichen kannst und deswegen kommt auch immer wieder was dazu.
David: Ich glaube, man braucht einen extrem langem Atem.
Marko: Das stimmt, ja.
David: Sehr widerstandsfähig sein und man muss mit Niederlagen und Enttäuschungen ähm,
David: umgehen können und auch daraus wieder neue Motivation und Kraft schöpfen können, aber auch so quasi diesen Pizz haben und ist quasi den den Leuten nochmal zu zeigen, dass man's doch ähm besser kann und.
Marko: Aber man muss auch wissen, wenn man aufhört.
Matthias: Ist ein gutes Endding für den.
Willy: Hat jetzt grad den Podcast beendet oder was? Was denn.
Bianca: Willi ähm meine Frage ist nämlich vorhin eigentlich in die Richtung gegangen, welche äh Dinge sich in den letzten zehn Jahren im Lebensmittelbereich verändert haben.
Matthias: Ja stimmt, das haben wir. Zum Auslassen, ne? Entschuldigung, ich hab's.
Willy: Was waren ne das waren die Trends net aber bissl was sind die großen Trends im im in dem Bereich gewesen, was.
Matthias: Ich also weil weil du sollen wir noch erzählen oder.
Willy: Ach so, ja warum du wann du jetzt wieder anfangen willst, jetzt hast du grad.
Matthias: Ähm ja der Zug aber es gibt sie immer bei jeder guten Show. Ähm ähm,
Matthias: ich glaube ähm also weil du auch gesagt hast, das war früher so ein Trend. Ich sehe das auch, also vielleicht sind wir da jetzt noch mehr drinnen. Also mir kommst du
Matthias: Also mal anders, ich glaube, dass die Märkte einfach jetzt bereit sind für neue Produkte beziehungsweise also
Matthias: REWE oder Spar denke, man sieht, was sich in den letzten Jahren da und hat mit dem Erbenregal und da und jeder versucht irgendwo so seine Produkte zu finden.
Matthias: und,
Matthias: und quasi nur Produkte, die es nur dort gibt und ich ich verstehe auch den Sinn dahinter, weil ich gehe auch dorthin, wo es vielleicht nur ein Produkt gibt, was ich will und dann kaufe ich gleich ein Rest, also wenn man jetzt vom vom LEH reden.
Matthias: Lebensmitteleinzelhandel. Ähm,
Matthias: äh dann und ich glaube, dass es da einfach jetzt mittlerweile viel leichter geworden ist, weil früher in einen Spa reinzukommen, war fast ein Ding der Möglichkeit oder und,
Matthias: Ich habe das Gefühl, da sucht sich jetzt so viel an neuen Produkten, dann ist natürlich also Fleischersatz ein also die letzten zehn Jahre, ich glaube vor zehn Jahren gab's das kaum.
Marko: Vegetarisch allgemein, wenn man's auch unsere Verkaufszahlen hernimmt. Wir haben begonnen Veggieanteil unserer Verkaufszahlen. Ich glaube so zwanzig, fünfundzwanzig Prozent
Marko: letztes Jahr waren wir schon bei glaube fünfundvierzig Prozent oder so und wir haben halt ein Mainstream-Publikum im Prinzip du merkst auch in den Regalen und um ein bisschen philosophisch zu werden. Ich glaube, was ich in den letzten,
Marko: Jahren, wo sich in den letzten zehn Jahren geändert hat, was dazu führt, dass es viele dieser kleinen Marken gibt und die dass die,
Marko: Großen sich öffnen, dir reinzuholen und warum Kunden daran Interesse haben ist, weil,
Marko: extrem viel halt mittlerweile virtuell sich abspielt. Man ist Disconnected. Du hast irgendwie nix angreifbares mehr und die Leute sehnen sich danach zurück zu diesem Handwerk und und Dinge zu haben, die irgendwie aus ihrer Nähe kommen, dass wo sie irgendein ein Gesicht dahinter haben,
Marko: sich dann vorstellen, der sitzt in seiner Werkstatt und da macht er das und das und er tut alles mit Hand, auch wenn's manchmal vielleicht gelogen ist, wenn man vorher drüber geredet haben, bei der Lebensmittelindustrie, aber ich glaube, die Leute sehnen sich danach, wieder diese diesen,
Marko: Diesen Cornex zur Realität zu bekommen und deswegen hat dieser Aufschwung einfach viele kleine Marken, Nischenmarken und so weiter als Kontrast zu den ganzen anonymen großen Dingen.
Willy: Ja. Ähm.
Bianca: Ich bin schon glücklich.
Willy: Du bist schon glücklich. Okay. Ähm waren wir,
Willy: guter Markt hat sich in den letzten Jahren verändert, der wird sich auch weiter verändern. Wir waren vorher a bissel bei der Frage mit äh wo seids ihr jetzt grad mit eurem Geschäftsmodell und ist das gekommen um zu bleiben oder äh kommt was Neues?
Willy: noch. Ähm
Willy: Was sind so die die Trends aktuell, auf denen ihr reitet, äh auf denen ihr äh quasi die die dieses die Business-Modell befeuern
Willy: ist dieser Trend, wo ihr da drauf sitzt, überhaupt der Trend oder ist ein Tränchen? Ist es ein Megatrend, auf den man wirklich reiten kann? Oder wie steht sie generell zum.
Marko: Innovation ist kein,
Marko: Trend. Ich meine, unser ganzes Wirtschaftssystem basiert darauf, dass neue Sachen kommen, neue Märkte erschlossen werden. Deswegen eine Plattform für Innovation zu bauen, was wir im Prinzip machen für Essen.
Marko: ist kein Trend, das ist einfach die Basis für alles, ob das ob jetzt Megatrends bei uns,
Marko: Verwirklicht werden oder kurze Trends. Wir sind auch die Plattform, auf denen das gemacht wird. Deswegen von dem her glaube ich, sind wir safe.
Matthias: Ich muss auch dazu sagen, ich glaube wir sind wir sind's eigentlich wohl schlecht und beantworten, weil wissen, ich hab's Gefühl, wir sind immer vorbei beim Trend.
Marko: Wieder zu früh, ja.
Matthias: Früh oder zu spät oder interessiert uns nicht oder.
Bianca: Das kommt mir leicht bekannt vor.
David: Ja ich habe auch das Gefühl ich bekomme die Trends immer dann mit wenn sie irgendwie schon am Abflachen sind und wann ist das passiert?
Matthias: Keine Ahnung gerade im im Restaurantbereich sieht man ja dann war's vor ein paar Jahren, was der Burger, der auf einmal gekommen ist, was eigentlich vorher fast Monopol war von McDonald's, ist auf einmal gekommen, dann ist er mal jetzt ist die Pizza wo's gefühlt jede paar Wochen neue Pizzeria aufmacht, alles gut, also aber,
Matthias: Und dann, damals Pokepohl, jetzt vor zwei Jahren macht jetzt wieder Pokepow. Also das ja und wir sind da nie dabei, also keine Ahnung.
Willy: Frage, wann kommt denn wann kommen die endlich?
Matthias: Ja, ich glaube David.
David: Ja. Ich frage mich die ganze Zeit, wann macht jemand Couscous in ein Rap hinein?
Marko: Das macht niemand.
David: Aber vielleicht ist das halt vielleicht ist das dann nicht mehr gut das macht keiner.
Matthias: Muss ich leider sagen, ich werde.
David: Gleichzeitig, ich würde mich freuen, wenn's jemand nachmacht, der aber gleichzeitig will ich dann auch schimpfen.
Matthias: Zwar anders, aber ich denke mir, dass manchmal also dass das Produkt, also,
Matthias: das Gefühl, man kennt das halt. Man sagt, man war jetzt irgendwo im Ausland und hat halt urgeile, wenn ich's jetzt Tacos gegessen, dann kommt man zurück, wo könnte's das in Wien geben und ich habe manchmal so ein Problem von uns, weil niemand wird sagen, boah ich habe im Auslos so geile Raps und Couscous gegessen,
Matthias: in Wien endlich,
Matthias: dass uns das ein bissel fehlt einfach, dieses dieses wo man sagt, boah ich habe das mal so gutes Gäste und dann suche ich mir das hier. Das hätte ich jetzt ein Problem von uns, aber gut, jetzt ist,
Matthias: können wir nix.
Bianca: Jetzt ist spät, ne.
Matthias: Jetzt jetzt raten wir da auf dem.
Bianca: Ihr war apropos reiten und zu spät jetzt vorher ähm in unserer ersten Folge, wo's um um euch und wir jetzt äh auch als als Startup oder als als Team aufgestellt, hat's darüber gesprochen, dass ihr schon in den letzten zwei Jahren viel umgedacht
Bianca: dass ihr Dinge in Zukunft anders macht, auch äh um um das Privatleben und des Ausgleichs, der Priorität willen, wie genau schaut das aus?
Bianca: Was kommt in den nächsten Jahren? Was hat sich jetzt.
Marko: Auch also überdenken, wofür wenn Geld am Monatsende übrig bleibt in der Firma.
Marko: Wo jetzt wo wir das ausgegeben. Früher war's immer so,
Marko: Wir sparen einen gewissen Klumpen-Zahn, weil wir haben ein Ziel, wir wollen eine Filiale eröffnen, das kostet's was weiß ich, wie viel 1tausend Euro und dann das hat immer Priorität gehabt, alles andere wurscht und jetzt ist es anders. Jetzt überlegen wir, okay wir wollen eigentlich, dass wir eigentlich ein,
Marko: relativ bequemes Nine to five Leben führen können,
Marko: Was ist da für notwendig, was Strukturen müssen wir schaffen? Das kann heißen, dass wir eine Person äh anstellen müssen, die bestimmte Aufgaben übernehmen
Marko: wir dann auch als Investment betrachten müssen, weil wir die ja vorfinanzieren müssen, weil unser Unternehmen quasi noch nicht groß genug ist, um sich das zu leisten. Das ist dann aber,
Marko: eine Form von Investment ist einfach dieser dieser Gedanke, was alles als Investment gesehen werden kann, dass man das undefiniert, damit man Entscheidungen treffen kann, die dann es auch möglich machen, ein anderes Privatleben zu führen für uns
Marko: aber auch für die Mitarbeiter, weil es gibt äh Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die wirklich eben die Extrameile gehen,
Marko: aber nicht unsere Intention, also dass die permanent sind. Wir wollen eigentlich, dass die sagen können, ich habe einen wirklich coolen Arbeitgeber, ich kann mich hier selbst verwirklichen und ich bin nicht überarbeitet und das dieses diese Kombi zu schaffen, das ist halt ein Anliegen von uns und,
Marko: Jetzt investieren wir halt in diese Richtung. Und wenn wir jetzt quasi neue Projekte starten, dann überlegen wir von Anfang an, wie wie wirkt sich das auf die Arbeitsbelastung aus,
Marko: kann ich das von Anfang an so machen, dass es eben nicht dass wir durchgehen am Limit.
Matthias: Ich habe bloß sogar so ein komplettes Anders sagt, aber das ist nur persönlich für mich, weil ich gemerkt habe, äh
Matthias: Ich muss mir auch ich muss mal Dinge in meiner Freizeit suchen oder habe ich es schaffen, äh dass ich einfach nicht sage, so sitze ich am Abend uns im Büro, denke mir, na ja wurscht, kann ich jetzt auch noch weitermachen, weil so ist es eh nix und
Matthias: Habe ich mir gedacht, also habe ich jetzt auch angefangen. Ich habe meine meine Flötekarriere im Alter vor neun Jahren halt schon beendet. Aber jetzt habe ich mir gedacht, ob ich mir ein Klavier gekauft heuer, warum Klavier zu lernen, einfach nur, um irgendwas zu haben, wo ich sage,
Matthias: Möchte ich hin. Da muss das muss da wofür muss ich üben, da muss ich heimgehen und kann das nicht länger bleiben. Das hat sich so würde ich sagen,
Matthias: schaffen müssen einen Grund zu haben, nicht zu arbeiten oder halt nicht nicht Jedo sitzen bis späte Nacht und dann manchmal,
Matthias: äh verarscht zu werden, dass ich auf der Couch geschlafen habe.
Marko: Ich glaube, David und ich haben das nicht so, oder.
David: Namen,
David: nicht so extrem wie beim Matthias,
David: Wir haben alle drei,
David: extrem viel gearbeitet die letzten Jahre und haben extrem viel ähm extrem viel Opfer gebracht, ähm meistens,
David: In unserer Freizeit und,
David: und und es war auch so oft einfach eben dieses wo wir auch am Anfang geredet haben dieses Startup-Mentalität, so man muss die ganze Zeit Vollgas geben, twentyfour seven erreichbar sein.
Willy: Marathon laufen, ne.
David: Genau und dann einen Marathon laufen und das widerspricht sich halt völlig und das sehen wir jetzt auch alle nicht mehr so. Wir,
David: Uns nicht mehr dran auf, wenn uns irgendjemand erzählt, der hat halt jetzt so und so viele Stunden die Woche gearbeitet. Ich denke einfach so, ja okay, aber das ja du bist dann Volltrottel,
David: und das ist nicht alles im Leben und ich habe aber das muss halt auch jeder für sich selber finden und entdecken und ich habe für mich ähm äh gefunden, ich habe auch noch viele andere Interessen, abgesehen vom Unternehmen und auch vom Kochen. Ähm,
David: Die sich über die Jahre entwickelt haben und für die möchte ich auch Zeit haben, für diese Interessen sein, dass jetzt eben Hobbys oder,
David: ähm zwischenmenschliche Beziehungen, Freundschaften ähm,
David: Und ja und und ich glaube um den Marathon beenden zu können, ist es notwendig, dass man diesen Interessen nachgeht, weil sonst glaube ich wirklich würde ich,
David: Zur Grunde gehen und einfach irgendwann sagen so, es geht einfach nicht mehr. Die Luft ist draußen und es ist jetzt kalt.
Marko: Kein Ende. Wir spielen ja ein Spiel, das kann keinen Gewinner oder kein Ziel hat. Du du spielst es halt bis ans.
Willy: Wieder philosophisch.
Matthias: So ist es richtig, sage ich gab halt ein wichtiges Statement bei dem Ganzen ist, es muss jeder für sich selber den richtigen Weg finden, weil für jeden funktioniert was anderes.
David: Ja und dann aber auch,
David: Mit seinem eigenen Gewissen, damit er halt zurechtkommen, weil als ich, keine Ahnung, mal vor zwei Jahren mir irgendwie gedacht habe, ich will nicht mehr immer so lange am Abend da hocken. Irgendwie will ich jetzt einmal,
David: früher zu gehen oder eben auch mich anderen Sachen zu widmen,
David: aber da war ich von einem schlechten Gewissen geplagt. Normalerweise war das noch keine Uhrzeit, wo man sagt, ja, jetzt gehe ich heim, aber ich will Heim gehen, aber die anderen bleiben noch da und ähm um da,
David: muss man erst lernen so na ich gehe jetzt, weil ich brauche das, wenn ich am nächsten Tag wiederkommen möchte ähm und da auch so reden,
David: weiter so machen möchte, dann dann muss ich jetzt einfach früher gehen mal.
Marko: Wir haben dem auch sehr viel Rahmen in unseren Team-Meetings gegeben. Also wir haben extrem viel drüber geredet, auch damit weil ich ich habe dieses schlechte Gewissen genauso, wenn ich halt,
Marko: Irgendwie früher nach Hause gehe, als ich's halt früher gemacht habe. Dann denke ich mir dann fühle ich mich einfach schlecht und dann ist es aber wichtig, dass das Team dann,
Marko: richtig drauf reagiert, vielleicht sogar sagt, boah, super, dass du heute um 17 Uhr nach Hause gegangen bist, damit du dieses schlechte Gefühl bekämpfen kannst, weil man ist so da drinnen und man fühlt sich irgendwie verpflichtet.
Marko: immer Vollgas zu geben und es ist schwer, da wieder rauszukommen und einfach auch darüber ständig zu reden und sich gegenseitig zu motivieren. Nimm da Urlaub. Bitte mache das endlich.
David: Gefährlich wird's dann wenn,
David: Dieser Arbeitsstil, dieses Verhalten eben auf Mitarbeiter Mitarbeiterinnen übertragen wird oder wenn die versuchen, das ist der Anspruch, wenn ich hier quasi mich ähm durchsetzen möchte, dann muss ich auch so sein und.
Willy: Die eigene Leistung.
David: Und das ist sehr gefährlich und da muss man eben wirklich auch da müssen wir uns immer wieder an der Nase nehmen und eben als Vorbilder ähm zu agieren.
Willy: Wieder bei der Einsamkeit dann wieder bei einem gewissen Stück weit net, ja.
Matthias: Aber was mir doch ganz wichtig ist bei dem Punkt, weil äh eben man macht drüber reden und diese Entscheidung zu treffen ist der eine Punkt. Aber das ist ja ein ein mühsamer Prozess und das wird immer wieder ich bin mal ich bin überzeugt,
Matthias: wäre ich für schlechtes Gewissen, dann bin ich früher geh ich bin überzeugt, ich wäre in Marco schief anschauen, wenn sie wenn sie meinen zu früh gehen. Also das ist ja
Matthias: Ist ja nicht so, dass das so quasi, jetzt haben wir es beschlossen, jetzt passt alles. Das ist ja immer wieder ein Gefühl, äh dass dass das kommt und ich glaube, da eben auch so was da ist es wichtig, dass du's oder gerade beim David
Matthias: der Running Gag ist, dass er Urlaub macht und das ist natürlich urfalsch, weil das das einfach deppert ist,
Matthias: Aber da in dem Moment haha ist lustig, aber es sind so Kleinigkeiten, aber man soll sich einfach drüber bewusst sein. Was man auch,
Matthias: tun kann und was man anrichten kann und ähm und trotzdem immer wieder neu revoluieren und sagen, okay, na, ja, passt.
Willy: Angesichts äh dessen, was hier noch alles vorhabt, was ihr uns halt erzählt habt, äh hören sich eure äh äh Wünsche teilweise fast ein bisschen wie eine Utopie an.
Bianca: Nein, das ist nämlich meine absolute Lieblingsfrage, aller Lieblingsfragen und heute habe ich gleich drei Menschen, denen ich sie stellen darf ähm in einer utopischen Welt
Bianca: in der ich alles wünschen könnt, wo alles geht. Ähm was würdet ihr an unserem Lebensmittelsystem, an dem, wie wir essen, ändern?
David: In einer utopischen Welt.
Matthias: So viele Wünsche frei wie ich will. Okay.
Willy: Wie viel Zeit hast denn? Du willst vorher schon abbrechen.
Bianca: Wir fangen mal beim David an.
Matthias: Eine.
David: Person auf der Erde hungrig ins Bett gehen muss oder hungrig aufwacht und sich seinen Wünschen,
David: Ähm und seinen oder ihren Listen nach entsprechend ernähren und versorgen kann,
David: Ich glaube das.
Matthias: Das ist halt so eine ja ist halt bissl unfair, weil jetzt komme ich danach. Er kommt mit mit Weltfrieden und jetzt komme ich da.
Bianca: Okay, wir können von Meter auf ganz.
Willy: Ich schneide ich schneide die aus und fuhr erm und du kommst mit Weltfrieden dann zum Schluss.
David: Ist auch okay, ja. Aber.
Matthias: Ja es ist org schwierige Frage. Mach du's erster. Ähm,
Matthias: Äh nein, ich.
Willy: Zu zweit beantwortet. Bei euch habe ich das Gefühl, ihr kennt's, ist zu zweit Wochen.
Matthias: Also,
Matthias: Ähm ich,
Matthias: Im kleinsten Rahmen habe ich's halt eh schon gesagt, einfach Transparenz und und dass die Leute, dass man die Leute nicht immer was vorspielt und ich ich will nicht sehen, wie,
Matthias: diese Branche halt permanent einfach mit so Tricks unter unter Schweinchen von oi da muss ich draufpassen. Äh das nehmen wir nehmen wir raus, aber das ähm,
Matthias: dann wie toll alles ist und der Bauer, der jeden Tag seine Tiere streichelt und der Gastronom, der der,
Matthias: handverlesen pflückt und und dann den Leuten vorgespielt wird, das kostet zwei Euro.
Matthias: da will ich einfach, dass die Leute wissen, was sie kriegen und jetzt kann ich so, ich bin nicht Teil der Papst, ich ich esse auch manchmal,
Matthias: so jetzt ich frage ja nicht nach Bio, sondern ich habe einfach manchmal Bock auf auch was wo ich sage, was ist nichts wahrscheinlich super äh CO2 neutral ist oder oder.
Bianca: Sind alles nur Leut, das ist okay.
Matthias: Und aber da aber da das halt auch ehrlich zu kommunizieren, ich glaube das ist für mich so in der in auf dieser Ebene wäre für mich schon angenehm. Das wird zumindest alle Witzen was reden und äh und ja ich glaube das ist so.
Marko: Also ich kümmere mich beiden anschließen. Beide Punkte genannt. Also ich fühle mich ging's auch einfach dass der,
Marko: verschwindet aus der Branche. Es wird halt jetzt speziell, auch wenn man net in Richtung körperliche Dinge es gibt ja viele Leute, die Ernährung komplett drumherum planen, wie sie ausschauen, damit sie irgendwelchen ähm Idealen entsprechen können und so weiter. Das,
Marko: diese ganze Monipulation einfach verschwindet und jeder sich so so essen kann, wie er möchte im Prinzip,
Marko: diese soziale Druck weg ist, weil auch wenn der David sagt ähm,
Marko: dass jeder sich seinen Wünschen nach ernähren kann in einer in der westlichen Welt, wo wo's genug Essen gibt, gibt's viele Leute, die trotzdem extreme Probleme mit der Ernährung haben, weil sie eben psychologisch,
Marko: Keine Ahnung, weil sie zu viel essen, weil sie zu wenig essen, weil sie alles wieder ausspärben. Keine Ahnung, ähm weil einfach sehr viel Druck gemacht wird von der Industrie, die bestimmte Produkte pushen will und so weiter, sehr viel,
Marko: vielleicht nicht immer komplette Lügen, aber halt so aufbauschen, dass es dich einfach extrem unter Druck setzt und dass das einfach verschwindet, weil das wirklich Schaden anrichtet.
Bianca: Liebe Willi, du hast auch eine Frage, die du gern magst.
Willy: Ja wir werden sie jetzt äh bissel abwandern, weil wir haben jetzt drei volle äh äh Kühlkisten durchgehen, dann wird's wahrscheinlich schwierig,
Willy: lieber David ja wenn ich zu dir nach Hause eile und deine Kühlschrank öffne ja was sind die wichtigsten Produkte was sind die wichtigsten Produkte die da drin.
Marko: Nur wegen mir wahrscheinlich.
David: Die wichtigsten Produkte, die du finden wirst. Ähm,
David: Du wirst extrem viele Gläser mit eingelegten Zeug finden, die irgendwie schon paar Jahre alt sind, aber noch immer gut sind, aber ich nehme immer vorne mit zu irgendwas zu essen, was ich dann eh nie habe,
David: Ähm,
David: Du wirst ein paar Dosen Bier finden, du wirst äh Flasche Wein und eine Flasche Soda finden. Ähm ich habe meistens,
David: Salat im Kühlschrank.
Willy: Der zu der eingelegten Sachen zum.
David: Ja genau, ja, aber meistens mache ich die Gläser dann doch nicht auf und sie bleiben eingelegt. Ähm.
Willy: Danke.
David: Ja. Na ich glaube wer eingelegt ist und Bier.
Willy: Eingelegtes und eingelegtes Bier. Im Bier eingelegtes, ja. Matthias.
Matthias: Ja, das ist alles äh du da triffst einer meiner größten Schwächen.
Marko: Glaube, er ist für 30 Prozent vom Foodways, die in Österreich.
Matthias: Ähm ich habe ein Konsumproblem. Ich ich oute mich weiter und hier.
Matthias: Ähm also sagen wir so.
Marko: Was findet man nicht.
Matthias: Ähm ja, also ich habe ich habe immer das Problem. Ich gehe hungrig meistens einkaufen und ich denke mir oder,
Matthias: seht dann im Internet irgendwas und was wo kompliziert ist und kaufen wir alles ein? Und dann habe ich so viel Zeit beim Einkaufen verbracht, dass ich gar keine Lust mehr habe zu kochen und dann wandert's in den Keller und ich muss jetzt vielleicht aber mir ist jetzt ähm,
Matthias: Letzte Woche eine ukrainische Familie eingezogen und denen habe ich gesagt, ja sie können da all das was nehmen und ich glaube, sie haben glaube ich bin verrückt.
Matthias: Raum der ist nur halt mit alle möglichen Dosen und ich habe glaube ich zehn,
Matthias: klar so eine Gurken und 20 Kichererbsen und ich habe halt viel zu viel von allem und jede Soße, die ich dann beim Asiaten sehe, immer kaufe ich mir einen Eiweiß, vielleicht mache ich mir mal was damit.
Matthias: Also sagen wir so, ich habe jetzt ich habe von einem Mann Haushalt bin ich jetzt zu einem sechs sechs äh sechs,
Matthias: Köpfe Haushalt, danke schön. Ähm und wir haben keine Sorge, dass wir zu kurz kommen.
Bianca: Aber siehst du, für was es gut ist?
Matthias: Ey, ich habe ich habe ich habe gesagt, für diesen Moment bin ich schon ein Leben lang vorbereitet.
David: Es ist wirklich absurd, du kannst bei ihm zu Hause sein und sagst, boah, ich hätte jetzt eigentlich wirklich Lust auf diesen einen Kuchen,
David: oder dieser eine Süßigkeit, die wir da mal wo gegessen haben. Geht in seinen Keller in Tiefkühler und holt diesen Kuchen raus, weil er den auf Vorrat irgendwann mal gekauft hat, weil er dran nachgedacht hat,
David: schneide deine Scheibe ab und sag so, hier bitte. So, wie wie ist das möglich.
Matthias: Ein Personenhaushalt mit zwei Tiefkühlern und hier habe ich auch ziemlich viel eingelagert.
Bianca: Warum?
Matthias: Wenn ich ein Problem habe. Es ist bewusst, aber ich ja, ich denke mir immer.
Marko: Muss die Küche auch erweitert werden. Wir brauchen mehr Kühlfläche.
Matthias: Eigentlich warm bracht's mer's nur für mich. Also ganz ehrlich nur ich brauche mehr Platz.
Willy: Süß and Food Messe.
Matthias: Ja, ich befürchte ist ziemlich gemein, dass die Frage am Ende so. Wie stehe ich denn jetzt da?
Willy: Ja sitzt.
Marko: Ich werde auch nicht so gut abschneiden.
Willy: Äh Marko.
Marko: Also ich habe mein Kühlschrank ist relativ leer, würde ich sagen,
Marko: kaufe sehr viel Sachen, die nie kaputt werden. Das heißt, ich habe extrem viel Bohnendosen zu Hause,
Marko: Tiefkühlgemüse auch auf Vorrat. Ich koche fast jeden Abend exakter selber das. Ich könnte dir in sagen, was ich in neun Monaten am Mittwoch essen werde. Also ich esse immer dasselbe,
Marko: es ist also Gemüse tiefgemüse halt gekocht, Kaisergemüse gekocht ähm mit Reis, mit Bohnen,
Marko: ein Veggie-Gyros von Spa ich bin nicht gesponsert,
Marko: und ein Magertopfen den ich halt selber zubereite.
Willy: Jeden Tag.
Marko: Wenn ich's nicht das esse, dann esse ich dasselbe, nur abgespeckt ohne Reis, ohne das Gemüse, nur den nur die Bohnen äh Servacia-Soße und den Veggie Gyros und rote Rüben tue ich dann dazu.
David: Das habe ich noch nicht.
Bianca: Der Fitnessfaktor, oder? Der bei dir.
Marko: Ich mich kriege manchmal die Frage gestellt, was ich denn essen würde, wenn ich jetzt,
Marko: Millionär zum Beispiel, wo ich dann ich habe denke mir so, ich würde mir einen Koch einstellen, immer das Essen zubereitet, weil ich das weil ich finde das so lecker. Es es ist einerseits passt perfekt, also wirklich extrem gute Nährwerte, was natürlich ein Faktor ist. Es ist vegetarisch, was mir auch extrem taugt,
Marko: und zweitens, ich es schmeckt einfach richtig geil. Ich liebe es wirklich. Deswegen esse ich's auch jeden Tag.
Willy: Richtig.
Marko: Mir.
Bianca: Ich find's so geil.
Willy: Mir ist äh mir ist da grad der Fuß dabei eingeschlafen und du strahlst wie, da sieht man wieder wie.
Marko: Und ich habe halt nur die Zutaten für das da und dann gibt's halt noch ein bissel Hafermilch habe ich noch und und Toastbrot.
Matthias: Also Hariposakel lässt sich auch eng wollen.
Marko: Für ein Notfall, wenn Kohlenhydrate frei sind, dann schmeiße ich mal zwei, drei Haare wo rein.
Bianca: Noch ein paar Kohlenhydrate frei.
Willy: Ja? Ähm ja äh Ernährung ist wichtig fürs Leben,
Willy: aber irgendwann ist das Leben auch äh zu Ende äh auch unser unseres ähm wenn's dann vorbei ist und ihr könntets euch aussuchen was würdets ihr in eurem Nachruf schreiben?
Willy: Stille.
Matthias: Ein Problem mit Sterben, das ist wirklich du am Ende hast du unangenehme Sachen raus.
Bianca: Ja das ich glaube das Sterben finden viele nicht so cool, aber wenn wenn du eh schon unter der Erde liegst und setzt dich damit auseinander, es wird irgendwann passieren.
Matthias: Nicht vorstellen. Ich kann ich kann mir das nicht vorstellen, ich stelle mir super langweilig vor und ich glaube, das kann's nicht sein. Das ist zu langweilig.
Bianca: Sterben ist Fahrt oder wie?
Matthias: Ja, ich kann mir das, ich stelle mir das vor, da muss was passieren, weil das ist doch das das ist langweilig.
Marko: Gibt's halt nimmer.
David: Langweilig ist eh das richtige Wort.
Matthias: Ja aber ich denke mir das, ich habe noch zu viel zum erzählen dann und erzähle ich alles und.
Marko: Dein Bewusstsein gibt's dann nimmer.
Matthias: Sehe ich nicht so. Deswegen.
Marko: Das schreiben, was auf meinem Instagramprofil steht, wenn man jetzt nichts besseres einfällt, einfach das Einzige, was zählt ist das, was du tust, wenn niemand zuschaut.
Marko: Viele Leute halt viele Dinge nur machen, wenn quasi drauf sind. Und es geht eigentlich auch es geht immer darum, was du eigentlich tust, wenn quasi keiner Aufmerksamkeit ist. Das entscheidet am Ende des Tages, was du was überall in deinem Leben passieren wird.
David: Aber was steht in einem Nachruf normalerweise? Wir.
Bianca: Wirst du zum Beispiel wollen würde, dass das andere Menschen über dich sagen, nachdem du nicht mehr lebst.
Marko: Ach so.
David: Es ist nicht so ein Mission Statement.
Willy: Na, warst du wüsste? Das kann doch alles drinstehen.
Bianca: Kann auch stehen ist der große, war der größte WA.
David: Nah beim Nachruf ist schon so, ist schon so quasi wie möchte man in Erinnerung bleiben. Also was was möchte man? Das die die die Nachkommen. Ähm wie wir ihnen sagen, so wir.
Matthias: Ob wer sich bessere, wenn du draufgehst, dann sollte ich entscheiden, was dort steht oder und umgekehrt.
Willy: Also was? Okay, dann machen wir's so. Was würdest du Ermin den Nachruf schreiben? Matthias und David, ja.
Matthias: Was will ich drauf schreiben?
Marko: Matthias war sein Manager.
Matthias: Soll man heute gar nicht drüber geredet, aber ähm na, ich würde also zum jetzigen Zeitpunkt, weil ich weiß nicht, vielleicht wirst du irgendwann noch unsympathisch, dann dann ändert sich das wieder, aber zum jetzigen Zeitpunkt,
Matthias: emotional oder so ich würde David.
Marko: Für eine Voice Message.
Matthias: Ähm fantastischer Koch, aber noch ein viel fantastischere Mensch und ein großer Verlust für für mich, aber auch für alle.
Matthias: Ich ja, das ist auch.
Marko: Hoffe, dass es dass es Grabsteine gibt, die eine Voice Message haben und jeder, dass er allet jede Minute das genauso.
Matthias: Die Vorstellung, also wer ist für mich schon wer also keine Ahnung, also da sind wir auch wieder, wie schaut's mit der Zukunft aus, wenn der David jetzt von uns gehen wird, dann glaube ich dann haben wir da noch Lust. Ich glaube, ich nehme so viel. Also.
Bianca: Entschuldigung. Damit unten umgekehrt.
Marko: Jetzt ist die Wape extrem hoch.
Matthias: Ich hatte einen großen Kühlschrank.
Willy: Lieber Matthias.
Marko: Ich habe noch Essen zu Hause, ja.
Matthias: Oder.
David: Ja. Lieber Matthias, deine Großzügigkeit und deine Hilfsbereitschaft.
David: nicht nur ein Verlust für mich sein, sondern für alle Personen, die du kennst und die du noch kennengelernt hättest, und.
David: Wir werden weiter an dich denken.
Bianca: Oh, es wird hier umarmt.
Willy: Du hast schon was gesagt, aber jetzt müsst ihr zwei irgendwas eine schreiben.
Matthias: Muss irgendwas, was mit Fitness kommen eigentlich war, oder?
Matthias: Marco.
Marko: Er war trainiert.
Matthias: Glaube ich will dem Mark auf jeden Fall seine Grundzutaten, würde ich ihm das einmal schmeißen und sowas rein. Ich würde auf jeden Fall so die Bohnen und den Reis und unters Veggie Gyros, das wirst du auf jeden Fall von mir kriegen für die Ewigkeit.
Marko: Gerade nicht lieferbar.
Matthias: Dir wenn dieses Veggie Gyros, ich würde es selber produzieren lassen, ich würde mir es einfallen lassen, du bekommst dann welche,
Matthias: das bekommst du von mir. Ähm ich schreibe Marco.
Matthias: Nix gemeint oder soll ich sagen, kommunikativ und solänglich, aber das stimmt ja, das stimmt, ja. Jetzt noch mehr.
Marko: Nicht erreichbar.
Matthias: Ähm.
Matthias: Also nicht Markus beschreiben müsste, der Marko definiert sich, es ich,
Matthias: nicht diese Prävention auch macht, schreibe ich bei Marko auch immer hin. Es ist er ist das schreibe ich ja sehr ehrgeizig, aber ist auch sehr faul und das wird dann wirst du nicht immer dann Fragen auf, aber der Marko ist trotzdem einer, der,
Matthias: wenn ihr Optimierung geht, wenn's um Dinge, Dinge geht, ist ja so zielstrebig und so so dahinter und und mit so einer einer auf seiner Art Leidenschaft. Kann ich dir jetzt aufschreien und und tanzt, aber trotzdem,
Matthias: Mit einer mit einer Fokussiertheit, das ist einfach sehr beeindruckend und ich ich glaube, das ist auch einer deiner deiner deiner größten Stärken ist und und die dich auch menschlich sehr definieren.
Matthias: und das ist ein ein Ding, was was mir fehlen würde, also einfach das zu sehen, wie du da,
Matthias: Wenn du äh ein Thema hast, das dich beschäftigt, wie sehr du dich da dann dann reinsteigen kannst und das ja finde ich ein sehr sehr starke Eigenschaft. Das würde mir sehr fehlen.
Marko: Dankeschön. Im Rheinsteigerer.
Matthias: Ich finde, dass das positiv.
David: Ich würde sagen Marco,
David: Deine wie sagt man?
David: Richtungsweisung, so quasi deine Visionen, dein dein dein deine Wege, die du,
David: eingeschlagen hast und deine Ziele, deine die ähm oder die Wege, die du noch einschlagen wolltest die werden nicht vergessen und die werden weiter.
Matthias: Dauern die Ewigkeit.
David: Dauernd die Ewigkeit und werden weiterverfolgt.
Marko: Wer?
David: Deine deine Visionen sterben nicht.
Marko: Ich bin ein Märtyrer.
Matthias: Es ist geil. Ich bin echt zufrieden.
Marko: Bin echt zufrieden.
Matthias: Nicht offensichtlich gewisses nur verstört.
Bianca: Äh muss äh muss ja lachen. Ich bin extrem amüsiert gerade.
Matthias: Was ist los mit dir? Du Monster.
Bianca: Hallo, Entschuldigung.
Willy: Glaube, man kann festhalten, äh wenn einer Weg fahren wird, wird der Rest auch nicht funktionieren. Also ihr drei habt's euch gefunden irgendwie, oder? Ja.
Matthias: Das wäre schon ein Thema.
Willy: Ähm und weil wir jetzt grad bei dem Thema sind,
Willy: Ganz zum Schluss unseres Podcasts am Ende von drei Wochen äh Kooperation und Zusammenarbeit äh für die ich mich natürlich auch bedanken möchte an dieser Stelle. Ähm haben wir immer so
Willy: das große, schwere Bedeutungsschwangere Zitat am Ende. Was könnte denn das sein?
Willy: Ja das war super. Ich wollte dich schon fast tot tragen. Du darfst du hast eins schon.
Marko: Sehr gut. Grabstein steht.
Willy: Dann haben wir's doppelt.
Marko: Noch einmal. Jetzt muss ich wieder übersetzen. Das Einzige, was zählt, ist das, was du tust, wenn niemand zuschaut.
Willy: So schön. Ja, du bedonst das auch so schön.
Marko: Übersetze in meinem Kopf.
Matthias: Ich weiß ja net wie das geht. Ich habe ich habe letztens, weil ich habe bei meiner Präsentation wollte ich auch noch so ein cooles Zitat bringen, aber ich mache das gehört dazu. Man muss irgendwas Inspirierendes. Und das war glaube ich von der irgendwas mitzugangen.
Bianca: Affen.
Matthias: Nicht es war äh es ging auch glaube ich in die Richtung eben du das tut,
Matthias: du mitentscheidest, wem die Welt von von morgen äh sein kann oder sein soll. Ich weiß es leider nicht genau, aber diese Kehre hat das eingeschlagen und und das finde ich ja das das gefällt mir,
Matthias: Und ich mag sie auch gerne. Ich mag auch Affen irgendwie, obwohl ich nicht so viele persönlich kenne. Also in der Küche vielleicht.
David: Persönlich.
Matthias: Nicht zu viele.
Matthias: Von denen gehört habe halt.
Willy: Alter.
David: Ähm.
Willy: Ich.
David: Zitat mir fällt immer nur dasselbe ein und ähm drei Wörter, alles wird gut.
Intro_Outro:
Willy: Ende.
Bianca: Dankeschön.
